Venussichel mit dem Fernglas

joetaiga

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Hallo zusammen,

Im Moment ist wieder eine der Phasen in der Venus vom Abend- zum Morgenstern wird. In diesem Fall zieht Venus oberhalb vor der Sonne vorbei. Die Elongation bleibt immer ausreichend groß für eine Beobachtung, sodass man sie in der kompletten Konjunktion beobachten kann. Venus ist also eine Weile gleichzeitig Abend- und Morgenstern.

Kurz nach Sonnenuntergang findet man Venus am besten. Ich suche sie jeden klaren Abend mit meinem Fernglas. In dem Canon 15x50is ist sie klar als feine helle Sichel zu erkennen. Die Beleuchtung liegt aktuell bei etwa 2%.

Ihr Durchmesser liegt bei einer Bogenminute. Das bildstabilisierte Glas reicht locker um die Sichel fein aufzulösen. Man sieht sie ruhig und schmal knapp über den Bäumen im Gesichtsfeld schweben. Aus unserem Garten ist der Anblick ein kurzes Vergnügen. Schnell verschwindet sie in den Ästen der nahen Bäume.

Auch ein einfaches Fernglas mit 8x Vergrößerung sollte ausreichen um die Sichel zu erkennen. Also ruhig mal kurz nach Sonnenuntergang nach der Venus suchen und die Sichel bestaunen. Die nächsten beiden Tage soll es zumindest bei uns noch klar bleiben. Es lohnt sich.

Grüße
Joachim
 
Stimmt, in diesen Tagen ist sie groß genug, um schon im 10x42 als klare Sichel erkannt zu werden. Noch vor zwei Wochen tat ich mir damit schwer, das Canon 10x-Stabi hat jetzt nicht die tollste Sternabbildung (mein FMTSX ist da klar besser), und es 'verschmierte' den inneren Planeten zumeist zu einer länglichen Gestalt. Mit dem DiaScope-Spektiv klappte das natürlich bereits ab 20x, aber das FG wollte nicht so recht. Ganz anders gestern Abend, da war's trotz niedrigem Stand eine schöne Barke; für's Foto allerdings schon ab 8°-Höhe schon recht bunt und teilverformt.
Aber wer schon mit FG unterwegs ist, sollte mal etwa ein FG-Feld nach links schwenken in ähnlicher Höhe - dort sieht man noch etwas schwächlich den Merkur. Auf dem Foto ist er leicht zu erkennen, freisichtig geht da allerdings nix mehr. Da die Schönwetterkatastrofe ja noch ein paar Tage anhält, sollte man sich abends mal die beiden inneren Planeten vornehmen. Morgens werde ich jetzt auch mal schauen.

csm
 
Hi Joachim,

ich war auch gerade, mit dem 15x60 Fernglas und Stativ, auf dem Feld, und kann Deine Beaobachtungen bestätigen, es war wunderschön, tolle Sichel! Vielleicht schaffe ich es auch morgen früh, so der Plan. Wäre mit meinen 60 Lenzen das erste Mal Venus abends und morgens zu sehen.

Merkur habe ich leider nicht gefunden, obwohl er links der Venus stehen sollte, nichts zu sehen. Aber viele Langohren und Greife um mich herum, sehr schön und ruhig.

Viele Grüße
Andreas

VB.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
gestern konnte ich mit dem 8x42 Fernglas schön die Sichel der Venus sehen, Merkur hatte ich nicht gefunden. Heute Abend habe ich mit dem BT70 Grossfernglas Venus aufgesucht. Erst könnte ich sie mit bloßem Auge nicht am Horizont finden, kurz vor 19 Uhr hatte ich sie dann. Bei 47x Vergrößerung war die Sichel schön zu sehen, auch wenn sie durch Horizontnähe schon ziemlich geflimmert hat. Einen Eindruck vermittelt evtl das angehängte Foto das ich mit dem Handy gemacht habe. Leider hatte ich heute ganz vergessen nach Merkur Ausschau zu halten.
Viele Grüße
Christian
 

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Hallo Joachim,

ich habe die Venus gestern auch mit dem Fernglas beobachtet. In meinem kleinen 8x30 (Jenoptem von CZJ) konnte ich die Sichel gut erkennen. Als die Venus vor einer Weile noch deutlich höher stand, habe ich sie mit dem selben Fernglas am Nachmittag deutlich vor Sonnenuntergang angesehen. Da war der Eindruck noch besser und die Sichel noch klarer. Ich freue mich immer wieder, was mit einem einfachen Fernglas alles geht. :) Vor anderthalb Jahren habe ich meine ersten Erkundungen am Himmel mit einem 10x50 (ebenfalls Jenoptem) gemacht und hatte dabei viel Spaß.

Herzliche Grüße,
Felix
 
N'abend,
kommen grad alle wd. rein vom Beobachten:), ich auch. Hatte meinen 80 mm terrestr. Refraktor und ein "Standard" 7x50 Fernglas auf dem Feld dabei, auch im 7x50 war die Sichel deutlich zu erkennen. Es sind auch wirklich aussergewöhnliche Bedingungen, weitgehend klare Luft bis zum Horizont. Ich konnte Venus bis hinab auf 1-2° Höhe verfolgen, dann schob sie sich hinter das Astgeflecht eines Baumes. Natürlich waberte das Bild, aber viel ruhiger als man es sonst hier in solchen niedrigen Höhen gewohnt ist. Merkur habe ich aber auch leider vergeblich gesucht. Ein wenig unerklärlich, gerade bei den guten Bedingungen. Hmm..?
Man kann also auch mal Glück haben mit dem Wetter:love:
VG -CptB
 
Hallo zusammen,

auch heute klappte es mit einem 4 x 20 freihändig die Sichel zu sehen. Anschl. mit einem 12 x 50 ging’s natürlich deutlicher. Vielleicht klappt es morgen noch mit dem Fernrohr und Kamera, falls die Zeit reicht.
Ansonsten wieder „einfach so“ mit den Binos :-) bzw. mit einem Tele 200 mm. Das reicht auch!

Gruß, Olaf
 
Hallo,

gestern Abend (18.März 25) habe ich die Venus mit einem 10x42 Fernglas ziemlich tief am Horizont beobachten können.
Obwohl es kein stabilisiertes Fernglas ist, habe ich die Sichel gesehen.
Ich wollte es zuerst gar nicht glauben, aber hier im Forum bekomme ich die Bestätigung, dass so etwas möglich ist.
Danke für die Meldungen.
Den Merkur habe ich nicht mehr gefunden - vermutlich dünnste Wolken? oder Helligkeit machten es nicht möglich.

CS Dieter
 
Ich denke die untere Kunjunktion von Merkur macht eine Beobachtung unmöglich, der beleuchtete Teil der Planetenscheibe ist so klein, dass die Helligkeit auf +5 zurückgeht, das sieht man natürlich in der Dämmerung nicht. Dass er so extrem in der Helligkeit nachlässt hätte ich auch nicht erwartet, aber das Himmelsjahr lügt bekanntlich nicht.
 
Ich mach das ebenfalls am Abend von meinem Balkon. Venus habe ich bisher noch nie so präsent gesehen wie aktuell.
Venus ist wunderschön, ich bin zwar kein Gynokologe, aber sehe es mir gerne an ;)
Viele Grüße Frank

1000028351.jpg

Jenoptem 10x50
 
Hallo zusammen,

danke für die rege Beteiligung! Freut mich, dass sich so viele für diese außergewöhnliche Konjunktion begeistern können. Ich glaube Venus zieht so 8° oberhalb an der Sonne vorbei. Das reicht bei deren Helligkeit für eine durchgehende Sichtbarkeit.

Merkur konnte ich auch nicht finden. Der steht aber in den höheren Bäumen neben der Venus. Das ist von meinem Garten aus nicht machbar. Aber ich könnte es ja mal vom Feld aus probieren.

Vom Balkon aus muss ich auf die Morgensichtbarkeit warten. Das wäre für mich auch die einzige Gelegenheit das fotografisch festzuhalten oder mit dem Teleskop zu beobachten. Ich kann aber schwer abschätzen inwiefern die Häuser da ein Problem sein könnten. Ist jetzt aber auch kein Muss. Mehr als mit dem Fernglas sieht man da ja nicht. Das 15x50is ist schon eine Wucht. Wenn ich im Sommer die Milchstraße und deren Objekte beobachte, zeigt mein 80mm Apo auch nicht mehr. Eher weniger. Das Glas ist nur empfindlich gegen kippen und Verschiebung. Das muss man penibelst zentrieren. Nur dann bildet es sauber und ohne CA ab. Nur bei höherer Vergrößerung spielt der Apo seine Vorteile aus. Außerdem müsste ich da ja früh aufstehen. Ob das was wird? :D

Grüße,
Joachim
 
Hi,
die Venus am Abend noch zu finden ist in diesen Tagen kein Problem, wie ja viele Berichte hier zeigen. Aber hat sie schon jemand am Morgen gefunden? Ich hatte es gestern und heute (19.3.) probiert, aber leider ohne Erfolg. Das mag jedoch auch daran liegen, dass meine Sicht nach Osten dadurch "eingeschränkt" ist, das dort der Höhenzug des Eggegebirges liegt. Dadurch sind die realen Aufgangszeiten bei mir im Osten immer 15 bis 20 Minuten später als die Aufgangszeiten an einem 0°-Grad-Horizont. Wenn dann irgendwann die Venus aufgegangen sein soll, ist die Dämmerung natürlich schon weiter fortgeschritten und der Himmel einfach heller. Zum anderen stehen über den Bergen oft auch noch Wolken. Zwar nicht in dieser Tagen, die sind zur Zeit ja wirklich klasse "wolkenfrei", aber vielleicht ist doch in der Richtung einfach mehr Feuchtigkeit drin. Trotzdem will ich es morgen weiter versuchen, auch wenn es verd. schwer ist, nach einem schönen langem Beobachtungsabend schon wieder so früh aus dem Bett zu kriechen. Mehr als jetzt kann der Wettergott ja wirklich nicht für uns tun, um mal vom gleichen Tag Bilder der Venus als Abend- und Morgenstern zu ermöglichen.

CS
Wolfgang
aus Bad Lippspringe
 
Moin,
morgens ist es schwieriger, und obwohl geometrisch sich die Verhältnisse zugunsten der Morgensichtbarkeit verändern, läuft dem das Wetter quasi entgegen. Ich bin die letzten 3 Tage (heute eingeschl.) immer morgens früh und abends auf's naheliegende Feld gestapft. Eigentlich bin ich eher ein Nachtmensch, aber zu besonderen Anlassen komme ich auch mal früh aus den Federn. Mal den anbrechenden Morgen/Tag zu erleben ist somit auch per se für mich ein besonderes Erlebnis.
Und am besten(von den 3 Tagen) konnte man hier im Osten von FFM Venus morgens am 18. März sehen, da war die Luft am klarsten. Ins Auge gesprungen ist sie dabei natürlich nicht, man musste wissen, wohin man schaut (d.h. vorher das Fernglas nehmen).
Gestern u vor allem heute war es schon wesentlich schwieriger, besonders, wenn Venus schon ein paar Grad an Höhe gewonnen hat. Man sah es heute auch an einem leichten Hof um den Mond, dass die Luft weniger klar ist. Heute morgen habe ich sie nur in kurzen Momenten seeehr knapp ;)mit dem blossen Auge sehen können, ca zw. 6:10 und 6:20. Direkt beim Aufgang hat man sie im Fernglas noch gut sehen können, aber später war es auch damit nicht einfach.
Und eine Stunde später kamen dann auch die vom Wetterbericht versprochenen Wolken aus dem Süden/Südwesten, aber da war ich schon wd. zu Hause.
VG -CptB
 
Heute plus morgen früh ist der optimale Zeitpunkt für gleichzeitige Morgens und Abendsichtbarkeit. 10min nach Sonnenuntergang und vor Aufgang steht die Venus zwischen 4 und 5° hoch. Morgen sind es dann schon 3 und 5°. Spätestens übermorgen mit 2 und 6° wird die Venus dann definitiv wieder zum Morgenstern. Abends wird es dann mehr oder minder unmöglich ohne Hilfsmittel. Also wenn dann klappt es von heute auf morgen.

Das Problem wird an meinen Standort eher das Wetter sein. Es ist zwar prinzipiell noch schön, aber heute morgen waren gegen Osten Wolken im Weg. Heute abend soll es nochmal klar sein, aber morgen früh ab 5 Uhr sind wieder Wolken gemeldet :eek:

Heute über mittag werde ich mal versuchen, die Venus am Tage zu erwischen und zu fotografieren. Mein Teleskop steht noch von der Deepsky Session draußen. Das Sampling ist zwar nur 0,8"/px, aber dafür sollte das locker reichen. Die Touptek 26000KMA ist zwar super langsam, aber da tut sich ja zum Glück nicht viel bei der Venus.
 
Hallo,

gestern Abend (18.März 25) habe ich die Venus mit einem 10x42 Fernglas ziemlich tief am Horizont beobachten können.
Obwohl es kein stabilisiertes Fernglas ist, habe ich die Sichel gesehen.
Ich wollte es zuerst gar nicht glauben, aber hier im Forum bekomme ich die Bestätigung, dass so etwas möglich ist.
Danke für die Meldungen.
Den Merkur habe ich nicht mehr gefunden - vermutlich dünnste Wolken? oder Helligkeit machten es nicht möglich.

CS Dieter
Merkur fehlt trotz besten Bedingungen (fast kein Horizontdunst) einfach mittlerweile der Kontrast zum auch noch refraktierten Horizont im Roten. Gestern Abend war ich auch noch mit dem 10x-Canon und dem 85er DiaScope draußen: die Venusbarke schaukelte bis zum Horizontübertritt gemütlich vor sich hin, aber Merkur blieb bei jeder Austrittspupille unsichtbar, dessen Sichel ist einfach zu lichtschwach. Auch auf 'Probefotos' mit ner OM1 und Oly-Objektiv mit unterschiedlichen Belichtungszeiten/ISO - nix. Freute mich also auf heute früh, aber trotz Klarheit war mit nem FG auch ab 6Uhr keine Morgensichel sichtbar.

csm
 
Merkur fehlt trotz besten Bedingungen (fast kein Horizontdunst) einfach mittlerweile der Kontrast zum auch noch refraktierten Horizont im Roten.
Ich habe den auch vergeblich gesucht. Ich denke, da geht einfach nichts. Vorhin habe ich Venus aufgenommen und da sollte beim Anfahren Merkur mehr oder minder in der Mitte stehen, wenn ich das Teleskop auf die Nahe Sonne und die Venus gesynct habe. Trotzdem war da selbst mit dem SII Filter nichts zu sehen, obwohl der den Hintergrund fast so stark abdunkelt wie ein Nah IR Filter.

Venus habe ich aber sehr gut erwischt. Mit dem Deepsky Setup ist zwar das Sampling sehr grob, aber die ist ja aktuell groß genug.

Heute Abend gibt es hier vielleicht nochmal eine Gelegenheit mit dem Fernglas. Soll ja nochmal klar werden. Morgen früh soll es um die 50% bewölkt sein. Das ist für den Horizont meistens zu viel. Aber mal sehen.

Die eigentliche Konjunktion ist ja Sonntagmorgen um halb 8. Da sieht der Wetterbericht aber düster aus. Naja, viel anders wird's nicht werden. Aktuell liegt die Beleuchtung bei 1,3%. In der Konjuktion geht sie nochmal auf 1% runter, der Abstand geht aber nur noch von 9° auf 8°ungrad runter. Das wird man visuell zumindest mit dem Fernglas aber nicht erkennen können. Fotografisch wäre eventuell die Gelegenheit, dass die Ausleuchtung fast zu einem Ring wird. Ich habe das heute schon versucht darzustellen mit einem SII Filter. Das geht aber nicht. Selbst Sonntag wird das ohne IR Filter vermutlich nicht gehen.
 
N'abend,
vorhin war's nochmal richtig gut. Die Wolken heute vormittag sind schnell vorbeigezogen. Abends war es klar, vielleicht durch die Wärme, die am morgen noch gefehlt hatte, weshalb es da wohl ein bisschen mehr Dunst gab. Und die Luft war auch nochmal überraschend ruhig, relativ gesehen halt für die geringe Höhe. Die kleine Vergrösserung meine 80 mm Fernrohrs (16x m.W. nach) ist hier u.U: sogar von Vorteil, da toleranter ggü dem Seeing. Und bei der enormen scheinbare Grösse der Venus ausreichend. Gestern hatte ich auch mal kurz auf Jupiter geschwenkt, der kam einen direkt winzig vor im Vergleich :LOL:.
Ein leichtes Übergreifenen der Hörnerspitzen war auch visuell zu sehen, bei einer schön filigrane Sichel. Ist das erste Mal, dass ich Venus so kurz vor der unt. Konjunktion beobachte.
Was das Auffinden anbelangt, tja, ists genau so wie oben beschrieben. Direkt nach Sonnenuntergang habe ich Venus weder mit blossen Auge noch im Fernglas sehen können, allerdings recht schnell durch schwenken im Fernrohr gehabt. Später allerdings, näher am Horizont im schon gelblich-orangen Hintergund, hob sie sich aber nochmal gut auch fürs blosse Auge sichtbar ab. Auf die Himmelsmechanik ist halt Verlass:p, die Zeit der Abendsichtbarkeit geht jetzt schnell zu Ende.
Dann schauen wir mal, was das Wetter macht die nächsten Tage, ist ja kein Sturmtief angesagt, d.h. die eine od, andere Wolkenlücke wirds hoffentlich geben.
VG -CptB
 
Hallo,
ich hab letzte Nacht die Doppelsichtbarkeit der Venus sowie die Sichel im Fernstecher mir angeschaut.
Gestern Abend war es zwar komplett klar, aber sehr dunstig. so von 18:35 - 18:50 Uhr war die Venus im Fernglasd schön als Sichel zu sehen. Danach erkannte man die Venus gerade so mit bloßem Auge als Leuchtpunkt, wenn man wusste wo sie exakt stand. (Hab sie ja im Fernglasd zuvor angeschaut).
Heute früh war dann Teil 2 der Beobachtung. Im Süden und Westen war der Horizont dicht wegen Schleierwolken, aber im Norden und Osten, dort wo die Venus stand, war es klar. Ich hab dann so von 5:40 bis 5:55 Uhr die Venussichel im Fernglas wieder gesehen, aber etwas besser als gestern Abend, da der Dunst weg war. Mit dem bloßem Auge aber wieder ganz schwach bloß. Der schönste Anblick war, als die Venussichel direkt hinter den Bergen des Bayrischen Wald aufging.
Hier mit dem 300 mmm Teleobjektiv so wiees ungefähr visuell im Fernglas aussah. Natürlich war die in diesem schon besser zu sehen, aber als Anhaltspunkt.
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CS Tobias
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

gestern Abend (21.03.2025) brauchte ich etwas länger bis zum Auffinden.
Habe halt einfach mit einem 12 x 50 den Himmel um eine knappe Handbreite oberhalb um die Sonne herum abgescannt.
Dann beim geplanten letzten Versuch vor dem Abendbrot hat es dann doch noch geklappt.
18:23 MEZ war es da, und es hätte auch nicht später werden dürfen.
Zwischen den Zweigen in einer kleinen Baumlücke stand sie klar und deutlich (bei etwas schlechterer Sicht als an den Vortagen).
Da aber heftiger Wind unterwegs war, wackelten die angrenzenden Zweige vielfach davor.
So fehlte zwar der letzte "Genuß", doch die Freude nach ca. 1/2 Stunde Anspannung war groß :-)
Die Kamera hatte ich gar nicht bereitgelegt - aber siehe da: Es geht auch mal ohne!!

Viele Grüße und Erfolg an die heute Suchenden!

Gruß, Olaf

Kurze Fehlanzeige:
Heute (22.03.2025) hat es bis jetzt (18:22 MEZ) nicht geklappt, Feierabend.
Die Bäume wackeln weiterhin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Donnerstagabend war hier im Westen Saharastaub, Freitagmorgen im Osten. Das war also nichts. Jetzt ist erst mal das Wetter schlecht. Hoffentlich wird die partielle Sonnenfinsternis am 29. März dafür was :rolleyes: Bis dahin sollte Venus dann am Morgen deutlich sichtbar und im Fernglas immer noch noch als Sichel wahrnehmbar sein.
 
Hallo,
ich hab letzte Nacht die Doppelsichtbarkeit der Venus sowie die Sichel im Fernstecher mir angeschaut.
Gestern Abend war es zwar komplett klar, aber sehr dunstig. so von 18:35 - 18:50 Uhr war die Venus im Fernglasd schön als Sichel zu sehen. Danach erkannte man die Venus gerade so mit bloßem Auge als Leuchtpunkt, wenn man wusste wo sie exakt stand. (Hab sie ja im Fernglasd zuvor angeschaut).
Heute früh war dann Teil 2 der Beobachtung. Im Süden und Westen war der Horizont dicht wegen Schleierwolken, aber im Norden und Osten, dort wo die Venus stand, war es klar. Ich hab dann so von 5:40 bis 5:55 Uhr die Venussichel im Fernglas wieder gesehen, aber etwas besser als gestern Abend, da der Dunst weg war. Mit dem bloßem Auge aber wieder ganz schwach bloß. Der schönste Anblick war, als die Venussichel direkt hinter den Bergen des Bayrischen Wald aufging.
Hier mit dem 300 mmm Teleobjektiv so wiees ungefähr visuell im Fernglas aussah. Natürlich war die in diesem schon besser zu sehen, aber als Anhaltspunkt.
Freitag für klappte es auch in Nordhessen mit der Doppelsichtbarkeit, allerdings musste ich schon paar km raus fahren, weil es hier um den Ort herum einige größere Hügel gibt. Aber mit GE und stellarium konnte man ja die benötigte Sichtlinie azimutal gut bestimmen. Am Feldweg nahe ner Bundesstraße gab's zwar ein paar Anhuper, aber im Faserpelz (war frisch um 5:45Uhr) sah ich wirklich nicht nach Verkehrskontrolle aus. Der Horizont war so klar, da hätte ich auch schon ne Viertelstunde vorher den Aufgang sehen können. So konnte ich gg. 5:50Uhr mit dem 10x-Canon die klare Sichel erkennen, und mit dem DiaScope-Spektiv bisschen näher ran kommen; die Luftunruhe war schon ab 30x ordentlich bemerkbar. Erinnerungsfotos mit dem 300mm-mFT gab's auch, und selbst gg. 6:30Uhr war sie schon recht hoch im Pastellblau noch auffindbar. Schöne Sache mit ner Abendsichtung und anschließender Morgenbeobachtung; am Abend des 21.03. war jedoch keine Beobachtung am Westhorizont mehr möglich, trotz annehmbarer Bedingungen.

csm
 
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