Venus im Rotkanal

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Hallo Ralf,
deine Herangehensweise ist gut durchdacht! Bei Venus zählen andere Erfordernisse um gute Ergebnisse zu erzielen.
Deine Summenbilder und das leicht geschärfte Einzelbild jeweils, machen mir zumindest Mut, es weithin mit Venus zu versuchen und nicht die Flinte ins Korn zu werfen! Habe aber null Erfahrung was Venus betrifft und bin da in der Kückenphase :rolleyes:
VG Frank
 
Hallo Holger,
deine Erfahrungen und Vorgehensweise kann ich bestätigen. Eigentlich bedeutet das, dass bei Venus grundsätzlich sogar noch viel mehr drin wäre. Bei z.T. 30 Min. Gesamtbelichtungszeit (bei mir) ist es schon oft notwendig zu drehen und das geht besser, wenn man Strukturen erkennt. Das mache ich übrigens auch in AS!3, tolles Feature. Eine Belichtungszeit von unter 5 ms macht nach meinem Wissen keinen Sinn, es gibt dazu auch Papers. Ich weiß aber auch, dass einige Leute darauf schwören.
Ich komme fast immer auf bessere Ergebnisse bei hohen Verwendungsraten. Der Unterschied zu z.B. 30 % und 60 %, und da etwas mehr schärfen ist aber kaum erkennbar.
Viele Grüße
ralf
 
Hallo Frank,
vielen Dank.
Planetenfotos, erst recht welche von Venus, stehen und fallen mit dem Seeing. Ich habe einen recht guten Standort, nur freie Fläche vorm Haus, aber auch da gibt es abends nur ein kleines Fenster, wenn die Sonne nicht mehr wärmt, aber es noch nicht kälter wird. I.d.R. ist das etwa dann, wenn die Sonne so 5° über dem Horizont steht. Vorher ist es oft ganz gruselig und nachher, wenn die kalte Luft sich absenkt, dann wird es zunehmend schlechter. Bleib dran, ich habe es auch nicht auf Anhieb geschafft.
Viele Grüße
ralf
 
Hallo Forum,
gestern war's wieder so weit. Eine neue Venus ist entstanden, mal wieder in Rot. Dieses Mal habe ich einen etwas breitbandigeren H(a)Filter genutzt, 20 nm. Die Detailfülle hat sogar mich verblüfft. So sehr, dass ich mir selbst beweisen wollte, dass das nicht doch stilisiertes Rauschen ist, denn Referenzbilder in Rot sind (bisher) noch Mangelware.
Ich habe also Venus nach allen Regeln der Kunst, (aber ohne Radiergummi, Lasso, Pinsel, Stempel usw.) bearbeitet. Es wurde zwar
auch selektiv gearbeitet, aber immer nur übers ganze Bild, also z.B. "wähle alles aus, was schwarz ist". Zur Schärfung nutzte ich nur in Photoshop die "Unscharfe Maskierung", 3,5 Px, 1000 %
Die Farbe entstand mithilfe eines UV-Bildes, wie gehabt. Danach habe ich mir spontan 16 der besseren Bilder ausgesucht und jedes erneut geschärft, also etwas überschärft und danach etwas weichgezeichnet. Einzelne Pixel oder Pixelgruppen können dabei schon zu "Pseudodetails" führen.
KI in Form von DeNoise habe ich weggelassen, um keine Verwirrung zu stiften.
2-5-23.jpg


Und jetzt kann man die Details schön vergleichen, viel Spaß dabei und VG ralf
 
Hallo zusammen,

ich konnte gestern weiter machen. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich endlich mal wieder Venus filmen. Natürlich auch wieder vornehmlich in Rot, bzw. durch einen 20 nm H(alpha)-Filter. Nur zum Verständnis, ich habe aus den letzten 9 "Sitzungen" 8 Bilder erstellen können. Nur einmal habe ich wegen schlechter Schärfe darauf verzichtet. Dieses Mal verbesserte sich das Seeing aber nicht so schlagartig wie an den anderen Tagen, es war auch im Schnitt schlechter. Dennoch gab es schöne und ruhige Momente. In diesen konnte ich auch 10 min. lang im UV belichten. Normalerweise lege ich die UV-Zeit eher ans Ende, wo das Seeing oft schon nicht mehr so gut ist. Das vergleichsweise detaillierte UV-Bild zeigt nun doch eine recht schöne Korrelation mit dem R-Bild, besonders im unteren Teil.
venus-17-5v2.jpg


Viele Grüße
ralf
 
Hallo Ralf,

da musst du aber gute Bedingungen erwischt haben. Ich kann zwar die Strukturen bei mir wiederfinden aber deine UV Venus ist deutlich besser !

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,
ich glaube, ich bin deshalb Planetenfotograf geworden, weil ich hier draußen ganz gute Seesing-Bedingungen habe. In einer Richtung nur Wiesen. Ich denke, das macht schon viel aus. Aus meiner Sicht hätte es aber auch besser sein können, wie eigentlich immer.
Danke und Grüße
ralf
 
Hallo Ralf,

Vielen Dank für die interessanten Beiträge. Ich beginne gerade mit Experimenten an der Venus und sehe seit gestern erstmalig wirklich Strukturen.
Die ähneln sogar Deinem aktuellen Bild.
Ich zeige was sobald ich vorzeigbare Resultate habe.

Viele Grüße,

Martin
 
Hallo Ralf,

Danke für das Kompliment, ich gebe es gerne an unser Pferdi weiter. Sie war ein Hochleistungs-Springpferd bis zur höchsten Schwierigkeit. Mit meiner Frau zusammen ein wunderbares Freizeit- und Geländepferd. Jetzt mit inzwischen 31 Jahren ist sie eine uralte Dame und genießt ihre Rente und das darf sie tun solange sie mag.

Danke für das aktuelle Bild, das hilft mir. Ich nutze für UV das Baader Bessel UV photometrisch. Das passte aktuell gerade noch in's Budget. Ich bin Freiberufler und Corona hat mich ne Menge Geld gekostet.

Ja, ich habe einen DADOS Spektrograph.
Was interessiert Dich ? Ich nehme gerne Spektren für Dich auf. Welche Auflösung interessiert Dich ? Ich kann maximal ein Gitter 1200 l/mm einsetzen. Im Bereich im Ha kann man damit Radikalgeschwindigkeitsstudien machen.

Viele Grüße,

Martin
 
Hallo Martin,
wir haben auch 2 Pferde, aber springen können die gar nicht. Fressen? ja!
Meinst du, man könnte die vertikale Bewegung der Wolken messen? Also, ob sie auf uns zukommen, oder nicht?
Ich habe die Idee, dass die Strukturen im Rot, bzw. H(a), im Grunde Konvektionszellen sind, also so etwas wie Gewittertürme.
Mich persönlich interessiert gerade außerdem die 1010 nm Linie, weil dort auf der dunklen Seite der Venus die Oberfläche zu sehen wäre. Kann man sich da irgendeine Herausforderung suchen? Das alles nur als Idee ins Unreine gesprochen.
VG
ralf
 
Hallo Ralf,

ja, fressen kann unser Pferdemädchen auch, inzwischen wird es aber schwierig. Sie ist SEHR alt für ein Großpferd, hat Zahnprobleme. . . .Grünfutter jetzt geht, aber wir müssen Weichfutter zufüttern und das geht sehr in´s Geld.
Aber wer die Verantwortung für ein Tier übernimmt, der hat sie auch wenn´s schwierig wird.
Ansonsten ist die alte Dame kerngesund, lebenslustig. . . .und was sie braucht bekommt sie.
Dann fahren wir eben nicht teuer in Urlaub sondern versorgen sie mit allem was sie braucht.

Zur Venus, Göttin der Liebe und der Schönheit ( und in Sachen Schönheit passt das auch für unser Pferdi ) - da hast Du interessante Ideen.
Ich gestehe aber, daß ich mich in der Materie erst kundig machen muß.
Ich habe jetzt gelesen, daß bei 1010 nm die Oberfläche der Venus sichtbar werden könnte und ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob man mit einem Spektrographen nach dem Prinzip des Spektroheliographen im Bereich einzelner Linien im IR-Bereich die Oberfläche darstellen könnte.
Ich muß aber zugeben, daß ich das bereits im UV versucht habe, bislang ohne nennenswerte Resultate.

Das ist absolutes Neuland für mich.

C. Buil ist in diesen Dingen sehr rührig, ebenso Valerie Desnoux, die eine passende Software dafür erstellt hat, aber für mich ist das leider momentan nicht trivial, zudem ich spektroskopisch von der Hardwareseite her eine andere Plattform nutze.

Es klingt aber spannend und interessant, gib mir ein wenig Zeit, mal darüber nachzudenken.
Wenn da irgendetwas geht fände ich das sehr spannend.

Viele Grüße,

Martin
 
Hallo Martin,
Wenn mir Astro zu viel wird, dann gehe ich auf die Weide zu unseren beiden Pummelchen, die sind so schön normal und die schert es nicht, wie scharf meine Bilder sind.
Ideen habe ich viele, welche etwas taugen, das zeigt sich immer erst später. Und manchmal verbeißt man sich ja auch. Ich will dich keineswegs unter Druck setzen, bitte nur als Angebot betrachten.

Hallo alle,
im Moment läuft es gut und ich produziere fleißig Venüsse. Hier eine von heute:

venus-19-5 Kopie.jpg


Die südlichen Wolkenbänder waren sehr auffällig.
Viele Grüße
ralf
 
Hallo Martin,
Wenn mir Astro zu viel wird, dann gehe ich auf die Weide zu unseren beiden Pummelchen, die sind so schön normal und die schert es nicht, wie scharf meine Bilder sind.
Ideen habe ich viele, welche etwas taugen, das zeigt sich immer erst später. Und manchmal verbeißt man sich ja auch. Ich will dich keineswegs unter Druck setzen, bitte nur als Angebot betrachten.

Hallo alle,
im Moment läuft es gut und ich produziere fleißig Venüsse. Hier eine von heute:

Den Anhang 330771 betrachten

Die südlichen Wolkenbänder waren sehr auffällig.
Viele Grüße
ralf
 
Hallo Ralf,

super Ergebnisse hast Du da, die Venüsse sehen wirklich beeindruckend aus.
Da stehe ich noch ganz am Anfang, habe zwar jetzt einige Daten gesammelt, hatte aber noch keine Zeit für die Bearbeitung.
Gestern war den ganzen Tag Holzhacken dran.
Mal sehen, vielleicht komme ich heute dazu,

Ich habe mal über Deine Spektro-Pläne nachgedacht.
Ich kann gerne Spektren der Venus aufnehmen, auch höher auflösend in spezifischen Bereichen.
Ich glaube aber nicht, daß ich eine Linienverschiebung aufgrund der Annäherung von Wolkenfeldern werde messen können, dafür wird die Auflösung kaum reichen.
Mit dem 1200 l/mm Gitter wurde an der Ha-Linie schon eine Auflösung von R=16000 erzielt, das ist für dieses Gerät sehr ordentlich. Es geht da Rotverschiebungen durch Radialgeschwindigkeiten im Bereich 30 bis 50 km/s.
Das liegt weit über den Geschwindigkeiten von Wolken auf der Venus.

Wie empfindlich der DADOS bei 1010 nm noch ist muß ich testen, bislang bestand dafür einfach keine Notwendigkeit.
Aber warum nicht, das kostet nicht viel Zeit und Mühe.

Viele Grüße,

Martin
 
Hallo Ralf,

ich habe mal ein wenig gelesen und glaube, daß Dir ein Spektrum um 1010 nm wenig nützen wird.

Zielführender wären da sicher Aufnahmen der dunklen Seite der Venus mit einem schmalen Linienfilter; kann man bei Thorlabs kaufen, ist mir aber ein wenig zu teuer momentan.

Spektren der Venus mit meinem Equipment werden sicher keine Linienverschiebungen aufgrund Wolkenbewegung zeigen, ich weiß nicht ob Echelle-Spektrographen (Amateurgeräte so ab 7 000 Euronen) das darstellen können.
Eher wäre es interessant, zu untersuchen, ob Venus-Spektren aufgrund der chemischen Zusammensetzung der Venusatmosphäre Abweichungen zum normalen Sonnenspektrum zeigen.
Das werde ich mal ausprobieren.

Viele Grüße und klaren Himmel,

Martin
 
Hallo Martin,
ja, das war auch nur so ein Gedanke und die Größenordnungen waren mir nicht klar.
Die Unterschiede zw. Venus,- zum Sonnenspektrum könnten tatsächlich sehr interessant sein. Die könnten darauf hinweisen, bei welchen Wellenlängen wir Venus differenzierter betrachten können. Vermutlich kommt dabei UV heraus :-)
Hier meine Neueste:
Das Seeing war wechselhaft gestern, aber nach 200 Filmen a 30 s, war doch etwas dabei. Der UV-Kanal war unterirdisch. Alles andere wie gehabt.

venus-23-5 Kopie.jpg

Viele Grüße
ralf
 
Hallo Ralf,

sehr interessant ! Wie hast Du dieses Filter gebaut bzw. welche Filter hast Du kombiniert ?
Je geringer die Transmission wird umso schwerer sind natürlich auch Seeingeffekte durch kurze Belichtungszeiten auszugleichen.

Viele Grüße und klaren Himmel wünscht

Martin
 
Hallo Martin,
ich habe die Jungs, evtl. auch Mädels, bei Edmund Optics genervt. Zusammen haben wir dann einen Shortpass- und einen Longpass-Filter herausgesucht und kombiniert, der tatsächlich eine Transmission von noch immer 80 % bei 1010 nm hat. Wichtig waren die steilen Flanken von wenigen nm. Das Ganze hat schlappe 500 € gekostet, aber ich habe die Kosten mit einem Freund quasi geteilt. Ein anderer Freund hat den 12,5 mm Scherben dann mithilfe von 3D-Druck einen Rahmen gebaut und gestern (!) konnte ich zum ersten Mal dadurch filmen. Keine internen Reflexe.(jepp) nur diese doofen Streuungen an den Microlinsen nerven.
VG ralf
 
Hallo Ralf,

Du bist ja wirklich von der ganz schnellen Truppe - das klingt wirklich spannend !
Ich habe auch ein Filter bei Thorlabs gesehen, aber das ist deutlich breitbandiger.

Hast Du denn schon Resultate auf dem Video ?

Ich fürchte, an diesen Experimenten kann ich mich nicht beteiligen, 500 Euronen für´s Hobby sind einfach momentan nicht drin.
Bin schon froh, daß ich das UV-Bessel möglich machen konnte.
 
Hallo Martin,
nein, so war das auch nicht gemeint. Die Venus bietet offensichtlich ein Fensterchen an, indem man ihr bis auf den Grund schauen kann. Ich dachte, dass man in dem Spektrum an dieser Stelle etwas Besonderes sehen würde. Es war auch wirklich einfach ins Unreine gedacht. Ein Spektrum kannst du natürlich nur dann machen, wenn du auch Licht hast, und das ist denkbar spärlich auf der dunklen Seite.
Resultate habe ich, aber keine guten bisher, das war allerdings auch nicht zu erwarten. Ich musste zunächst mal nach Reflexen gucken und sehen, ob genug Licht ankommt. Die ASI462 ist da eine Klasse für sich, 30% QE . Ich kann also im ms-Bereich bleiben.
Nur eine Sache hatten wir nicht bedacht, nämlich, dass es zur besten "dunkle-Seite-Zeit" gar nicht mehr richtig dunkel wird. Die Sichtbarkeitsphase im Herbst wäre deshalb dann wohl unser Ziel.
VG ralf
 
Hallo Forum,
ich bin hier zwar seit über 10 Jahren angemeldet, habe meine Aktivitäten aber auf das andere Forum und die VdS-Planetenliste beschränkt. Kein Facebook, Twitter oder Insta ...
Das soll sich jetzt, zumindest teilweise, ändern, denn die Planetengemeinde ist ja doch recht klein und ich sehe hier im Forum oft sehr gute Planetenbilder deren Autoren ich aber gar nicht kenne. Mein Ziel ist es nicht Likes oder Häkchen oder Sterne zu sammeln, sondern eher, wie bei einem Stammtisch Bilder zu zeigen, Bilder anzuschauen, Tipps und Anregungen zu geben, aber auch zu bekommen.
Meinen "Einstand" möchte ich mit einer kleinen Serie der Venus geben. Wie man ihr Details entlockt, das steht in jedem Astrofotobuch. Im UV zeigt sie ja kontrastreiche Wolkenstrukturen, die zusammen mit einem IR-Kanal und einem künstlichen Grünkanal, ein schönes Farbbild ergibt.
Was da oft nicht steht, ist, dass sie auch in allen anderen Wellenlängen Details zeigt, nur sind diese sehr, sehr kontrastarm. Ich habe mich als Luminanz für den Rotkanal entschieden, da dort das Seeing am wenigsten stört. Kurz vor SU hatte ich 4 Tage in Folge für etwa 30 min. gutes Seeing und habe alles gegeben. UV kam auch zum Einsatz, wurde aber fast ausschließlich zur Erstellung der Farbe verwendet. Die meisten Daten stehen in den Bildern.
Ich habe seeingmäßig wohl einen recht guten Standort und 16" sind auch eine Hausnummer, aber ich denke, es könnte sich auch für den ein oder anderen von euch lohnen da mal bei Rot etwas tiefer zu schauen. An 2 von 4 Tagen glaubte ich übrigens im R-Livebild Wolkenstrukturen zu erkennen.
Den Anhang 324678 betrachten
Den Anhang 324679 betrachten

Den Anhang 324680 betrachten

Den Anhang 324681 betrachten

Es gäbe noch viel zu sagen, aber das kommt dann vielleicht später.
Vorerst viele Grüße
ralf
Die Idee mit dem H-alpha-Filter finde ich charmant!

CS,
Stefan
 
Hallo Martin,
ich habe die Jungs, evtl. auch Mädels, bei Edmund Optics genervt. Zusammen haben wir dann einen Shortpass- und einen Longpass-Filter herausgesucht und kombiniert, der tatsächlich eine Transmission von noch immer 80 % bei 1010 nm hat. Wichtig waren die steilen Flanken von wenigen nm. Das Ganze hat schlappe 500 € gekostet, aber ich habe die Kosten mit einem Freund quasi geteilt. Ein anderer Freund hat den 12,5 mm Scherben dann mithilfe von 3D-Druck einen Rahmen gebaut und gestern (!) konnte ich zum ersten Mal dadurch filmen. Keine internen Reflexe.(jepp) nur diese doofen Streuungen an den Microlinsen nerven.
VG ralf
Moin,

habt Ihr die beiden Filterkennlinien auf ein Glas aufbringen können oder ist das quasi ein gestackter Filter?

CS
Jörg
 
Hallo Ralf,

ist doch klasse was ihr da in Sachen Filter auf die Beine gestellt habt.
Schon interessant, welchen Aufwand ihr betreibt um Venus nackt - ohne ihre bedeckenden Wolken zu sehen.:D

Ich bin wirklich gespannt auf die Resultate.
Ich kann da schon deswegen nicht mitmachen, weil meine Kameras bei 1010nm weitgehend dichtmachen.
Dafür ist die Neptune M sehr empfindlich im UV.
Ich bleibe dann erstmal dabei, bessere Venus-Wolkenbilder hinzukriegen.

Von gestern Abend habe ich noch einige UV- und IR-Daten, kam aber noch nicht zur Bearbeitung. Naja, jetzt habe ich drei Tage frei . . .

Auf jeden Fall werde ich - wohl morgen - Venus auch spektroskopieren. Ein Vergleich mit dem Sonnenspektrum unter Erdbedingungen interessiert mich.
 
So, komme gerade von draußen und ich sollte einige brauchbare Sequenzen von der Venus aufgenommen haben.
Auf jeden Fall waren Strukturen im UV schon im Livebild zu erkennen, meine Frau hat sie aus der Hängematte heraus gesehen.

Morgen wird das alles bearbeitet.
 
Hallo Martin,
tolles Ergebnis. Das war sicher nicht einfach bei den Seeingbedingungen zurzeit. Der große Temperaturgradient zw. Tag und Nacht ist schon etwas störend.
Hallo Jörg,
das sind 2 Filter, also gestackt.
Viele Grüße
ralf
 
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