Astro Steve
Aktives Mitglied
Hallo Freunde,
ich brauche jemanden, der sich mit Berechnungen Bildauflösung, Brennweite, Chipgröße bzw. dessen Verhältnis zueinander auskennt.
Wer mich nicht kennt, muss ich ganz kurz ausholen um was es geht.
Folgendes "Problem"
Wie viele ja wissen bin ich vom F4 10 Zoll Newton zum C11 gewechselt aus diversen Gründen vor allem Beobachtungstechnisch wegen hinten reingucken und gemütlich in der Sternwarte sitzen, Streulicht usw.... Ich habe nun das was ich wollte, das C11, meinen Refraktor sowie meinen Apo alles auf einer Montierung und alles festverkabelt, es wird also nichts mehr gewechselt.
Ein festes Setup in der Sternwarte praktisch, das nur zur Vorinfo.
Fotografisch nutze ich am C11 den Hyperstar mit F2 was mich vom ersten Foto an absolut überwältigt hat. Also alles bestens...
Doch nun zum "Problem".
Mit dem Hyperstar habe ich ja 560mm Brennweite, alles super toll für große Nebelgebiete, für die ganzen Galaxien oder allgemein "kleinere" Objekte kommen die 560mm natürlich nicht an meinen vorherigen Newton mit 1200mm ran.
Nun möchte ich aber auch eben solche Objekte möglichst groß und vor allem in hoher Auflösung also detailliert fotografieren können.
Dann kam ich auf die Idee mit den von TS für das C11 und Fotografie empfohlenen 0,63 Reducer zu kaufen.
Der erste Test sagte schon alles... von der Sternabbildung brauch ich gar nicht reden.
Nun geht es schon los zu meiner Frage: Der Test war mit M51.
M51 ganz klar mit dem Hyperstar sehr klein abgebildet. Mit dem 0,63 Reducer das sind dann 1764mm Brennweite ganz gut Formatfüllend jedoch sehr schlecht in der Auflösung.
Dann habe ich einen Crop von der kleinen M51 vom Hyperstarbild gemacht und es genau auf die selbe Größe gecropped wie die Aufnahme mit dem Reducer und siehe da, die Auflösung mit dem Hyperstar trotz Crop - deutlich besser!!
Nun hatte mir ein Vereinskollege den alten 0,8 Reducer empfohlen, den es ja nicht mehr gibt. Dennoch konnte ich ihn gebraucht ergattern. Hier machte ich gestern den Test mit NGC 4565.
Die Sternenabbildung ist da schon deutlich besser und der Reducer ist fotografisch auch nutzbar. Klar , F8 ist natürlich fotografisch schon irre, dementsprechend lange hatte ich auch belichtet.
Dennoch selbes Ergebnis: Würde ich dieses Objekt mit dem Hyperstar fotografieren wäre es wieder winzig, aber bei Vergrößerung bzw. Crop trotzdem wieder in der Auflösung besser als mit dem Reducer.
Ich dachte wenn das Objekt doch nun meinen Sensor ausfüllt bzw eben sehr groß dargestellt wird, müsste es doch von Detailreichtum deutlich besser sein, bzw. der Auflösung?
Wenn ich jedoch in mein 560mm Bild hineinzoome ist die Auflösung hier besser?
Ich brauche hier wirklich technische Infos, denn es sind nun schon einige 100 Euro die ich zu Testzwecken fürs Fenster rausgeworfen habe.
Bei meinem Newton wären die Objekte wahrscheinlich am besten abgelichtet, allerdings wie eben Anfangs erwähnt, ist ein Teleskopwechsel bei mir nur mit sehr hohem Aufwand möglich, und ich möchte an meinem Setup nichts mehr verändern.
Ich verstehe den technischen Zusammenhang nicht. Ich hätte mir quasi die Reducer sparen können, da ein Crop mit 560mm mir ein besseres Bild liefert als mit über 2000mm Brennweite.
Noch zur Info: Die Reducer sind selbstverständlich mit den entsprechenden Abstandshülsen im korrekten Sensorabstand angebracht und meine Kamera ist die EOS 600 DA.
Ich hoffe auf eine Lösung / Erläuterung.
Vielen Dank und CS Steve.
ich brauche jemanden, der sich mit Berechnungen Bildauflösung, Brennweite, Chipgröße bzw. dessen Verhältnis zueinander auskennt.
Wer mich nicht kennt, muss ich ganz kurz ausholen um was es geht.
Folgendes "Problem"
Wie viele ja wissen bin ich vom F4 10 Zoll Newton zum C11 gewechselt aus diversen Gründen vor allem Beobachtungstechnisch wegen hinten reingucken und gemütlich in der Sternwarte sitzen, Streulicht usw.... Ich habe nun das was ich wollte, das C11, meinen Refraktor sowie meinen Apo alles auf einer Montierung und alles festverkabelt, es wird also nichts mehr gewechselt.
Ein festes Setup in der Sternwarte praktisch, das nur zur Vorinfo.
Fotografisch nutze ich am C11 den Hyperstar mit F2 was mich vom ersten Foto an absolut überwältigt hat. Also alles bestens...
Doch nun zum "Problem".
Mit dem Hyperstar habe ich ja 560mm Brennweite, alles super toll für große Nebelgebiete, für die ganzen Galaxien oder allgemein "kleinere" Objekte kommen die 560mm natürlich nicht an meinen vorherigen Newton mit 1200mm ran.
Nun möchte ich aber auch eben solche Objekte möglichst groß und vor allem in hoher Auflösung also detailliert fotografieren können.
Dann kam ich auf die Idee mit den von TS für das C11 und Fotografie empfohlenen 0,63 Reducer zu kaufen.
Der erste Test sagte schon alles... von der Sternabbildung brauch ich gar nicht reden.
Nun geht es schon los zu meiner Frage: Der Test war mit M51.
M51 ganz klar mit dem Hyperstar sehr klein abgebildet. Mit dem 0,63 Reducer das sind dann 1764mm Brennweite ganz gut Formatfüllend jedoch sehr schlecht in der Auflösung.
Dann habe ich einen Crop von der kleinen M51 vom Hyperstarbild gemacht und es genau auf die selbe Größe gecropped wie die Aufnahme mit dem Reducer und siehe da, die Auflösung mit dem Hyperstar trotz Crop - deutlich besser!!
Nun hatte mir ein Vereinskollege den alten 0,8 Reducer empfohlen, den es ja nicht mehr gibt. Dennoch konnte ich ihn gebraucht ergattern. Hier machte ich gestern den Test mit NGC 4565.
Die Sternenabbildung ist da schon deutlich besser und der Reducer ist fotografisch auch nutzbar. Klar , F8 ist natürlich fotografisch schon irre, dementsprechend lange hatte ich auch belichtet.
Dennoch selbes Ergebnis: Würde ich dieses Objekt mit dem Hyperstar fotografieren wäre es wieder winzig, aber bei Vergrößerung bzw. Crop trotzdem wieder in der Auflösung besser als mit dem Reducer.
Ich dachte wenn das Objekt doch nun meinen Sensor ausfüllt bzw eben sehr groß dargestellt wird, müsste es doch von Detailreichtum deutlich besser sein, bzw. der Auflösung?
Wenn ich jedoch in mein 560mm Bild hineinzoome ist die Auflösung hier besser?
Ich brauche hier wirklich technische Infos, denn es sind nun schon einige 100 Euro die ich zu Testzwecken fürs Fenster rausgeworfen habe.
Bei meinem Newton wären die Objekte wahrscheinlich am besten abgelichtet, allerdings wie eben Anfangs erwähnt, ist ein Teleskopwechsel bei mir nur mit sehr hohem Aufwand möglich, und ich möchte an meinem Setup nichts mehr verändern.
Ich verstehe den technischen Zusammenhang nicht. Ich hätte mir quasi die Reducer sparen können, da ein Crop mit 560mm mir ein besseres Bild liefert als mit über 2000mm Brennweite.
Noch zur Info: Die Reducer sind selbstverständlich mit den entsprechenden Abstandshülsen im korrekten Sensorabstand angebracht und meine Kamera ist die EOS 600 DA.
Ich hoffe auf eine Lösung / Erläuterung.
Vielen Dank und CS Steve.