Visuelle Beobachtung vs Astrofotografie

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OculusQuest

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Sehr geehrtes Forum,
Ich habe schon viel recherchiert, verstehe aber immer noch nicht ganz wo der Unterschied zwischen astrofotografie und visueller Beobachtung liegt.

Sind da die Teleskope verschieden oder geht es hauptsächlich um die montierung damit man länger belichten kann?

Was macht ihr eigentlich, visuelle oder fotografie?

Lg
 
Sehr geehrtes Forum,
Ich habe schon viel recherchiert,

Lg
Hi,
Viel recherchiert? :unsure:

Visuell = mit den Augen durch ein Okular schauen, oder ein Fernglas
Fotografie = anstatt mit Augen, eine Kamera schauen lassen.
Du kannst mit einem Teleskop die Sterne mit deinen Augen, oder mit einer Kamera beobachten.

Ich mach beides. Visuelle Beobachtung und Astrofotografie.
 
Hallo ???,

Was macht ihr eigentlich, visuelle oder fotografie?
Beides.
Wobei ich nicht die klassische Astrofotografie mit DSLR, Guiding und dem ganzen Geraffel betreibe.
Meine Augenmerk liegt auf EAA, Electronically Augmented Astronomy.

wo der Unterschied zwischen astrofotografie und visueller Beobachtung liegt.

Sind da die Teleskope verschieden oder geht es hauptsächlich um die montierung damit man länger belichten kann?
nun ja, visuell Beobachten ist halt mit Okular und Deinen eigenen Augen.
Dadurch bleibt da Oben das Meiste schwarz/weiß/gräulich.

Fotografisch wird Dein Auge durch eine Kamera ersetzt.
Dadurch kommt dann Farbe ins Spiel und durch die Belichtungszeiten kommen auch mehr Details raus.
Der Aufwand dafür ist aber ungleich höher.
Da spielt in der klassischen Fotografie die Montierung eine Rolle, da sollte es eine parallaktische Montierung sein.
Dann kommt eine Kamera dazu die zu Deinem Teleskop passen sollte.
Dann eine weitere Kamera für das Guiding.
Und dann... OK das führt jetzt zu weit...

Viel recherchiert? :unsure:

Visuell = mit den Augen durch ein Okular schauen, oder ein Fernglas
Fotografie = anstatt mit Augen, eine Kamera schauen lassen.
Hat nix mit verschiedenen Teleskopen zu tun.
Du kannst mit einem Teleskop die Sterne mit deinen Augen, oder mit einer Kamera beobachten.

Kurz und knapp :y:.
 
Grob gesagt, kann unser Auge + Gehirn nicht lange Licht sammeln. Die Technik bzw. Sensoren können das, wir haben je Aufnahme Belichtungszeiten von paar Sekunden bis mehrere Minuten. Das ist ein gewaltiger Vorteil will man lichtschwache Objekte bestmöglich sichtbar machen. Viele machen beides gerne, gibt aber genug Leute, die nur visuell beobachten oder nur Astrofotografie betreiben.
 
Hallo OculusQuest.
Um einige grundlegende Unterschiede zu ergänzen:
Für visuelle Nutzung sind Teleskope anders optimiert als für die Fotografie, mit zum Teil divergierenden Zielsetzungen.

Z.b. die Lage des Fokus über dem Okularauszug, die Ausleuchtung für die angedachte Chipgrösse einer Kamera, oder benötigte Korrektoren / Bildfeldebner.... , Inkaufnahme von höheren Obstruktionen in der fotografischen Nutzung (was man in der visuellen Anwendung tunlichst minimieren möchte) usw.
Astrofotografie benötigt einen höheren technischen Aufwand: exakte Nachführung, meist zusätzliches Guiding, exakte Aufstellung und Ausrichtung der Montierung plus Alignment.
Entweder eine Stand Allone Kamera - dig. Spiegelreflex o.ä., oder gekühlte Astro- Kamera - dann mit einem oder mehreren Rechnern....
Hier ist der Aufwand, wenn man jedes mal Auf- und Abbaut mit 1- 2 Stunden dementsprechend höher.
Im Vergleich ist die visuelle Beobachtung nach 15 bis spätestens 30 Minuten möglich, falls das Teleskop schon temperiert ist - wobei das bei allen Anwendungen notwendig ist.
Visuell kann ich in einer Nacht viele Objekte aufsuchen und beobachten - quasi live erleben, fotografieren nur 1-2 Objekte. Und die Bilder sind später mit einem weiteren Zeitaufwand am Rechner zu erstellen und zu bearbeiten.
Auch EAA (live beobachten mit Kamera und Monitor) ist meiner Meinung nach nicht vergleichbar, zum einen wegen dem techn. Aufwand der notwendig ist, aber auch wegen der unterschiedlichen Bildqualität. Bei Farbkameras sind die Bilder meist nicht optimal bez. Farbkorrektur /Kontrast, Kalibrierung usw.
Der erwartete Live Effekt ist durch häufig notwendige mehrfache Belichtungszyklen, und dem Stackingvorgang nicht wirklich vorhanden.
Versucht hab ich alle drei Richtungen, für den Einstieg empfehlen möchte ich eigentlich nur die visuelle Astronomie. Mit folgender Begründung: EAA und auch Astrofotografie benötigen ungleich mehr Kenntnisse sowohl in der Astronomie als auch in der Montierungs- und der Aufnahmetechnik, und ebenso in der PC- und Software Anwendung.
Beziehe mich dabei aber nur auf meine Erfahrungen und erlebten Schwierigkeiten ;-).
VG Hermann
 
Hallo,
aus meiner subjektiven Sicht:
Durch visuelles Beobachten erlebe ich die Astronomie direkt. Mit eigenen Augen tausende Mondkrater zu sehen, deren Anblick sich schon innerhalb einer halben Stunde ändert (Sonnenstand), die Ringe des Saturns, der Große Roten Fleck des Jupiters oder ein schwacher Nebel, den ich nur dank spezieller Filter überhaupt sehen kann, oder auch der atemberaubende Blick zum Andromedanebel mit einem Weitwinkelokular, wenn ich gefühlt Millionen winziger Lichtpunkte gleichzeitig im Gesichtsfeld habe und vor Begeisterung fast von der Leiter falle. Damit habe ich Emotionen pur, das ist für mich die Essenz der Astronomie.
Mit der Kamera messe ich Sternbedeckungen durch Kleinplaneten. Das kann man visuell nicht sinnvoll machen. Dabei sitze ich in der Kuppel vor dem Rechner - per se langweilig. Doch die Ergebnisse dieser Beobachtungen gehen in große Datenbanken und tragen zur Erforschung des Sonnensystems bei. Als Beobachter solcher Ereignisse taucht deshalb mein Name ab und zu als Co-Autor von wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf. Das macht eine andere "Sorte" Spaß.
Das Produzieren von hübschen Bildchen bereits millionenfach fotografierter astronomischer Objekte ist für mich Zeitverschwendung, macht aber anderen Menschen sehr wohl Spaß.

Summa summarum: Was einem Spaß macht, welche Beobachtungsmethode man wann verwendet und wofür man Zeit und sehr viel Geld opfert, ist Sache des persönlichen Geschmacks.
Aber ein so unmittelbares Erleben der kosmischen "Wunder" wie beim visuellen Beobachten bekommt man meiner Meinung nach mit keiner anderen Beobachtungsmethode.

CS,
Niko
 
Hi,
ich schaue mit Augen und Kamera. Wobei ich mich aber nicht mehr in den ganzen Aufwand mit Bildbearbeitung und Langzeitbelichtung schmeisse. Habe da keine Geduld mehr, wenngleich es natürlich umwerfende Ergebnisse geben kann. Da mein Vorstadthimmel die Galaxien sehr selten zeigt, weil alles viel zu aufgehellt ist, flansche ich bei manchen Objekten, die ich visuell durchs Teleskop kaum wahrnehmen kann, die Kamera dran und gehe nicht höher als 30s. Da wird dann auch fast nichts mehr bearbeitet in diversen Astroprogrammen. Die Kamera hilft mir einfach mehr zu sehen, sie zeigt mir den Anblick, den ich ohne Kamera bei besten Wetterbedingungen im Hochgebirge hätte. Also, da erlaube ich mir die Kamera als visuelles Hilfsmittel, sonst verpasst man in der Tat wirklich die schönsten Objekte. Da mein Teleskop eh schon auf nachgeführter Montierung ist, besteht kein großer Aufwand, mal eben das Okular gegen Kamera auszutauschen.
LG von Anette
 
Hallo

Sehr geehrtes Forum,
Ich habe schon viel recherchiert, verstehe aber immer noch nicht ganz wo der Unterschied zwischen astrofotografie und visueller Beobachtung liegt
es wurde schon viel gesagt und erörtert zu deiner Frage. Hier meine ;) Definition:
Beim visuellen Schauen hälst du den Moment in in deinem Gehirn fest
- beim Fotografieren hälst du den Moment als Bild fest.
Vorteil der Astrofotografie ist, dass du viele Momente (Photonen) addierst und damit mit der selben Öffnung
schwächere Objekte (Sterne Galaxien etc.) wahrnehmbar machst.

Wie weit der Astroamateur das treibt hängt von seinem Interesse, Können und den Aufwand für die Ausrüstung ab.

Jedes Fernrohr hat seinen Himmel.

VG + CS Dieter
 
Hallo zusammen,

auch wenn das Wesentliche oben bereits genannt wurde….

Für mich stellt die Beobachtung astronomischer Objekte ein Naturerlebnis insgesamt dar. Das hat nicht nur mit dem Beobachten eines Planeten, Sternhaufens oder einer wunderschönen Galaxie zu tun sondern das ganze Drumherum ist wichtig. Das fängt im Grunde schon beim Verstauen des Equipments im Auto an. Die Vorfreude auf eine klare Nacht, die Freude, einmal wieder in Harmonie mit sich und der Umgebung sein zu können.

Bei der Fahrt zum Beobachtungsplatz die letzten gold- bis rostrotfarbenen Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen zu sehen, die Sonne gerade so in den Dunstschichten über dem Horizont verschwinden zu sehen, das gehört genauso dazu.

Die wechselnde Stimmung beim Aufblitzen der ersten hellen Sterne in der zunehmenden Dämmerung zu bewundern, den angenehm frischen erdigen Geruch um einen herum, die Rufe von Wildtieren und Vogelstimmen in der Nacht…das Alles macht es erlebenswert. Diese einzigartigen Momente können von keiner Kamera auf gleiche Weise eingefangen werden. Die Natur ist etwas zum „Anfassen“ für sich ganz persönlich, für die eigenen Sinne, auch wenn die Himmelsobjekte da oben (fast) unendlich weit weg sind. Das dann mit anderen Gleichgesinnten teilen zu können ist wunderbar… ;)

Viele Grüße
Werner
 
Hallo,

Beim visuellen Beobachten ist der Anblick durchs Teleskop nur ein Teil des Vergnügens. Ein wesentlicher Bestandteil für mich ist das Erlebnis draussen in der Natur unter dem Sternenhimmel, dann und wann untermalt von einer Sternschnuppe oder dem Ruf eines Waldkauzes. Das Erkennen der Sternbilder im Laufe der Nacht und Suchen von Deep-Sky Objekten anhand von Sternkarten ist eine lohnenswerte Erfahrung, besonders je kleiner und schwächer das graue Fusselchen im Okular ist. Live dem Jupiter zuzuschauen wir er durchs Bild wandert, wenn dann für ein paar Sekunden Luftruhe das Bild steht und man Wolkenbänder erkennt, die man früher nur von Voyager-Aufnahmen kannte. Wie aus einem schwarzen Punkt auf dem Jupiter langsam ein Pickel am Rande wird und sich als Mond Io entpuppt. Oder man Uranus und Neptun findet und auch deren Monde sieht. All das kann kein Foto ersetzen.

Astrofotografie hat andere Reize, aus hunderten Einzelaufnahmen über mehrere Stunden oder Nächte hinweg mit noch mehr Stunden an Bildbearbeitung ein Bild zu zaubern, was man früher nur von den grossen Profi-Sternwarten kannte.

Gruss,
Bernd
 
Hallo zusammen,

ich bin persönlich auch "ganz nah" bei den Einträgen #14 und #16!

Der Knackpunkt in diesem thread ist der Wörtchen (Kürzel) "versus" im Titel der Eröffners. Das erscheint mir ein wenig voreilig verwendet worden zu sein.

CS
Uwe
 
Ich mach beides. Und ich schmiss noch einen dritten Hut in den Ring: Zeichnen am Teleskop. Das ist zwar eigentlich visuell, aber am Ende steht ein "Dokument" (in welcher Form auch immer).

CS
Holger
 
Kann nur von mir sprechen :
Habe eine ganze Zeit von Astrofotografie geträumt und bin Wiedereinsteiger in die Hobbyastronomie nachdem ich vor einigen Jahren 4 Jahte durch 8 und 12 Zoll Dobson beobachtet habe .

Bin nun wieder visuell unterwegs.

Was für mich den Reiz ausmacht :
Ich sehe etwas das geschätzt 99,9 % aller Menschen nie live sehen, Objekte die so weit entfernt das es die Vorstellungskraft sprengt .

Dann das Gefühl was eine bestimmte Optik zu leisten im Stande ist.

Mittlerweile ist Fotografie für mich kein Thema mehr denn sind wir mal ehrlich : Fotos kann man überall im Internet angucken.

Höchstens noch EAA ist von Interesse um die visuelle Beobachtung zu ergänzen und ein Souvenir zum abzuspeichern als Erinnerung zu haben , zudem kann EAA ein Stück weit ein größeres Teleskop ersetzen , farbliches sehen beginnt ja erst ab 16 Zoll besser 20 Zoll erst so allmählich .

Habe selbst ein 114/900 Newton und ein 200/1200 Newton , beide machen gleichermaßen Spaß.

Am Mond löst selbst der kleine schon mindestens 2 Kleinkrater in Plato auf und bei sehr gutem Seeing sicher noch 1 oder 2 mehr , wenn man sich nun vorstellt das so ein Kleinkrater im 2 Km Bereich groß ist merkt man schon was so eine kleine Optik schon zu zeigen im Stande ist .

Visuell ist der Reiz die Faszination am größten, man sucht geduldig findet das Objekt und freut sich über den Anblick.. und je mehr Beobachtungserfahrung desto mehr sieht man .

Was mich persönlich an Astrofotografie abschreckt ist die Komplexität und vorallem der Auf und Abbau ..
Visuell bin ich innerhalb 10 Minuten startklar , gestern hats mit dem 8 Zoll Dobson für 45 Minuten Mondbeobachtung gereicht bevor die Wolken kamen . Noch schneller gehts mit kleinen Refraktoren , den nimmst du in einen Rucksack, Fahrradtasche und kannst jede Wolkenlücke nutzen , so ein 60/70mm Apo zeigt schon viel und ein kleines Fotostativ reicht weshalb ich auch mit so einem Gerät als Drittteleskop liebäugel .
 
Mittlerweile ist Fotografie für mich kein Thema mehr denn sind wir mal ehrlich : Fotos kann man überall im Internet angucken.

Höchstens noch EAA ist von Interesse um die visuelle Beobachtung zu ergänzen und ein Souvenir zum abzuspeichern als Erinnerung zu haben , zudem kann EAA ein Stück weit ein größeres Teleskop ersetzen , farbliches sehen beginnt ja erst ab 16 Zoll besser 20 Zoll erst so allmählich .


Was mich persönlich an Astrofotografie abschreckt ist die Komplexität und vorallem der Auf und Abbau ..
Warum schreibst du so von der Materie "Astrofotografie" ohne Wissen?
Jedes einzelne Astrofoto der User ist ein Unikum, das es nirgends im Internet so gibt. Dazu kommt, das man es selbst mit seiner eigenen Gerätschaft fotografiert hat.
EAA kann kein Teleskop, weder größer, noch kleiner ersetzen.

Deine abschreckende Meinung über Komplexität liegt ja nur an deinem persönlichen Unwissen und dient mit deinem Beitrag in keinster Weise dem TE.
Nochwas zu deinem letzten Satz mit Auf Abbau bei Astrofotografie.
Ich stell mein Stativ hin, Kamera drauf, BLZeit einstellen, Fokusieren, astrofotografieren, das wars. Da unterbiete ich dich locker mit deinen 10 Min.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile ist ja bekannt, das du von der Materie "Astrofotografie" keinerlei Ahnung hast. Warum schreibst du dann solch ein unwissender Mist?
Jedes einzelne Astrofoto der User ist ein Unikum, das es nirgends im Internet so gibt. Dazu kommt, das man es selbst mit seiner eigenen Gerätschaft fotografiert hat.
EAA kann kein Teleskop, weder größer, noch kleiner ersetzen.

Deine abschreckende Meinung über Komplexität liegt ja nur an deinem persönlichen Unwissen und dient mit deinem Beitrag in keinster Weise dem TE.
Nochwas zu deinem letzten Satz mit Auf Abbau bei Astrofotografie.
Wie schon oben erwähnt, hast du keinerlei Ahnung. Ich stell mein Stativ hin, Kamera drauf, BLZeit einstellen, Fokusieren, astrofotografieren, das wars. Da unterbiete ich dich locker mit deinen 10 Min.
Er hat nur seine Meinung und Erfahrung geäußert, deine Reaktion darauf gehört auf Twitter aber nicht in ein anständiges Forum. Niemand hier hat den gleichen Wissensstand die gleichen Erfahrungen, dafür bräuchte man einen Versuchsaufbau mit Menschen die nahezu gleiche Augen haben und dan die gleiche Zeit mit dem selben wissen und zusatzinfos arbeiten. Er schreibt sogar
Damit ist klar gestellt, das er seine Meinung basieren auf seinen Erfahrungen wie sie in unseren Grundgesätzen verankert ist äüsert so eine Reaktion gehört sich nicht
Mittlerweile ist ja bekannt, das du von der Materie "Astrofotografie" keinerlei Ahnung hast. Warum schreibst du dann solch ein unwissender Mist?

nur an deinem persönlichen Unwissen und dient mit deinem Beitrag in keinster Weise dem TE.


Clear skies Felix
 
@Heliklaus
Es ist ja nun einigen bekannt das du offensichtlich ein persönliches Problem mit mir hast was mir aber egal ist da ich mit dir nichts zu tun habe und es schließlich dein gutes Recht ist nicht mit mir klar kommen zu müssen .

Ich muss dir aber in einem Punkt vehement wiedersprechen :

Du kannst mir nicht erzählen dass du eine Fotoausrüstung mit Teleskop , Einnordung der Montierung , Laptop usw schneller einsatzbereit hast wie ich meinen Dobson .. außer halt du fotografierst nur mit einer DSLR Kamera auf kleinem Stativ dann würde ich dir das abnehmen.

Visuell vs EAA :
Mit EAA kannst du die Objekte mit kleinem Teleskop in Farbe sehen , schafft das visuell z.B. ein 80mm Apo ? Nein … leider nicht .

Das war damit gemeint das EAA ein größeres Teleskop ein Stück weit ersetzen kann in der Deep Sky Beobachtung, dort beginnt das farbliche sehen erst laut den Berichten im Netz visuell erst ab 16 Zoll …

Nicht mehr und nicht weniger habe ich gemeint .

Alles andere ist nur meine persönliche Meinung, wenn ich dir z.B. sagen würde das ich z.B. aus eigener Erfahrung sagen würde das um mal ein provokatives Beispiel zu sagen 4 Zoll am Planeten völlig ausreichend empfinde heißt es weder das es allgemein gültig noch fachlich richtig ist sondern nur meine persönliche Meinung die auf eigene Erfahrung beruhen kann oder auch sonstige persönliche Umstände. Damit würde ich schließlich nicht abstreiten das eine größere Optik erheblich mehr zeigen kann .

Wie gesagt jeder hat seine Meinung, jeder seine Erfahrungen und jeder sein Fachgebiet .

Beim Rest bin ich ganz bei dir .
 
dort beginnt das farbliche sehen erst laut den Berichten im Netz visuell erst ab 16 Zoll …
Das hängt meiner Erfahrung nach sehr vom Auge des Beobachters ab, ich kenn welche die sehen mit 24" keinerlei Farbe, ich hab mit 8 Zoll bereits einen Hauch bei M42 gesehen (ohne irgendwelche Filter) im C14 hab ich M27 bereits doppelfarben gesehen (meist seh ich ihn dort nur in einer Farbe und M42 im 18 Zoll in deutlichem, ich hab es als Samragdgrün damals besrieben gesehen so richtig deutlich aber manchmal seh ich ihn dort auch nur mit grüner Färbung von deutlich schwächerer intensität, scheint wohl auch an den Bedingungen zu hängen.

Die Farben sind nett kommen meiner Erfahrung aber eben nur bei den Hellsten Objekten zum Vorschein, große Dobsons 18 Zoll sowas haben für mich eher die Faszination, das ich schwache Nebel bis hin zu Dunkelnebeln erkennen kann, Monde von Planeten mit Details und Galaxien mit sichtbarer Spiralstruktur.

Clear SKies
Felix
 
@Kusifu
Ich sah bei M42 mit 12 Zoll Farbe und der Detailreichtum haut einen regelrecht um .

Man sieht aber auch wie unterschiedlich es ist was man sieht von wo aus man beobacht.

Unter dem damaligen Vorstadthimmel war M33 nur ein sehr schwacher Nebel im 12 Zöller während M33 unter dunklem Landhimmel mit bloßem Auge sichtbar sein soll .

Albedostrukturen auf Ganymed sah ich schon im optimierten 12 Zoll GSO Dobson den ich damals hatte , da hatte ich Ausnahmeseeing .

Mit dem 12 Zöller sah ich z.B. weiße Ovale in den Saturnbändern … Jupiter so Detailreich wie so manches gutes Foto .

Damals unter dem Vorstadthimmel bin ich damals sogar an Objekten verzweifelt die als einfach für den 3 Zöller beschrieben worden sind in den damals bekannten Büchern .
 
Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher was der TE tatsächlich wissen möchte, denn ich vermute seine Eingangsfrage ist etwas unglücklich fomuliert.
Was der Reiz von visuellem Beobachten bzw. was von Astrofotografie ist ?

Schön das du DEIN Betätigungsfeld gefunden hast !

Mittlerweile ist Fotografie für mich kein Thema mehr denn sind wir mal ehrlich : Fotos kann man überall im Internet angucken.
Meine Fotos kann nur ich mir anschauen.
Und wenn ich das tue erinnere ich mich wie ich die Fotos gemacht habe, wie ich das Endergebnis erstellt habe und zwar genau so wie ich es für richtig halte.
Und natürlich ist es auch mein Können was in den Fotos steckt !

Höchstens noch EAA ist von Interesse um die visuelle Beobachtung zu ergänzen
Was mich persönlich an Astrofotografie abschreckt ist die Komplexität und vorallem der Auf und Abbau ..
Ich entsinne mich an deinen Beratungsthread und deiner Schilderung deines Gesundheitszustandes.
Man sollte vielleicht bedenken das nicht jeder dein Handicap kennt und somit es zu einer Fehlinterpretation kommen könnte.

Bezüglich Aufbau und Zeitaufwand sehe ich keinen so großen Unterschied zwischen EAA und Astrofotografie.
Der zeitliche Unterschied beim Aufbau zwischen visueller Nutzung und Astrofotografie mag vorhanden sein, aber wenn man eine ALT-AZ Montierung mit einem Fieldrotator & Platesolving kombiniert, so das man nicht einnorden muss, würde ich den eher als gering einstufen.

Und was macht mehr Spass ?
Das muss jeder selbst herausfinden !

Der Eine wird rein visuell glücklich, der Andere mit EAA, der Dritte schwört auf Astrofotografie und der Vierte will unbedingt Zeichnen und EAA
und der Fünfte ...... und von den unterschiedlichen Teleskopen, Okularen, Kameras, Monatierungen .... haben wir noch gar nicht angefangen !

Viele Grüße

Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
@AlexKA
Ich bin da ganz bei dir .. es geht ja weiter .. es ist auch nochmal ein gewaltiger Unterschied ob man mit dem Fahrrad mobil ist oder wie die allermeisten hier mit dem Pkw ..

Der eine hat ein Budget von wenigen 100 Euro der nächste einige 1000 …

Letztendlich ist es ja so :
Die meisten preisen das an womit sie selbst gute Erfahrungen haben .

Zum Thema Fehlinterpretationen:
Damit hast du recht … als EM Rentner aufgrund psychischer Erkrankungen und Probleme mit der Dyspraxie habe ich natürlich andere Grundvoraussetzungen als die meisten hier … mache deshalb keinen Hehl daraus das Astrofotografie im herkömmlichen Sinne meine Kompetenz und Fähigkeit übersteigt .

Visuell beobachten ist halt bedeutend einfacher .. und sofern man mit realistischen Erwartungen dran geht ist es null frustrierend .

Wer z.B. M13 mal im 8 Zöller oder größerer Optik gesehen hat weiß was ich meine .
 
Hallo,

ich für meinen Teil kann mich immer noch nicht entscheiden ob ich lieber visuell beobachte oder fotografiere. Wobei meine Astrofotos wirklich alles andere als professionell sind.
Wenn es um einen Vergleich beider Methoden geht, hier habe ich ein Paar Objekte gegenübergestellt und ich muss sagen das Fotografien einfach mehr hermachen. Wenn es um das eigentliche Tun geht, ist visuelles beobachten aber echt nicht verkehrt.
Meinen größten visuellen Aha Effekt, neben den bekannten Objekten wie M42, hatte ich beim Eskimonebel, da dieser inkl. Farbe viel mehr hergab als ich erwartet hatte.

Grüße Dimitrios
 
Hi Dimitrios @neoachillis ,

Wenn es um einen Vergleich beider Methoden geht, hier habe ich ein Paar Objekte gegenübergestellt und ich muss sagen das Fotografien einfach mehr hermachen. Wenn es um das eigentliche Tun geht, ist visuelles beobachten aber echt nicht verkehrt.

deine Vergleichsbilder zwischen Astrofoto und Gemalt/Visuell sind echt klasse.
Da sieht man sehr schön den Unterschied.


Gruß
Peter
 
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