Vergleiche mit der Schiffahrt......

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Anette_Aslan

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Liebe Astrofreunde,
wenn ich meinen Dobson so hin und herrühre, schubse oder schier mit Schweißausbrüchen gaaaanz vorsichtig ans Objekt navigiere, damits nicht wieder abhaut, kommen mir oft Assoziationen mit der Schiffahrt.

Ich träume natürlich von einer motorisierten Goto-Nachführung, die mir ohne Zeitaufwand und großem Gedöns zeigt was ich begehre.....doch ich träume nur davon, weil ich noch keine richtige hatte. Das ETX 70 von Meade war ja der absoluter Schock für mich....wie Essen direkt ausm Eisfach gleich in die Mikrowelle....aber ich lese von Leuten, die seelig damit sind...ich kam mir so entmündigt vor!

Dann, wenn ich zum X-ten male auf den Hantelnebel ziele und diesen nach 10 mal immer noch nicht drinn habe, oder den M3, der macht mich eh immer ganz girre, weil die Gegend um ihn herum ziemlich sternarm ist, dann bekomm ich manchmal auch sogar die Wut.....dann beneide ich all jene mit guter Goto-Ausrüstung.....
wenn ich dann aber etwas tiefer drüber nachdenke und meine begehrten Objekte endlich mal im Oku habe, bin ich doch sehr stolz und eine Welle des glückseeligen Erfolgsgefühles beschleicht mich.....dann komme ich mir vor wie ein Sternenseegler, der es ganz nach alter Seemannskunst schafft, bei Sturm und Wind und ach, lassen wir mal auch die Sicht, sicher in den Hafen zu kommen.
Manchmal fühle ich mich wie Beering, der Alaska entecken wollte und nur 47 Seemeilen daran stets und immer wieder im NEbel vorbeischipperte.....manchmal wie Columbus, der vermeintlich Westindien entdeckt zu haben glaubt....und dann komme ich mir wieder vor wie´n alter Seebär in vertrauten Gewässern, das STeuerrad sicher in der Hand, trotz 4,5 mag Nebelgroßstadtsuppe.

Mit Goto, so sehr ich mir trotzdem eine wünsche, bleiben diese Gefühle brach......also kann ich jeden ohne solchen Hightech-Kram vertrösten: wer nur mit Goto arbeitet steht weit hinter uns....wir wissen, wie man noch Seile dreht.....
Grüssle von Anette
 
Hach Optikus, ich werd ganz rot! Freut mich einen so warmherzigen Fän zu haben. Deine Smilies sind immer herzerwärmend.....Tschüssle von Anette
 
Hallo Anette,
deine Vergleiche treffen voll in Schwarze!
Du hast genau meine Gefühle beschrieben. So gut könnte ich das nie formulieren. Als Neuling wie ich und ein Dobson an der Seite, kann es manchmal echt frustrierend sein, wenn es mit dem Auffinden nicht auf Anhieb funktioniert. Aber das Erfolgserlebnis nach einem Treffen gleicht den Frust zig mal aus.
So wie es bei uns aussieht, wird das Wetter wieder besser. Kann's schon gar nicht mehr erwarten, wieder das Zielen zu üben.
Gruß Claus
 
Hallöchen Anette,

immer wieder schön, was du für Worte findest! Die Frustration bei der Objektsucherei kann ich gut nachvollziehen, so ging es mit Sicherheit schon jedem Sternenliebhaber. Aber für mich persönlich bleibt es dabei, Goto käme mir nicht ins Haus! Nach einer halbstündigen Suche mit abgefrorenen Fingern oder weichen Knien (ich glaube, ich werd langsam älter, vor ein paar Jahren brauchte ich noch keinen Klappstuhl zum wackelfreien Beobachten...) bin ich auch genervt; ich muß nur daran denken, wie ich im August vom Fenster aus am hellichten Taghimmel die Venussichel ins Fernrohr bekommen wollte - das waren akrobatische Verrenkungen für Fortgeschrittene, mit doppeltem Knoten und drei Tagen Muskelkater.
Aber die endlich-Entdeckerfreude macht das alles wieder wett!!!
Das ist derselbe Effekt wie bei meiner Hassliebe zur Mathematik: was habe ich schon Integrale verflucht, zusammengeknüllt und wütend gegen die Wand geworfen, aber das Glücksgefühl, wenn man die Lösung gefunden hat, ist doch etwas Besonderes, schwer zu Beschreibendes... (ich kann es leider nie so gut in Worte fassen wie mancher Zeitgenosse hier)

(Aber letztendlich ist mir der Sternenhimmel trotzdem um einiges lieber als die pure Mathematik ;-))


Viele Grüße,
Claudia


P.S.: Apropos bildhaften Wortschöpfungen: mein Favorit ist die "Beinumschleichung"; das muß ich mir merken!
 
:huhu:

Das schöne und zugleich verhasste an der Technik ist halt eben ihre kalte Perfektion.

Einerseits (der Inschinör bekennt sich schuldig) hat es natürlich etwas faszinierendes, wenn man auf's metaphorische Knöpfle drückt und die kleinen Japaner, Chinesen und Kalifornier (yeah, baby) bewegen von Geister Hand das Skope dahin, wohin man sehen möchte.

Auf der anderen Seite ist es für den Humanisten natürlich ein Verlust, da man damit einen guten Teil der eigenen Fähigkeiten auf die Technik verlagert, entmenschlicht, sozusagen.

Letztlich macht das jeder mit sich aus, aber da die Technik uns die Freude macht, uns gelegentlich mit seltsamen Rauchschwaden (inkl. übler Gerüche - "Kall-Oddo, hier riechds nach Schdroom!"), allgemeinen Schutzverletzungen oder (bei Benutzern von Winzigweich-Fenstern) mit blauen Bildschirmen mit Zahlensalat vom Irrglauben an ihre Unfehlbarkeit heilt, sehe ich das ganze mit dem mir eigenen Humor und freue mich daran, dass es anderen genau so geht.

Jörg :totlach2:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Optikus!!!!!!!!!!! Bis ich das Kall-Oddo dechiffriert habe und dahinter kam, was das heissen soll, habe ich mich total verschluckt....ich bin schier gestorben vor Lachen....mannomannnnn!!!!!!!!!

Claudia, Respekt! Mathe....also da könnt ich Dir lieber die Sterne zählen als das!

 
Hallo Claus, na dann Dobson Ahoi, kann ich nur sagen!!!!
Grüsskies von Anette
 
Hallo nochmal, Anette,

Nur, daß du nichts falsch verstehst: ich studiere Physik, aber da die Mathematik da nun mal so dazugehört, wie die Linse zum Refraktor, sind Konfrontationen nicht auszuschließen... Das geht gut, solange ich damit was praktisches ausrechnen soll, aber sobald die Mathematik in Bereiche vorstößt, die jeglicher Anschauung entbehren, ist's vorbei...

Viele Grüße,
Claudia
(die auf bessere Zeiten hofft, wo sie auch mal wieder Gelegenheit hat, den Sternenhimmel optisch zu "durchkreuzen")

P.S.: an "Optikus": was die bildliche Sprache betrifft, stehst du Anette in nichts nach :/
 
Hallo Anette,

man meint immer "Mathe" sei so unverständlich und kompliziert - das stimmt nicht! Jedenfalls nicht so generell.

Ich arbeite mich derzeit durch das Buch "Astronomischer Berechnungs-Cocktail", eine Schwarte über Himmelsmechanik. Ein sicher nicht triviales Thema. Witzig dabei ist, wenn man Mathematik auf praktische Belange begrenzt und damit mit Vereinfachungen und Näherungen leben kann, ist sie sehr anschaulich machbar, was der Autor hier auch noch mit einem trockenen Thema vorführt. Ein einfacher wissenschaftlicher Taschenrechner reicht.

Wenn es darüber hinaus geht, ich habe mal theoretische Elektrotechnik studiert, und es wird, wie Claudia sagt, unanschaulich, dann bedeutet es auch für mich immer wieder eine Überwindung, mich damit zu befassen. Ansonsten eröffnet einem die Welt der Zahlen und Formeln ein Fenster zu einer faszinierenden Welt.

Jörg
 
Hallo Jörg, gibts dafür einen Filter? Als ich Stewen Hawkins Buch "Das Weltall in der Nußschale" las, kam ich auf die Idee, dass jene Hirnregion bei mir, die zum Verständnis dieses Buches wohl zuständig wäre, wohl auch das Ausmaß einer solchen haben müsse. Ich beneide Euch Mathematiker ganz ungemein. Wer auch immer daran Schuld ist, dass für diese Welten meine Synapsen verklebt sind, möge angeklagt sein....ich denke da an soooooooo viele verhaßte Mathelehrer....uuuch....
heute ist bei mir der Himmel klar und vielerorten auch....nichts wie ab in Weltall Leute, und Hirne sehen eh alle aus wie Nußschalen.....Grüssle von Anette
 
Hallo Anette,

für Deine Philosophie muss man Dich einfach knuddeln.

Ja - es gibt einen Filter. Der heisst Geduld und wird gelegentlich in der heutigen Zeit nicht mehr mit dem nötigen Respekt wahrgenommen.

Nur die Geduld und ein guter Mentor, der einem hilft das Unverständliche zu verstehen, weist einem den rechten Pfad durch diesen Dschungel.
Ich wünsche Dir, dass Du heute Abend viele Deiner geliebten Wischelwuschelchen wiedertriffst, die in den unendlichen Weiten des Raums Deiner harren.

Jörg
 
Ahoi Anette!

also zu GoTo möchte ich an dieser Stelle mal meine (supersubjektive und garantiert total unfaire) Meinung beisteuern:

Für mich als Anfänger wäre das Gift! Da ist doch der halbe Spass weg. Ich rühr' ja schon des öfteren mal eine Weile rum, besonders wenn ich in irgendeiner Ecke des Himmels unterwegs bin, wo ich noch nie war, aber man lernt schließlich die Gegend kennen. Deswegen habe ich mir doch 'n Teleskop gekauft. Na und wenn ich mich verfahre, frag' ich halt 'nen Anwohner nach dem Weg. - Ist doch keine Mathematik.
Wenn ich irgendwann mal alles in- und auswendig kenne, dann könnte ich mir das vielleicht aus Bequemlichkeit kaufen, aber dann brauche ich es auch nicht mehr.

Ich habe das neulich zum ersten mal live erlebt bei so einem C8 Next Star, da gibtst Du das Objekt ein, dann heißt es "zurücktreten!" - bsss - bssssssss - und wenn Du wieder gucken darfst, dann ist der next Star da im Oku (naja auch nicht immer), aber der ganze Weg dahin ist futsch. Ist irgendwie wie Fernsehen, sauber geschnitten halt. - Ich glaube da würd's mir irgendwann langweilig.

Eine Nachführung auf der RA-Achse, das ist ein Luxus, den ich mir mal irgendwann leisten möchte, weil die Hinterherkurbelei bringt ja keinen Erkenntnisgewinn, aber dafür brauche ich keinen fehleranfälligen Computerkram, da habe ich im Büro genug von.

Weiterhin frischen Wind und erfolgreiches Navigieren wünscht

Fähnrich Guido

 
Hallo Guido

Auf Luxus wie GoTo und elektronischer Nachführung will ich nie wieder verzichten.
Gerade in Regionen wo ständige Bewölkung und Lichtverschmutzung das Leben schwer machen,sind diese High Tech Teleskope ein Segen.
Ich habe da nur ein Mitleidiges Grinsen für diejenigen übrig,die in krampfhaften Verrenkungen versuchen ein Objekt zu finden und nachzuführen.
Das ist nun mal so,daß man in Bequemer Haltung,und starken Vergrößerungen mehr Details wahrnehmen kann als ohne Nachführung,weil man sich voll auf das Objekt konzentrieren kann.

Grüße
Manfred
 
Moin Manner!

> Ich habe da nur ein Mitleidiges Grinsen

...das habe ich auch manchmal, wenn so ein Goto-Fraggle mit seinem Kabelgewirr am Tun und Machen und Aufbauen ist und ich mit meinem Dobbie schon ein halbes Dutzend Objekte abgefahren habe. Nett wird's immer, wenn der Elektronik in der Pampa der Saft wegbleibt - dann stehste da in Deiner ganzen Herrlichkeit... Ich weiß, das wird Dir als Balkonspechtler sowieso nicht passieren...
Ach, was kann man schön lästern... :/ - Nichts für ungut!
 
Hurra! Die Wildenten erwischt....

Liebe Astrogemeinde,
gestern Nacht klarte es wieder auf und ich genauso klar ran an den Dobsi. Nachmittags habe ich eine schöne und lehrreiche Arbeit erledigt und alle möglichen von handgezeichneten aus dem PC ausgedruckten Astrozeichnungen am 10" Dobs ausgeschnitten und in den Karkoschka an die betreffenden Stellen geklebt um zu sehen, was einen erwarten kann.
Da entdeckte ich den "Wildentenhaufen" Ha, sag ichs doch! Da haben andere vor mir schon Assoziationen mit der Jagd gehabt. Der gilt als wunderschön und lohnend....also im Adler gesucht und sofort (!) gefunden und gestaunt...ein wundervolles Objekt, der mir im Breitband eigentlich ganz toll rüber kam. O-III bringt da nichts, alles wurde unklar.

Dann noch schnell das übliche Programm M13 und M97, das ging zackig, ich schmiss die Segel rum und lag auf Kurs!

Doch nun mein Highlight! Ich fand nicht nur den STurmvogel um Stern 51 im Cygnus, von dem ich immer dachte, dass sei eben "der" legedäre Cirrusnebel. Ich fand "den" Cirrusnebel im 32ger mit O-III und war ganz fasziniert!!! Ja, Leeeute, kann das sein, dass der manchmal Helligkeitsschwankungen hat? Da flimmerte es manchmal ganz ordentlich und netzartige STrukturen wurden für Bruchteile von Sekunden deutlich sichtbar, dann verschwanden sie wieder und der Nebel wirkte mal schwächer mal stärker....ich war im Zauberwald gestern...hab mich so gefreut über die Wirkung des O-III. Im Breitband fand ich den Cirrus nur hauchdünn, ganz ohne Filter überhaupt gar nicht.
Gegen 4:30h stand ich wieder auf, weil ich Andromeda zum erstenmal wieder Hallo sagen wollte, vor allem im O-III. Und ich schaffte es, der Himmel war noch immer schön duster und die Plejaden lachten hoch vom Zenit.....hallo ihr Winterfreuden, grüß euch und schnell noch Hatchi, ach wie schön, alte Bekannte wieder zu sehen. Dann rauf zur Andromeda....die Wirkte im O-III enttäuschend und kam wieder im Breitband von Lumicon besser rüber. Eine absolut bleierne Müdigkeit trieb mich fast auf allen Vieren zurück ins Bett.....aber vollgetankt mit Astroseeligkeit, das wünsch ich euch in diesen Tagen des vielversprechenden Hochdrucks. Grüssle von Anette
 
Moin Winnie

Der Saft geht mir mit meiner Power Station auch nach 2 Nächten nicht aus.
Da kann ich auch meine CCD Kamera noch mit anschließen.
In einem gebe ich dir ja recht,das Aufbauen ist ein bischen Nervig.
Aber dafür brauche ich auch nicht mehr als 20 Minuten,mit Zentrierung der Referenzsterne.
Aber dann :biggrin:

Grüße
Manfred
 
Re: Hurra! Die Wildenten erwischt....

Hallo Anette,

Glückwunsch zur Erstsichtung von M11.

... der mir im Breitband eigentlich ganz toll rüber kam. O-III bringt da nichts, alles wurde unklar.
Dazu wurde schon mehr als einmal etwas gesagt. Nämlich dass Nebelfilter nichts an Sternhaufen und Galaxien bringen.

Gruß - Nico
 
Re: Hurra! Die Wildenten erwischt....

Hallo Anette,

immer wieder schön deine Berichte zu lesen. Aber das Andromeda im OIII entäuschend ist hätte dir (fast) jeder auch vorher sagen können. OIII (und auch UHC) Filter funktionieren überhaupt nicht an Galaxien, Sternhaufen, etc. Sie funktionieren nur an Nebeln (und dort auch nicht an allen).


Gruss Oliver
 
Moin Manner,

ähm, ich wollt' hier niemanden anranzen, weil jeder hat da ja andere Bedürfnisse. Deswegen auch "supersubjektiv".
Und für die Fotografen ist eine präzise, gesteuerte Nachführung wahrscheinlich unabdingbar. Ich mach' ja nur visuell.

Aber hömma: Als "krampfhafte Verrenkungen" empfinde ich das nun ganz und gar nicht. Mir macht die Suche Spaß! Und wenn ich mein Objekt irgendwann habe, dann ist das immer ein Erfolgserlebnis. Und ich lerne was dabei.
Und was heißt eigentlich "versuchen" zu finden? Was in meinem Röhrchen prinzipiell sichtbar ist, das habe ich bislang auch immer gefunden. Und das dauert auch nicht ewig.

Übers motorisierte Nachführen könn'wer reden, sag' ich ja, aber das würde ich mir immer so dranbauen, dass ich die Montierung noch bedienbar ist, wenn der Motor mal ausfällt.

Denn JEDE Elektronik gibt über kurz oder lang den Geist auf. (Heutzutage meistens über kurz) Nicht nur wegen der Technik, sondern das entspricht einfach den Gesetzen der Marktwirtschaft. An einer mechanischen Montierung kann ich zur Not noch selber 'rumschrauben. An einem Chip nicht.

Tut mir leid, falls das so geklungen hat, als wollte ich meine Meinung dazu verallgemeinern, aber wenn das hier mal irgendwann ein Totalneuling liest, der sich womöglich überlegt welches Teleskop er/sie sich jetzt kauft, dem sollte man auch mal zu denken geben, dass GoTo NICHT für jeden das Alleinseligmachende ist.
Die Prospekte der Hersteller vermitteln da nämlich häufig was Anderes.

Also lass uns dewegen nicht gleich prügeln.

Klare Sicht und ruhige See wünscht
Obermaat Guido
 
Hi Guido,

kannze mal vom Ausguck runtersteigen, gibt keine Kloppe wegen.

Nein - letztlich, das haben ja auch alle gesagt, ist das ganze eine Empfindenssache. Der eine mag das Aufsuchen der Objekte, der andere nicht. Den einen stört das rumgeschubse des Dobs oder das Kurbeln an den Wellen, den anderen nicht.
Auch am Preis kann man das inzwischen nicht mehr festmachen, inzwischen sind kleine Goto-Montierungen ja wie Sand am Meer zu bekommen und halten auch ganz anständig durch.

Also, wie sagte mein alter Preussenkönig so schön, "Mag ein jeder nach seiner Fasson selig werden". Recht hatte er, damals wie heute.

Jörg
 
Moin Jörg,

na denn lass' uns mal wieder dem Himmel zuwenden. ... Miste, immer noch bewölkt.
Vielleicht ist das auch das Wetter. Auf Dauer macht mich das ganz grantig.
Wird langsam Zeit für den Altweibersommer. Bin nächste Woche mit dem Himmel über der Uckermark verabredet.

Ahoi
Guido
 
Hi Guido,

hatte ich auch im Sinne, geht aber wegen Arbeit nicht. Müssen die Freunde dort für mich mit gucken. Aber ich werd mein Glück mal im Sauerland versuchen, heut kam ein kleines Päckchen aus Baavaria, mal schaun *hibbelig ist* ob alles so passt wie gedacht ...

Jörg
 
Hallo Jörg,

Hmm? Ähm, Moment mal, ist in der Uckermark irgendeine Veranstaltung? Habe ich da was nicht mitgeschnitten? Ich wollte da eigentlich nur ganz privat mit ein paar Freunden mein Geburtstagsspechteln abhalten.

Oder ist das hier allgemein als guter Standort bekannt? Ist nämlich wirklich ein wahnsinns Himmel da. (Soweit ich das beurteilen kann)

Oder meinst Du das HTT? Das ist aber dieses Wochenende in Südbrandenburg. Da fahre ich vielleicht am Samstag noch hin, wenn's Wetter danach ist.

Grüße
Guido
 
Hallo Guido

Nein ich will anderen ihre Teleskope nicht schlecht Reden,denn jedes Teleskop findet seinen Himmel.
Ist auch nicht so ernst gemeint. :/
Aber manchmal kommt mir das so vor als wenn sie ihre Teleskope schöner Reden wollen als wie sie sind.
Da wird dann behauptet GoTo,niemals.
Oder,ist doch alles nur Spielkram.
Da kann ich dann nur wieder mit dem Kopf schütteln.
Ich hatte vor meinem 12"RCX 400 ein 10"LX 200 was mich in den über 6 Jahren nie im Sticht gelassen hat.
Keine Elektronischen oder Mechanischen Mängel konnte ich beklagen.
Noch früher hatte ich billig Refraktoren oder einen 114/900mm Newton von Vixen,aber mit keinem Teleskop hatte ich mehr Spaß als mit den Meade Teleskopen.
Hat zwar alles seinen Preis,aber das ist es mir wert.

Grüße
Manfred
 
Oval Mass Ejection

Hallo Manfred,

Au weia, jetzt ist mir beim Schreiben einer Antwort auf Deinen Beitrag in der Küche das Frühstücksei explodiert (kein Scherz). :confused: Das ist wohl ein Zeichen, dass ich mich kürzer fassen sollte.
Weiste was ich mach? Ich kauf mir demnächst ja, sobald ich die Kohle zusammen habe, mein erstes "ernstgemeintes" Teleskop. Das wird dann ein C8 auf GP-E. Der Vorteil: Ist erstmal alles total mechanisch, und wenn ich meine Meinung zu GoTo nochmal ändere, kann ich später alles dranbauen...
Erstmal kommt aber nur ein Schrittmotor dran.

So, wie kriege ich denn jetzt die Decke wieder sauber?
(Mit 'nem computergesteuerten Eierkocher wär' das nicht passiert.)

Deckschrubbend
Schiffsjunge Guido
 
Zitat von gstirn:
Hallo Jörg,
Hmm? Ähm, Moment mal, ist in der Uckermark irgendeine Veranstaltung?

Grüße
Guido

:Trost: Ne ne, Du hast schon alles mitgeschnitten, nur wollte ich mit ein paar Freunden aus der Gegend, die ich in Berlin getroffen hatte vor einiger Zeit, einen PLatz ausprobieren und nebenbei ein wenig die Leuchtkraft der dortigen Biere klassifizieren ...

Jörg
 
Zitat von Manner:
Hallo Guido

Nein ich will anderen ihre Teleskope nicht schlecht Reden,denn jedes Teleskop findet seinen Himmel.
Ist auch nicht so ernst gemeint. :/
Aber manchmal kommt mir das so vor als wenn sie ihre Teleskope schöner Reden wollen als wie sie sind.
Da wird dann behauptet GoTo,niemals.
Oder,ist doch alles nur Spielkram.
Da kann ich dann nur wieder mit dem Kopf schütteln.
Ich hatte vor meinem 12"RCX 400 ein 10"LX 200 was mich in den über 6 Jahren nie im Sticht gelassen hat.
Keine Elektronischen oder Mechanischen Mängel konnte ich beklagen.
Noch früher hatte ich billig Refraktoren oder einen 114/900mm Newton von Vixen,aber mit keinem Teleskop hatte ich mehr Spaß als mit den Meade Teleskopen.
Hat zwar alles seinen Preis,aber das ist es mir wert.

Grüße
Manfred

Hallo Manfred,

ich denke, wir haben die Neigung, jede Sichtweise immer sofort auf den Thron des Allgemeingültigen heben zu wollen bzw. anderen zu unterstellen, eben dies zu tun. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du mit den Meade-Geräten vollkommen zufrieden warst und entsprechende Ergebnisse erzielt hast. Ich teile auch die generelle Technikkritik nicht, nachdem alles was elektronisch ist, automatisch nach dem dritten Tag die Grenze seiner Halbwertszeit erreicht. Ich selbst bin auch eher technikfreundlich, akzeptiere aber, dass viele Amateurastronomen die manuelle Beherrschung der Sternörter (bzw. Objekt-...) als befriedigend und Bestandteil Ihrer Hobby-Auslebung verstehen. Wie gesagt - soll ein jeder nach seiner Fasson selig werden. Ich denke, auch Guido beansprucht nicht mehr, als das unanzweifelbare Recht, seine Meinung zu äußern, die für allein ihn verbindlich ist und niemanden daran hindert, anders zu denken und zu handeln.

Jörg
 
Hallo Jörg,

genau! Friedenspfeife!
Und die Sache mit dem Ei hat mich jetzt ins Grübeln gebracht.
Habe gerade versucht, das Impaktgebiet zu fotografieren, aber meine Kamera packt den Kontrast nicht. Im nahen Infrarot wär's vielleicht gegangen. Im sichtbaren Licht kriegste da höchstens das Gelbe drauf...

Grüße
Guido
 
... wobei mich rein phänomenologisch interessiert, wie Du die Supernova in der Küche gezündet hast ... ;)

Jörg
 
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