Ehemaliger Benutzer (7840)
Hallo Sternfreunde,
angeregt vom aktuellen AdW stelle ich heute eine Frage, die sich mir in letzter Zeit oft gestellt hat:
Als ich Mitte der 90er anfing, mich ernsthaft für Astronomie zu interessieren, galt eine visuelle Grenzgröße von 6 bis maximal 6,5 mag in der Literatur als das maximal erreichbare. In den letzten zwei, drei Jahren lese ich in Beobachtungsberichten immer öfters von sieben oder gar 7,5 mag in Extremfällen. In meiner Literatur galt 7,0 mag für den Himmel z.B. auf dem Manua Kea unter Idealbedingungen, also unter Normalbedingungen als unerreichbar.
Nun meine Frage: Arbeitet die Literatut tendentiell bei solchen Angaben mit Reserve oder wird heute in der Amateurszene noch aufmerksamer beobachtet als früher? Letzteres kann ich mir nur schwer vorstellen, ebensowenig wie eine über die Jahre klarer werdende Atmosphäre. Bei der Luftverschmutzung müsste die Grenzgröße über Jahre und Jahrzehnte global ja eher etwas abnehmen (Edit: Siehe meine Antwort unten).
Vielen Dank,
CS und VG Christian
angeregt vom aktuellen AdW stelle ich heute eine Frage, die sich mir in letzter Zeit oft gestellt hat:
Als ich Mitte der 90er anfing, mich ernsthaft für Astronomie zu interessieren, galt eine visuelle Grenzgröße von 6 bis maximal 6,5 mag in der Literatur als das maximal erreichbare. In den letzten zwei, drei Jahren lese ich in Beobachtungsberichten immer öfters von sieben oder gar 7,5 mag in Extremfällen. In meiner Literatur galt 7,0 mag für den Himmel z.B. auf dem Manua Kea unter Idealbedingungen, also unter Normalbedingungen als unerreichbar.
Nun meine Frage: Arbeitet die Literatut tendentiell bei solchen Angaben mit Reserve oder wird heute in der Amateurszene noch aufmerksamer beobachtet als früher? Letzteres kann ich mir nur schwer vorstellen, ebensowenig wie eine über die Jahre klarer werdende Atmosphäre. Bei der Luftverschmutzung müsste die Grenzgröße über Jahre und Jahrzehnte global ja eher etwas abnehmen (Edit: Siehe meine Antwort unten).
Vielen Dank,
CS und VG Christian
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