Venusoberfläche beobachtet

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clapebe

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Hi Leute,

in der Septemberausgabe von Sky and telescope p 20 wird beschrieben,daß ein Amateur 100 acht sekunden lang belichtete bilder, aufgenommen durch ein 1 micron filter, übereinandergestapelt und so Strukturen auf der unbeleuchteten venusoberfläche (durch die Wolken hindurch!) sichtbar gemacht hat.
Damit ist ihm etwas gelungen, was selbs Profiastronomen nochnicht geschafft haben.
was meint Ihr dazu?

Gruß Clapebe
 
Hi Clapebe!!!!
Das ist allerdings interessant, aber nachdem ich das Foto nicht kenne bin ich eher mal sehr skeptisch!!!!!
Aber es gibt ja diese visuellen Berichte des aschgrauen Venuslichtes....Sinnestäuschung?????
Strukturen auf der unbeleuchteten venusoberfläche (durch die Wolken hindurch!)

...also das halte ich für schlichtweg unmöglich!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße
Capricorn
 
Leider kenne ich den Bericht nicht, aber es klingt zunächst unmöglich:
Jeder Planetenablichter kennt das Problem, daß langbelichtete Aufnahmen (8 sec sind für Planeten lang) kaum mehr Details zeigen. Dazu kommt, daß die sonnenabgewendete Seite nicht gerade vor Helligkeit strotzt. Welche Wellenlänge hat er denn durch den 1Micron-Spalt gequetscht? Dürfte jedenfalls die Lichtausbeute nicht gerade gesteigert haben. Als Sahnehäubchen dann noch Oberflächenstrukturen. Alle Achtung!! Das schaffen nur Genies oder Dilettanten.
Der Atmosphärenring müsste übrigens recht heftig ausfallen. Vieleicht findet jemand eine Aufnahme und setzt einen Link.

Mir geht's ein bißchen wie Huckleberry Finn, dem Tom Saywer erklärt, daß er eine Menge Spanier und Araber mit sechshundert Kamelen, tausend Mulis und zweihundert Elefanten - alle mit Diamanten beladen - überfallen und niedermetzeln wollte.
"Daß wir so'ne Menge Spanier und Araber fertigmachen könnten, hab ich ja gleich nich geglaubt, aber die Kamele und Elefanten wollte ich gern wohl mal sehn."

Gruß Ralf
 
Hallo capricorn,

also, wenn ichs bei spiegel online gelesen hätte, das wäre nicht weiter aufregend gewesen ich hätte gesagt na ja, und ich hätte es auch hier nicht zur diskussion gestellt.
Aber sky &T ist eine seriöse Astrozeitschrift, die können sich einen solchen Flop nicht leisten.
hier ist es auszugsweise .

gruß Clapebe
 
Hi ralph,

>Welche Wellenlänge hat er denn durch den 1Micron-Spalt gequetscht?

Tut mir leid, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.
Er hat das bild nicht hinter einem 1 my Spalt erzeugt, er hat das Licht durch ein Filter gelenkt, daß dnur die ir wellenlänge 1 my durchläßt.

hier]kannst Du es nachlesen. Aber im Heft sind noch eindrucksvollere bilder, auch ein dunkler Fleck. . . .

Gruß clapebe
 
Hallo Jens!
Danke für den Hinweis!
Für mich ist das eine kleine Sensation, wenn man die Oberflache(!!!) abbilden könnte!
Kleine Revolution!!!!!!
Aber ist das wirklich die Oberfläche oder spielen uns da diverse Fallen der Bildbearbeitung einen Streich?!?!?
Liebe Grüße

Capricorn
 
Hallo Clapebe,
mit dem 1000nm IR-Filter scheint das alles recht plausibel zu sein. Absolut überraschend aber dennoch, daß mit 8s Belichtungszeit Details nicht verschmieren, zudem noch bei einem relativ tiefstehenden Objekt wie der Venus am Abendhimmel. Nun - man lernt ständig dazu.

Gruß Ralf
 
Hallo Jens, tur mir leid, den thread kannte ich nicht.
(war in meiner Urlaubszeit)
Ich bin auf das Thema erst gestoßen bei der Lektüre des Septemberheftes von Sky and T..
aber offensichtlich bin ich nicht der einzige.

Gruß clapebe
 
Hallo ralf,
bei 100 Bildern und den groben Umrissen, da haben sich die verzerrungen der Luftschlieren wohl wieder ausgeglichen. . .

gruß Clapebe
 
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