Vergleich 25 x 100 Grossferngläser

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Vergleich 25 x 100 Grossferngläser

Hallo an alle Sternenfreunde,

beabsichtige demnächst ein Grossfernglass zu erwerben.

In die nähere Wahl gekommen sind folgende:
Das 25 x 100 von TS, über das hier im Forum ja auch schon öfters berichtet wurde.
http://www.teleskop-service.de/Fernglas/Fernglas/22100/22100.htm

und das Celestron Skymaster 25 x 100:
http://www.astroshop.de/fernglaeser/celestron/skymaster/skymaster-porro-25x100

Hat jemand vielleicht schon mal duch beide Gläser duchgeschaut?
Gravierende Unterschiede sollte es ja nicht geben, oder vielleicht ein kleiner Qualitätsvorteil bei Celestron?
Preislich liegt das TS Glass bei 329,- € und das Celstron Glass bei 425,- €. AP bei beiden 4 mm.
Das Gesichtsfeld wird beim Celestron mit 3 Grad angegeben, beim TS nur mit 2,5 Grad.

Über eure Meinungen und vielleicht Erfahrungsberichte bin ich sehr gespannt.
Sternigen Gruß,
Marius
 
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Ich habe kein 10-cm-Glas, aber ein 8-cm-Instrument. Diese Optiken sind recht leistungsfähig, ABER: Die Beobachtungshaltung ist unbequem. Es ist scon schwer, ein Stativ zu finden, welches groß genug ist. 2 Meter sind das Minimum, und das bei ausreichender Stabilität. Dennoch ist Genickstarre unausweichlich, wenn man im Zenit beobachtet. Ich habe einige Zeit ein Schulterstativ benutzt, das ging etwas besser - ich konnte mich schräg anlehnen oder hinlegen. Es bleibt dann das unruhige Bild und die Schwierigkeit, Objekte im Vergleich mit der Karte aufzusuchen.
Aus diesem Grund bin ich zu einem 8-cm-Spektiv als Reisegerät übergegangen. Die gibt es mit 45°-Einblick, auch Zenitbeobachtungen sind kein Problem. Ich habe eine azimutale Montierung mit Feinbewgungen drunter, so dass das Aufsuchen ganz unproblematisch ist.

Spektive gibts bis 10cm Öffnung, das wäre eine Überlegung wert. Nachteile: Nur monokular, klar. Und die Zoom-Okulare bieten bei geringer Vergrößerung ein geringeres Feld als ein ordentliches Fernglas. Das kann man durch ein Festbrennweitenokular etwas abmindern.
 
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Hallo Uwe,

da Du Dich ja schon lange mit der Problematik geradsichtiger Großferngläser (u.a. auch mit Schulterstativ) befasst hast,
wollte ich Dich mal fragen, was Du von diesen Umlenkspiegeln hälst, die man dafür in den Staaten bekommt:

Sky Window

Etwas ähnliches wurde auch mal bei Juelich-Bonn angekündigt, ich weiss aber nicht, ob das wirklich den Markt erreicht hat.

Bei dem regelmäßigen Lamentieren über Nackenstarre wundert mich etwas, dass hierzulande kaum jemand solche Hilfsmittel einsetzt.
Erscheint mir jedenfalls wesentlich bequemer als ein 2-m hohes Stativ.

Aber was hälst Du als erwiesener Praktiker davon?

Mit freundlichen Grüßen,
Peter

 
Also ich war - als ich das erste mal davon hörte - von den Sky Windows begeistert.

In der praktischen Umsetzung habe ich nach 2 Wochen aus zwei Gründen entnervt aufgegeben: Ich hatte zum einen erhebliche Probleme mit Tau und Beschlag (der Spiegel liegt ja systembedingt komplett frei). Zum anderen geht mit dem Spiegel der gesamte Vorteil der Fernglasbeobachtung in Sachen Orientierung am Himmel verloren. Schon mit einem 45 oder 90 Grad Einblick ist eine gewisse Umgewöhnung erforderlich. Aber dann noch ein Spiegelbild ...

Also mir hat es nicht gefallen, und nicht zuletzt hat mich der ambitionierte Preis abgeschreckt (der aber durchaus in der geforderten Qualität einer entsprechenden oberflächenverspiegelten Platte begründet ist).

Gruß
Adson
 
Ich habe in den 10 Jahren Groß-Fernglasbeobachtung natürlich auch mit Sky Window geliebäugelt. Ich habe sogar Planspiegel besorgt, zum Selbstbau: Man kann sie aus alten Overheadprojektoren ausbauen. Diese Dinger werden massenhaft verschrottet, weil Computerbeamer in Einsatz kommen.

Was mich davon abgehalten hat, ist vor allem die wohl umständliche Benutzung: Das sieht man schon an den Bilder zum Produkt. Wenn man das Ganze auf einen Tisch stellen kann und sich daran setzt, ist es wohl einigermaßen bequem. Aber draußen im Feld oder als Reiseinstrument ist es nix.

Wenn man nichts bezahlen muss und die Spiegel so besorgen kann, lohnt sich trotzdem eine Versuch mit einem Selbstbau.

An Tau hatte ich gar nicht gedacht, das ist wohl auch ein Problem. Und spiegelverkehrte Sternkarten braucht man. Nix Karkoschka.
 
Hallo Marius,

hast Du mal über ein Glas mit Schrägeinblick nachgedacht ? Auf einem Stativ wirst Du sonst Schwierigkeiten haben zenithnahe Objekte zu beobachten ,zumindest würde es sehr unbequem.
Ich benutze ein ein altes Flakglas 10x80 mit 45°-Einblick ,das ist recht komfortabel,manchmal wäre ein 90°-Einblick besser. Zur Zeit teste ich verschiedene Okuklare um die möglich Vergrößerung zu ermitteln, bei 23x macht das Teil richtig Spaß. Wenn du bereit bist um die 400 Euro auszugeben,läuft dir evtl. hier im Biete-Forum etwas Gebrauchtes über den Weg, oder mal Händler kontakten. Gibt diverse Modelle die etwas kleiner sind als 25x100, aber vielleicht mehr Vergnügen bereiten weil der Einblick bequemer ist.

Grüße + CS Felix
 
Hi Felix,

habe noch nicht so vile Modelle mit 45 Grad Einblick gesehen die in dieser Preiskategorie mitspielen.
Denke max. 500,- € wäre ich bereit auszugeben.
Wenn es in dem Bereich etwas gibt, bin ich für Tipps dankbar.
Beobachte sonst mit einem 12" Dobson und wollte eben zusätzlich mit einem Grossfernglass, mit beiden Augen beobachten.
Grüße, Marius
 
Nochmal Sky-Window

Hallo,

wie schon geschrieben, war mein größtes Problem der Tau/Beschlag auf dem Spiegel. Das ist ein Punkt, der sich logischerweise erst bei der Nutzung in der Praxis als mehr oder weniger relevant herausstellt. Sicher ist das auch abhängig von Jahreszeit und Beobachtungsort, aber grundsätzlich eine Schwachstelle im System.

Mit den erwähnten Spiegeln aus den Overhead-Projektoren (für fröhliche DDR-Kinder: Polylux) kann man sicher experimentieren. Dazu muss man aber dann einen Träger konstruieren, der die beiden Spiegel auch justagestabil hält (immerhin sind mehr als die 2 x 80 oder gar 100 mm Öffnung abzudecken).

Ich denke, dass macht einen erheblichen Aufwand, den ich dann lieber in einen guten Beobachtungsplatz (Stativ + Stuhl/Liege) investieren würde.

Das scheint mir grundsätzlich sowieso der bessere Weg zu sein. Ein Großfernglas mit 100 mm Öffnung ist ohnehin nicht mehr sooo leicht transportabel (das erwähnte TS wiegt fast 5 kg, dazu braucht man ein stabiles Stativ + Kopf).

Irgendwas ist ja immer ... ;)

Gruß
Adson
 
Re: Nochmal Sky-Window

Hallo Marius,

neu kosten die Schrägeinblickgläser mehr als du eigentlich ausgeben wolltest.Darum würde ich mal nach was gebrauchtem Auschau halten. Hier im Biete-Forum sind die Beschreibungen erfahrungsgemäß ehrlich und die meisten Sternengucker gehen pfleglich mit ihrer Ausrüstung um. Oder mal Händler nach Ladenhütern fragen,da bewegt sich auch einiges am Preis.Mit zwei Dritteln des Listenpreises solltest Du auf jeden Fall auskommen,da Du einen Dobson hast kannst du Dir bei der Schnäppchenjagd etwas Zeit lassen.
Ließ dir vor allem einige Erfahrungsberichte durch, die Qualitativen Unterschiede sind zum Teil recht groß...auch die Verwendbarkeit von Standartokularen 1 1/4" ist eine feine Sache,dann kann man mit der Vergrößerung variieren.
Auf jeden Fall ist ein gescheites Großfernglas eine super Ergänzung zum Dobs, es zeigt schon sehr viel,ist vergleichsweise transportabel und durch den Einblick mit beiden Augen wirkt alles sehr "räumlich",Sternhaufen und dichte Sternenansammlungen sind ein Genuß...ich bin immer wieder überrascht was mein Oldie sogar unter schlechtem Himmel alles sichtbar macht! :super:

Was bei einem Großfernglas egal ob mit geradem oder Schrägeinblick wichtig ist: ein vernünftiges Stativ und eine belastbare Montierung,25-fache Vergrößerung oder mehr freihändig bei einigen Kilo Gewicht machen nicht unbedingt viel sinn...

Lass Dir Zeit bei der Suche, wenn Du eine gute Wahl triffst kann ein Großfernglas das absolute Spaßspechtekgerät werden,ich benutze mein Flakglas fast so oft wie meinen Dobson...


Grüße + CS Felix
 
Re: Nochmal Sky-Window

Vielen Dank für Eure interessanten Antworten.
Mangels alternativen zu Schrägeinblickgläsern wird es wohl doch etwas geradsichtiges werden.
Hat denn aber neimand mal das TS 25 x 100 Glass mit dem von Celestron 25 x 100 Grossfernglass direkt vergleichen können? Würde mich mal interessieren.
Viele Grüße, Marius
 
Hallo Marius,

ich habe neulich bei einem Bekannten einen Sterne und Weltraum Zeitschriftenstapel aus dem Jahr 2007 durchgeblättert. Die hatten da einen großangelegten Fernglastest etwa ab dem Spätsommer, also 7/8 2007, und ich meine, beide Geräte dort auch im direkten Vergleich entdeckt zu haben.

Da ich schon mehrere Großferngläser hatte, Steiner Senator 15x80, TS 22x100, Fujinon 16x70 und zur Zeit Falco 15x80, und eigene Erfahrungen im Beobachten habe, auch mit selbstgebautem Binomount, möchte ich doch zu einer 45Grad Lösung raten. Diese Geräte eignen sich auch recht gut für Beobachtungen am Tage. Ich habe ein variiertes 80er Flakglas mit 640 mm Brennweite, ähnlich wie Felix, und verwende es mit 24facher-und 43facher Vergrößerung bei 3.5 bzw. 1.8 Grad Gesichtsfeld. Die Beobachtungen sind im Vergleich entschieden entspannter, Details können besser erkannt werden usw., also wirklich nur zu empfehlen. Die Beschaffung sprengt allerdings Deine Preisvorstellungen.

Gruß Christoph
 
Hi Marius
ich habe den kleineren Bruder das 20x90 TS oder Oberwerk.
Einen Bericht dazu habe ich auf der HP.
Eine Giro Mini wirds schwer haben mit dem großen. Da geht ohne Gegengewicht und Gegengewichtsstange nichts.
Das Glas macht Spaß aber das A und O bei gradesichtigen Ferngläsern ist, das Du einen gescheiten variablen Stuhl mit Rückenlehne hast. Sonst nimm lieber kleiner und oder 45 Grad Einblick.
CS
 
Habe mal eine Frage an die Experten und diejenigen die den Vergleich kennen:

Sehe ich mit einem 25 x 100 Glass von TS, oder Celestron (vorausgesetzt deren Qualität ist gut) mehr, oder eher gleich viel wie mit einem Miyauchi 20 x 77?

Wie würde ein Vergleich mit dem Miyauchi 20 x 100 ausfallen?

Würde mich aktuell sehr interessieren.
Sternige Grüße,
Marius
 
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Hallo Marius,

ich antworte mal auf beide Fragen (Stativ...) an dieser Stelle, da ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.Als Montierung hat die Giro Mini den Vorteil, daß du in vertikaler Stellung des Glases am Stativ vorbei nach oben in die Okus schauen kannst. Bei einem herkömmlichen Neigekopf der mittig auf dem Stativ sitzt ist dir bei Objekten in Zenithnähe das Stativ im Weg.
Aaaaber: wenn man sich nicht auf den Rücken legt wird es abartig unbequem...heißt Liegestuhl neben das Stativ, ist bei genügend Platz machbar aber irgendwie lästig da man bei jedem Richtungswechsel das ganze Geraffel neu positionieren muß.
Und jetzt kommt der Schrägeinblick ins Spiel: Auf einem Stativ mit einfach zu bediender Höhenverstellung (Kurbel) setzt man sich einfach hinters Glas und los gehts. In Verbindung mit einem ausgedienten Bürostuhl kann man einfach hin und her rollen und braucht weniger Platz.
Da kann dann ein Neiger Verwendung finden oder viel besser eine Gabelmontierung. Die hat den Riesenvorteil daß das Glas ungefähr im Schwerpunkt geschwenkt wird und man nicht die ganze Zeit 5 oder 6 Kilo halten muß.

Jetzt der Zusammenhang deiner Fragen:Wenn Du die beiden Gläser nur den Zahlen nach vergleichst scheint das 25x100 klar im Vorteil zu sein was das 20x77 angeht, beim 20x100 müßtest du zwischen Vergrößerung und Gesichtsfeld entscheiden (weiß leider keine konkreten Zahlen...).
Wenn Du aber den größeren Beobachtungskomfort der Schrägeinblickgläser mit berücksichtigst relativiert sich das Ganze zugunsten der Miyauchis.

Meiner Meinung nach sind Ferngläser mit geradem Einblick am meisten in der Größe bis 10x50 oder etwas darüber zum Freihandspechteln geignet, ab ungefähr 15/16x70 wird das Fernglas dann ein Stativkandidat. Dazwischen ist es mehr oder weniger Geschmacksache des Einzelnen.
Genauso ist es eine individuelle Entscheidung ob man sagt - ich lege mich zum Spechteln ins Gras - oder ob man sich für den Schrägeinblick entscheidet.

Da es um mehr als ein paar Euro fuffzig geht würde ich Dir raten das ganze wenn möglich irgendwo zu testen. Wenn Du irgendein Fernglas und ein Fotostativ hast/auftreiben kannst bastel das Glas zur Not provisorisch ans Stativ und probier aus was Du Dir zuzumuten bereit bist wenn es ums Hals verrenken geht., bedenke aber daß man manchmal Stunden am Okular verbringt, es sollte also wirklich bequem sein. Denn nichts wäre ärgerlicher als Geld für ein ein Glas auszugeben das du kaum benutzt, das ist dann unabhängig von der Öffnung und Vergrößerung das Glas durch das man am wenigsten sieht...

Ich möchte den Schrägeinblick nicht mehr missen...aber Vorsicht: ein schönes Großfernglas macht süchtig, verursacht Öffnungswahn der doppelten Sorte und gefährdet das Konto.... :erschreck: ....so ein zweiter 8"f6..... :cool: ......Essen-ATT .... :pfeif: ....vieleicht sollte ich lieber zu Hause bleiben :Trost:

War jetzt keine Antwort nach dem Motto - Das ist am besten- sollte eher ein paar Aspekte herausstellen die Du bedenken solltest . Werden aber hoffentlich noch einige Antworten kommen...


Viele Grüße + CS Felix



 
Provokative Antwort: Du siehst mit dem Miyauchi 20 x 77 mehr. Weil du im Zenit beobachtest, wo der Himmel trnsparent ist. Du wirst einfach nicht lange Zeit mit dem 100er Trumm steil beobachten, weil das einfach nicht geht. Und der Transparenzvorteil gleicht sehr viel aus.
 
Hallo Marius,

zu Deiner Frage nach dem Miyauchi 100:

Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit mit einem geradsichtigen 100er. Ich kenne aber die beiden Miyauchis.

Ich hatte früher ein Miyauchi 77 und jetzt ein Miyauchi 100. Zwischen diesen beiden Gläsern liegen meines Ansicht nach Welten!!! Viele Sternhaufen sind im 77er einfach neblige Flecke, während sie im 100er aufgelöst werden.

Das 100er lässt sich übrigens mit der ICS-Montierung perfekt handhaben, das 77er auf einem Fotostativ ist wegen der je nach Neigung des Glases auftretenden unterschiedlichen Hebelkräfte nicht so elegant zu bedienen.

Leider ist die Konsequenz: das beste ist das teuerste...

Grüße

Klaus
 
Habt alle vielen Dank für Eure prima Antworten und Überlegungen!

speziell hierzu:

Zitat von Felix42:
Jetzt der Zusammenhang deiner Fragen:Wenn Du die beiden Gläser nur den Zahlen nach vergleichst scheint das 25x100 klar im Vorteil zu sein was das 20x77 angeht, beim 20x100 müßtest du zwischen Vergrößerung und Gesichtsfeld entscheiden (weiß leider keine konkreten Zahlen...).
Wenn Du aber den größeren Beobachtungskomfort der Schrägeinblickgläser mit berücksichtigst relativiert sich das Ganze zugunsten der Miyauchis.

Habe die Zahlen mal verglichen, von den Miyauchies laut ICS Katalog.
Die Miyauchies auch mit 30x und 26x Wechselokularen.
Vom Celestron laut Sterne und Weltraum Test 11/2007



-----------Miyauchi 77iB-------Miyauchi 100iB---Celestron 25x100
-----------20x77 30x77--------20x100 26x100-------25x100

Gesichtsfeld: 2,5°- 2,2°--------2,5°- 2,5°------------ 3,0°
scheinb. Gf: -50°- 66°---------50°- 66°--------------- 75°
AP mm: ----3,8---2,6-----------5---3,8---------------4

Dabei schneidet das Celestron Glass ja nicht gerade schlecht ab.
Natürlich geben die nakten Zahlen noch keine Auskunft über die Qualität und den Beobachtungskomfort.

 
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Hi Uwe
nee, sehe ich nicht so.
Brauchst nur einen Stuhl mit richtig verstellbarer Lehne,
die den Kopf stützt und der es ermöglicht sich quasi drunter zu legen.
Das Thema gradesichtige FG müßte man im Grunde immer um den Stuhl erweitern. Wenn man mit dem Gnick 90 Grad kippen muß ist es natürlich murks.
CS
 
Hi Antares,

etwa so einen Stuhl?

www.abc-schnaeppchenmarkt.de/kettler-gartenstuhl-klappstuhl-nizza-frei-haus-p-2624.html?ref=3[/img]

Gruß, Marius





 
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Hi Marius
wenn die Rückenlehne gescheit verstellbar ist kann man sowas nehmen. Bei meinem kann man die Rückenlehne bis in die Waagrechte bringen.
Kompensiert sicher nicht einen 90Grad Einblick aber es macht es viel angenehmer als mit einem normalen Sitz.
CS
 
Klar, mit Stuhl. ich sehe ein FG aber auch als Reiseinistrument. Im Urlaubsgepäck ist nur selten Platz noch für einen Stuhl. Aber das muss jeder selbst durchdenken.

Man braucht dann auch ein Stativ, das zum Stuhl passt und das Glas in so der Position hält, wie benötigt. Ein 7-8cm Glas lässt sich liegend vielelicht sogar ohen Stativ benutzen.
 
Hallo

Besitze selbst neben einem 10*50 auch ein 20*80 und ich muss sagen,in einem bequemen Stuhl mit aufgestützen Elbogen macht es einfach Spass.
Ich persöhnlich halte das FG weit vorne an den Linsen und nicht an den dafür vorgesehenen Griffen und so klappt es einwandfrei.
Für mal schnell zwischendurch :biggrin:

MfG Christof
 
Hi Christof,

gerade die Vergrößerung die freihändig / aufgestützt noch Spaß macht wird seeehr unterschiedlich eingeschätzt. Ich habe da schon Aussagen gehört von "mehr als 10x geht gar nicht, 8x ist schon grenzwertig" bis " 20x oder mehr macht erst richtig Spaß,da sehe ich am meisten"... ?)

Ich benutze lieber mein olles 16x50 als mein 10x50 was manch einer schon für Unfug hält und ,mehr würde ich mir nicht zumuten wollen. Die 23x des gepimpten Flakglases wären mir unabhängig vom hohen Gewicht deutlich zu viel.

Ausprobieren ist das einzige was gegen späteren Frust hilft .

Grüße + CS Felix
 
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