Thomas_Be
Aktives Mitglied
Hallo!
Zuerst nochmals vielen Dank für Eure Ratschläge zu meinem Disskussionsthema
"Teleskop-Erstanschaffung" von vor etwa zwei Wochen. Es ging da um die Gretchenfrage "Reflektor oder
Refraktor?" - genauer um die Beispiele Vixen GP E R135S oder GP E 102M. Nach mehreren Gesprächen
mit verschiedenen Fachleuten und Händlern habe ich entgegen meinen anfänglichen Tendenzen den 102er
Refraktor mittlerweile ausgeklammert. Ich habe schliesslich vor, mit meiner Ausrüstung ggf. zu
fotografieren, und da ist die GP E-Montierung unter dem 102er + Kamera angeblich zu schwach - vor
allem, wenn man bedenkt, dass bei einem Refraktor bauartbedingt das Stativ ziemlich weit ausgezogen
werden muss, was die Sache ja noch zusätzlich instabiler macht. Um damit glücklich zu werden müsste man
da mindestens eine (modifizierte) GP nehmen und die dann fälligen 2.500,- EUR (zzgl. Fotozubehör!) sprengen
dann doch meinen persönlichen Finanz-Rahmen!
Daher neige ich nun eher zu einem Newton mit der GP E auf dem doch recht stabilen kurzen 65 bis 86 cm
hohen Holzstativ. Als Anfänger hat man mir dazu meist das GR E R114M empfohlen, oder ggf. noch den
135er.
Diese beiden Geräte habe ich mir nun auch einmal nebeneinander angesehen. Mir sagt nun eigentlich eher
der 135er-Spiegel zu. Dieses Gerät hat neben den Vorzügen der etwas grösseren Öffnung allerdings auch
noch den Vorteil, dass er fast 10 cm kürzer ist als der 114er (bringt sicher Vorteile beim Transpost und der Hebel
auf die Montierung ist kürzer). Auch der Okularschlitten soll zum Fotografieren durch das Teleskop besser
geeignet sein als die Mechanik des 114er. Ob dies den Mehrpreis von etwa 400,- EUR rechtfertigt, ist dabei
natürlich die interessante Frage. Da gehen auch die Meinungen der von mir befragten "Fachleute" wieder
weit auseinander.
Daher nochmal folgende Fragen an Euch:
Hat jemand Erfahrungen mit dem GP E R135S gemacht? Wie wirkt sich die rel. grosse Lichtstärke von
f/5,3 bei einer Brennweite von 750mm auf die visuellen und fotografischen Qualitäten aus? Leider sind
Testberichte über den 135er offenbar nur sehr dünn gesäät. Ich würde neben Jupiter und Co. auch ganz
gerne zumindest die grössten Deep Sky-Objekte halbwegs vernünftig beobachten können.
Sicher würde man mir nun auch empfehlen, gleich einen 200er Spiegel anzuschaffen, aber als Einsteiger und Fotofan
möchte ich nun doch nicht direkt soviel Geld ausgeben.
Nun würde ich mir ganz gerne zunächst den 135er mit GP E + Nachrüstsatz "Polsucher" anschaffen und
damit erstmal das Handlig erlernen. Später soll dann schrittweise das Zubehör für die Fotografie hinzu
kommen. Ich denke, damit konnte man leben - oder? Was haltet Ihr davon?
Vielleicht kann mir der Eine oder Andere ja noch mal einen Rat hierzu geben - ich würde mich jedenfalls
sehr darüber freuen!
Viele Grüsse: Thomas
Zuerst nochmals vielen Dank für Eure Ratschläge zu meinem Disskussionsthema
"Teleskop-Erstanschaffung" von vor etwa zwei Wochen. Es ging da um die Gretchenfrage "Reflektor oder
Refraktor?" - genauer um die Beispiele Vixen GP E R135S oder GP E 102M. Nach mehreren Gesprächen
mit verschiedenen Fachleuten und Händlern habe ich entgegen meinen anfänglichen Tendenzen den 102er
Refraktor mittlerweile ausgeklammert. Ich habe schliesslich vor, mit meiner Ausrüstung ggf. zu
fotografieren, und da ist die GP E-Montierung unter dem 102er + Kamera angeblich zu schwach - vor
allem, wenn man bedenkt, dass bei einem Refraktor bauartbedingt das Stativ ziemlich weit ausgezogen
werden muss, was die Sache ja noch zusätzlich instabiler macht. Um damit glücklich zu werden müsste man
da mindestens eine (modifizierte) GP nehmen und die dann fälligen 2.500,- EUR (zzgl. Fotozubehör!) sprengen
dann doch meinen persönlichen Finanz-Rahmen!
Daher neige ich nun eher zu einem Newton mit der GP E auf dem doch recht stabilen kurzen 65 bis 86 cm
hohen Holzstativ. Als Anfänger hat man mir dazu meist das GR E R114M empfohlen, oder ggf. noch den
135er.
Diese beiden Geräte habe ich mir nun auch einmal nebeneinander angesehen. Mir sagt nun eigentlich eher
der 135er-Spiegel zu. Dieses Gerät hat neben den Vorzügen der etwas grösseren Öffnung allerdings auch
noch den Vorteil, dass er fast 10 cm kürzer ist als der 114er (bringt sicher Vorteile beim Transpost und der Hebel
auf die Montierung ist kürzer). Auch der Okularschlitten soll zum Fotografieren durch das Teleskop besser
geeignet sein als die Mechanik des 114er. Ob dies den Mehrpreis von etwa 400,- EUR rechtfertigt, ist dabei
natürlich die interessante Frage. Da gehen auch die Meinungen der von mir befragten "Fachleute" wieder
weit auseinander.
Daher nochmal folgende Fragen an Euch:
Hat jemand Erfahrungen mit dem GP E R135S gemacht? Wie wirkt sich die rel. grosse Lichtstärke von
f/5,3 bei einer Brennweite von 750mm auf die visuellen und fotografischen Qualitäten aus? Leider sind
Testberichte über den 135er offenbar nur sehr dünn gesäät. Ich würde neben Jupiter und Co. auch ganz
gerne zumindest die grössten Deep Sky-Objekte halbwegs vernünftig beobachten können.
Sicher würde man mir nun auch empfehlen, gleich einen 200er Spiegel anzuschaffen, aber als Einsteiger und Fotofan
möchte ich nun doch nicht direkt soviel Geld ausgeben.
Nun würde ich mir ganz gerne zunächst den 135er mit GP E + Nachrüstsatz "Polsucher" anschaffen und
damit erstmal das Handlig erlernen. Später soll dann schrittweise das Zubehör für die Fotografie hinzu
kommen. Ich denke, damit konnte man leben - oder? Was haltet Ihr davon?
Vielleicht kann mir der Eine oder Andere ja noch mal einen Rat hierzu geben - ich würde mich jedenfalls
sehr darüber freuen!
Viele Grüsse: Thomas