viele Fragen eines Einsteigers

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geryones

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Hallo Ihr Astronomen,
ich möchte mir ein Teleskop kaufen, bis zu 1600 euro hab ich zur Verfügung, was ist da sinnvoll? Ich habe nicht vor, in nächster Zeit auch zu fotographieren, möchte aber dennoch eine gute Optik haben. Sind solche Geräte wie meade lx10 oder celestron sc 8" da sinnvoll und soll man sie mit motorisierung nehmen oder nicht. es würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
vielen dank
geryones
 
Hallo geryones,

wo soll man da anfangen:
Hast du schon Erfahrungen mit einem (kleinen) Teleskop gesammelt oder soll das dein erstes werden?
Mußt du mobil sein oder hast du daheim einen guten Himmel?
Falls du mobil sein mußt, wieviel Ausrüstung kannst/willst du transportieren?

Ob man Elektrik haben will oder muß kann man so pauschal nicht beantworten. Viele Leute haben einen Dobson mit Handbetrieb, andere stehen halt auf das Geräusch von Kaffeemühlen. Wenn du nur beobachten willst, brauchst du erstmal keinen Elektro-Schnickschnack, das kostet nur Geld.

1600 Euros sind schon eine Menge Holz für den Einstieg; bist du sicher, daß das du auch dabeibleibst? Ich würde an deiner Stelle nicht gleich das ganze Geld ausgeben, sondern erstmal Erfahrungen mit einem (relativ) kleinen Gerät sammeln. Nach einiger Zeit weißt du dann besser, wofür du das Geld ausgeben willst.

Als erstes solltest du dir aber Leute in deiner Nähe suchen, die dich mal zum Spechteln mitnehmen, dann kannst du selber beurteilen, was du von verschiedenen Geräten erwarten kannst (und ob das draußen in Kälte rumstehen das Richtige für dich ist)

Im übrigen verweise ich auf die Einsteiger-Ecke von http://svenwienstein.de/
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo geryones,

zuerst mal ein willkommen hier ...

Dein Budget wäre für den Einstieg wirklich nicht schlecht, gegen die genannten Geräte läßt sich pauschal sicher nichts sagen. Meine Frage wäre - hast du schon mal beobachtet, wenn ja mit welchem Teleskop, falls ja wie soll künftig dein Beobachtungsschwerpunkt aussehen.

Falls nein, würde ich wie dir wie schon mein Vorredner dringend anraten Kontakt zu anderen Anstronomen zu suchen um mal mit verschiedenen Teleskopen zu beobachten, dann merkst du am schnellsten was dir liegt und eher Spass macht. Dann stellt sich die Frage nach dem richtigen Gerät nochmal anders

gruß Aebby
 
Hallo


Was meinst Du genau mit Motorisierung?

Meinst Du GoTo (das Teleskop fährt die Objekte selbständig an) oder meinst Du eine Nachführung (das Teleskop gleicht die Erdrotation aus)?


Eine Nachführung halte ich für sinnvoll und auch nicht zu teuer. GoTo hatte ich mal, habe aber festgestellt das man sich ohne GoTo schneller am Himmel zurecht findet weil man die Objekte halt selber suchen und finden muss. Das macht mir persönlich auch viel mehr Spaß.


Dazu kommt das man bei GoTo viel Geld in Technik investieren muss, das ansonsten in Optik investiert werden könnte.


Und eines zu bedenken halte ich, auch aus eigener Erfahrung, für sehr wichtig:

Keine Praxis ohne Theorie!



Gruß Murdock.
 
Hallo
Ja, erst einmal vielen Dank für Eure Meinungen. die beiden genannten Geräte sind das, was maximal drin ist, die Vernunft sagt mir aber auch andauernd, erst einmal ein kleines zu nehmen, es soll mein erstes werden. Ich lasse mich also von meinen Vorschlägen leicht wieder abbringen. daß mir das Spaß macht wird, da bin ich mir schon relativ sicher, da ich schon lange überlege, mir eine teleskop zu kaufen und ich von natur aus wetterfest, nachtaktiv und geduldig bin. Ich studiere in Heidelberg Physik und habe es nicht weit zu orten, an denen es ordentlich dunkel ist. Transportabel sollte es somit sein, bin aber bereit, ein paar kilo zu schleppen. Ich habe außerdem einen kleinen Garten zur Verfügung, wo die Sichtbedingungen natürlich nicht ganz so gut sind.
Ja, was möchte ich beobachten?
Der Mond reizt mich nicht so sehr. Nebel und Planeten sollen es sein. Geht das beides zusammen? Ich schaffe mir lieber auf lange sicht zwei Geräte an, als einen schlechten Kompromiss einzugehen. Dann sollte man wahrscheinlich mit den Planeten anfangen, oder?
Grüße
geryones
 
Hi geryones,
M.E. ist es nicht verkehrt, gleich mit einem etwas größeren Teleskop einzusteigen. Der Unterschied zwischen, z.B., einem klassischen 114/900 Newton und einer 8' Spiegeloptik ist halt enorm.
Wenn Du mobil sein willst oder mußt, ist wahrscheinlich ein SC eine akzeptable Lösung, ein 200/1000mm Newton ist, wie ich finde, schon ziemlich unhandlich.
Ob Meade oder Celestron SC, dazu kann ich leider nichts sagen.
Motorische Nachführung oder nicht ?
M.E. kannst Du für den Anfang bei visueller Beobachtung auf Motor gut verzichten. Die manuelle Nachführung entlang der Ost-West-Richtung ist unproblematisch und stört nicht sehr bei der Beobachtung.Das gesparte Geld kann man z.B. in zusätzliche und/oder höherwertige Okus stecken, oder Nebelfilter. Empfehlenswert ist auch die Anschaffung eines Peilsuchers. Die motorische Nachführung kann man später nachrüsten.
Planeten beobachten ?
Freilich, wenn grad welche am Himmel stehen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Es gibt aber nur ein paar, die sich für die Beobachtung mit kleineren Teleskopen lohnen. Deep-Sky-Objekte sehr viele ...
Das mit dem "schlechten Kompromiß" habe ich nicht recht verstanden. Irgendwie und irgendwo ist jedes Teleskop ein Kompromiß.
Viel Spaß beim Teleskopkauf und viel Erfolg beim first light !

Mit freundlichen Grüßen
cs
Shorty
 
Hallo

Ich schließe mich shortys Meinung an. 8" wird eventuell schnell zu unhandlich, es sei denn das Teleskop baut kurz und der Beobachter mag es, viele Gewichte durch die Gegend zu schleppen.

Ich selber hatte einen 8" Dobson, wog etwa 20kg brutto ohne großartiges Zubehör (heisst ohne Feldstecher, Okulare, Lampe, warme Umhängedecke für mich für nachts...und so weiter...)

Da kam ich schnell auf 30kg und mehr, wenn man Kaffee und Brot noch mitzählt (und mitzählen muss irgendwo).

Ich habe mir jetzt wieder ein kleines Teleskop besorgt (bzw. ist auf dem Weg zu mir), einen kleinen Mak mit 'nur' 90mm Öffnung. Ich denke, das genügt mir. Öffnung ist halt vieles, aber noch lange nicht alles (bedenke die gesteigerte Luftunruhe bei höherer Öffnung und auch die Auskühlzeit)

Was ich damit sagen möchte ist, lass Dich nicht auf das Öffnungsfieber ein. Man muss sagen, daß das Hobby dann für manchen (auch für mich) sehr schnell zur Qual wird (wurde), wenn man zu viel transportieren muss. Ich würde Dir daher einen Maksutov oder ein SC empfehlen. Beide bauen kurz, sind 'leicht' und haben -so wie man überall liest- saubere und kontrastreiche Abbildungsqualität. Das ein Mak nicht für DeepSky ausgelegt ist, ist klar, macht ihn bzw. jede ebengleich konstruierte Optik aber noch lange nicht dafür komplett untauglich. Manches Post liest sich leider etwas anders - und nicht nur hier..:(

Investier lieber in eine vernünftige Montierung, denn nichts ist schrecklicher, als verwackelte Bilder, die keine Beobachtungsfreude aufkommen lassen!! Ob dies bei 'ner guten oder schlechten Optik passiert, empfind ich als unrelevant. Verwackelte Bilder sind, egal mit welcher Optik, der Killer schlechthin.

Also kurz: Besser ne gute bis sehr gute Montierung und etwas Optik(heisst: Öffnung) einsparen, dafür aber eine exzellente Basis für mehr und für später parat haben. Falls Dir das Hobby dann nicht zusagt, erlangst Du für eine sehr gute Montierung meist noch 80-90% des Einkaufspreises (wenn 100%ok). Die Optik wird dann meist 'so nebenher' gleich mitgekauft, meine Erfahrung.

Ok, ich weiß, ich habe Dir kein spezielles Teleskop empfohle in meinem Post, aber hab das gezielt gemacht. Man kann m.E. keine Tipps für den Teleskopkauf geben, aber man kann Tipps zur späteren Handhabung geben.

Vielleicht half mei Post ein bischen. Bin sicher, Du wirst DEIN Teleskop sehr bald entdecken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Gruß,
TrapJaw
 
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Servus,
noch mal vielen Dank für die Tips. Kann mir eventuell jemand den Anwendungsbereich, die Vor- und Nachteile von Short-tube-refraktoren näherbringen, die Dinger sagen mir nämlich ihrer kleinen Abmessungen wegen zu. Vielleicht auch noch einen Tip, ob Celestron oder Skywatcher.
Danke un Gruß
geryones
 
Hi Gero,
kleine Linsenfernrohre sind, so es keine Apos sind, mit Farbfehlern behaftet, wenn Du damit z.B. Mond oder andere helle Sachen anschaust. Dies kostet Kontrast und damit letztlich Leistung. Wenn es ideal und kurz sein soll, dann ist leistungsmäßig ein Apo oder mindestens ein guter ED die Wahl. Einen Haken hat die Sache dann doch - der Preis. Der ist selbst für n kleines Teleksop gewaltig, so das viele das nicht kaufen können oder sich einfach sagen, daß sie für dieses Geld lieber nen 8" Newton parallaktisch oder nen 12" Dobson kaufen, die ob der Lichtsammelleistung und dem Auflösungsvermögen in ner anderen Liga spielen auch wenn sie keine perfekten Teleskope sind.
Hinweise zu einzelnen Geräten findest Du u.a. bei uns auf der HP (siehe unten).
Vielleicht hilft Dir das etwas weiter.
CS
 
Hi Geyones,
M.E. keine so gute Idee.
Der Vorteil eines solchen kurzbrennweitigen Refraktors liegt im geringeren Gewicht und der kleineren Hebelwirkung, die ein kurzer Tubus auf die Monti ausübt.
Der Nachteil liegt - wie Antares schon gesagt hat - im sog. Farbfehler (chromatische Aberration). Dieser entsteht durch die unterschiedliche Brechung der verschiedenen Wellenlängen des Lichts durch die Linse des Teleskops. Es gibt also keinen gemeinsamen Brennpunkt. Abhilfe schaffen mehrlinsige Teleskope oder Linsen mit besonderen Eigenschaften, zB. ED-Refraktoren. Bei "normalen" zweilinsigen Refraktoren nach Frauenhofer (FH) bleibt ein Restfehler. Der FH-Refraktor kann das Licht im blaugrünen bis gelborangen Bereich im Brennpunkt vereinigen. Trotzdem bleibt ein Restfehler.
Der Farbfehler äußert sich nicht nur in dem bekanntenblau/violetten Farbsaum, vielmehr kommt es zu einer "Bildverschmierung", Herabsetzung des Auflösungsvermögens insgesamt. Die Intensität der chromatischen Aberration ist nun abhängig vom Öffnungsverhältnis des Rfefraktors. Der Farbfehler wächst mit steigendem Öffnungsverhältnis an. Der Farbfehler eins 90/900mm Refraktors (f/6,6) ist also größer als bei einem Refraktor längerer Brennweite, z.B. 100/1000mm (f/10). Der Farbfehler ist weiterhin bei höherer Vergrößerung spürbarer als bei kleiner Vergrößerung. Damit ist ein sehr kurzbrenn-
weitiger Refraktor gerade für die Planetenbeobachtung wenig geeignet. Ich würde ein solches Teleskop z.B. als Reisetelskop in Erwägung ziehen.

Mit freundlichen Grüßen
cs
Shorty
 
Hallo
Bin seit heute neu hier und hab gleich mal ein paar fragen zu Barlowlinsen.
Ich hab ein kleines Spiegelteleskop mit einer Brennweite von 700mm und einem Spiegeldurchmesser von 76 mm, dazu Okulare mit 12,5 mm und 20 mm.
Ich benutze oft die Barlowlinse 1,5 x um den Jupiter mit seinen Monden zu beobachten. Weil ich nur wenig sah hab ich mir die Barlowlinse 3x angeschafft aber irgendwie funktioniert die nicht.
Entweder ist die Vergrößerung zu stark sodass ich den Jupiter nur verschwommen sehe oder es liegt an der Barlowlinse.
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> ich finde die Gebrauchsanweisung für mein Teleskop nicht mehr. Da stand drin was für eine Vergrößerung ich benötige um den Jupiter zu betrachten.
Weiß es von euch jemand? Ich würd zu gern den Jupiter sehen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
 
Hi Kid,
also daß du nichts mehr siehst bei verwendung der 3x-fach Barlow, hat damit zu tun, daß die verwendete Optik eigentlich dafür zu schwach ist. Es kommt zu wenig Licht durch, daß man vernünftig vergrößern könnte. Zusätzlich kann es sein, daß durch die verwendete Barlow, Bauartbedingt du nicht mehr in den Fokus kommst und so auch nicht mehr vernünftig scharf stellen kannst. Für eine beobachtung des Jupiter, so daß man ein Planetenscheibchen sieht, bedraf man mehr Öffnung, also ein größeres Teleskop. Schon ein 4" Newton mit 900 mm Brennweite, oder Ähnliches kann da gut helfen.

Gruß,
Robert
 
Hi Robert,
da möchte ich wiedersprechen.
Der Tchibo Torpedo reicht allemal das man Jup als Scheibchen sieht.
Das ist Scheibchen ist schon bei 25fach deutlich.
An dem Teleskop ist im Nomalfall , d.h. richtig justiert und ne brauchbare Optik 100-120fach drin. Von daher ist die 3fach Barlow wohl zu viel.
Natürlich hast Du recht, das mit einem 114er Newton schon wesentlich mehr geht.
Hinzu kommt vielleicht auch noch, das Jup derzeit noch nicht ideal ist. Das wird in 3 Monaten schon ganz anders sein.
CS
 
Hi Armin,
Das ist Scheibchen ist schon bei 25fach deutlich.
naja.... bei dem Tschibo-Torpedo kommt erstmal die relativ kurze Brennweite ins Spiel und natürlich die geringe Öffnung. Bei 25x-fach mag man ein kleines Scheibchen sehen, allerdings wohl ohne großartigen Details. Wenn er aber mit 3x-fach Barlow und 20 mm oder gar 12,5 mm Okular drangeht, kannst du wohl das kleine "Röhrchen" vergessen. Da geht nichts mehr. Da er aber beschreibt daß er nicht mehr deutlich sieht, denke ich, es ist eine Kombi von mehreren Faktoren die greifen wie, zu wenig Öffnung, zu stark vergrößert, auch daß die Planeten noch nicht optimal am Himmel stehen und vieleicht auch daß er gar nicht mehr richtig im Fokus kommt. Vielleicht sogar auch, daß sein Teleskop nicht richtig justiert ist. Daher denke ich, daß ich wohl recht habe, wenn ich sage, besser ist ein größeres Teleskop zu verwenden.
Gruß,
Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
ich stand bis vor Kurzem genau vor dem selben Problem.

Ein schöner Refraktor sollte es sein, das hatte ich mir gewünscht. Doch dann kam alles anders!

Auf der diesjährigen Photokina in Köln habe ich mir viele verschiedene Teleskope angesehen. Bei Celestron stand dann mein Favorit, ein kleiner 80 mm ED-Refraktor. Der war im Vergleich zu dem größeren 100mm FH-Refraktor um Lichtjahre besser, super scharfes Bild, wesentlich heller und brillianter. Daneben standen diverse Dobson, denen ich aber dort wenig Aufmerksamkeit schenkte.

Ein paar Nächte drüber geschlafen, habe ich mir letztendlich einen 8" Dobson gekauft! Warum?

Der normale FH-Refraktor schied wegen dem krassen Unterschied zum kleineren ED aus, der Kontrast und die Brillianz waren einfach zu schwach. Der ED steht immer noch ganz oben auf meiner Wunschliste, der hat nur ohne Montierung und Stativ schon mehr gekostet, als mein jetziger 8" GSO-Dobson komplett mit zwei Okularen. Mein Limit lag halt bei 500 EUR.

Wenn Du allerding 1600 EUR zur Verfügung hast, würde ich Dir erst mal zum kleineren ED-Refraktor mit einer guten Montierung und Stativ raten. Der ist schön kompakt und leicht transportabel, und obwohl ich nachts noch nicht durchgeschaut habe, müssen die Planeten und Sternhaufen sicherlich super darin aussehen (bezüglich Kontrast etc).

Mit meinem Dob bin ich ebenfalls voll zufrieden, als ich das erste mal eine 40 MLj entferte Galaxie damit gesehen habe, hätte ich fast ins Okular gebissen, so habe ich mich gefreut! Das Ding ist jedoch schon ziemlich sperrig und groß, der Transport ist etwas aufwendiger als der eines kleinen Refraktors.

Letztendlich würde ich mir mit 1600 EUR Budget einen kleinen ED- oder APO-Refraktor + guter Montierung kaufen (gebraucht!!!), bei weniger Geld den 8" Dobson.

Grüße
Torsten

 
^^
also war die Barlowlinse doch zu viel...
Schade!
Was könnte man denn gut mit dieser Barlowlinse beobachten?
Und vorallem mit so einem kleinen Teleskop wie meinem?
Bisher hab ich immer nur Mondbeobachtungen durchgeführt und ein paar mal hatte ich die Venus drin aber so richitg tolles wo einem fast die augen rausfallen hatte ich noch nie...
 
Hi,
ehrlich gesagt geht da wenig. Du bist mit der 3er Balow und dem 12,5 Oku bei annähernd 170fach. Das kann der Tchibo nícht. Eine ordentliche 2er Barlow wäre besser gewesen. Ich rate Dir nimm Kontakt zu Sternfreunden auf und laß den Tchibo mal hinsichtlich der Justage checken. Da steckt vielleicht einges an Potential drin. Wenn Du einen 1,25 Zoll OAZ hast, nimm mal die Okulare der Kollegen. Nicht selten sind die diesem Gerät beiliegenden Okus nicht der Bringer. Ich würde fast drauf wetten, das Du erstaunt bist was der kleine Newton kann. Zumindest wärst Du nicht der erste. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ansonsten schau mal bei Winnie vorbei, er hat die wohl umfangreichste Tchiboseite im Net. http://www.ki.tng.de/~winnie
Vielleicht findest dort auch ncht ein paar Infos die Dich weiterbringen.
Viel Erfolg, CS
und nicht entmutigen lassen
wünscht der ehemalige Tchibobesitzer
 
Hi Kaitou Kid,
herzlich willkommen !

1.) Mit 12,5mm x 3Barlow=168xVergrößerung ist Dein kleiner Sir Newton hoffnungslos überfordert. 20mmx3Barlow=105xVergrößerung dürfte schon die oberste Grenze sein und wenn die Sichtverhältnisse nicht sehr gut sind - das sind sie selten - ist auch das schon zu viel.
Derzeit ist Jupi nur in Horizontnähe zu beobachten,Höhe ca. 5 Grad ! Da sind die die Sichtverhältnisse nie gut, egal welche Vergrößerung. D.h. die 3xBarlow für Jupi-Beobachtung kannst Du vergessen !

2.) Jupiter ist derzeit noch kein empfehlenswertes Beobachtungsobjekt. Nicht nur wegen der Horizontnähe, sondern auch auf Grund des kleines Durchmessers des Jupi-Scheibchens. In Opppsitionsstellung beträgt dieses immerhin ca. 45``. Jupi hat aber erst seine Konjunktion beendet und der ( scheinbare ) Durchmesser beträgt grad mal ca. 31``.
Aber es gibt andere Beobachtungsobjekte !

3.) Um auf dem Jupi-Scheibchen so viel zu sehen, wie mit dem bloßen Auge den Mond, ist eine 40x Vergrößerung nötig. Diese Aussage gilt aber nur für Jupi in Oppositionsstellung ! ( vgl. G.D. Roth, Handbuch für Planetenbeobachter )
Da man aber auf dem Mond mit bloßen Auge nicht allzu viele Einzelheiten erkennen kann, würde ich es schon mit einer höheren Vergrößerung, ca. 80x versuchen. Ich habe mit meinem 114/900 Newton die Beobachtung mit einem 10mm Oku bevorzugt.

4.) Voraussetzung dafür, daß ein Newtonspiegel scharfe (Planeten)Bilder produziert, ist eine saubere Justage von FS und Hauptspiegel.

5.) Ein dunkler klarer Nachthimmel wäre auch nicht schlecht.

6.) Anstelle von Jupi würde ich es mal mit Saturn versuchen, dessen Sichtbarkeitsbedingungen deutlich besser sind. Er steht geg. 3 Uhr MESZ im SO, Höhe ca. 45 Grad.
Zur gleichen Zeit ist M44 ( Praesepe ), etwa östlich von Saturn in ca. 38 Grad Höhe ein schöner offener Sternhaufen für kleine Teleskope ( schwache Vergrößerung wählen ).
Die ganze Nacht sichtbar ist der Andromedanebel. Schon bald machen sich Hyaden,Plejaden u. Orionnebel am Mitternachtshimmel bemerkbar. Da geht einiges !

Mit freundlichen Grüßen
cs
Shorty
 
Hallo
Man könnte fast meinen, dass ich arm dran bin:
1. Meine Eltern erlauben mir es nicht in unserem eigenen Garten bis spät in der Nacht zu bleiben, also habe ich nie eine Gelegenheit in finsterster Nacht die Sterne zu beobachten.
2. Neue Okulare und Barlowlinse kann ich mir nicht leisten.
3. Die Montierung meines Teleskops ist wirklich das letzte. Auch wenn ich alles festschraube damit nichts mehr wackelt, verlier ich rotzdem jeden eingefangenen Stern.

Den Saturn zu beobachten wäre auch nicht schlecht, vorallem wenn der Ring geneigt ist.

Ich hab nicht nur eine 3x Barlowlinse sondern auch 1,5x Barlowlinse (oder auch Umkehrlinse). Mit der könnte man doch was anfangen?
hmpf.. Ich hätte mir gleich am Anfang ein besseres Teleskop kaufen sollen. Das was ich jetzt hab hat nur läppische 76 Euro gekostet ^^°
naja
 
Hallo,

ich vermute mal, dass Du das Tchibo-Teleskop hast. Die Montierung kann man ein wenig verbessern durch Kunststoff-Zwischenscheiben, die Du an der Gabelaufhängung links und rechts vom Tubus anbringst. Woher nehmen? Bei manchen CD-Rohlings-Spindeln liegt so eine genau passende Kunststoffscheibe obenauf! Frag mal im Freundeskreis, ob jemand die noch hat.

Ansonsten mal alle beweglichen Teile mit ein wenig Vaseline einstreichen, das macht das Ganze ebenfalls geschmeidiger.

Noch eine Sache, die viele, die mit dem Tchibo-Torpedo unzufrieden sind, falsch machen: Der ganze große Deckel am Tubusende muss ab!!! Nicht nur die kleine Öffnung im Deckel abmachen, die war ursprünglich vorgesehen zur Sonnenbeobachtung mit Okularsonnenfilter, welches aber aus gutem Grund (Erblindungsgefahr durch platzende Filter!) nicht mehr beigelegt wird. Falls bei Deinem Scope so ein Sonnenfilter noch dabei ist, wirf ihn unbedingt weg!

Nur mit der kleinen Öffnung siehst Du am Nachthimmel praktisch fast gar nichts. Meinem Kollegen ist das mit dem Deckel nämlich prompt passiert, und als ich ihm den Tipp gab, ging für ihn förmlich die Sonne auf.

Ciao,

Christof

der sich überlegt, als Zweitgerät nochmal so ein Teil zu kaufen...
 
*den Zylinder zieht*
danke für den Rat!!
So eine Rohlingspindel hab ich aber das Kunstoffteil ist weg. Werd ich dann mal suchen...
Den Deckel mach ich immer ganz weg wenn ich nachts die Sterne anschaue.
Bei der Verpackung meines Teleskops konnte man einen Sonnenfilter ausschneiden und mit ein wenig Papier selber basteln. Ich hab gemacht was in der Anleitung stand. Dummerweise haben die nichts davon erwähnt dass man das nur mit einer kleinen öffnung macht. Dazu, so unerfahren wie ich war, hab ich noch ein 4mm Okular mit angebracht.
Auf meinem Papier hat sich dann was abgebildet aber ob das einfach nur Sonnelicht oder die Sonne als Scheibe war konnte man nicht erkennen.
Später ist mir dann auch ein Brandgeruch in die Nase gestiegen.....
Was ich davon hatte? Ein blödes Papiergestell, ein geschmolzenes Okular......
 
Hallo,

ich vermute mal, dass in der Anleitung die Projektionsmethode beschrieben war. Man kann ja die Sonne durch das Okular auf ein Blatt Papier projizieren, man sieht dann die Sonnenscheibe auf dem Blatt sowie die Sonnenflecken. Hierbei sollte man den Sucher aber abdecken (Deckel auf das Objektiv, nicht aufs Okular!) und darauf achten, dass bestimmt niemand (Kinder!) doch in einem unbemerkten Moment durch das Okular sieht.

Soweit ist die Projektionsmethode für den Menschen ungefährlich, nicht jedoch für das Gerät: Beim Newton-Teleskop kann nicht nur das Okular, sondern auch der Fangspiegel und dessen Halterung Schaden nehmen. Die Okulare beim Tchibo sind in Plastik gefasst, das macht sie für die Projektion ungeeignet. Und wegen dem Fangspiegel würde ich die Projektionsmethode lieber ganz bleiben lassen.

Um das 4mm Okular brauchst Du nicht traurig zu sein. Das taugt sowieso nicht viel, und das kleine Tchibo Teleskop ist mit der damit erzielten hohen Vergrößerung ohnehin überfordert.

Eine sichere Methode, die Sonne zu beobachten, besteht übrigens in der objektivseitigen Verwendung der Baader Astro Solar Sonnenfilterfolie. Über die Suchfunktion findest Du hier sicher alle nötigen Informationen dazu.

Ciao,

Christof
 
Hi Kid,

Ad1) Du arbeitest wirklich unter erschwerten Bedingungen!
Ich versteh`s nicht, kapier`s einfach nicht. Astronomie ist doch nun wirklich ein harmloses Hobby und so viele klare Nächte im Jahr gibt es auch nicht, so daß der Schlaf auf Dauer auch nicht zu kurz kommt. Oder fürchten Deine Eltern, daß Du aus dem heimischen Garten geklaut wirst ?
Ich versteh aber auch Dich nicht so ganz, daß Du dies offenbar so hinnimmst. Schließlich kann man nicht erwarten, daß sich das Wetter oder die Himmelsmechanik nach den Vorstellungen Deiner Eltern über die richtige Zu-Bett-Geh-Zeit richtet.
Ich meine, daß Du versuchen mußt, dies Deinen Eltern klarzumachen. Tag und Nacht, wenn´s sein muß. Da würde ich nicht locker lassen. Es gibt dazu ein schönes Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Cato war damals mit dieser Methode auch erfolgreich.
Vielleicht besteht die Möglichkeit, daß Du mit Sternfreunden aus Deiner Umgebung Kontakt aufnimmst und mit Ihnen mal beobachtest ? Das ist überhaupt eine gute Idee.

Ich hoffe, Du nimmst mir meine etwas scharfen Worte nicht übel, aber mit bloßen Beileidsbekundungen ist auch nicht gedient. Also nicht böse sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dir Deine Eltern Dein Hobby vermiesen wollen. Du mußt halt noch Übezeugungsarbeit leisten.
Ad2) Zusätzliche Okus brauchst Du M.E. nicht. Mit den 20mm, 12,5mm Okus und 1,5xBarlow hast Du eine ganz brauchbare Vergrößerungsreihe.
Die Vergrößerung errechnet sich wie folgt: Brennweite des Teleskops : Brennweite des Okulars.
Ad3) Diese azimutalen Wackelmontierungen sind wirklich Schrott. Da hilft eigentlich nur eins: austauschen. Oft gibt es auf dem "Schnäppchenmarkt" der Händler preiswerte Teile.
Aber bevor Du über eine neue Montierung oder Teleskop nachdenkst, würde ich intensiv an Punkt 1 arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
cs
Shorty
 
Hallo,

bevor ich an Deiner stelle so viel Geld ausgeben würde, solltest Du Dich an eine Beobachtergruppe
in Deiner Nähe wenden, und Dir verschiedenste Teleskope mal life ansehen. So ein SC sieht zwar
schnuckelig und handlich aus, und wird überall als Allround Gerät angepriesen, ist es aber genau
so wenig, wie die anderen Typen von Teleskopen, die es so gibt. Deswegen mußt Du erst wissen, was
Dir so primär am Herzen liegt, bevor Du Dich entscheiden kannst.
Deine Idee zum Einstieg mit 8" kann ich nur unterstützen, das ist heute eben der Stand der Dinge.
Ein kleines Gerät als Reiseteleskop oder Leitrohr, kannst Du später dann immer noch kaufen, wenn
es mal zu einer Astroreise oder doch zur Fotografie kommt. Kleine Geräte kann man auch erst richtig
genießen, wenn man in größeren Geräten schon mal gesehen hat, was die Objekte so an Details haben,
die kann man dann in den Geräten mit kleiner Öffnung eventuell erraten und sich daran erfreuen.
In meinen Augen das Allround Gerät ist ein Newton mit 8" Öffnung und f/5 bis f/6 ( f/6 ist aber dann
schon ziemlich sperrig ) und einer stabilen equatorialen Montierung. Bei Montierungen gehen die
Meinungen dann weit auseinander, in Frage kommen GP-DX, HEQ5, EQ6, GM-8, CAM und EQ5. Das sind
Montierungen, die alle ihre speziellen Stärken oder Schwächen haben, da könnte man jetzt mehrere
eigene Threads drüber aufmachen. Fest in die Gabel montierte SC´s sind auch nicht viel weniger
sperrig als so ein Newton, und vor allen Dingen meist erheblich schwerer, da sie nicht von der
Gabel getrennt werden können, und die Stabilität ist bei einer Gabel auch immer so eine Sache,
wieder ein paar mehr Threads <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Du must Dir das also mal life ansehen, da hilft nichts.
Und zum Schluß noch ein paar Tips, die schnell übersehen werden! Du mußt in Deinem Budget auch
noch Winterklamotten einplanen. Lange Unterhose plus Jeans und Turnschuhe und oben rum 2 Sweatshirts
und eine Winterjacke, kannst Du als Bekleidung im Winter gleich vergessen. Das reicht für eine
knappe Stunde Beobachtungszeit, und dann ist die Heimfahrt ins Warme angesagt. Da müssen also
Winterstiefel Marke Moonboots oder so ähnlich und ein Thermoanzug her ( schau mal beim Anglerbedarf,
die Angler sind nämlich was draußen in der Kälte sitzen angeht, genau so bescheuert wie die
Astronomen ). Es gibt da noch viele weitere Kleinigkeiten, die mir jetzt gerade alle nicht so
einfallen, also nochmal: Schließe Dich einer Beobachtergruppe an, das macht Spaß, man lernt die
Kleinigkeiten der Praxis viel schneller, ohne das Frust aufkommt, und fürs erste brauchst Du dann
nicht mal ein eigenes Teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .
 
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
*hust*
also unser garten ist weit von meinem zuhause entfernt und ,ja, meine Eltern lassen mich nie irgendwo allein hin.Deswegen könnte ich auch nicht bei einer Beobachtungsgruppe mitmachen.Leider.
In meiner Stadt hat es eine Sternwarte und ein Planetarium. In der Sternwarte war ich schon. Echt cool dort!!!
Im Vergleich zu meinem Teleskop sind diese dort gigantisch.Aber wenn ich da jedesmal hingehe muss ich Eintritt zahlen. Ich würd gern mein Geld dafür ausgeben aber meine Eltern haben da was dagegen.

Ich hab mich schon vor langer Zeit darauf eingestellt immer nur 1,5x Barlowlinse und 12,5 mm Okular zu benutzen. Mit denen konnte ich immer am besten arbeiten. Mein 4mm Okular kann ich jetzt wohl wegwerfen.
Ich frag mich warum dieses überhaupt in der Packung mit drin war, wenn es gar nicht für das Teleskop geeignet ist. In der Gebrauchsanweisung wird auch der Kauf von den Barlowlinsen empfohlen....
Warum bin ich nicht schon vorher in dieses Forum gekommen??

Danke für eure Antworten!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

zumindestens für das jedes Mal Eintritt zahlen hätte ich da einen Tip: Schau mal ob es eine
Mitgliedschaft in einem Verein gibt, der zur Sternwarte gehört. Damit sollte sich dann das
mit dem Eintriit zahlen erledigt haben. Außerdem kann ich mir fast nicht vorstellen, daß es
da keine aktiven Beobachter an der Sternwarte gibt. Auch hierzu ein Tip: Lern die Leute erst
mal kennen, und schlepp dann Deine Eltern mit zu einem Tag der offenen Tür oder ähnlichem, damit
sie die Leute auch kennenlernen. Vielleicht darst Du ja dann mit denen rausfahren, wenn die nicht
gerade zu verwegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> aussehen. Falls das alles nicht klappt, nur Geduld, das ist die Tugend
die man als Astronom als erstes entwickeln muß. Irgendwann wird das schon, wenn das Wetter es
zuläßt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .
 
Hallo Armin,
zunächst einmal vielen Dank für den Link auf Eure Seite, die ist äußerst informativ. Ich habe aber doch noch ein paar Fragen. Ich will mir also vielleicht zunächst einen ed zulegen, die sind doch bei kurzen Brennweiten für richfield-beobachtung gut geeignet, oder? Könntest du noch mal speziell für refraktoren die vor- und nachteile von langen und kurzen brennweiten erläutern. Sind solche geräte von vixen ihr mehrgeld gegenüber orion wert, der sogenannte Volksapo kommt ja immer schon ganz gut weg in Testberichten? Was für montis kannst Du speziell für solche Geräte empfehlen, gp-e,gp-dx,wenn man vielleicht irgendwann auch fotographieren will? ist es sinnvoll eine monti zu nehmen, die man eventuelle schwerere zweitteleskope auch trägt? Man kann ja nie wissen, ob man nicht irgendwann doch noch einen newton haben will.
Ich freu mich auch,wenn nur die eine oder andere Frage beantwortet wird,hehe,danke.
Gruß
geryones
 
Hi Gero,
kurze Brennweiten sind für Richfield geeignet. Zum Thema Gesichtsfelder etc habe ich inzwischen n ExcelTools zur Berechnung zum download in die HP eingebaut. Damit kannst Du die Kombinationen schon mal rechnerisch durchgehen.
Wenn wir von Fraunhofer sprechen so sind kurze Brennweiten bzw. genauer gesagt schnelle Öffnungsverhältnisse von einem Farbfehler geprägt, der an Mond und Planeten nicht nur stört, sondern Kontrast kostet.
Anders sieht es bei ED oder Apos aus die dem Farbfehler aufgrund Ihrer Glassorten und ggf. der Bauart Herr werden.
Der Orion ED ist gemessen am Preis/Leistungsverhältnis sehr attraktiv. Von entsprechenden Vixen Geräten würde ich etwas bessere Qualität erwarten, kenne aber keine direkten Vergleichsröhren. Ich kann daher nur vermuten bzw. von anderen Vixen Geräten Rückschlüsse ziehen.
Der Orion sollte für meine Begriffe schon auf ner EQ3 stehen. Astro 3 geht auch, aber deutlich schlechter. Beides aber nur visell. Fotografisch würde ich wohl ne GP nehmen, der man allgemein ein gutes Innenleben nachsagt. Genau das wird halt bei vielen Synta Montis (EQ) recht negativ beurteilt.
Foto - nun, wenn Du fotografisch nicht schon besonders vorbelastet bist, rate ich dazu erst mal die Fotografie hinten anzustellen. Eher selten wird man einsteigen und direkt mit Fotografie loslegen. Dazu gibt es zu viel anderes was einen am Anfang beschäftigt. Wenn Du absolut sicher bist, das es zu Erweiterungen des Teleskopparks kommt kannst Du natürlich vorausschauend kaufen. Andererseits hat ne kleinere, leichtere Monti auch Vorteile. Nicht zuletzt deshalb habe ich neben der HEQ5 noch ne EQ3. Die reicht für die Schnelle und mittlere Geräte visuell aus. Die Schlepperei gegenüber der HEQ ist da schon um einiges weniger. Letztlich wirst nur Du selbst entscheiden welche Variante Dir da besser gefällt.
CS
 
Hi Armin,
und wieder danke für die info. Was hältst Du eigentlich von den neo-apos von vixen,rein interressehalber(sind mir wahrscheinlich zu groß und zu schwer). Bei mir wird es wahrscheinlich der vixen ed apo 102 auf der gp-e,ist das eine sinnvolle Montierung dazu und ist das holzstativ,das man bei ts dazubekommt gut? Das wird eine teure Sache und ich weiß, daß zu einem guten teleskop auch gute okus gehören,daher will ich noch bei Dir Rat holen, welche Du dazu empfehlen würdest und welche Staffelung(kaufe lieber wenige und dafür sehr gute)? Ist bei der gp-e alles dabei, oder gibt es da noch zubehör, das ich unbedingt brauche.
Danke und Gruß
geryones
 
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