Eike82
Aktives Mitglied
Moin Astros,
heute mal was ganz einfaches - einige kleine Zahnräder möchten eine größere Bohrung bekommen. Die Zahnräder hatten eine 4mm Bohrung, die auf 5mm vergrößert werden sollte.
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653939754771.jpg
Das geht natürlich auf viele verschiedene Wege. Der schlechteste wäre wohl mit einem Akkuschrauber von Hand zu erweitern - das geht, zumindest was den Rundlauf betrifft sicherlich, voll daneben. Eine bessere Methode wäre die Zahnräder auf einer Standbohrmaschine nach dem Zentrieren mit einer Zentrierspitze aufzuspannen. Dann sollte die zu vergrößernde Bohrung halbwegs brauchbar ausgerichtet sein.
Noch besser geht's mit einer Drehbank und einem Spannzangenfutter. Natürlich funktioniert auch das Einspannen in das normale Drehfutter, was aber nicht so präzise ist.
Normalerweise haben Drehbänke in der Spindel einen Konus zur Aufnahme von entsprechenden Werkzeugen nach Demontage des Drehfutters.
Da ich vor einiger Zeit mal ein MK5 Spannzangenfutter gekauft hatte und auch eine passende Spannzange zur Aufnahme der Zahnräder dabei war, ging ich diesen Weg. Nach dem Einspannen der ZR kann mit einem Fühlhebelmessgerät noch der Rundlauf der originalen Bohrung gemessen werden. Der Vorteil von Spannzangen gegenüber einem normalen 3-Backenfutter ist die deutlich bessere Aufnahme des zu spannenden Werkzeuges, oder wie in diesem Fall Werkstückes:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653948676870.jpg
Der Reitstock steht - wenn korrekt ausgerichtet - genau zentrisch zur Spindel der Drehbank. Hier habe ich einen 4,5mm Bohrer eingespannt, um die Bohrung der ZR entsprechend zu vergrößern:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653955660674.jpg
Nach dem Aufbohren habe ich die Bohrungen mit einer 5mm H7 Reibahle auf den Solldurchmesser erweitert. Reibahlen (Schneidöl verwenden!) haben den Vorteil einer schöneren Oberfläche der Bohrung. Desweiteren sind sowohl Durchmessertoleranz als auch Rundheit der Bohrungen deutlich besser, als bei der Verwendung von Spiralbohrern:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653969858788.jpg
Sowas kann ich Euch übrigends kostenlos machen, sofern mir keine Materialkosten entstehen und das nicht am besten Gestern fertig sein muß.
Mit bastelnden Grüßen
Eike
heute mal was ganz einfaches - einige kleine Zahnräder möchten eine größere Bohrung bekommen. Die Zahnräder hatten eine 4mm Bohrung, die auf 5mm vergrößert werden sollte.
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653939754771.jpg
Das geht natürlich auf viele verschiedene Wege. Der schlechteste wäre wohl mit einem Akkuschrauber von Hand zu erweitern - das geht, zumindest was den Rundlauf betrifft sicherlich, voll daneben. Eine bessere Methode wäre die Zahnräder auf einer Standbohrmaschine nach dem Zentrieren mit einer Zentrierspitze aufzuspannen. Dann sollte die zu vergrößernde Bohrung halbwegs brauchbar ausgerichtet sein.
Noch besser geht's mit einer Drehbank und einem Spannzangenfutter. Natürlich funktioniert auch das Einspannen in das normale Drehfutter, was aber nicht so präzise ist.
Normalerweise haben Drehbänke in der Spindel einen Konus zur Aufnahme von entsprechenden Werkzeugen nach Demontage des Drehfutters.
Da ich vor einiger Zeit mal ein MK5 Spannzangenfutter gekauft hatte und auch eine passende Spannzange zur Aufnahme der Zahnräder dabei war, ging ich diesen Weg. Nach dem Einspannen der ZR kann mit einem Fühlhebelmessgerät noch der Rundlauf der originalen Bohrung gemessen werden. Der Vorteil von Spannzangen gegenüber einem normalen 3-Backenfutter ist die deutlich bessere Aufnahme des zu spannenden Werkzeuges, oder wie in diesem Fall Werkstückes:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653948676870.jpg
Der Reitstock steht - wenn korrekt ausgerichtet - genau zentrisch zur Spindel der Drehbank. Hier habe ich einen 4,5mm Bohrer eingespannt, um die Bohrung der ZR entsprechend zu vergrößern:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653955660674.jpg
Nach dem Aufbohren habe ich die Bohrungen mit einer 5mm H7 Reibahle auf den Solldurchmesser erweitert. Reibahlen (Schneidöl verwenden!) haben den Vorteil einer schöneren Oberfläche der Bohrung. Desweiteren sind sowohl Durchmessertoleranz als auch Rundheit der Bohrungen deutlich besser, als bei der Verwendung von Spiralbohrern:
Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/166/16653969858788.jpg
Sowas kann ich Euch übrigends kostenlos machen, sofern mir keine Materialkosten entstehen und das nicht am besten Gestern fertig sein muß.
Mit bastelnden Grüßen
Eike