AxelW
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin nach ~15 Jahren Astro-Abstinenz (zeitbedingt) in letzter Zeit wieder in die Astrofotografie eingestiegen. Dabei habe ich ein Problem mit meiner Vixen GP-DX Montiertung, zu welchem ich gerne Euren Rat einholen möchte: die Montierung 'springt' bei Langzeitbelichtungen - siehe anhängendes Bild.
Folgende Technik war im Einsatz:
- Vixen GP-DX angesteuert mit Boxdörfer MTS-3SDI (alte Version mit den kleinen Treibern), die GP-DX wurde vor einigen Jahren mit leistungsfähigeren Schrittmotoren ausgestattet (maximal ca. 740x Sternengeschwindigkeit). Ich habe die Schneckentriebe vor einigen Wochen gereinigt, neu gefettet und eingestellt, es sind mit Teflonringen eingebaut um das Spiel zu minimieren. Die RA-Schnecke der GP-DX habe ich dabei nicht ausgebaut, lediglich die Schneckentriebe.
- Teleskop: OrionUK 8'' 1200mm Newton
- Nikon D90 (A)
Mir ist bewusst, dass diese Montierung mit dem Newton an der Kapazitätsgrenze arbeitet, ich achte deswegen sehr darauf, dass alles gut ausbalanciert ist.
Der Effekt tritt nicht immer auf (aber meistens), die Richtung ist auch nicht immer die gleiche, bisweilen ist sogar eine Art 'Treppe' zu sehen. Ich habe mir eine kleine Steuerung für die D90 gebaut, so dass ich vollautomatisch Serien aufnehmen kann, die Aufnahmen starten auch erst, wenn ich mich vom Teleskop entfernt habe, d.h. Wackler durch Schritte o.ä. sind ausgschlossen und es war windstill. Ich habe gestern auch eine Serie von 8 Bildern von M42 gemacht, die Bilder sind so gut wie alle auf die gleiche Art und Weise verwackelt.
Ich wohne direkt neben Frankfurt/Main, von daher sind Belichtungszeiten um 5 Minuten sowieso das Maximum, die Nachfürung an sich lief sehr gut.
Lieben Dank für Eure Unterstützung.
Gruß, Axel
ich bin nach ~15 Jahren Astro-Abstinenz (zeitbedingt) in letzter Zeit wieder in die Astrofotografie eingestiegen. Dabei habe ich ein Problem mit meiner Vixen GP-DX Montiertung, zu welchem ich gerne Euren Rat einholen möchte: die Montierung 'springt' bei Langzeitbelichtungen - siehe anhängendes Bild.
Folgende Technik war im Einsatz:
- Vixen GP-DX angesteuert mit Boxdörfer MTS-3SDI (alte Version mit den kleinen Treibern), die GP-DX wurde vor einigen Jahren mit leistungsfähigeren Schrittmotoren ausgestattet (maximal ca. 740x Sternengeschwindigkeit). Ich habe die Schneckentriebe vor einigen Wochen gereinigt, neu gefettet und eingestellt, es sind mit Teflonringen eingebaut um das Spiel zu minimieren. Die RA-Schnecke der GP-DX habe ich dabei nicht ausgebaut, lediglich die Schneckentriebe.
- Teleskop: OrionUK 8'' 1200mm Newton
- Nikon D90 (A)
Mir ist bewusst, dass diese Montierung mit dem Newton an der Kapazitätsgrenze arbeitet, ich achte deswegen sehr darauf, dass alles gut ausbalanciert ist.
Der Effekt tritt nicht immer auf (aber meistens), die Richtung ist auch nicht immer die gleiche, bisweilen ist sogar eine Art 'Treppe' zu sehen. Ich habe mir eine kleine Steuerung für die D90 gebaut, so dass ich vollautomatisch Serien aufnehmen kann, die Aufnahmen starten auch erst, wenn ich mich vom Teleskop entfernt habe, d.h. Wackler durch Schritte o.ä. sind ausgschlossen und es war windstill. Ich habe gestern auch eine Serie von 8 Bildern von M42 gemacht, die Bilder sind so gut wie alle auf die gleiche Art und Weise verwackelt.
Ich wohne direkt neben Frankfurt/Main, von daher sind Belichtungszeiten um 5 Minuten sowieso das Maximum, die Nachfürung an sich lief sehr gut.
DSC_2534_210110_Plejaden_f6_doppelt_skaliert.JPG
Plejaden / Dopplung wg. Problemen mit der Nachführung
Lieben Dank für Eure Unterstützung.
Gruß, Axel