NewHorizons2
Aktives Mitglied
Beobachtungsbericht über Uranus und Neptun am 18./19.08.2009
Zeit: 23:45 - 1:15 Uhr
Ort: München-Ost
Ausrüstung: 8" Dobson f/6, schw. Veloursauskleidung; 8x50 Sucher
13 mm Baader Hyperion
5-8 mm Speers Waler Zoom II.Gen.
5 mm Baader Hyperion modifiziert mit 14 u. 28 mm FT-Ringen auf somit 2,6 mm Brennweite
Uranus: Schon im 13 er Hyperion (ca. 92x) lässt sich das Kügelchen dahingehend von Sternen unterscheiden, dass es in voller Kugelgestalt gleichmäßig hell leuchtet; im Gegensatz zu einem Stern, welcher sich selbst durch seinen Halo nach außen hin abschwächt.
Im SW-Zoom und bei 150x aufwärts, ändert sich beobachtungstechnisch nur die Größe, in welcher sich der Planet präsentiert.
Im mod. 2,6 mm ('alias 5 mm) Hyperion tut sich eine Offenbarung auf. Bei etwa 460x hat Uranus bereits 3/4 Stecknadelkopfgröße und lässt sich sogar ohne Weiteres scharf stellen. Seeing spielte offenbar keine Rolle. Deutlich erkannte man nun einen dunkleren 'Grünstich' der Oberfläche. Von Monden war jedoch keine Spur, was vermutlich an den Größenverhältnissen und der Entfernung, sowie dem Auflösungsvermögen der Ausrüstung und der Luftunruhe lag...
- - - - - -
Neptuns günstige Oppositionsstellung zur Erde ist eine willkommene Gelegenheit ihn zu beobachten, besonders da im Moment auch nicht besonders schwer aufzufinden ist (wie ich selbst vergangene Nacht feststellen musste ^^).
Wie bei Uranus, präsentierte sich dieser Kollege im 13 er Hyp. bereits in seiner Planetengestalt. Dies gilt natürlich nur dann immer, wenn man genau hinguckt;-)
Wie das bei Planeten so ist, je höher die Vergrößerung desto besseres Bild -> 460x und ...er machte es mir nicht leicht; bei dieser Vergrößerung konnte man Neptun in seiner Größe nicht definieren. Blau? Ja das ist er, jedoch bekommt man nicht wie bei Uranus eine klar definierte Planetenkugel, sondern vielmehr ein blaues, rundes Wölkchen, der eigentliche Planet und Kern dieser "Wolke", der Begriff deswegen, weil er sich nicht scharf stellen ließ, war nicht genau auszumachen. Zudem ist Neptun wirklich ein finsterer Zeitgenosse, sodass direkte Beobachtung des Objekts schwerfällt, wenn man im Bereich von höheren Vergrößerungen beobachtet.
Letztendlich gewann ich zwei weitere tolle Erfahrungen auf dem Gebiet der Planetenbeobachtung, auch wenn ich mir die Zeit besser etwas langärmliges anziehen hätte sollen / Ganz zu schweigen von der kurzen Hose, welche die Mücken glücklich machte
Nächstes Ziel: PLUTO
...dafür stehe ich mit meinem Namen: NewHorizons...
Gruß & CS
Peter
Zeit: 23:45 - 1:15 Uhr
Ort: München-Ost
Ausrüstung: 8" Dobson f/6, schw. Veloursauskleidung; 8x50 Sucher
13 mm Baader Hyperion
5-8 mm Speers Waler Zoom II.Gen.
5 mm Baader Hyperion modifiziert mit 14 u. 28 mm FT-Ringen auf somit 2,6 mm Brennweite
Uranus: Schon im 13 er Hyperion (ca. 92x) lässt sich das Kügelchen dahingehend von Sternen unterscheiden, dass es in voller Kugelgestalt gleichmäßig hell leuchtet; im Gegensatz zu einem Stern, welcher sich selbst durch seinen Halo nach außen hin abschwächt.
Im SW-Zoom und bei 150x aufwärts, ändert sich beobachtungstechnisch nur die Größe, in welcher sich der Planet präsentiert.
Im mod. 2,6 mm ('alias 5 mm) Hyperion tut sich eine Offenbarung auf. Bei etwa 460x hat Uranus bereits 3/4 Stecknadelkopfgröße und lässt sich sogar ohne Weiteres scharf stellen. Seeing spielte offenbar keine Rolle. Deutlich erkannte man nun einen dunkleren 'Grünstich' der Oberfläche. Von Monden war jedoch keine Spur, was vermutlich an den Größenverhältnissen und der Entfernung, sowie dem Auflösungsvermögen der Ausrüstung und der Luftunruhe lag...
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Neptuns günstige Oppositionsstellung zur Erde ist eine willkommene Gelegenheit ihn zu beobachten, besonders da im Moment auch nicht besonders schwer aufzufinden ist (wie ich selbst vergangene Nacht feststellen musste ^^).
Wie bei Uranus, präsentierte sich dieser Kollege im 13 er Hyp. bereits in seiner Planetengestalt. Dies gilt natürlich nur dann immer, wenn man genau hinguckt;-)
Wie das bei Planeten so ist, je höher die Vergrößerung desto besseres Bild -> 460x und ...er machte es mir nicht leicht; bei dieser Vergrößerung konnte man Neptun in seiner Größe nicht definieren. Blau? Ja das ist er, jedoch bekommt man nicht wie bei Uranus eine klar definierte Planetenkugel, sondern vielmehr ein blaues, rundes Wölkchen, der eigentliche Planet und Kern dieser "Wolke", der Begriff deswegen, weil er sich nicht scharf stellen ließ, war nicht genau auszumachen. Zudem ist Neptun wirklich ein finsterer Zeitgenosse, sodass direkte Beobachtung des Objekts schwerfällt, wenn man im Bereich von höheren Vergrößerungen beobachtet.
Letztendlich gewann ich zwei weitere tolle Erfahrungen auf dem Gebiet der Planetenbeobachtung, auch wenn ich mir die Zeit besser etwas langärmliges anziehen hätte sollen / Ganz zu schweigen von der kurzen Hose, welche die Mücken glücklich machte
Nächstes Ziel: PLUTO
...dafür stehe ich mit meinem Namen: NewHorizons...
Gruß & CS
Peter