Lorchi
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich würde gerne (wenn es sich als machbar herausstellt) ein paar dünne Teile für mein Teleskop aus CFK laminieren. Meine Erfahrung damit ist gleich Null, was aber nichts ausmacht, denn eilig habe ich es nicht (d.h. ich kann vorher lesen, testen und üben).
Um das ganze doch etwas zu vereinfachen, überlege ich, ob es Sinn macht sich mit Prepregs auseinanderzusetzen. Normalerweise wird im Zusammenhang mit diesen von höherem Aufwand gesprochen (Druck, Autoklav). Interessant wäre jedoch zu verstehen, warum, und ob man die Prepregs nicht doch zur Vereinfachung nutzen kann.
Bitte korrigiert mich: ich stelle mir vor, dass durch die Imprägnierung mit dem optimalen Harzanteil im Rohzustand das meiste Harz zwischen den Fasern sitzt und nicht obendrauf. Der Druck nach dem Laminieren sorgt dann dafür, dass das Gewebe komprimiert wird, und das Harz aus den verschiedenen Schichten zusammenfließt. Ist das richtig? Wenn ja, kann dann Druckausübung und Tempern zeitlich nacheinander erfolgen?
Nun frage ich mich, ob man das nicht auch erreicht, indem man von Hand entweder nach dem Laminieren mit einer Rolle fest drüberstreicht (was aber vielleicht zum Verschieben der Schichten führen kann), oder das schon während des Laminierens tut. Vorausgesetzt, man erreicht mit der Rolle alle Stellen.
In dem Fall würde es nämlich so einfach klingen: auspacken, laminieren, drüberrollern, backen.
Gruß, Henning
ich würde gerne (wenn es sich als machbar herausstellt) ein paar dünne Teile für mein Teleskop aus CFK laminieren. Meine Erfahrung damit ist gleich Null, was aber nichts ausmacht, denn eilig habe ich es nicht (d.h. ich kann vorher lesen, testen und üben).
Um das ganze doch etwas zu vereinfachen, überlege ich, ob es Sinn macht sich mit Prepregs auseinanderzusetzen. Normalerweise wird im Zusammenhang mit diesen von höherem Aufwand gesprochen (Druck, Autoklav). Interessant wäre jedoch zu verstehen, warum, und ob man die Prepregs nicht doch zur Vereinfachung nutzen kann.
Bitte korrigiert mich: ich stelle mir vor, dass durch die Imprägnierung mit dem optimalen Harzanteil im Rohzustand das meiste Harz zwischen den Fasern sitzt und nicht obendrauf. Der Druck nach dem Laminieren sorgt dann dafür, dass das Gewebe komprimiert wird, und das Harz aus den verschiedenen Schichten zusammenfließt. Ist das richtig? Wenn ja, kann dann Druckausübung und Tempern zeitlich nacheinander erfolgen?
Nun frage ich mich, ob man das nicht auch erreicht, indem man von Hand entweder nach dem Laminieren mit einer Rolle fest drüberstreicht (was aber vielleicht zum Verschieben der Schichten führen kann), oder das schon während des Laminierens tut. Vorausgesetzt, man erreicht mit der Rolle alle Stellen.
In dem Fall würde es nämlich so einfach klingen: auspacken, laminieren, drüberrollern, backen.
Gruß, Henning