Unterschiede Intes Maks !?

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Neuge

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Hallo,


ich bin auf der Suche nach einem gescheiten Maksutov auf die Intes 150er gestoßen.
So richtig kann ich außer der Brennweite aber keine gravierenden Unterschiede zwischen den Serien , z.B. MK65,MK66 .... erkennen.
Vielleicht kann mir von euch jemand sagen, was hier die beste Empfehlung ist.
Zum Hintergrund der ganzen Geschichte. Ich habe mir vor ca 1 Jahr ein Bresser 100/1400 Mak zugelegt, um nicht immer das 10" Meade SC mit mir herum schleppen zu müssen. Im Laufe der zeit musste ich allerdings feststellen, dass der kleine Bresser viel zu lichtschwach ist. Daraufhin habe ich mir ein Skywatcher 127/1500 angeschaut, allerdings ohne wirkliche Verbesserung.
Nun kam mir der Gedanke ein 150er geht auch noch in den Koffer und sollte ja zum 100er doch etwas heller sein .
Beobachten will ich damit eigentlich nur Mond und Planeten.

Tino
 
Hallo Tino,

mit dem MK65 habe leider keine Erfahrung, aber den MK66 hatte ich längere Zeit als Planetengerät im Einsatz, sowohl visuell als auch fotografisch. Dazu habe ich hier einen Erfahrungsbericht erstellt, vielleicht hilft Dir das ewtwas weiter:

Intes MK66

Gruß Mirko
 
Hallo Tino,

ich kann mich zwar auch irren, aber ich glaube das MK65 besitzt einen festen Hauptspiegel und die Fokussierung verfolgt über einen am Tubusende montierten Crayford-Fokussierer. Während das MK66 eine Hauptspiegelfokussierung besitzt wie sie heute bei den SCs und Maks üblich ist.

Gruß
Uwe
 
Es ist wirklich ein ziemliches Wirrwarr in den Bezeichnungen, Ausrüstungen und Eigenschaften.
Interesse hat seine Geräte damals einfach der Reihe nach durchnummeriert, nur die "6" zu Beginn ist auf die Öffnung bezogen - wenigstens was.

Über den MK-63 weiß ich nicht viel. Nur dass er eben ein "sehr früher" Maksutov von INTES war und eben noch "ganz klassisch" mit aufgedampftem Sekundärspiegel auf der Maksutovplatte. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese frühen Maksutov's noch keine Vergütung hatten, die über das gesamte visuelle Spektrum das Optimum bot. Russische Teleskope "hinkten" eine Zeit lang in der Vergütungstechnologie hinterher (die klassische Blauschicht-Vergütung gab es dort z.B. ziemlich lange), bis irgendwann "Multi-Coated" und dann "Fully-Multi-Coated" standardmäßig eingesetzt werden konnten.

Einen MK-64 hat es nie gegeben, das war wohl ein internes "Zwischenmodell". Vielleicht hatte man sehr umfangreichere Ansätze zur Modellpflege, die komplett in eine solche Studie eingegangen. Jedenfalls war das nächste Modell, das in Serie ging, ein f/10 Maksutov mit einer justierbaren Korrektoreinheit (nennt sich das dann nicht Rumak-Maksutov?) und trug die Bezeichnung MK-65.
Der MK-65 hat rückseitig im Original (eine zeitlang?) einen sehr aufwändigen Fokussiermechanismus mit einem adaptierten ZS der okularseitig einen Helicalfokussierer integriert hatte. Oft sieht man die MK-65 aber mit klassischen Crayford Auszug, die weit einfachere und vielfältiger nutzbare Lösung.

Nächster Schritt war eine Ausdiffenzierung in MK 66/67. Das Rumak-Maskutov Design ist geblieben (logischerweise) weil es einen größeren Grad an Freiheit der Justage ermöglicht. Neu ist nun, dass INTES auf eine f/12 Variante setzt (das Vorgängermodell hatte noch f/10). Die Unterschiede beider Modelle beruhen im wesentlichen auf der Lagerung des HS im Tubus. In der Zwischenzeit hatte INTES eine sehr shiftingarme Hauptspiegelfokussierung entwickelt und diese in der MK-66 Variante verbaut. Der MK-67 bietet den klassischen (fest verbauten) HS mit adaptierbaren Crayford-OAZ.

Ein MK-68 hat es nie gegeben, das erste INTES stellte vorher seine Produktion sein (nicht verwirren lassen, die "68" taucht wieder bei den Maksutov-Newtons mit dem Kürzel "MN" (aber eben nicht "MK") davor auf).

Wer danach einen INTES wollte musste sich einen STF kaufen. STF produzierte, nach dem Ende des ersten INTES, die frühen Modelle des Unternehmens (auch, weil im wesentlich STF seine Mitarbeiter aus den INTES-Beschäftigten rekrutierte). Folgerichtig waren die STF Maksutov's auch wieder f/10, hatten aber das Maksutov-Rumak Design und die nahezu shiftingfreie HS-Fokussierung.

STF is mittlerweile auch Teleskop-Geschichte, übrig geblieben ist noch Intes Micro, das sich in den Enzeiten von INTES bildete, die aber heute im wesentlichen nur auf Vorbestellung liefern und bei russischen Amateurastronomen keinen allzu guten Ruf haben (sowohl was die Arbeitsbedingungen dort, die optische Qualität und deren Lieferzeit und Kontaktpflege angeht).

Andreas-TAL
 
Hallo Andreas,

das war ja mal eine super Erklärung.
Hast du denn noch einen Tip für mich, nach welchem INTES Mak ist nun Ausschau halten sollte ? 1500mm Brennweite würden mich reichen. Die 1800mm scheinen mir am Planeten wieder zu viel Licht zu schlucken, oder ?


Tino
 
Hallo Tino,
die Brennweite hat mit dem Lichtsammelvermögen nichts zu tun, darüber entscheiden alleine der Durchmesser der Optik, der Lichtverlust durch die Abschattung des Fangspiegels und die Transmission des Systems als ganzes , also das Licht, was am Ende nach dem Durchlauf durch das optische System im Okular ankommt. Wenn Du bei einem 1500 mm oder 1800 mm Mak Okulare benutzt, die in beiden zur selben Vergrößerung führen, dann ist das Bild auch gleich hell, wenn die Geräte ähnliche Werte aufweisen. Manchmal sind die Fangspiegel bei den langbrennweitigen etwas kleiner, was aber faktisch bezüglich der Bildhelligkeit keinen Unterschied macht.
Es ist also egal, was für einen Du Dir suchst, Hauptsache er ist optisch und mechanisch in Ordnung.
Ich selbst habe einen Mk 66 und bin sehr zufrieden damit.
Viele Grüße Michael
 
Hallo Michael,


ja du hast Recht. Das war wohl ein Denkfehler von mir.
Die Frage ist ja, ob es überhaupt einen Unterschied macht, für einen Gelegenheitsastronomen wie mich.
Ich will aus dem Teleskop ja nicht das letzte herauskitzeln.
Mir geht es einfach darum, ein robustes und erprobtes Gerät zu haben. Einen aufgedampften Spiegel hatte ich schon bei meinem Meade ETX125. Wobei er da auch nur gelebt war, aufgedampft war da nichts. Hier bietet sich natürlich keine Möglichkeit der Justage. Stellt sich die Frage, ob das überhaupt nötig ist. Der Hauptspiegel lässt sich ja aucher auch justieren.

Tino

PS: Könnte mir vielleicht einer erklären wie ich zur Berechtigung für den Marktplatz und PN komme ?

DM2NT bei gmx Deutschland
 
Das entscheiden die Mod's hier. Also landläufig ist das nach 3 Monaten Mitgliedschaft und rund 30 Postings, die wirklich eine sachbezogenen Inhalt aufweisen (also Beiträge im Stil von: Toll / Weiter so / Das möchte ich auch mal können / ... werden nicht gezählt).
http://forum.astronomie.de/phpapps/...045/Regeln_und_Hinweise_der_Astron#Post832045
Siehe weiter unten - ergänzende Regeln

Die Freischaltung erfolgt "manuell", ergo dauert das auch schon mal länger. Irgendwer hat glaube ich mal nach 60 Beiträgen freundlich daran erinnert ...
Bei Dir zähle ich 33(?) Beiträge (und allesamt ohne Blablabla :applaus:) - dürfte eigentlich
nicht mehr allzulange dauern. Wenn man die Beiträge aus 2015 rausnimmt noch etwas länger. Im Zweifelsfall - und wenn man glaubt die o.g. Kriterien schon länger und deutlich überschritten zu haben - hilft auch eine freundliche Nachricht an die Mod's das doch bitte mal zu überprüfen.

Bei INTES (nicht INTES Micro, da muss man auch mal genauer hinschauen) kannst Du fast nichts falsch machen, da war der Name = Qualität. Allerdings sind die INTES heute eben nur noch gebraucht zu bekommen und dann kommen noch weitere Kriterien dazu wie:
* Alter der Optik,
* wie oft hat der Besitzer/die Besitzer das Teil (vielleicht auch kaputt)geputzt,
* welche zusätzlichen Eingriffe wurden nachträglich gemacht und wie professionell wurde das gemacht (viele verbauen Lüfter(Systeme) in die Tubuswand um die Auskühlung zu beschleunigen),
* wie ist aktuell der Zustand der HS-Fokussierung (wenn vorhanden) und wieviel HS-Shifting lässt sie zu (die HS-Fokussierung ist Lichtjahre besser als die unsägliche HS-Fokussierung vieler SC's, aber weil ein mechanisches Teil auch dem Verschleiß und Fertigungstoleranzen unterworfen)
* wieviel Geld du ausgeben willst,
und ... was für ein Bild am Stern macht das Teil (aber temperaturangepasst und ausgekühlt) und zwar höchstvergrößert (300-400x bei sehr guten Bedingungen) fokussiert und dann minimal beidseits defokussiert (wühl' dich mal durch den Begriff "Sterntest" - hier und im WWW).

Wenn Du hinter allem einen Haken setzen kannst ist das Teil wirklich sehr gut :smiley63: - Du merkst schon, irgendeinen Tod wird man sterben müssen. Aber welchen ... na, das ist deine Entscheidung.

Ich bin - mit vielen Connections und Beziehungen in Moskau - letztes Jahr an einen hochstrehligen ("und neuen") 7" STF-Maksutov f/10 gekommen (also letztlich der INTES MK72, aber mit HS-Fokussierung und von STF halt) Bei diesem Teleskop gibt es nichts zu bereuen und (das denke ich selten) - wirklich nichts zu verbessern, einfach nichts. Es ist so wie es, ist für seine Art "perfekt".
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Andreas

danke für deine Auflistung, die jedoch einiger Korrekturen bedarf.
Das INTES MK 63 ist das gleiche wie das MK 65. Das MK 65 war der optische Tubus, das MK 63 das gleiche Teleskop jedoch mit Gabelmontierung.
Das INTES MK63/MK65 hatten nicht einfach nur einen aufgedampften Fangspiegel, dieser hatte einen eigenen Radius, genau wie der Zeiss Mak 180 , weswegen die Korrektur des Systems dem Rumak sehr wohl vergleichbar war.
Die Modelle MK63/MK65 hatten zu Beginn einen Zenitspiegel mit eingebautem 1.25" Helikalfokusierer. Dieser wurde später durch einen 2" Crayfordauszug ersetzt.
Ich war 1991 von Anfang dabei und es gab nie einen INTES Mak mit einfacher Blauvergütung, die hatten von Anfang an eine Multivergütung.
Es war das konstruktiv beste Design durch das ein dejustieren vom Fangspiegel nicht möglich war. Intes ist davon weggegangen weil es eben sehr aufwendig herzustellen war und die neue Version mit justierbarem Fangspiegel MK66/MK67 leichter herzustellen war.
Das INTES MK 68 stand damals bereits bei der Bedienungsanleitung mit drauf und sollte wie das MK 66 mit Hauptspiegelfokusierung kommen, wurde aber nicht gebaut

Alle INTES waren F/12 , auch das MK63/MK65...das wurde aber erst später durch einen Amateur festgestellt der die Brennweite vermass. Daraufhin wurde INTES damit konfrontiert und die haben zugegeben das es nie F/10 war und gab, sondern immer F/12 war, von Anfang an .
INTES MICRO entstand relativ schnell nach INTES...der bis heutige Chef Vladimir Zhiganov verlies Mitte der Neunziger INTES und es entstand INTES MICRO.
INTES MICRO baut bis heute die weltbesten Maks...selbst Firmen wie TEC und Astro-Physics-Roland Christen haben Mak Optiken von INTES MICRO bezogen, man muss nur Vorgeben welche Qualität mal will und die bekommt man dann auch geliefert. Wir machen auch heute noch Stichproben und immer wieder können wir die INTES MICRO Prüfwerte bestätigen, vielleicht haben wir hier einen Sonderstatus weil wir eben Nachprüfen können.
Die Kontaktpflege zu APM funktioniert einwandfrei, besser als mit allen anderen Herstellern, Antworten kommen stets am gleichen Tag.
Man sollte noch den Chefoptiker von INTES erwähnen, Sankowitch, der bis heute die Fa. SANTEL besitzt, einige hervorragende MK 91 baute und mit derzeit einen 500 mm F/8 MCT nur 33 % C.O. schleift.

 
Hallo Markus!
Danke dass du Dich zur Sache meldest. Dass mit den f/10, die eigentlich f/12 sind wusste ich bis dato nicht. Noch so eine Anekdote aus Russland, derer es viele gibt ...
Die Bezeichnung "Rumak", so wie ich sie bisher verstehe bezeichnet nicht die Form der Oberfläche des Sekundärspiegels, sondern dass dieser Sekundärspiegel von der Maksutovplatte getrennt - und damit justierbar ist. Zumindest habe ich das immer so verstanden: "The Rutten Maksutov–Cassegrain (also called a Rumak or Sigler Maksutov) has a separate secondary mirror mounted on the inner surface of the meniscus corrector, sometimes similar to the corrector/mirror holder configurations found in commercial Schmidt–Cassegrains."

Zur Blauschicht-Vergütung: Ich hab' ja nicht geschrieben, dass INTES-Micro Blauschicht eingesetzt hätte, sondern, dass Vergütungen die "nur" aus einer Schicht bestehen, viele länger in Russland verwendet wurden als bei unsereins. Grade bei innenliegenden Glas-Luftflächen. Im Okulardesign wurden da feine Unterschiede zwischen coated, fully coated, MultiCoated (MC) und Fully MultiCoated (FMC) gemacht. Wenn IntesMicro bereits 1991 auf allen Glas-Luftflächen eine Mehrschichtvergütung eingesetzt hat, die über das gesamte visuelle Spektrum wirksam war, ist das ja wunderbar. Ich weiß nur dass es NPZ z.B. noch nicht machte. Aber schön wenn es IntesMicro machte.

Vladimir Sankovich ist - so funktioniert das in Russland - ein Freund meines "Astro-Bekannten" in Moskau und hat bei diesem das Spiegelschleifen begonnen. Noch so ne Anekdote: Vladimir Sankovich war ja vorher bei der Moskauer Polizei und soll damals, so privat am Wochenende, auch schon mal drei Maskutov Optiksets hergestellt haben ... soweit die Legende ;) .
Ich hab' da sogar ein paar Bilder von Anatoly - ist natürlich nicht zu sehen der wieviele Spiegel das gewesen sein könnte ;)

Das mit dem Nachprüfen können der Optiken stimmt wohl (leider) wirklich. Sinngemäß wurde mir gesagt: Das beste an IntesMicro sei, dass sie beanstandete Optiken zurücknehmen, sie tatsächlich besser wiederkommen und - sie arbeiten besser wenn sie wissen, dass die Optik geprüft wird. Gut für Euch und Eure Kunden ...

Nächste Anekdote: Ich "kenne" jemand im Moskau der bei IntesMicro in der Herstellung gearbeitet hat und der meinte dass er nach kurzer Zeit "davongelaufen" sei (am besten passende Übersetzung), ob der seltsamen Firma die im Institut für Radiotechnik sich eingemietet hat.

Und schon wieder eine Anekdote: Die Astrofreunde aus Moskau haben übrigens auch schon mal beim Zerlegen eines IntesMicro (weil es ziemlich schlecht abbildete) passend zurechtgeschnittene Lipton-Teebeutelkartons als Ausgleichs- und Distanzhalter unter dem Korrektor gefunden - so kann man auch improvisieren :) und funktioniert hat's anscheinend auch.

Zur Kontaktpflege: Dann haltet Euch die Telefonnummer "warm". Russische Astrofreude erzählen mir immer wieder, dass Sie bei IntesMicro (die Firma will ja in Russland bis zu 50% Vorauskasse bevor sie mit der Fertigung beginnt) oft wochenlang niemand erreichen der zuständig sei oder die sowieso (da fängt der Sarkasmus an) "alle Urlaub machen". Da ist ein bisschen Verbitterung dabei, dass vielleicht In- und ausländische Kunden anders behandelt werden. Zumindest soll sehr selten ein inländischer Maksutov pünktlich fertig werden. Habe ich am eigenen Leib erlebt - das von meinem Bekannten (ein kleiner M615) hatte drei Monate Verspätung.

Wenn Ihr der Astrogemeinde etwas Gutes tun wollt, dann überzeugt SANTEL wieder kleinere MAK's zu bauen. Ich habe mehrere Maksutovs von SANTEL (aus der Anfangszeit der Firma, da haben sie kleiner Optiken gebaut) "gesehen", inkl. interferometrischer Auswertung. Ich glaube der schlechteste lag bei 0.97 Strehl (gemittelt aus mehreren I-Grammen, nichts abgezogen).

Andreas-TAL
 
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Hi Andreas

Betreff lieferzeiten habe ich so meine eigene Erfahrung, weswegen ich Kunden bereits im Vorraus sage, es dauert, wenn Ihr einen wollte, müsst Ihr Gedult haben, einen vebrindlichen Liefertermin gibt es nicht, nur einen ca.....die Kunden die dann Bestellen wissen wo Sie dran ist.

Ich war leider nie bei INTES MICRO , da hier eine spezielle Erlaubniss von Nöten ist.
Ansonsten habe ich die Telefon Nr. wo ich jederzeit jemand dran bekomme, und Sergey antowrtet mir immer gleich.

Nun Zum Rumak, erstmals 2 Auszüge:

a "Gregory–Maksutov"[12] or "Spot-Maksutov") that use all-spherical surfaces and have, as secondary, a small aluminized spot on the inner face of the corrector. This has the advantage of simplifying construction. It also has the advantage of fixing the alignment of the secondary and eliminates the need for a 'spider' that would cause diffraction spikes. The disadvantage is that, if all spherical surfaces are used, such systems have to have focal ratios above f/15 to avoid aberrations.[13] Also, a degree of freedom in correcting the optical system by changing the radius of curvature of the secondary is lost, since that radius is the same as that of the rear meniscus face. Gregory himself, in a second, faster (f/15) design, resorted to aspherization of the front corrector surface (or the primary mirror) in order to reduce aberrations.


Rutten Maksutov–Cassegrains
Light path in a typical Rutten Maksutov–Cassegrain.

The Rutten Maksutov–Cassegrain (also called a Rumak or Sigler Maksutov)[15] has a separate secondary mirror mounted on the inner surface of the meniscus corrector, sometimes similar to the corrector/mirror holder configurations found in commercial Schmidt–Cassegrains. This provides an extra degree of freedom in correcting aberration by changing the curvature of the corrector and the secondary independently. Specifically it allows the designer to aspherize the secondary to provide a much wider flat field than traditional spot Maksutovs, with less off-axis coma. Mounting the secondary on the corrector also limits diffraction spikes. This version is named after the work of Dutch optical designer Harrie Rutten.

also wa shaben wir : Wir haben das Gregory Design bei dem der Fangspiegel nur auf die Innenlinse aufgedampft ist, mit der Radius der Innenlinse.

und

wir haben das Rumak Design ....das erlaubt den Fangspiegel zu aspherisieren bzew. einen anderen Radius zu geben.

Der zeiss Meniskas 180 wie auch der alte INTES nutzen genau das Rumak Design , eigenen Fangspiegelradius zuur verbesserten Korrektur, aber zusätzlich nutzen Sie auch den Vorteil des Gregory, totale justageunempfindlich das aufgedampft

wir können das gerne Super-Rumak nennen :-)

Santel, er heisst übrigens Anatolii und niocht Vladimir ist ausgelastet mit Profiaufträgen, hier findest du ein paar Geräte von Ihm http://www.neoastrosoft.com/the-most-prolific-observation_03022015_en/ ...oder auch hier http://www.neoastrosoft.com/customers_en/

ich habe schon ein paar Gesehen, in Ekaterinburg, Sternberg, Teneriffa, damit verdient er sich bessere Geld zum guten Leben.

Yuri Petrunin wollte Ihn vor vielen Jahren zum TEC Team nach USA holen, aber Sankovich wollte seine Familie nicht verlassen und ist deswegen in Russland geblieben und betreit seine eigene Firma recht erfolgreich.
 
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Vielen Dank für den Link, bzw. was sich dahinter alles verbirgt. Schön, um mal spazierenzugehen ... :) und für die Klärung das Rumak Designs. Das hatte ich wirklich falsch im Kopf. Umso schöner, dass es nun klar ist.

Das mit dem "Super" lassen wir lieber in der Tasche. Hat schon beim APO nichts zu suchen ;). Ich weiß, dass Anatoly Sankovich sowas (leider) nicht mehr macht. Aber warum auch ... Lieber 10 Großprojekte als 10.000 Kunden - im einen Fall 10x Kundenpflege im anderen 10.000x Kundenpflege und 10% kann man es eben nie recht machen. Dann doch lieber nur einem statt eintausend.

Außerdem: Wenn er auch noch/ wieder anfinge Optiken im kleineren Bereich zu bauen, wo kommen wir denn dahin:
APO's in der Hand von Agema
MAK's in der Hand von Santel
Ach je ?)
 
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INTES MICRO baut brachial gute Mak Optiken bis 16" für mich und wenns größer sein muss, dann machst Sankovitch :-)
 
Hallo Tino,
ich denke, du kannst nach jedem Intes 6" Mak Ausschau halten.
Ich selbst habe einen MK67, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Also der mit justierbarem HS, justierbarem Gegenspiegel und Crayford-Auszug.
Ein Sternfreund hat den MK66, der ebenso eine sehr gute Optik aufweist.
Und was die Bildhelligkeit anbelangt, ich benutzte den Mak gelegentlich mit einem WO 40mm Okular als Schnellspechtelgerät.
Da sieht man auch alle Messier-Objekte sowie diverse NGC-Objekte.
Und für den Mond musst du dir ein Neutralfilter besorgen.

Bei guter Luftruhe beobachte ich Planeten mit einer 250-fachen Vergrößerung. Da hat man noch ein scharfes, kontrastreiches Bild.

Ich kann nur zum Kauf raten, zumal die Geräte recht günstig verkauft werden.

Gruß Hans-Jürgen
 
Ich hatte mehrere 6" Intes Maks. So richtig glücklich war ich mit keinem. Mein oranges altes C8 war besser als alle 6" Maks von Intes, die mir untergekommen sind.
Das Preis/Leistungsverhältnis ist beim guten C8 besser als bei den 6" Maks, zumal letztere auch länger zur Temperaturanpassung benötigen.

Bei älteren Intes Maks kann die Fokussierung sehr schwergängig sein. Solche Instrumente kann man zu Karl Kloss schicken, der das behebt, doch das bedeutet auch immer einen extra Aufwand.


Tom
 
Hi Tom

das C8 das schneller voll auskühlt als ein 6" INTES Mak muss erst noch gebaut werden.
Die Fokusierung wieder leichtgängig zu machen, machen wir bis Tag heute noch für geringes Entgeld.
Ich habe in meinem Leben ein einzigtes C8 gesehen das einem INTES optisch das Wasser reichen konnte, aber auch nur weil es von einem Profi optisch nachgearbeitet uurde.

Du bist eventuell durch die größere Auflösung die natürlich mehr zeigen sollte geblendet
 
Ich suchte ja aber nach einem 6" und keinem 8". Ich finde 150mm sind gerade noch so transportierbar, ohne dass man sich einen Bruch hebt oder einen großen Kofferraum benötigt. Wie oben ja schon in einem Post erwähnt, macht 8" natürlich mehr Licht als 6". Für unterwegs ist das allerdings nichts. Wenn ich hoch vergrößern will, nehme ich mein 10" Meade. Wobei hier die Qualität am Planeten auch eher mäßig ist.
Ich werde die Tage mal die Angebote verfolgen und dann entscheiden. Leider habe ich nicht so viel Geld um mir ein neues Instrument zu kaufen.
Die Ausführungen habe mir auf jeden Fall weiter geholfen. In der Engeren Wahl stand ja noch der MC-152 von Bresser, welcher jetzt völlig aus dem Rennen ist .

Was haltet ihr von diesem Angebot ? Der Verkäufer war sehr herlich was den zustand angeht.
click mich



Tino
 
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Hallo Tino,
ein Link zu einem ähnlichen Gerät besagt gar nichts, nur der Test des Gerätes selbst. Bei 495.-€ für so ein Gerät kann man fast nichts falsch machen, es sei denn, es stimmt damit etwas nicht. Das wiederum wird man erst sehen, wenn man es bekommt. Ansonsten sieht es nach den Bildern ganz gut aus, das Alter macht hier (ausnahmsweise ;-) ) nichts...
zumal es ja ein "Alter" ist :-)))
Bei meinem musste z.B. erstmal die Optik entspannt werden, der Meniskus vorne war durch die Halteschrauben, die viel zu fest angezogen waren, gequetscht. Eine gründliche Justierung folgte und jetzt ist er wirklich super für seine Größe.
Der oben erwähnte Sterntest ist übrigens bei Maksutovs tückisch, weil sie , egal ob ein Gregory- oder ein Rumak- Design zugrunde liegt, nicht ganz der Theorie folgen, die für Newtons entwickelt wurde. So blobbte der Schatten des Fangspiegel bei allen 4 Maks die ich bisher hatte, extrafokal immer deutlich weiter außen auf als intrafokal. Roland Christen hat dazu mal was geschrieben, kannst Du googlen.
Markus Ludes hat ja oben sein Angebot beschrieben, wenn an dem Gerät etwas zu machen ist, wäre er der richtige Ansprechpartner.
Entscheiden musst Du aber selber....
Gruß Michael
 
Hallo Tino,

wenn ich nicht schon den MK67 hätte, würde ich mir den IntesMicro Alter, ohne groß nach zu denken, selber kaufen.
Ich sehe jetzt auf den Bildern auch keine Hinweise, wonach das Gerät nicht neuwertig wäre. Zumindest sieht man keine großartigen Gebrauchsspuren.

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo Markus, ...

Zitat von MLudes:
...das C8 das schneller voll auskühlt als ein 6" INTES Mak muss erst noch gebaut werden. ...

Meine Erfahrung: C8 auf dem Balkon bei rund 5° aufgebaut und 20 Minuten später konnte man ordentlich mit 100x beobachten. Nach knapp einer Stunde war dann das Bild jenseits der 200x gut.

Bei verschiedenen 6" Intes (Alter) lief gar nichts unter einer Stunde und für hohe Vergrößerungen konnte man noch 30 Minuten länger warten.

Bei meinen Vergleichen hatten weder meine C8-ter noch meine 6" Intes-Maks Lüfter.


Zitat von MLudes:
... Du bist eventuell durch die größere Auflösung die natürlich mehr zeigen sollte geblendet

Klar, aber da ein C8 nur 1 kg mehr wiegt als ein Intes Alter M603 und der auch nicht viel kleiner ist, das Intes sowohl neu als gebraucht deutlich mehr kostet als ein C8 und beide eine gleich dimensionierte Montierung benötigen, erlaube ich mir den Vergleich.

Mir persönlich hat beispielsweise das Beobachten des Mondes mit Bino am guten C8 immer am besten gefallen. Unter den Maks hat mich eigentlich nur der SkyWatcher SKM127 überzeugt. Klein, 3,2 kg, günstig, gut auf der Vixen Porta und eine gute Abbildung. Richtig grausam fand ich den OMC 140 im Carbontubus, weil der offenbar die Temperaturanpassung extrem verlangsamte.

Wenn man die Wahl hat, ist das aber letztlich auch immer eine Frage der persönlichen Vorlieben.

Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom,


Original geschrieben von: MLudes
...das C8 das schneller voll auskühlt als ein 6" INTES Mak muss erst noch gebaut werden. .
..

Auch wenn man ein Objekt mit 138 Fach Vergrößerung bei bei den F10=12 betrachtet
kann man schon den Eindruck haben das es besser abbildet als ein echter F10 bei 115 Fach!


Solange die nicht nebeneinander stehen bei dieser Beobachtung, und man die Vergrößerung berechnet hat nach dem was draufsteht, dann gaukelt einem der Anblickvergleich aus dem Gedächtnis Vorteile vor wo keine sind!

Meine 100 / 1000 mm Russentonne ist besser als der 102/1300 und der 90mm Meade Mak und mein Orange C8 ist kühlt schneller aus als ein Intes 603 von Freunden!

Das 603 ist wenn man die Vergrößerung berücksichtigt visuell gleich auf, mit leichtem Vorteil bei der schöneren Sternabbildung ( Durchmesser ) bei dunklerem Hintergrund an ausreichend hellen Sternen, danach sind sie Gleich, irgend wann aber punktet das C8 wegen der größeren Auflösung!

Ein Test mit einem Sky Glow lässt den Vorteil nahezu verschwinden! Vielleicht doch noch auskleiden mit Velours?


Gruß Günter


 
Hallo,

ich habe mir jetzt ein MK67 besorgt.
Das Gerät ist sehr robist gebaut, das muss man ihm lassen.
Die Abbilding ist brilliant allerdings ist der Okularauszug eine Zumutung.
Leider konnte ich mit Netz kein konkreten Vorschläge zu dessen Erneuerung finden, außer den Austausch gegen einen sehr teuren und nicht mehr lieferbaren OAZ.
Ich kenne mich mit den Befestigungen im EInzelnen nicht so gut aus. gibt es da einen Adapter oder ähnliches um einen "normalen" Okualrauzug zu montieren?


Tino
 
Hallo Tino,
nimm mal zu APM (M. Ludes) Kontakt auf. Dort kannst Du Dir einen Adapter drehen lassen, mit dem Du dann alle gängigen Auszüge montieren kannst. Hat mich 35.-€ gekostet unlängst für ein VMC 260 L von Vixen.
Gruß Michael
 
Zitat von Neuge:
...allerdings ist der Okularauszug eine Zumutung.
Hallo Tino,
was genau bemängelst du? Visuell reicht mir persönlich der Auszug völlig aus. Geht geschmeidig und lässt sich fein genug einstellen.
Einzig das Gewinde der Klemmschraube ist etwas verschlissen oder schon immer zu groß gewesen. Da dachte ich vor Jahren, dass ich die Schraube mal an anderer Stelle neu setzen müsste. Aber der Zustand hat sich nicht verschlechter, da das Messingauszugsrohr hart genug ist.

Gruß Hans-Jürgen

PS: Glückwunsch zum Kauf!
 
Hallo Hans-Jürgen,

es scheint ohnehin ein Problem zu sein, einen passenden Okularauszug dafür zu finden.
Mich stört dass man die Schraube unten am Okularauszug sehr fest anziehen muss, damit die Achse das Messingroht überhaupt transportiert.
Ich habe schwere Hyperion Okulare und einen 2" Zenitspiegel. Das habe ich immer Angst, dass ich was kaputt mache. Die ersten Beobachtungen scheinen das aber nicht zu bestätigen.
Ich denke aber trotzdem noch nach, an dem Okularauszu etwas zu ändern. Die Rädchen zum Verstellen des Okuarauszuges sind mir einfach zu spielig udn nicht wiklich griffig.


Tino
 
Hallo Tino,
genau das hatte ich damals bei meinem MK-67 auch vor. Von der Stange bekommst du bei den hiesigen Händlern keinen Adapter, einen drehen lassen ist schweineteuer, aaaaber....es gibt von Moonlite fertige Kits für alle Intesgeräte auch für den MK-67/69, der kostet 40 Dollar. An diesen Adapter wird dann der Moonlite CR-2 OAZ montiert, saubere Sache. Bei den deutschen Händlern konnte ich dieses Kit nirgends bekommen, du müsstest halt direkt bei Moonlite bestellen, was aber überhaupt kein Problem ist, hatte ich früher schon mal gemacht und das ging Reibungslos über die Bühne. Ich habe mittlerweile einen MK-66 mit Hauptspiegelfokussierung deshalb habe ich dann doch nicht bestellt, ich war aber ganz kurz davor. So findest du das Kit, gehe auf die Seite von Moonlite, Produkte, dann auf CR-2 Newtonianfocuser, Intes MN/MK upgrade, und dann ziemlich weit nach unten scrollen, dann hast du auch ein Bestellmenue wo du direkt auswählen kannst.
Ist halt nicht die billigste Lösung, aber sehr wertig!

Gruß
Ralf
 
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