Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebe Sterndlgemeinde,
heute hatten wir leichten Föhn der tagsüber trockene Luft und wolkenlosen Himmel bei angenehmen 14 Grad bescherte. Die Fernsicht war so gut, dass ich den 80Km weiten Schneeberg (ein 2000er) tief verschneit bis in alle Abhänge und letzetn Winkel sehen konnte.
Erwartungsfroh rollte ich um 18h den 16ner Lightbridge raus, damit er schön auskühlt und hielt mir selbst ne eindringliche Predigt, die Kamera und das ganze Foto-Gedöns nicht anzufassen!!!!!!!!!!
Gegen 19h bei 10 Grad, wolkenlosem Himmel und 80% Luftfeuchte versprach die Durchsicht gutes, der Föhn hauchte noch immer leicht in die Nußbäume und hier und da versetzten mir herabfallende Nüsse einen Schreck .... es ist mal wieder Halloween ....Hallo Wien....jaja...überall starren einen die leeren Augenhöhlen diverser Skelett-Schädel aus den Geschäftsauslagen an.......ich sollte Nüsse reinstopfen...
Als erstes Ziel nahm ich mir M13 im 32, 26 und 5 mm Oku vor. Herkules stand schon schräg abwandernd im Westen, zeigte sich aber noch recht ansehnlich, es waren wohl noch 4,3 mag, die Milchstrasse zeigte sogar leicht angedeutet ihre Gabelung im SW.
Freudig scannte ich rüber zu M27, der tief im SW stand und leider nur ein Wischelwaschel von Hauch war, sehr enttäuschend, da hielt ich mich nicht länger auf, schwenkte auf M57 in der Leier, den Ring hab ich nur erkannt, weil ich ja weis, was mich dort erwartet, einem Neuling hätte ich nun nichts erklären können, ausser, dass vielliecht die Okulinse ne Macke hat.
Wie sich doch die Durchsicht in den verschiedenen Himmelsrichtungen gestalten kann?! Da frag ich mich doch, ob der Kleine Wagen immer zuversichtlich als Gradmesser dienen kann?
M15 im Pegasus kam auch nur diffus rein aber Ha und Chi im Perseus hoch im Zenit waren dafür dann eine unerwartete Überraschung an Pracht und Klarheit im 32er WEitwinkel. M33 konnte ich gut erkennen und M32 und 31 sowieso, ich war erstaunt!
Wie sich dann doch schlagartig die Durchsicht verschlechterte, als der Föhn zusammenbrach und gänzlich Windstille herrschte. Mein Hygrometer schlug über die 100% aus wie ein Gaul über die Stränge. Die Streulicht-Schutz-Hülle um den Dobson klaffte nur mehr schlaf am Gestänge und triefte vor Nässe! Das Telradscheibchen hatte die Transparenz eines Badezimmerfensters.
Ich versuchte es nochmal im Zenit um die Cassiopeia herum. Grauslich! Die Sterne hatten alle diffuse Höfe, das Abtrocknen der Linsen half auch nichts mehr und so brach ich ab, als erstes trug ich den Sternkartenständer rein und erschrack, wie doch ein ganzer Rinnsal von Wasser von den Karten und dem STänder tropfte.....
Niederschlag aus einem wolkenlosen Himmel, den man richtig messen kann!!!!!!!
Und Draussen irgendwo nebenan schmeist wer ne laute Party und einer schreit: oh, schauts die Sterndl sind so schön zu sehen heut!!!!!!!!
Ich tauchte durch die Atmosphäre zurück ins Haus und kann es immer noch nicht fassen wie der Herbst doch so seine Tücken trotz Föhnwetterlage hat...ich wette Morgen werden wir wieder alles zugedeckelt haben und überm Schneeberg glitzert die Sonne im ersten Schneeeeeeeeee während hier unten langsam die Zombies aus ihren Gräbern auferstehen ....Hallo Wien!!!!!!!
nasse Grüsse von Anette
heute hatten wir leichten Föhn der tagsüber trockene Luft und wolkenlosen Himmel bei angenehmen 14 Grad bescherte. Die Fernsicht war so gut, dass ich den 80Km weiten Schneeberg (ein 2000er) tief verschneit bis in alle Abhänge und letzetn Winkel sehen konnte.
Erwartungsfroh rollte ich um 18h den 16ner Lightbridge raus, damit er schön auskühlt und hielt mir selbst ne eindringliche Predigt, die Kamera und das ganze Foto-Gedöns nicht anzufassen!!!!!!!!!!
Gegen 19h bei 10 Grad, wolkenlosem Himmel und 80% Luftfeuchte versprach die Durchsicht gutes, der Föhn hauchte noch immer leicht in die Nußbäume und hier und da versetzten mir herabfallende Nüsse einen Schreck .... es ist mal wieder Halloween ....Hallo Wien....jaja...überall starren einen die leeren Augenhöhlen diverser Skelett-Schädel aus den Geschäftsauslagen an.......ich sollte Nüsse reinstopfen...
Als erstes Ziel nahm ich mir M13 im 32, 26 und 5 mm Oku vor. Herkules stand schon schräg abwandernd im Westen, zeigte sich aber noch recht ansehnlich, es waren wohl noch 4,3 mag, die Milchstrasse zeigte sogar leicht angedeutet ihre Gabelung im SW.
Freudig scannte ich rüber zu M27, der tief im SW stand und leider nur ein Wischelwaschel von Hauch war, sehr enttäuschend, da hielt ich mich nicht länger auf, schwenkte auf M57 in der Leier, den Ring hab ich nur erkannt, weil ich ja weis, was mich dort erwartet, einem Neuling hätte ich nun nichts erklären können, ausser, dass vielliecht die Okulinse ne Macke hat.
Wie sich doch die Durchsicht in den verschiedenen Himmelsrichtungen gestalten kann?! Da frag ich mich doch, ob der Kleine Wagen immer zuversichtlich als Gradmesser dienen kann?
M15 im Pegasus kam auch nur diffus rein aber Ha und Chi im Perseus hoch im Zenit waren dafür dann eine unerwartete Überraschung an Pracht und Klarheit im 32er WEitwinkel. M33 konnte ich gut erkennen und M32 und 31 sowieso, ich war erstaunt!
Wie sich dann doch schlagartig die Durchsicht verschlechterte, als der Föhn zusammenbrach und gänzlich Windstille herrschte. Mein Hygrometer schlug über die 100% aus wie ein Gaul über die Stränge. Die Streulicht-Schutz-Hülle um den Dobson klaffte nur mehr schlaf am Gestänge und triefte vor Nässe! Das Telradscheibchen hatte die Transparenz eines Badezimmerfensters.
Ich versuchte es nochmal im Zenit um die Cassiopeia herum. Grauslich! Die Sterne hatten alle diffuse Höfe, das Abtrocknen der Linsen half auch nichts mehr und so brach ich ab, als erstes trug ich den Sternkartenständer rein und erschrack, wie doch ein ganzer Rinnsal von Wasser von den Karten und dem STänder tropfte.....
Niederschlag aus einem wolkenlosen Himmel, den man richtig messen kann!!!!!!!
Und Draussen irgendwo nebenan schmeist wer ne laute Party und einer schreit: oh, schauts die Sterndl sind so schön zu sehen heut!!!!!!!!
Ich tauchte durch die Atmosphäre zurück ins Haus und kann es immer noch nicht fassen wie der Herbst doch so seine Tücken trotz Föhnwetterlage hat...ich wette Morgen werden wir wieder alles zugedeckelt haben und überm Schneeberg glitzert die Sonne im ersten Schneeeeeeeeee während hier unten langsam die Zombies aus ihren Gräbern auferstehen ....Hallo Wien!!!!!!!
nasse Grüsse von Anette