AstroGerdt
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Moin Leute,
vielleicht mache ich hier ja aus einer Mücke einen Elefanten, aber es irritiert mich zu sehr als dass ich es ruhen lassen könnte.
Ich wollte einfach mal gucken, was bei verschiedenen Bedingungen denn für Toleranzwerte bei dem MGEN 2 optimal sind. In den FAQs steht dazu folgende Formel. Zitat:
Tol = [P(") x f(guide)] / [206 x 2 x pix(Aufnahme)]
das ist die allgemein gültige Formel, es bedeuten:
Tol - Toleranz in Pixel (der Guidecam)
P(") - Seeingqualität in arc sec
f(guide) - Brennweite des Guidescopes in mm
2 - der Faktor um den das Guiding besser als das Seeing sein soll
pix(Aufnahme) - Pixelgrösse der Aufnahmekamera in µm
Ich habe diese Formel direkt vom Hersteller übernommen. Link: https://teleskop-austria.at/information/pdf/MGEN_Support-FAQ-Teil-1.pdf
In dieser Formel steht jetzt die Größe der Pixel der Aufnahmekamera im Nenner. Das heißt, je größer die Pixel der Aufnahmekamera sind, desto kleiner wird bei ansonsten gleichen Parameter die Toleranz. Beispiel:
Pixelgröße 2 Mikrometer: Tol = (1 * 180) / (206 * 1 * 2) = 0,43
Pixelgröße 4 Mikrometer: Tol = (1 * 180) / (206 * 1 * 4) = 0,21
Das ergibt für mich aber nur wenig Sinn. Die Auflösung (Bogensekunden pro Pixel der Aufnahmekamera) steigt ja mit kleineren Pixeln. Das heißt in meinem Verständnis, dass man auch genauer guiden muss, um eine ausreichend genaue Nachführung zu gewährleisten. Das heißt, wenn man sehr kleine Werte für die Aufnahmebrennweite einsetzt, müsste diese Formel einem doch auch sehr kleine Werte für die Toleranz geben, oder? Hier läuft es jedoch genau anders herum.
Das stellt jetzt mein Verständnis der Toleranzeinstellung am MGEN grundlegend auf den Kopf. Vielleicht kann mir ja jemand helfen und meinen Denkfehler aufklären?
CS Gerrit
vielleicht mache ich hier ja aus einer Mücke einen Elefanten, aber es irritiert mich zu sehr als dass ich es ruhen lassen könnte.
Ich wollte einfach mal gucken, was bei verschiedenen Bedingungen denn für Toleranzwerte bei dem MGEN 2 optimal sind. In den FAQs steht dazu folgende Formel. Zitat:
Tol = [P(") x f(guide)] / [206 x 2 x pix(Aufnahme)]
das ist die allgemein gültige Formel, es bedeuten:
Tol - Toleranz in Pixel (der Guidecam)
P(") - Seeingqualität in arc sec
f(guide) - Brennweite des Guidescopes in mm
2 - der Faktor um den das Guiding besser als das Seeing sein soll
pix(Aufnahme) - Pixelgrösse der Aufnahmekamera in µm
Ich habe diese Formel direkt vom Hersteller übernommen. Link: https://teleskop-austria.at/information/pdf/MGEN_Support-FAQ-Teil-1.pdf
In dieser Formel steht jetzt die Größe der Pixel der Aufnahmekamera im Nenner. Das heißt, je größer die Pixel der Aufnahmekamera sind, desto kleiner wird bei ansonsten gleichen Parameter die Toleranz. Beispiel:
Pixelgröße 2 Mikrometer: Tol = (1 * 180) / (206 * 1 * 2) = 0,43
Pixelgröße 4 Mikrometer: Tol = (1 * 180) / (206 * 1 * 4) = 0,21
Das ergibt für mich aber nur wenig Sinn. Die Auflösung (Bogensekunden pro Pixel der Aufnahmekamera) steigt ja mit kleineren Pixeln. Das heißt in meinem Verständnis, dass man auch genauer guiden muss, um eine ausreichend genaue Nachführung zu gewährleisten. Das heißt, wenn man sehr kleine Werte für die Aufnahmebrennweite einsetzt, müsste diese Formel einem doch auch sehr kleine Werte für die Toleranz geben, oder? Hier läuft es jedoch genau anders herum.
Das stellt jetzt mein Verständnis der Toleranzeinstellung am MGEN grundlegend auf den Kopf. Vielleicht kann mir ja jemand helfen und meinen Denkfehler aufklären?
CS Gerrit