verschiedene Belichtungszeiten stacken

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SkyBob

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Hallo Zusammen.

Wie schon evtl. einige gelesen haben, will ich mich ja auchmal an Galaxien ran tasten.

Da kann es ja vorkommen, daß man unterschiedliche Belichtungszeiten sammelt.
Kern-Mitte-Randbereich-Tiefenschärefe usw.
Da sammelt man dann ja je Belichtungsvariante auch dementsprechend die Darks.
Ich denke mal die Bias, können gleich bleiben, da ja eh immer kürzeste Belichtung.
Wie stackt man dann so etwas?
Also wenn ich dann sagen wir mal :
20x 60sek Lights und 25x Darks
20x 90sek Lights und 25x Darks
10x 120sek Lights und 25 Darks
+ 40x Bias habe

Alles in einer Rutsche?
Oder je Belichtungszeit seperate Summenbilder ? aber wie die dann Zusammen fügen?

Momentan arbeite ich mit DSS.
Wobei ich n interessantes Video gesehen habe, wo jemand nur mit DSS berechnen lassen hat,
dabei einzelbilder als Fits-dateien ausgeben lassen hat, und diese dann mit Fitswork hat stacken lassen.

Habe auch irgendwas von Bildergruppen in DSS gelesen, soll aber nicht so Unterschied machen mit den verschiedenen Belichtungszeiten.
So sollen bspw. Galaxienkerne trotzdem noch durch die Langbelichtungen ausgebrannt wirken.

Weiß da wer Rat ?
Aber bitte nicht zu sehr FachChinesisch ^^


Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

in DSS gibt es unter Einstellungen eine HDR Stacking-Modus, musst du mal probieren. Ansonsten auf jeden Fall einzeln stacken und die einzelnen Bilder, vermute mal, dass du nicht Pixinsight verwendest z.B. in Photoshop oder so entweder als HDR verrechnen lassen oder per Ebenen ineinander blenden.

Einfach alle miteinander in einem Topf zu werfen, geht auf jeden Fall nicht. (für die Stacking Routine stellt, jedes anders (kürzer) belichtete Licht ja erstmal einen Ausreißer vom Durchschnitt da).

Grüße,
Alex
 
Danke für die Antwort.

Nein PI habe nutze ich nicht.
DSS, FitsWork und PS CS2. evtl. die orginal CanonSoftware (Digital Photo Professional 4) zur vorbearbeitung der Histogramme.

Gruß
Markus
 
Hi Markus,

wenn man dein Toolset berücksichtigt, dann gilt immer noch, was Alex geschrieben hat:
Du musst die Lights jeder Belichtungszeit für sich in DSS stacken, dann bekommst du in deinem Beispiel drei Summenbilder. Diese drei kannst du dann mit PS miteinander verrechnen (z.B. indem du die drei Bilder als Ebenen übereinanderlegst).

CS
Stefan
 
ja ... scheint wohl die Beste Lösung.
Ebenen - Ebenentransparenz - und die einzeln Ebenen bearbeiten (z.B. Galaxiekern überlagern usw.)

Danke ^^
 
Meine Empfehlung für die Bearbeitung in Photoshop: Nutze Luminanzmasken. Damit hast du deutlich bessere Kontrolle über die Zusammenführung der einzelnen Stacks als die HDR-Funktion oder allgemein angewendete Ebenenmodi.

Zu dem Thema findest du einen Haufen Material im Netz und auch fertige Actionsets, um mit einem Klick diverse Luminanzmasken anzulegen.


Grüße,
Paul
 
Markus,
ich bin der Meinung Du machst Dir das Leben unnötig schwer...
Bei Galaxien brauchst Du keine verschiedenen Belichtungszeiten. Also bei 50 x 120 Sekunden hast Du das Histogramm immer noch ganz weit links und es geht nichts von der Galaxie in die Sättigung.
Veschiedene Belichtungszeiten braucht es eigentlich nur bei 2 bis 3 Nebel mit hoher Dynamik. Ich habe mit F1.9 (C14) noch nie bei einer Galaxie eine Überbelichtung bei 4 Minuten Belichtung erreicht!
Also mach 50 x 2 Minuten oder länger und das Bearbeiten braucht keine Kunststücke.
Gerald
 
Danke für eure Antworten.

Dann lasse ich das besser erst mal mit verschiedenen Belichtungszeiten ^^
Mal sehen was raus kommt ^^

Gruß und CS

Markus
 
Haramir, Bitte zeige ein Galaxienbild im RAW Format unbehandelt in dem der Galaxienkern überbelichtet ist. Die scheinbare "Überbelichtung" passiert wenn überhaupt beim unachtsamen Strecken.
Gerald
 
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