Hi Vivendi!
Frage 1 und 2 haben Dir ja die anderen schon beantwortet:
Planeten so hoch vergrössern wie das Seeing (oder das Gerät) es zulässt (also AP<3mm bis 1mm, bestenfalls 0,5mm) - Galaxien & Nebel eher kleine bis mittlere Vergrösserung. (AP = 7mm bis etwa 3mm)
Die AP (Austrittspupille) berechnet sich
AP= Optiköffnung/Vergrösserung
oder auch
AP = f(okular) / x
(wobei "x" die Öffnungszahl des Teleskopes ist, also bei einem f/5 - Gerät ist es 5)
Habt Ihr einen Tip für mich, wie man das "rumgewurschtele", mal Okular zu hoch, mal zu niedrig, vermeiden kann (Newton)?
Naja, ich beginne sowieso IMMER zuerst mit meiner kleinstmöglichen Vergrösserung, damit ich das "Objekt meiner Begierde" nach dem Blick durch den Sucher hoffentlich im Gesichtsfeld des Teleskopes habe und zentrieren kann. Erst dann beginne ich, weiter hoch zu vergrössern. Gewurschtel ist da keines dabei, aber die Anschaffung (Eigenbau) einer anständigen Okularablage ist schon von Vorteil....
Das MUSS nicht mehr sein, als ein Brett mit ein paar Löchern drin - KANN aber auch ein kleines Tischchen zum hochklappen sein, mit einigen Löchern (für Okulare) und Platz, um eine Himmelskarte abzulegen. Ggf. kann ja auch eine LED-Schwanenhals-Beleuchtung integriert sein...
Sowieso (finde ich) wird bei serienmässig hergestellten Teleskopen zu wenig Wert auf eine "angenehme Benutzung" gelegt: was würden 2 "Steuerknüppel", in passender Position an einen Dobsontubus angeschraubt, serienmässig kosten? 5.-€ ? 10.-€ ? Wenn man bedenkt, dass so ein Dobson ettliche hundert €'s kostet, ist das ja wirklich nicht zumutbar... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />