Vergrößerungen

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Blaugarfield1

Mitglied
Hallo zusammen. Habe Mal eine Frage: Ich sehe mir des öfteren Fotos von Astronomen an die mit Teleskopen Fotos zeigen mit Angaben welchen Teleskop, Okular und Barlow sie benutzten. Dann denke ich mir, mache ich was falsch. Ich habe ein viel größeres Teleskop ( Newton 254/1200 ) mit Barlow und meine Ansicht im Okular sind bei weiten nicht so vergrößert. WARUM Bitte um Rückmeldung
LG Andreas
 
Hallo Andreas,

das liegt an den kleinen Pixeln der Astrokamera. So nimmt das eigenltich visuell kleine Objekt recht viele Pixel ein, die dann z.B. auf einem großen Monitor dargestellt werden.

Manchmal wird dann in der Nachbearbeitung das Bild auch nochmal vergrößert.

Gruß,
Holger
 
Hallo Andreas,

ich möchte Dir wärmstens das Programm "Stellarium" empfehlen, eine kostenfreie Planetariumssoftware für diverse Plattformen, wo der abendliche Himmel mit seinen Objekten erkundet werden kann. Es wird ebenso die Möglichkeit geboten Teleskope, Okulare, aber auch Sensoren (Kameras) einzupflegen und deren zu erwartenden Bildausschnitt, Vergrößerung etc. darzustellen und somit für uns leichter greifbar zu machen.
Schau es Dir mal an!

CS, Ralf
 
Hallo Andreas.

Genau die gleiche Frage stelle ich mir - mit Dobson 254/125 - auch des Öfteren. Ich denke, das liegt neben der Nachbearbeitung der Bilder auch daran, dass das Seeing bei längerem Belichten und anschließenden Stacken nicht so ins Gewicht fällt, wie bei der Live-Beobachtung.....oder irre ich mich da?


Gruß
Thorsten
 
Alternativ oder in Ergänzung zu Stellarium kann man auch dieses schöne Online-Tool verwenden. Man wählt "Visual Mode" oder "Imaging Mode" aus. Dann trägt man seine Telekopdaten ein oder wählt eines aus, falls man das zufällig in der Liste findet.
Dann dann zu betrachtende Objekt wählen. "Add to view" anklicken und so sieht man das dann im Okular. Dann kann man z.B. von der visuellen Betrachtung zum Imaging (Kamera) wechseln und wählt mal verschiedene Kameras aus, die auch hier im Forum immer wieder auftauchen. Und dann mal schauen, wie man es dann sehen würde.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Thorsten,

Ich denke, das liegt neben der Nachbearbeitung der Bilder auch daran, dass das Seeing bei längerem Belichten und anschließenden Stacken nicht so ins Gewicht fällt, wie bei der Live-Beobachtung.....oder irre ich mich da?
Bei vielen Frames mit sehr kurzer Belichtungszeit hat man schon die Chance auf einige gute Einzelbilder. Aber dann kommt es ja auch auf die Anzahl an.
Das ist dann nur eine rechnerische Sache. Ich versuche ca. 40% zu stacken. In einen Avi sammmle ich ca, 8000 Frames. Nur so habe ich dann genügend Frames um das Summenbild auch vernünftig schärfen zu können. Nur entscheidet da eben die reine Anzahl an guten Frames und so reicht diese bei mir häufig nicht aus.

Visuell sehe ich das anders, selbst beim Livebild auf dem Monitor. Da kommt es nicht auf die pure Anzahl der guten Frames an, nein da kommt ein guter Moment und plötzlich tauchen enorme Details auf. Jetzt bleibt mir dieser Moment aber länger im Gedächtnis haften. Der wirkt einfach noch nach und kommt einem dann länger vor als er in Wirklichkeit war. Im Avi sind es dann zwei, drei gute Frames unter Tausenden, die anschließend im Summenbild untergehen.

Deswegen beobachte ich gerade bei nicht so guten Bedingungen mehr visuell und mache dann keine Aufnahmen.

Gruß,
Holger
 
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