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dfens

Neues Mitglied
Hallo zusammen ! Und ein Lob erstmal für dieses Forum hier. Ich bin als Neuling auf diesem Gebiet froh über jeden Hinweis, was den Kauf eines Teleskopes betrifft. Damit beschäftige ich mich schon 2 Monate jetzt und hab immer noch keine Kaufentscheidung im Kopf... :-)

Also - nach all dem Hin und Her Reflektor oder Refraktor oder Maksutov oder was auch immer... ich glaub fast, es gibt kein ideales Teleskop für mich :-) Ich will mir den Mond detailreich ansehen, genauso möchte ich den Saturn mit seinen Ringen sehen können und ebenso will ich Nebel, Kugelsternhaufen.. also DS-Objekte sehen können... Fotografie ? Naja - sicher :-) Vielleicht nicht gleich auf Anhieb. Zuerst sollte ich die Dinge am Himmel ja finden können. Das wird mir aber als alt eingesessener ISS und Iridium-Flare Beobachter nicht schwer fallen glaub ich :-)
Also: Bei einer Firma in D (Teleskop-Service) hab ich was gefunden: http://www.teleskop-service.de/Astro/Refraktor/refraktor.htm#TSR1021
Was ist eure Meinung zu diesem Teil ? Und wie zum Henker kann man eigentlich eine Nikon Coolpix an so ein Ding anbringen ? T2 Adaption nutzt hier gar nichts denk ich mal oder ? Danke schon mal für eure Hinweise und Ratschläge!
Daniel
 
Hi Daniel,
was nun erst mal noch fehlt sind eigene Live Eindrücke. Ich bin sicher, daß diese bei der Auswahl wertvoll sein werden und Dich warscheinlich sogar zum Ziel bringen werden.
Die weißen TS Refraktoren scheinen mir nach wenigen Eindrücken insgesamt recht ordentliche Geräte zu sein. Eine Astro 5 ist richtig dimensioniert und sollte stabil sein. Zur Kameraadaption gibts verschiedene Varianten, die allesamt z.B. bei TS beschreiben sind. Was geeigneter ist, kann ich so nicht sagen.

Zu Deinen Beobachtungszielen:
Ein Teleskop, das alle Bereiche gleichgut abdeckt gibt es nicht!!
Du mußt also einen Kompromiß machen, hinsichtlich der Eignung oder dem Schwerpunkt des Teleskops. So sind z.B. Teleskope mit 4" Öffnung in der Lage schöne Planetenbilder mit einigen Details zu zeigen, aber sie sind für manche Bereiche von DS zu lichtschwach. Umgekehrt sind die Chinalichteimer mit größeren Dimensionen eher keine Mond- und Planetengeräte.

CS
 
Das A + O ist nun mal ...

Hallo Dniel,

das A + O bei der Auswahl eines geeeigneten Teleskopes ist nun mal die eigene
Anschauung!Deshalb mein Rat an dich:

Nimm Kontakt zu Sternfreunden in deiner Umgebung auf,triff dich mit ihnen und
schau durch deren Teleskope,laß dir erzählen was denen daran gefällt,was nicht,
und wiso sie das Teleskop wieder kaufen würden oder vielleicht auch nicht.

Mit diesen Infos ausgestattet wird es dir leicht fallen ein Teleskop auszuwählen
welches dir nach einiger Zeit immer noch gut gefällt.

Du gibst leider Null Info über deine Situation so daß eine Beratung schwer
fällt bzw kaum möglich ist:

- Stadt- oder Landhimmel?
- Mobil oder nur stationär gewünscht?
- Führerschein + Auto vorhanden?
- Budget für Teleskop + evtl welche Zusatzausrüstung?
- Schon Erfahrung mit Teleskopen vorhanden,insbesondere Optikjustage?

Du schreibst daß du folgende Anforderungen an das Teleskop stellst:

- Mond detailreich
- Saturn mit Ringen
- Nebel
- Kugelsternhaufen
- Photographie

Also willst du alles <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Problem: Es gibt kein Teleskop welches deinen Anforderungen in allen Belangen
gerecht würde,zumindest nicht unter 5.000 Euro.Die eingeforderte Photoeignung
ist da einfach der Killer.Eine präzise nachführende und gleichzeitig ausreichend
stabile Montierung für ein Teleskop welches visuell auch bei Deep Sky Objekten
wie Kugelsternhaufen überzeugend ist geht furchtbar ins Geld.Da wirst du
zumindest zu einer Losmandy G11 greifen müssen.

Läßt du die Photooption weg geht es schon mal um einiges billiger.
Wenn es dir mit Kugelhaufen ernst ist und du nicht nur bei Brüllern wie
M 13 sondern auch bei Kandidaten wie M 107 , M 53 , M 56 um nur einige zu
nennen einiges an Einzelsternen und einen hinreißenden Gesamteindruck haben
willst wirst du zu wenigstens 8" greifen müssen,Auflösung und Grenzgröße
bringen die Kugelhaufen dann unter gutem Himmel wirklich klasse rüber.

Das von dir verlinkte Teleskop ist wegen zu geringer Öffnung für viele Deep
Sky Objekte wie die Kugelhaufen und schwache Nebel ungeeignet,wegen seines
Farbfehlers für Photographie weniger geeignet,für Planeten mit schwachen
Kontrasten und subtilen Farben wie Jupiter wegen des Farbfehlers ungeeignet,
die Montierung für Langzeitphotograpie zu unpräzise,das Stativ zu wackelig.

Visuell kannst du es dagegen am Mond und auch für Saturn halbwegs zufriedenstellend
einsetzen,sofern dich die Fehlfarbe und die etwas geringe Auflösung nicht stört.

Wenn die Photooption nicht sein brauchte wäre ein 8" f/6 Newton ein recht
geeignetes Allroundteleskop.Als Dobson,oder rein visuell auf einer Montierung
nicht unter Heq5.

Hoffe dir etwas weitergeholfen zu haben,falls die Info nicht reicht schau
doch einfach was ich hier in den letzten 6 Monaten zum Thema geschrieben habe.

MfG,Karsten
 
Moin, moin,

was der Karsten da so wieder schreibt, das kann ich so unterschreiben!

Sieh erstmal vom Kauf eines Teleskopes ab, das bewahrt dich nämlich vor eventuellen Fehlern.

Wie Karsten schon angeregt hat, nimm Kontakt zu anderen Sternfreunden aus deiner Umgebung auf und beobachte mit ihnen, da wird man dich sicherlich gern mal durch das eine oder andere Teleskop schauen lassen. Wir Sternfreunde sind da eigentlich ganz offene und stolze Leutchen.

Der beste Zeitpunkt sich ein Teleskop zu kaufen, ist der, wenn du aufgrund von eigener Erfahrahung, dir sagen kannst, warum Teleskop XY besonders gut für dich geeignet ist. Ist zwar schwierig, aber versuch dir diesbezüglich Zeit zu lassen.

In Frage kommende Geräte gibt es aber einige. So ein Refraktor, wie du ihn ins Auge gefasst hast ist zum Beispiel ein tolles Gerät, auch schon recht vielseitig, und auch eins der Gerät die man noch gut behalten kann, wenn dann noch irgendwann nochmal was größeres kommt.

Aber auch die klassische Einstiegsdroge schlechthin, der 114/900 Newton ist immer noch eine Überlegung wert, die Teile zeigen oftmals mehr als man ihnen zutraut.

Wenn das Budget mehr zulässt, dann wäre auch ein manierlich verarbeiteter 6" Newton eine Überlegung wert, der lässt sich nämlich noch recht günstig montieren.

Wenn das Budget dagegen noch etwas höhger ausfällt, dann kann ich auch immer wieder dazu raten, mal nach einem gebrauchten 8" SC zu suchen, so ein C8 von Celestron beispielsweise. Sowas ist recht kompakt, und doch überzeugend universell wie ich finde. Ich habe meins schon seit Jahren und bin immer noch glücklich damit, auch wenn sich neben her auch mal andere Instrumente angesammelt haben.

Aber was es schlussendlich wird solltest du wirklich selbst entscheiden.

clear skies,
André
 
Herzlichen Dank an alle für die ausführlichen Antworten!

Erstmal zu den offenen Fragen:
- Stadt- oder Landhimmel? Stadt - kann aber aufs Land fahren
- Mobil oder nur stationär gewünscht? eher stationär auf der Terrasse
- Führerschein + Auto vorhanden? beides :-)
- Budget für Teleskop + evtl welche Zusatzausrüstung? für den Anfang mal 500,-
- Schon Erfahrung mit Teleskopen vorhanden,insbesondere Optikjustage? null - aber viel Erfahrung mit Fotografie

Ich werde mir aufgrund der Beiträge hier also einfach mal diesen TS Refraktor zulegen. Ist ja egal - so teuer ist das Teil ja nicht. Danach hab ich ohnehin dran gedacht, mir ein Newton oder so ein SC zuzulegen. Aber eher kein Dobson, weil das mit der azimutalen "Montierung" ja nicht so gut ist zum Fotografieren hab ich mir sagen lassen. Da hab ich eines entdeckt im Ebay (150 mm Öffnung und 1400 mmm Brennweite) - das kommt mir aber doch etwas spanisch vor.
So ein Mega-Gerät um was weiss ich wieviel Euros will ich aber auch nicht - das kommt dann schon noch wenn ich merk dass mir diese Beobachterei taugt :-) Ich glaub ich werd mir nach dem Refraktor ein gscheites 114/900 zulegen und eine passende, gute und stabile Montierung dazu.. Oder ich verwende die vom Refraktor dann weiter. gibt vielleicht etwas zum "umstecken" der Optiken.
Noch eine Frage: Hat so ein Polsucher denn einen Sinn ??
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi folks!

Ich habe den TS 102/1000 ebenfalls seid einigen Monaten und einen recht ausführlichen Bericht mit meinen ersten Eindrücken dazu abgefasst (http://www.teleskop-service.de/Astro/Refraktor/TS102/TSR1021Test/TS102.htm).

Insgesamt kann man sagen, daß der TS 102/1000 ein für den Preis wirklich sehr gutes Gerät ist - die Verarbeitung ist sauber, die Optik leistet anständiges. Sicherlich muss man sich die Frage stellen, was man genau beobachten möchte. Will man sich vorerst nicht spezialisieren und sucht ein Teleskop für den "allgemeinen" Gebrauch, dann ist man mit diesem Refraktor ganz gut bedient. Einen dunklen Himmel vorausgesetzt, leistet auch eine 10 cm Linse anständiges!

Was Deine fotografischen Ambitionen betrifft, so ist auch dies möglich, eine entsprechende Digiklemme zur "Adaption" von Digital-Kompaktkameras gibt es ebenfalls bei TS. Siehe unter: http://www.teleskop-service.de/VideoCCD/ccd.htm#Digiklemmen
Ich habe selbst eine Nikon Coolpix und habe damit schon einige schöne Planetenfotos (Jupiter, Saturn) machen können.

Die Astro-5 Montierung passt ebenfalls sehr gut dazu, ich selbst habe die Vixen GP auf einem Hartholzstativ. Mittlerweile wird die Astro-5 ja auch auf einem stabilen Stahlrohrstativ geliefert ... das Alustativ war definitiv zu schwach. Ich weiss nicht, wie dieses Stahlrohrstativ verarbeitet ist oder wie gut es trägt, das Hartholzstativ jedenfalls war eine sinnvolle Investition und hat erhebliche Verbesserungen in Punkto Stabilität und Schwingungsverhalten gebracht!

Ich bin mir sicher, daß Du mit dem Gerät viel Freude haben wirst. Selbst wenn später ein größeres Instrument folgt, ist der Refraktor noch ein schönes Zweit- oder Dritt-Gerät.

Um Deine letzte Frage zu beantworten: ein Polsucher hat bei einem transportablen Gerät durchaus seinen Sinn. So kann man die Montierung recht genau in wenigen Augenblicken ausrichten - wichtig zum genauen Nachführen besonders bei Astrofotografie. Bei einem fest aufgestellten Instrument evtl. mit Säule ist so ein Polsucher nicht unbedingt nötig, da man dann die Montierung einmal "einscheinern" und in den meisten Fällen - geschützt durch eine wetterfeste Abdeckung - auf der Säule verbleiben kann.

Ich würde mir als gute Ergänzung zu dem Refraktor nicht unbedingt ein 114/900 mm Newton zulegen. Dieses Gerät zeigt erfahrungsgemäß deutlich weniger als der Refraktor (zumindest ein zum Vergleich zur Verfügung stehender, älterer Synta/Skywatcher). Nicht viel teurer und eine gute Erweiterung wäre ein 150/750 mm Newton. Dieser kostet z.B. von Celestron ca. 150,- EUR und ist nach meinen ersten Eindrücken durchaus brauchbar und würde eine gute Ergänzung für die Deep-Sky Beobachtung und Fotografie darstellen. Auch der 150/750 Newton fühlt sich auf der Astro-5 recht wohl. :-) Schau einfach mal hier: http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/TeleskopeAstro/astro.htm#NT150

Abschließend lässt sich sagen, daß beide Geräte preislich sehr attraktiv sind und eine erstaunlich gute Qualität bieten. Wenn Du Dir diese vorher anschauen möchtest, so empfehle auch ich Dir Kontakt mit Sternfreunden in der Nähe aufzunehmen, die diese Geräte evtl. sogar selbst besitzen oder Erfahrung damit haben. Ich jedenfalls kann nur sagen, daß ich in Anbetracht des günstigen Kurses sehr zufrieden mit den Geräten bin.

cu ...
Luzy
 
Exemplarabhängig

Hallo Dirk,

wie de Vergleich zwischen 102/1000er FH und 114/900er Newton ausgeht wird
wohl vom jeweiligem Exemplar abhängen.Die Streuung ist da ja bekanntlich
enorm und dein erster verpilzter 102/1000er FH von TS konnte am Himmel ja
wohl nicht überzeugen.

Wenn ich mich nicht irre kommst du ja aus dem Ruhrgebiet(?)
Da könnte man doch mal einen Vergleich zwischen deinem FH und dem 114/900er
von Antonius Recker bei gutem Seeing in der Nähe von Haltern Lavesum organisieren.
Falls dein FH an Jupiter besser ist bekommst du mein letztes Plössl als Preis.

MfG,Karsten
 
Hi,

also ich würde Dir einen anderen Vorschlag machen. Aber Deine Preisvorstellung ist leider für eine fototaugliche Ausrüstung zu niedrig gegriffen. Man muß schon ein guter Schnäppchensammler sein, um für 500 Euro eine fototaugliche Ausrüstung zusammenzustellen. Aber wenn Du später eh "nachlegen" willst, dann wäre doch alles insgesamt neu zu überlegen, wenn sich Dinge weiterverwenden lassen.
Offensichtlich ist ja Fotografie doch etwas, was Du früher oder Später mit dem Teleskop ausprobieren wirst. Mir kamen da spontan zwei Dinge in den Kopf: Die 500/5,6 Russentonne und der 150/750 Newton. Die haben beide ausreichend kleine Blendenzahl, so daß Du schön damit belichten kannst. Die kleine Russentonne (90mm) taugt leider nicht als Teleskop, weil sich der Fokus nicht weit genug herauslegen lässt.
Daher dann der Gedanke an einen 150/750 Newton. Das ist ein fotografisch interessantes Gerät, und es liefert Dir visuell auch eine gute Leistung. Mit Sorgfältig ausgewählten Okularen braucht es sich auch bei der Planetenbeobachtung nicht vor dem 100/1000 FH zu verstecken, und bei der Deepsky-Beobachtung ist es dem sowieso überlegen.
Eine Astro-5 Montierung, oder überhaupt eine Montierung aus der GP-Klasse, trägt diesen 150/750 Newton mitsamt einem kleinen Leitfernrohr (was Du zur Fotografie brauchen wirst).
Der 150/1400 ist kein echter Newton, sondern ein Cat-Newton. Da drin sitzt ein Korrektor, der gleichzeitig als Barlow-Linse ("2x Telekonverter") wirkt. Deshalb ist der so billig. Leider ist das Ding sauschwer zu justieren, weshalb die meisten Leute das wahre Potenzial aus dem 150/1400 nicht herausholen können, eben weil sie die Justage nicht hinbekommen. Daher kann man das Teil keinem Einsteiger empfehlen.
Was so ein 150/750 kann, findest Du auf meiner Homepage: http://www.svenwienstein.de/HTML/r150s.html
Ich würde aber statt des Vixen R150S eher auf ein Gerät mit einem klassischen Okularauszug setzen, der allerdings für Fotografie auch einen ausreichenden Durchmesser haben muß. Das Gerät von Orion UK wird ja auch mit 2" Auszug angeboten, aber sicher auch andere Produkte.

Was den Dobson angeht, eine interessante Lösung wäre auch noch, einen 8" f/6 Dobson anzuschaffen, und den später mit Rohrschellen auf eine parallaktische Montierung zu setzen. Das müsste aber eine kräftige Montierung sein, die EQ-5 reich da nicht mehr aus. Ein Leichtbau Newton von Orion-UK würde noch gerade eben so (mit Abstrichen) auf einer GP-DX funktionieren. Von der optischen Leistung her ist diese Lösung die beste. Vom Preis her aber weitab...

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

was die Fotografie anging, da ging es wohl lediglich um afokale Fotografie mittels einer Nikon Coolpix, wenn ich es richtig mitbekommen hatte.

Da scheint wohl auch die 5,6er Russentonne nicht so wirklich das optimalste zu sein.

clear skies,
André
 
Hi André,

ich gehe natürlich davon aus, daß es nicht dabei bleibt! Man will ja was sehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
Hi Leute !
So - jetzt steh ich sozusagen wieder am Anfang :-) Jedenfalls Danke nochmal für die zahlreichen Antworten und Ratschläge! Nachdem ich den - übrigens super verfassten Bericht bei TS über das von mir angesprochene Teleskop gelesen habe, war ich der Meinung, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Dann aber kam wieder dieser Hinweis, vielleicht doch ein Newton (150/750) zu nehmen. Tja - ich glaub ich werd mir einfach beides kaufen. Es liegt nicht daran, dass ich wenig Euronen zur verfügung habe. Es würd sich auch ein schöner Vixen APO ausgehen. Aber: Da gehts mir sicher wie allen anderen hier: Erklär das mal Deiner Frau ! :-) Originalzitat: "Ich durfte mir damals auch nicht die Prada Tasche kaufen aber der gute Mann braucht ein Fernrohr, um damit ahnungslos in die Luft zu starren statt sich mit mir zu vergnügen" Ich wollt schon sagen, dass ich mich mit ihr nicht VERgnüge sondern maximal BEgnüge :-)))) Aber das wär dann doch ein bissl hart gewesen :-)) *g* Naja - das ist halt das Dilemma - und in die Wüste schicken will ich sie deswegen ja auch nicht. Sie allerdings würde es im Falle des Vixen-Kaufs vermutlich mit mir machen *gg* Also - ich werd mir das ganze noch ein bissal überlegen - oder ich lass mir von ihr ein super Teleskop schenken... ok - vergesst den letzten satz einfach :-)))
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
So - jetzt hab ich soeben einen entfernt beruflich Bekannten gefragt, ob er mir da auch noch welche Tipps geben kann oder mich mal mitnimmt zu einer Beobachtung. OK - Das ist mal ausgemacht. Gleichzeitig hat er mir ein gebrauchtes Teleskop angeboten. Da es ihm im moment nicht sooo gut geht finanziell gesehen, will er wenigstens dieses eine Ding verkaufen. Er hat nicht viel drüber gesagt. Daher meine Frage hier an euch Profis: Es ist irgendein Fluoro-Star 110mm... und irgendwas bei 700 mm Brennweite nur. Und er will dafür 900 Euros (Verhandlungsbasis). Als Montierung ist eine sogenannte EQ5 drauf (?? - gibts sowas ??). Ist das nicht ein bisschen überteuert für so eine kurze brennweite ?? Bitte um Info, ob das was halbwegs brauchbares ist. DANKE !!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
whowwww.. also auf die idee mit google hätt ich eigentlich auch kommen können !!! na bitte - ich sags ja - man muss nur ein bisschen warten können dann ergeben sich die gelegenheiten schon.. also ich denke ich kauf es !! APO ist sicher was feines - da verschwindet glaub ich der farbfehler. jedenfalls ist das bei den spiegelreflex-objektiven so.. also kann icht sooo schlecht sein. ok - budgetüberschreitung weil bekannter in not. das muss FRAU auch vertragen und verstehen :-)
 
Na also !

Falls dein Bekannter ein Schwerenöter ist und Notlagen öfters vorkommen,
tell me <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Vieleicht hat er ja noch andere Schätzchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Aber trotzdem: Erst mal durchgucken, dann kaufen ! Ansonsten viel Spass !

Gruss und CS !

Bernd
 
Hi,

ich nochmal... also sicher ein Top-Angebot. Aber Du solltest Dich fragen, ob das Gerät für diesen Preis dann auch wirklich Deinen Beobachtungswünschen entspricht. Ein APO ist eben so ziemlich das teuerste, was man pro Millimeter Öffnung kaufen kann. Vergiß Deine Brennweite! Auf die Öffnung kommt es an. Und bei gleicher Öffnung ist die kurze Brennweite teurer, weil da stärker gebündelt wird und daher die Optik besser korrigiert sein muß.
Das Problem ist halt, daß es Beobachtungsobjekte gibt, für die man mehr Öffnung braucht, als man in APO-Form bezahlen kann.
Wenn der APO hingegen genau Deinen Vorstellungen entspricht (Kleines Gerät, fototauglich, eher Planetenbeobachtung und etwas Deepsky bei schwacher Vergrößerung), dann ist es die Investition wert. Andernfalls ärgerst Du Dich, wenn Du für die Hälfte einen 12" Lichteimer als Dobson hättest kaufen können.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven !
Ich finde Deine Beiträge absolut professionell ! Muss ich mal sagen. Und danke für die Hinweise. Aber ich habs bereits gekauft (habs noch auf 800,- runtergehandelt *g* ) und hoffe heute auf einen klaren Abend ! :-) Hab gestern am Abend schon mal durchgeschaut.. und habs mit einem normalen Refraktor mit ähnlicher Öffnung aber etwas mehr Brennweite verglichen. Und da sind echt Welten dazwischen muss ich sagen. nämlich von der Schärfe her.(Gutes Plössl Okular am anderen Refraktor) Und was mich ganz besonders beeindruckt hat - keine Farbschlieren um die Ränder der Objekte. Und ein Kontrast - whoww.. ok - ich hab vielleicht nicht so den durchblick - aber das andere gerät war sicher auch nicht billig - irgendein vixen - und wie man sieht sind die dinger recht teuer. Aber ich glaube, man kann APO's getrost jedermann empfehlen wenns mal ein Schnäppchen gibt oder ? So - und ein 12" Dobson um 400,- Euros - das gibts aber nicht wirklich oder ?? :-)
 
Hi,

also 700 Euro kostet so ein 12" neu, und gebraucht sind 400 Euro zwar recht günstig, aber 450 bis 500 gut drin. Eine Spiegeloptik bildet ja auch farbrein ab, ohne den teuren Korrekturaufwand des APOs.

Also ich denke, Du solltest versuchen, in dem APO seine Stärken zu sehen. Das ist eben eine farbreine, sehr gute Abbildung, und dabei ein gut handliches Gerät. Die Verarbeitung ist bei einem teuren APO auch entsprechend gut, man bekommt also einen feinen Okularauszug, einen stabilen Tubus, etc. pp.
So gesehen ist der APO kein Fehlkauf, und 110mm Öffnung leisten eine Menge.
Abstriche wirst Du bei der Deepsky-Beobachtung machen müssen. Hier ist der APO weit entfernt vom Preis-/Leistungssieger Dobson. Das soll nicht heissen, daß man mit dem APO nicht Deepsky schauen soll. Aber man muß seine Erwartungen eben an das anpassen, was das Gerät leisten kann.
Man kann sagen, daß ein guter APO eben nur durch die Physik beschränkt ist. Und die Physik besagt nunmal eine Auflösung von knapp über einer Bogensekunde und eine Lichtsammelfläche von 95cm² gegenüber 0,12cm² beim blossem Auge.

Mach was draus, dann wird Dir der APO viel Freude bereiten. Und vielleicht steht ja einem "dicken Dobson" als Zweitteleskop nichts mehr im Wege, wenn ein paar Jahre ins Land gegangen sind.

Clear Skies
Sven

 
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