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leinad1123

Neues Mitglied
Bevor ich anfange sage ich erstmal hallo ;)

Vor einen Tagen habe ich denn Entschluss gefasst mir ein neues Teleskop zu kaufen. Naja ich will erstmal euren Rat einholen bevor ich es kaufe.

Ich dachte an etwas in dieser Richtung:
SkyWatcher 130/900mm
Hier fängt auch schon mein Problem an. Unten bei den technischen Daten steht unter dem Punkt "Zubehör" die Barlowlinse als Zubehör da. Da ich gerne aber auch gerne einen Mondfilter hätte hab ich mich im Shop umgesehen und dieses Set mit den gleichen Teleskop gefunden:
Set-Angebot
Ich sah nach ob eine Barlowlinse enthalten war aber ich konnte sie dort nicht finden. Die Linse zum Set zu kaufen oder den Mondfilter zu kaufen kommt wegen meinen knappen Budget leider nicht in Frage. Die Barlowlinse will ich unbedingt haben da es eigentlich nicht so toll das Potential des Teleskops nicht auszuschöpfen. Ich weiß schon das sich für Deep-Skybeobachtungen wie man sie mit Reflektoren durchführt geringere Vergrößerungen besser eignen aber Nebel und Galaxien natürlich sind nicht mein einziges Beobachtungsziel.
Jetzt komm ich mal zur eigentlichen Frage:
Ist es selbstverständlich das das Set den vollen Lieferumfang des Teleskops sowie man es einzeln kaufen würde beinhaltet? Ich geh lieber mal auf Nummer sicher bevor es beim Auspacken des Paketes eine Enttäuschung gibt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Namenloser!

Wegen des genauen Lieferumfangs würde ich den Anbieter fragen. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
 
Ich denke das werde ich machen. Ich werde das Teleskop wahrscheinlich sowieso nicht mehr in diesen Monat kaufen sondern irgendwann Ende März.
 
Hallo,

"Set`s" sind immer so eine Sache für sich.
Da wird irgendwas zusammengeschustert, was "was hermacht", am Ende sind es alles meist aber nur Dreingaben ohne den richtigen Sinn. Wie Uwe schon schreibt, die Monti darunter ist für die Tonne.

Besser ist es, mit dem Händler eine eigens zusammengestellte Kombination preislich zu erfragen. Ich will das, und das, zusammen mir dem und dem, was kostet mich diese Kombination zusammen...

Mit wenig Buget ist eine Barlow schon richtig, aber der Mondfilter wird eben am Mond und an Planeten auch gebraucht.

Eine andere Sache wäre, nur das Rohr zu kaufen und sich auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. Viele steigen auf größere Geräte um und dann bleibt mal eine z.B. für Dich brauchbare Montierung "übrig", die dann abgegeben wird.

CS
Winfried

An Uwe: der Wolkenatlas ist im Druck, ich melde mich bei Dir, wenn er da ist. Du wirst ihn sofort bekommen!
- Hast ne ganze Seite bekommen!
Auch Grüße
Winfried
 
Wenn diese Montierung so schlecht ist kann mir dann jemand ein Teleskop mit ähnlichen Eigenschaften und Zubehör empfehlen? (am besten in der gleichen Preisklasse(um 210€)) Ich kann leider nicht so viel Geld ausgeben. Eigentlich glaube ich schon das die Montierung gut genug für das Teleskop ist und dieses auch halten kann. Ich glaube aber eine Kamera oder ähnliches würde das Ding schon nicht mehr wirklich verkraften.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leinard (?),

um es ganz ehrlich zu sagen: was erwartest Du für € 210.-?

Eine stabile Montierung, die verwendbar ist UND ein halbwegs gutes Teleskop? - Das eine scheidet das ander zwangsläufig aus. Für den Preis bekommt man nicht einmal eine brauchbare Montierung alleine.

Ergo wäre die Ausgabe für ein Set in dieser Preisklasse nur rausgeworfenes Geld. Wenn, dann suche Dir einen gebrauchten Dobson, der könnte in dieser Preisklasse zu finden sein und wird Dir erheblich mehr Freude schenken.

Oder, und das ist NICHT sarkastisch gemeint, suche ein gutes Fernglas in dieser Preisklasse. Damit wärst Du sogar am besten bedient!

CS
Winfried
 
erstmal leinad=daniel (rückwärts) und die 1123 füge ich meistens nur so hinzu

Und was ich erwarte: Denn Mond erstmal "perfekt" mit seinen Kraterlandschaften zu "erkunden" und Planeten schon etwas strukturierter zu sehen (Polkappen beim Mars) als bei meinen Kaufhausfernrohr. Bei Deep-Skyobjekten will ich sie erstmal überhaupt sehen können und vielleicht auch die ein oder andere Auffäligkeit erkennen können. Ich erwarte auch eine Montierung die nicht hoffnungslos rum wackelt und jeden Moment in sich zusammenkrachen könnte sondern eher eine ordentliche parallaktische Montierung. Astrofotografie, nein danke. Computer und ähnliches kann ich wohl mit den Budget nicht erwarten.

Naja dann werde ich wohl was anderes kaufen müssen. Ich glaube sowas wäre schon was gutes oder?
http://www.astroshop.de/teleskope/s...pe--reflektoren-/skywatcher-150-1200mm-eq-3-2
Eine bessere Montierung ist schon dabei. Und die paar Euro mehr kann ich wohl ausgeben.

Falls ihr das auch nicht angemessen findet, wo finde ich dann Dobson-Teleskope wie du sie beschrieben hast?
 
Hallo Daniel,

leider wieder nix, es ist schwer ein passendes Paket zu finden das von Haus aus sicher montiert ist, ein 150/1200 geht auf einer EQ3-2 mal gar nicht, viel zu lang, da müsste wieder was stabileres drunter...

Aber für etwa den gleichen Preis findest du einen 130/650 auf der selben Montierung, der ist zwar wieder etwas kritischer was die Okulare angeht (es ist aber auch verzwickt ;) ) aber wird dir mit Sicherheit beim Mond sowieso und auch bei Deepsky viel zeigen können. An Jupiter und Saturn wirst du auch damit schon Details sehen können, die Phase der Venus sowieso, Mars verabschiedet sich gerade für die nächsten Jahre in Sachen Details (auch für grössere Geräte).

Die 8" Dobsons kosten auch um die 300€ allerdings "nackt" mit zwo Alibiokularen die nicht lange ausreichen werden. Gebraucht so um die 200€ (z.B. hier im Gebrauchtmarkt) aber auch dann ist das restliche Budget nicht gerade üppig für Zubehör aber immerhin man kann ja alles nach und nach anschaffen, so ein Gerät zeigt dann schon ganz beträchtliche Details und Bilder, sowohl im Sonnensystem als auch im Deepsky...

CS Benny
 
Hallo leinad1123,

Wenn du die Möglichkeit haben solltest, würde ich dir
empfehlen die ATT ( Astronomischer Tausch und Trödeltreff )
abzuwarten. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr in Essen statt.
Und dort findest du sicher ein Komplettteleskop
( vielleicht das Wunschteleskop mit der verstärkten
Montierung ) zu deinen schmalen Budget. Dort kannst du auf
jeden Fall die Preise direkt bei verschiedene Händler
vergleichen als auch ein eigenes Bild vom Wunscteleskop
machen.

SkyaLyc

"Und sie bewegt sich doch" (Giordano Bruno)
 
vom 130/650 Reflektor habe ich auch schon gehört, ich habe einen schönen Testbericht darüber gelesen:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=49177&SearchTerms=130/650

Die Barlowlinse kann ich mir wohl noch leisten.Eine letzte Frage: Ich habe bei zwei verschiedenen Internethändlern zwar das gleiche Modell des Teleskops gefunden, auch mit den gleichen Okularen, allerdings mit zwei verschiedenen Suchfernrohren. Ein LED-Sucher und ein normaler Fadenkreuzsucher. Bei meinen Kaufhausfernrohr habe ich einen mit Fadenkreuz und bin deshalb dran gewöhnt. Ist der "futuristische" Sucher mit Lichtpunkt besser zum Auffinden geeignet?

Nochmal einen Dank an alle ;) Wenn ich das eine Teleskop gekauft hätte, hätte ich wohl mein Geld rausgeschmissen.
 
Hi Daniel,

"futuristischer Sucher" ist z.B. ein Telrad Sucher, aber das Teil ist ideal und du findest es in den verschiedenen Varianten auf nahezu jedem Dobson!
3 beleuchtete, auf eine Plexiglasscheibe projezierte Kreise zeigen dir, wohin dein Teleskop blickt. Damit findest Du jedes Objekt. Keine enge Röhre wie die normalen Sucher, der Himmelsanblick bleibt wie er ist. Ideal zum "Starhopping".

Zum Scope selbst: auch das zweite taugt nichts auf der Monti. Du mußt immer davon ausgehen, daß Du bei einem parallaktisch montierten Teleskop das MEISTE für die Monti und das WENIGSTE für das Scope ausgibst. - Und hast noch kein Zubehör.

Schau Dir, da Du sie noch nicht kennst, auch mal die Galaxy Dobsons an. Speziell den 8" f6, das wäre das ideale Gerät. Mit (breuchbarem) Zubehör. Findest Du unter www.intercon-spacetec.de und dort im Shop unter Galaxy und Dobsons.

CS
Winfried
 
Eine äquatoriale Montierung lohnt sich gegenüber einer Rocker-Box aus zwei Gründen:
- Du willst fotografieren, zum Beispiel mit einer Huckepack aufgesattelten Kamera. In meinen Jugendjahren habe ich ohne Motor mit der Hand paar Minuten nachgeführt. Das geht, ist aber anstrengend. Eigentlich brauchts du mindestens einen RA-Motor.
- Du willst Planetent und den Mond in Ruhe betrachten. Dann brauchts du einen Motor. Wenn du an den feintrieben rumleierst, kannst du auch einen Dob schubsten. Sowohl für die Eq-2 als auch für die Eq-3 gibt es Motoren zum Nachrüsten. Aber nur für die Eq-3 würde ich da machen. Es hat keinen Sinn, in eine praktisch wertlose Montierung auch nioch Gelöd zu stecken.

Kurz: Entweder kein Motor, dann reicht ein Dob. Oder ein ordentlich nachgeführtes Instrument: Dann muss in nächster Zeit mindestens ein Motor dran.
 
Zur parallaktischen Montierung, Motore und Fotografie:

Wie Uwe sagt, nur bei einer vernünftigen Monti lohnt der Einbau von Motoren. Visuell reicht ein Rektaszensionsmotor, die Deklination kann man auch über biegsame Wellen bewerkstelligen. Bei der Fotografie sieht das anders aus. Mit den biegsamen Wellen und einer nur mäßigen Montierung wirst Du Schwingungen und Wackler bekommen - das Foto wird unscharf sein.

Uwe hat schon recht, man kann (konnte!) das früher von Hand machen, aber da gab es noch keine billigen Wackeldackelmontierungen. Die waren damals schon stabiler und standen auf einem Eschenholzstativ und waren ganz schön teuer - auch ohne Motoren.

Nimm den Dob, Du wirst damit glücklicher.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

damals gab es bei weitem nicht nur Eschenholzstative. Uwe und ich haben vermutlich eine ähnliche "Frühgeschichte" (sind ja auch nur ~ 50 km voneinander entfernt). Und mit was wir so alles beobachtet und sogar fotografiert haben ... da würden die Frischlinge heute die Nase rümpfen (oder sie würden gar nicht erkennen, dass das was mit Astronomie zu tun hat).

Gruß
Adson
 
Hallo Adson,

habt ihr auch mal die Kamera mit Tesa-Krepp ans Scope geklebt? Oder mit zwei Schrauben und Angelschnur ein Beugungsgitter gedengelt?
Es Lebe die Improvisation, denn wer improvisieren kann, muss die Sache auch in Ihren Grundzügen verstanden haben. Ich meine...: Ist schon schlimm, wenn so einer Goto-Kreissäge mal das Kabel abknickt... :biggrin:

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

wenn wir wenigstens Tesa-Krepp gehabt hätten ... ;)

Gruß
Adson
 
Hallo Adson

Und mit was wir so alles beobachtet und sogar fotografiert haben ... da würden die Frischlinge heute die Nase rümpfen (oder sie würden gar nicht erkennen, dass das was mit Astronomie zu tun hat).

Jup, meist nicht sonderlich perfekt.... aber dafür selbst gemacht (stolzebrustraushäng).

Aber ich denke immer wieder, wir hatten es damals irgendwie einfacher. Allein ein Blick auf die Bilder hier im Forum setzt die Meßlatte für Fotoeinsteiger in schwindelerregende Höhen.

CS
Volker
 
Hallo Volker,

och, wenn man sich anschaut, wie leicht man heute per DSLR und kurzen Belichtungen selbst ohne Nachführkontrolle Bilder zusammensetzen kann, dann würde ich sagen, es ist doch leichter geworden.

Clear Skies
Sven
 
Stimmt schon, Sven,

aber so irgendwie aus diesem Grund habe ich die Astrofotografie ja aufgegeben, zumindest offiziell. Irgendwas ist da auf den Fotos schon drauf, kurzbelichtet und ohne modifizierte Digi-Kamera halt nur "Beweisfotos" (davon hatten wir es ja auch schon).

Aber mit dem, was wir damals gemacht haben, hat das schon nichts mehr zu tun.

Und wer heuzutage "mithalten" möchte und das auszeizt, was heute drinnen ist, der muß sich ganz schön tief in die Technik stürzen - und ebenso tief in die Tasche greifen. Da reichen mir die Aufnahmen, die ich damals chemisch hinbekommen habe, eigentlich aus, mehr ist für mich Streß und unsinnige Geldausgabe, nur um das zu können, was andere vorgeben.

Irgendwie haben wir die Kamera immer ans Teleskop bekommen, wenn das man nur auch fotografiert worden wäre. Eine Stunde lang zittern, - nicht, daß die Nachführung stimmt, sondern daß die Kamera nicht runterdonnert, das waren die Maßgaben.

Heute führt man gemütlich mit CCD-Autoguidern nach und legt sich, während die Kamera ihre Belichtungen runterspult, ins Bett. Wir haben unsere Augen an`s Leitrohr geklemmt und eine ganze Nacht lang nur einen Leitstern gesehen, war schon lustig aus heutiger Sicht.

Aber wir reden wie "die Alten", die Zeiten haben sich nunmal geändert. Trotzdem sollten die Einsteiger sehen und verstehen, daß das, was wir damals als Erstversuche taten, auch heute noch zum Verständnis der astro-fotografischen Techniken dazu gehört und man ohne dieses Wissen nur selten zu guten und vorzeigbaren Ergebnissen kommt.

Und da gaukelt denen die Industrie alles mögliche vor, was nicht oder nur bedingt stimmt und so einfach, wie es werbemäßig geschrieben steht, nun wahrlich nicht ist.

- Ich schaue mir auch weiterhin die tollen Ergebnisse an, die hier und in den Hochglanzmagazinen veröffentlicht sind und beobachte auch weiterhin lieber visuell. - Auch wenn`s mich manchmal wieder zeizt...

CS
Winfried
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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