Vergleichsbild "richtiges Teleskop" vs. Seestar S30 Pro

guenster

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Hallo!

Ich habe in Südfrankreich am gleichen Abend mein Skywatcher 8" Quattro mit ZWO ASI 2600MM Kamera sowie mein Seestar S30 Pro Smart-Teleskop auf das Leo Triplett gerichtet.

Die beiden Bilder mal unten als Vergleich. Schon ziemlich eindrucksvoll was mit minimalem Aufwand mit einem Smart-Teleskop möglich ist.
Beide Bilder wurden in PixInsight gestackt und entwickelt.

Links Seestar S30 Pro / Rechts Quattro 8"
 

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    Bild 19.05.26 um 21.11.jpeg
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Hallo,

es ist beeindruckend was man aus den Bilddaten herausholen kann. Interessant wären allerdings auch die Belichtungszeiten.

Ausserdem wäre wichtig zu wissen, ob und wie Du die Bilder skaliert hast. Stell mal ein 100 % Crop der Hamburger Galaxie beider Aufnahmen nebeneinander.

Zu guter Letzt hängt es auch davon ab, was Du fotografierst. Das Leo Triplett ist ja ein recht einfaches Ziel. Nimm mal Sh2-101 (Tulpennebel) und schau wie es da im Vergleich aussieht! Ganz zu schweigen von kleineren, schwachen Galaxien.

Es ist toll, was mit den kleinen Dingern anstellen kann. Aber mein Eindruck ist, dass sich das auf die prominenten Ziele beschränkt, die wir alle schon 100mal gemacht haben. Sobald man etwas schwierigere Ziele anvisiert, führt einfach kein Weg an einem 'richtigen' Setup vorbei.

CS.Oli
 
Eine Hamburgergalaxie mit meinem 5" Volksapo sieht eher so aus. Das ist dann doch ein Unterschied wie Tag und Nacht.
1779258011213.png

Das ist ein 100% crop, schon paar Jahre alt. Belichtungszeit steht oben zwar nicht dabei, aber bei mir waren es 4,5h. Blendenzahl ist mit f/6,24 bei mir auch deutlich größer. Gezeitenströme waren da nicht drin, aber dafür war an dem Tag das Seeing zugegebenermaßen super.

Mehr Infos gibt es hier:

Der Seestar S30 pro kommt mit dem größeren Sensor aber schon recht nahe an klassische Astrofotografie heran. Sollten die mal einen APS-C Sensor auf ordentlich Brennweite verbauen und dann noch einen vernünftigen Algorithmus fürs Post Processing integrieren, dann wird es eng. Selbst mit dem IMX585 aus dem S30 pro wäre man bei so 500-600mm Brennweite schon richtig gut dabei. Aber natürlich zu einem anderen Preis.

@guenster Wie schlägt sich denn die Widefield Kamera? Da findet man überraschend wenig Aufnahmen von, obwohl das für mich persönlich eigentlich das entscheidende re Kaufkriterium ist als die 30mm Optik mit dem IMX585. Da sind höchstens mal paar Startrails. Ich finde, die Kombo macht das ganze interessant. Ein gutes Milchstraßenobjektiv kostet nämlich schon im Rahmen von dem S30 pro. Und wenn man praktisch nebenbei noch Milchstraßenbilder bekommt, die man guten Gewissens fullscreen anschauen kann, da wäre es das perfekte Paket für das Geld.

Grüße
Joachim
 
Ja, so ein S80 mit nem APS-C Sensor wäre schon was! Pixelgröße dann aber bitte wie beim IMX 585 Sensor ;)

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Tach auch zusammen,

Ja, so ein S80 mit nem APS-C Sensor wäre schon was! Pixelgröße dann aber bitte wie beim IMX 585 Sensor ;)
und jetzt sind wir schon dabei, ein EAA-Setup nach eigenen Bedürfnissen zusammen zu stellen ;).

Die Smart Scopes sind jetzt nun mal auf dem Markt und werden auch dort bleiben.
Warum man sich so ein Teil anschafft ? Die Gründe sind sehr wahrscheinlich genauso vielfältig warum man überhaupt das Hobby beobachtende Astronomie betreibt.

Ich bin da etwas Zwiegespalten, so ein Teil anzuschaffen.
Mein selbst aufgebasteltes EAA-Setup funktioniert gut, für das was ich erreichen möchte.

Dennoch, schon erstaunlich was diese kleinen Black-Boxen an Bildern ausspucken.
Ob ein Vergleich mit einem Setup für die klassische Astrofotografie trägt, ich weiß nicht ... ... ... :unsure:
Die Herangehensweise bei EAA ist halt eine ganz andere, obwohl man das Post Processing genauso, ob nun mit Smart Scope oder selbst aufgebastelt, durchführen kann.

Ich bin mir ziemlich sicher das die Teile weiter entwickelt werden und auch KI Einzug halten wird, wenn das nicht schon teilweise passiert ist.
Über Qualität, Aufwand etc. usw. kann man trefflich diskutieren, aber die Smart Scopes haben ihren Markt gefunden und werden ihn auch behalten.

Man beachte nur die Entwicklung vom Wahlscheibentelefon, der ein oder andere mag sich noch erinnern ;), hin zum Smart Phone.
Vor etlichen Jahren wäre mir ein Notebook nie ins Haus gekommen. Jetzt werkeln hier fast täglich zwei vor sich hin :D.

In diesem Sinne :coffee: :alien:
Gruß
Mathias
 
Eine Hamburgergalaxie mit meinem 5" Volksapo sieht eher so aus. Das ist dann doch ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Den Anhang 553677 betrachten
Das ist ein 100% crop, schon paar Jahre alt. Belichtungszeit steht oben zwar nicht dabei, aber bei mir waren es 4,5h. Blendenzahl ist mit f/6,24 bei mir auch deutlich größer. Gezeitenströme waren da nicht drin, aber dafür war an dem Tag das Seeing zugegebenermaßen super.

Mehr Infos gibt es hier:

Der Seestar S30 pro kommt mit dem größeren Sensor aber schon recht nahe an klassische Astrofotografie heran. Sollten die mal einen APS-C Sensor auf ordentlich Brennweite verbauen und dann noch einen vernünftigen Algorithmus fürs Post Processing integrieren, dann wird es eng. Selbst mit dem IMX585 aus dem S30 pro wäre man bei so 500-600mm Brennweite schon richtig gut dabei. Aber natürlich zu einem anderen Preis.

@guenster Wie schlägt sich denn die Widefield Kamera? Da findet man überraschend wenig Aufnahmen von, obwohl das für mich persönlich eigentlich das entscheidende re Kaufkriterium ist als die 30mm Optik mit dem IMX585. Da sind höchstens mal paar Startrails. Ich finde, die Kombo macht das ganze interessant. Ein gutes Milchstraßenobjektiv kostet nämlich schon im Rahmen von dem S30 pro. Und wenn man praktisch nebenbei noch Milchstraßenbilder bekommt, die man guten Gewissens fullscreen anschauen kann, da wäre es das perfekte Paket für das Geld.

Grüße
Joachim
Hallo Joschim! Die Widefield Kamera konnte ich leider noch nicht so richtig testen. Aber die Versuche bei Tag sehen sehr vielversprechend aus.
 
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