VMC 200 L, in Frankreich

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hallo Friedel,

falls es noch nicht aufgefallen ist: Wir haben in EU einen sehr harten Konkurrenzkampf der Händler, der die Preise und Gewinnspannen im Keller hält. Die Käufer vergleichen im Netz, es geht ja oft um beträchtliche Summen hart erarbeiteter Kohle.

Dass es in anderen Teilen Europas andere Preise gibt, ist zumeist durch eine andere Preisgestaltung der zuständigen Generalimporteure bedingt. Deswegen muss man auch zu Optique Unterlinden hinfahren, sie dürfen nämlich nicht nach D liefern. Sonst bekommen sie Sanktionen von Vixen Europa. Ist bei anderen Marken dasselbe.

EU-Recht und Warenverkehsfreiheit hin oder her, so wird das gehandhabt.

lg Tommy
 
Hallo Friedel,

man sollte, wie Tommy es gut formuliert hat, nicht auf dem Deutschen HÄNDLER, sondern auf dem HERSTELLER herumhacken, und der heißt Vixen und sitzt in Japan. Komischerweise hat das wohl noch niemend gemacht, zumindest lese ich nichts davon.

Tommy`s Ausführungen ist ansonsten nichts mehr hinzuzufügen.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

da sitzen seit Jahren auf neue meine Kerben bezüglich der Produktpolitik. Das reicht eigentlich, da muss man nicht noch Untersuchungen anstellen, ob ein Händler in Frankreich geringe Lohnnebenkosten hat oder sonstwelche Vorteile.

Moral beiseite: BINNENMARKT. Alles andere ist nicht ganz legal!

Clear Skies
Sven
 
Oh Mann,

Frankreich hat ein weitaus größeres Potential an Astrofreaks als Deutschland.
In Deutschland ist eben mal Geiz gail und man kauft dort, wo es am billigsten ist.

was für ein inhaltsarmes Gesülze.
Deutschland hat ergeblich mehr Einwohner als Frankreich.
In Frankreich importieren die Sternfreunde ebenfalls Astrozubehör
wenn es das Teil entweder nicht in Frankreich gibt, oder es
in Frankreich erheblich teurer als im Ausland iist, so daß sich
der Aufwand lohnt.

Sägt Euch ruhig den Ast ab, auf dem ihr sitzt. Kauft Nissan, Toyota, ...

Und wo in D kann ich ein in D hergestelltes normales Teleskop
(kein spezielles Nischenteleskop) kaufen?

sorgt weiterhin dafür, daß die Supermärkte satte Gewinne machen und der Tante-Emma-Laden im Dorf schließen muß.

Ich kaufte in den letzten 2 Jahren nur noch bei kleinen Händlern
in Österreich, Frankreich, USA und auch in D. Die Astro-Supermärkte
habe ich gemieden.

Die Meinung mancher hier bringt mich leider zum Kopfschütteln. Den Vixen kauft ihr in Frankreich und reparieren soll ihn dann Wolfgang ???

Hä? Sag mal verstehst du eigentlich wenigstens annähernd was
du da schreibst?

Wenn ich ein VMC bei Optique Unterlinden kaufe weil es dort
200 Euro weniger teuer als bei einem Händler in D ist obwohl
der französiche Händler es ebenfalls bei Vixen eingekauft
und ebenfalls Lagerkosten, Prsonalkosten, Steuern, etc blabla hat,
dann wird dieser Händler bei einem Defekt des Teleskopes
die Gewährleistung übernehmen müssen.
Nicht irgendein "Wolfgang", wer immer das auch sein soll,
denn davon gibt es mehrere.

CS,Karsten
 
Hallo,

ich stimme Dir zu, aber man muß das ganze auch relativieren, sonst werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen:

in jedem europäischen Land ist die Politik anders ausgerichtet, laß mich das mal an Italien (gilt bestimmt auch für Frankreich) darstellen:

in Italien ist der Erwerb von Wohneigentum sehr leicht und wird für die 1. eigengenutzte Wohnung auch vom Staat gefördert, bzw. es fällt keine vergleichbare Steuer wie die hiesige Grunderwerbssteuer an; dagegen legt der Italiener mehr auf gute und deshalb auch teuere, frische Lebensmittel wert;

hier in Deutschland ist es genau andersrum: Wohneigentum ist im Vergleich sehr teuer und wird so gut wie gar nicht mehr gefördert, dazu hat z.B. die Mehrwertsteuererhöhung und andere Maßnahmen bzw. Versäumnisse unserer Regierung beigetragen; demzufolge spart der Deutsche dann gerne anderswo, z.B. auch an Lebensmitteln: es muß billig sein (siehe der Marktanteil der Discounter), Geschmack und Qualität sind eher zweitrangig, Hauptsache, es macht satt.

D.h. also auf andere Länder zu schielen und festzustellen, daß dort manches preiswerter ist, ist nur die halbe Miete. Daß es eben Unterschiede gibt, liegt unter anderem an der Ausrichtung der Politik oder einfach in der Mentalität der Nation. Und gerade bei der Mentaliäti ist es schön, daß es diese Unterschiede gibt, weil sonst wäre es ja langweilig. :-)

Nichts für ungut, viele Grüße

Heinz
 
Hi Karsten,

ein anderes Statement hätte ich hier von Dir auch nicht erwartet.
Worte wie Gesülze u.ä passen zu Deinem Wortschatz. Verstanden habe ich schon, das ist u.a. auch meine Aufgabe im Geschäftsleben miteinander.


Trotzdem Grüße
Winfried
 
Hi Winfried,

ist wieder mal typisch:
Du sonderst merkwürdige Aussagen ab, bist auf Nachfage
aber nicht in der Lage Antworten zu geben.

Also noch einmal:

Wo kann ich ein in D hergesteltes Teleskop kaufen, welches kein
spezielles Nischenteleskop ist?

Und welcher "Wolfgang" soll ein bei einem französichen Händler
gekauftes Teleskop reparieren? Warum sollte ein Wolfgang dafür
nötig sein? Wiso sollte ein Wolfgang das wollen, sollen, müssen?

Ratlose Grüße, Karsten
 
Hallo Tommy,

ach, ich habe des öfteren hier zu Protokoll gegeben, dass ich die Vixen-Produktpolitik seit spätestens 2000 für verschlafen halte.
Beispiel gefällig? Man bringt einen DED Refraktor mit Mittelformat-Korrektur (die leider nich geklappt hat...), wo doch schon absehbar war, dass die Astrofotografen kleinere Felder mit bester Korrektur bis in IR und UV wünschen würden, um mit CCD zu fotografieren. Andere Hersteller waren da schneller. Es gibt da aber noch etliche andere Kritikpunkte, die ich hier nicht wieder auswalzen will, weil sie schon an Ort und Stelle stehen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo an Alle,

in der Region wo ich wohne gibt es keinen Teleskophändler und deshalb bin ich, für den Kauf eines Teleskopes, wohl oder übel auf das Internet angewiesen.

Natürlich ist eine persönliche Beratung vor Ort die beste Lösung für einen Teleskopkauf und das sollte neben den Preis auch ein wichtiges Kriterium beim Kauf sein.

Hier ein Beispiel für ein Teleskop was in Deutschland 1650 Euro kostet und in Tschechien 1190 Euro kostet. Das ist ein satter Preisunterschied von 460 Euro. Um dieses Teleskop vor Ort zu kaufen muß ich fast 1000 km mit dem Auto fahren und für die Strecke nach Tschechien brauche ich etwa die Hälfte. Ich spare also nicht nur 460 Euro sondern auch eine Menge Benzingeld und Zeit.

Die Gewährleistung ist kein Problem, da Tschechien EU ist und somit die gleichen Gesetze gelten wie für einen deutschen Händler.
Wenn es also zu einer Reklamation kommt, dann geht die gleiche Rechnerei mit den Kilometern wieder von vorne los.

Für mich als Verbraucher ist Qualität und Preis von entscheidender Bedeutung und da weder der Deutsche noch der Tscheche das Teleskop gebaut hat geht es nur noch um den Preis.

Gruß von Joerg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: schwarze Diamanten?

Hallo Wolfi_Ransburg,

schon erstaunlich was so ein Link auf einen französichen Händler
für Reaktionen hervorruft :o

Mir wurde wegen dem französischen Händler garantiert, daß er kein einziges Gerät zu diesem Preis ausliefern kann, was bedeutet, daß dies ein reines Lockvogelangebot ist.

Es wäre spannend, wenn jemand wirklich dem Händler beim Wort nimmt und ein Gerät bestellt und hier berichtet, was Sache ist.

Denn irgendjemand lügt, daß sich die Balken biegen. Entweder der eine, der behauptet, daß der Händler kein Gerät bekommt, oder der Händler, der ein Angebot ins Internet stellt, dem er nicht nachkommen kann.

http://www.vixen-europe.com/htm/service/haendler_eur.htm#f

Da kann man nachlesen, daß

Code:
Optique Unterlinden
Galerie de Rempart
68000 Colmar
www.optique-unterlinden.com
TEL:(33-) 03 89 24 16 05
FAX:(33-) 03 89 41 60 83

ein Vixen Vertragshändler ist. Was sagt denn der Händler zum
Vorwurf des Lockvogelangebotes? Hier im Forum hat mindestens
ein Sternfreund berichtet ein VMC dort gekauft zu haben...
Wer garantierte dir denn, daß der französiche Händler kein VMC
zu dem Preis ausliefern könne? Was sind die Garantien des Garanten
jetzt und in Zukunft wert? Und wer ist denn nun der Balkenbieger
gewesen?! Fragen über Fragen.......

CS,Karsten
 
Guten Morgen Winfried,

Zitat von Berberich:
Frankreich hat ein weitaus größeres Potential an Astrofreaks als Deutschland.

Wie Karsten bereits bemerkt hat, ist dieses Argument äußerst fragwürdig. Aufgrund der wesentlich höheren Einwohnerzahl - Deutschland ~82 Millionen, Frankreich ~64 Millionen, sehe ich Deutschland, was das Potential an Astrofreaks angeht, vorn. Andererseits gibt es in Frankreich viele dünn besiedelte, ländliche Gegenden, die sich hervorragend zur Ausübung unseres Hobbys eignen. Aber das ist ein völlig anderes Thema.

Zitat von Berberich:
In Deutschland ist eben mal Geiz gail und man kauft dort, wo es am billigsten ist.

Es ist richtig, dass es in Deutschland so ist. Aber, diese Mentalität ist nicht speziell oder ausschliesslich in Deutschland vorhanden. Insofern ich das beurteilen kann, handelt es sich eher um ein "globales Phänomen".

Beste Grüße
Uwe
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

...Eigentlich wollte nur darauf hinweisen, dass es dieses Angebot jetzt auch in Deutschland gibt. Wenn ich aber nachrechne - ich hoffe, meine Preise sind korrekt - habe ich nur einen Preisvorteil in Höhe von Euro 21.00 - Preise laut Vixen-Europe Liste:

Original mit 7x50 Sucher und Klappspiegeleinheit € 2149,00

Sonderedition ohne Zubehör € 989,00
Klappspiegel.............. € 69,00
7x50 Sucher .............. € 89,00
Halter für Sucher ........ € 81,00
Gesamt ................... € 1228,00
Gesamtpreis Original ..... € 1249,00

Einsparnis ............... € € 21,00

Dann lieber gleich das Original.

Gruß, Hans Vehrenberg
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Hallo Winfried,

das ewige geheule von euch Händlern geht mir ganz schön auf die Nerven.

Ich möchte auch gar nicht darüber diskutieren WARUM die Vixen oder sonst irgendwelche Geräte in D mehr kosten. Es interessiert mich genauso wenig warum das gleichgute Schnitzel von Imbiß-Meier einen Euro weniger kostet als bei Imbiß-Schmidt. Ich esse dann halt bei Schmidt nicht.

Speziell im Falle Vixen: Einkauspreis zu hoch wegen dem General-Impoteur (Vixen-Eupoe)? Dann kauft da nicht mehr - so einfach ist das.

Gruß

Matthias
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Hallo Tommy,

du hast den Hans wahrscheinlich misverstanden. Er wollte uns aufzeigen das das Angebot der Sonderedition von VIXEN-EUROPE gar nicht so günstigt ist.

Gruß

Matthias
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Matthias,

da hast Du mich wohl falsch verstanden.
Erstens habe ich lediglich die Fakten genannt, unter denen Deutsche kaufen. Und das kann man nicht nur überall lesen, sondern als Selbstständiger jeden Tag erfahren.

Zweitens habe ich auch gesagt, daß Fixen und auch andere von Land zu Land andere Preise machen, daher darf ein Franzose als Händler auch nicht exportieren, um das "Ungleichgewicht" nicht zu stören...

Daher hatte ich geschrieben, man solle sich doch mal an Vixen selbst wenden.

Ich vertreibe übrigens Vixen nicht, da mir deren Art, mit Händlern in Europa umzugehen, sehr negativ aufstößt.

Gejammert habe ich sicherlich nicht, ich mache meine Umsätze in einem anderen Bereich, und da haben wir eine Preisbindung - europaweit. Da kostet mein Buch in F gas gleiche wie in D, zuzüglich der etwas höheren Versandkosten.
Schön wäre es, man würde im außereuropäischen Ausland erkennen, daß Europa ein Land ist und nicht nur ein Kontinent. Wir liefern ja in die Südstaaten der USA zum gleichen Preis wie in die Nordstaaten und zum gleichen Preis auch nach Japan. - Vielleicht sollten wir für Japan die Preise auch etwas anheben....

CS
Winfried
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Hallo Winfried,

äh... die Buchpreisbindung als eine Art Gegenbeispiel oder Positivbeispiel hier zu bringen finde ich wirklich geschmacklos. Man kann sich doch nicht einerseits über herstellerseitig errichtete Gebietsmonopole beschweren und andererseits die legale Preisabsprache beim Buchverkauf als Positivum bezeichnen!

CS
Sven
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Nein Sven,

das ist keinesfalls geschmacklos!

Das hat völlig andere Gründe. Die Buchpreisbindung stammt vom Gesetzesgeber und soll verhindern, daß Händler wie Thalia oder Hugendubel den Markt so beherrschen, daß der kleine Buchladen in der Kleinstadt verschwindet.
Ein Buch kostet in JEDEM Laden das gleiche.
Wäre dem nicht so, dann würde Thalia und Hugendubel den Verlagen vorschreiben, wie sie was verkaufen und wir hätten am Ende keine Spezialverlage wie uns z.B., sondern nur noch das, .."was auf dem Marktplatz taugt..."
Also keine Meinungsvielfalt, sondern nur noch "Ich bin dann mal weg" und sonstigen populistischen Mist. Die Vielfalt der Themen wäre weg und Einheitsbrei würde nur noch von den 3-4 großen vertrieben, zu für den Verlag ruinösen Preisen!

Für den Verlag ist das übrigens von der Kalkulation her nicht einfach. Der Großhandel verlangt immer genau das Maximum an Prozenten, die vom Gesetzesgeber vorgeschrieben sind. Und die müsste man "großhandelsmäßig" aber erst dann gewähren, wenn der "Großhandel" auch beim Verlag "groß" einkaufen würde. - Tut er aber nicht. Er will den Rabatt auch be 2 bestellten Büchern. Und machst Du nicht mit, dann bist Du weg vom Fenster...

CS
Winfried
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Noch ein Nachsatz:

Wir Verlage hätten es manchmal zumindest schon leichter, Bücher individuell zu verkaufen. Wer mehr nimmt, bekommt mehr Rabatt, was marktgerechter wäre. Aber dann würden wir eben den Großen in die Hände spielen und, wie geschrieben, die Vielfalt der Bücher wäre weg, weil keiner sie nehmen würde.

Wer hat schon Interesse an alter Kunst? - Der Markt ist klein und der Handel verlangt nach Billigem. Das kann man bei Dürer vielleicht noch machen, vielleicht auch bei Riemenschneider. Aber bei Peter Schroh, bei Niclaus Gerhaert von Leyden, bei Pacher oder bei Michel Erhaert? - Die sind genauso gut, aber keiner kennt sie, außer der "Szene". - Und deren Werke würden so in Vergessenheit geraten, weil der "Marktplatzmarkt" sie nicht vertreiben würde. Und der würde dann ja bestimmen, was die Verlage zu drucken und zu publizieren haben und kein Verlag würde sich mehr trauen, solche Künstler zu veröffentlichen. Und in dieser Niesche arbeiten wir eben mal...

CS
Winfried

Ergo: ein ganz anderer Markt als Teleskope
 
Hallo Winfried,

Deine Verlags- und Büchergeschichten tragen inhaltlich zu diesem Thread nichts bei.
Jeder geht irgendwo von seinem persönlichen Standpunkt aus, so übertrieben narzistisch ist das allerdings bei niemand anderem.
Insbesondere möchte ich mich gegen die Pauschalisierungen wehren (Potential, Geiz ist Geil, fahrt Toyota ... ).
Jeder von uns ist anders. Du auch.

Das eigentliche Thema an sich sehe ich differenziert:
1. Wenn andere Händler billiger anbieten können als deutsche, dann ist das ein Thema zwischen Hersteller und Händler.

2. Wenn ein Kunde gleiche Ware zu unterschiedlichen Preisen angeboten bekommt, so obliegt es doch seiner persönlichen Abschätzung (Qualität/Risiko/Garantie/Fahrstrecke, usw.), wo er einkauft. Hier moralische Verpflichtungen oder gar Vaterlandspflichten einzubringen, widerspricht unserer freiheitlichen Grundordnung.

3. Für Autos gilt das gleiche... :))

Ich selbst kaufe gewöhnlich in Deutschland. Aber das ist eine persönliche Einstellung, für die ich niemanden verpflichten kann.

Insgesamt kann ich großen Teilen dieses Threads also nicht folgen. Über die sachlichen Beiträge von Herrn Vehrenberg habe ich mich allerdings sehr gefreut.

Mit freundlichen Grüßen,
Lothar
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Lothar,

habe ich ja oben geschrieben. - Fragt den Hersteller und nicht den Händler, warum die Preise in den verschiedenen Ländern so unterschiedlich sind.

Zudem habe ich ansich Sven geantwortet, der da etwas aufgeworfen hat, was so nicht so ganz stimmt.

CS
Winfried
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Hallo Winfried,

so eine Regionalpreisbindung soll verhindern, dass Händler wie Billiglohn SRL die Händler in anderen Ländern mit höherem Lohn- und Lohnnebenkostenniveau einfach platt machen...

Da sind wir dann fertig auch mit diesem Argument, nischwor?

Clear Skies
Sven
 
Re: VMC 200 L, in Frankreich - Augenwischerei ?

Hallo zusammen,

toll, Vixen-Europe hatte noch nicht mal nötig auf dem diesjährigen HATT (was für die gerade mal 60km Anreise wären) aufzutauchen. Dort hätte man sich mal das neue Sondermodell ansehen können. Ich hätte denen bei der Gelegenheit auch mal gern die Meinung dazu gesagt. Haben die so grosse Finanzielle Schwierigkeiten das die sich noch nicht mal das Benzin und die paar Überstunden leisten können? Oder ist das einfach nur Ignoranz? Geht es denen zu gut? Oder waren alle Mitarbeiter krank?

Gruß

Matthias
 
Re: schwarze Diamanten?

Hi Sven,

bin beim Wühlen noch auf diesen Thread gestoßen und kann jetzt nach ein paar Jahren dazwischen sagen - das hatte mit Rückgrat nichts zu tun, das auf die Palme treiben hatte vielmehr mit unvermeidlichen kaufmännischen Entscheidungen zu tun.
Das "selber Schuld" trifft zu, hätte man aber viel früher sagen müssen...sehe ich aber jetzt auch nicht mehr als Beleidigung oder Anschuldigung, sondern ebenfalls als Beobachtung nur eben aus eine anderen Perspektive.

Clear Skies!

Stefan Korth

 
Re: schwarze Diamanten?

Hallo Stefan,

"unvermeidliche kaufmännische Entscheidungen"... das bringt nun doch den Hustenreiz nach oben - passiert beim Wühlen schonmal, ist klar.

Ich weiß nicht, "wievielseitig" ich "Einblick" in die Vorgänge habe, und von daher äußere ich mal nicht zur Perspektive, denn jeder Beteiligte an der großen Nummer muss logischerweise eine ganz spezielle Perspektive haben.

Mir reicht es, meine Perspektive als Außenstehender zu sehen. Vixen hat damals einen aus meiner Sicht funktionierenden Generalimporteur mit Kundenbindung, Engagement und Präsenz sowohl in einschlägigen Medien als auch bei mancher Anlaufstelle (z.B. "Vereinssternwarte") gekippt. Was hat sich danach kaufmännisch grundlegend geändert? Jo, das Wort "Mitarbeiter", wie von R.Andreas hier eingeworfen. Aber man kann keine Änderung bei der Preisstruktur finden, vielmehr findet man bei der Produktpalette die Erweiterung um einige Produkte chinesischer Herstellung - was mit dem Generalimporteur wenig zu tun haben sollte. Die Preise für diese Produkte scheinen auch dem ganz normalen Vixen-Modell zu entsprechen.

Ich habe schon oft genug angesprochen, welche Fehler ich in der Produktpolitik bei Vixen sehe, zumindest für den hiesigen Markt. Produktpolitik ist auch eine kaufmännische Entscheidung und die war in meinen Augen genauso Murks, wie es die Selbstversenkung der Präsenz der eigenen Marke war. Jedenfalls sind die Umschlagseiten der typischen Astrozeitschriften in der Zeit danach anders vergeben worden und allein die monatelange Verunsicherung von Vixen-Kunden betreffs Garantieleistungen oder auch nur Ersatzteillieferungen ist ein solcher Image-Verlust, dass man als Beobachter des Marktgeschehens die Perspektive nicht findet, aus der heraus das eine "unvermeidliche kaufmännische Entscheidung" war.

Mir scheint, wir meinen mit "Rückgrat" unterschiedliche Dinge. Und wenn ich mich mal soweit vorwagen darf: Wenn ein Konzern als "unvermeidliche kaufmännische Entscheidung" einen Generalimporteur kippt, der mit guten Argumenten die Produktpolitik des Konzerns (für seinen Markt) kritisiert, dann ist das wohl eine recht arrogante Sichtweise - wer wird den Markt denn wohl besser kennen?

Für den Kunden bleibt wohl nur die Beobachtung, dass die Präsentation von Vixen in der Öffentlichkeit seitdem stets geschrumpft ist, auf Messen konnte man meinen: inclusive des Engagements der Mitarbeiter. Rückgrat mag ich das nicht nennen.

Clear Skies
Sven
 
Re: schwarze Diamanten?

Hi Sven!

Danke für die ausführliche Antwort. Du schreibst:

#######
Mir reicht es, meine Perspektive als Außenstehender zu sehen. Vixen hat damals einen aus meiner Sicht funktionierenden Generalimporteur mit Kundenbindung, Engagement und Präsenz sowohl in einschlägigen Medien als auch bei mancher Anlaufstelle (z.B. "Vereinssternwarte") gekippt.
#######

Ich habe vorher bewusst das Wort "unvermeidlich" verwendet - will sagen: Vixen war damals durch die Umstände gezwungen, diese Trennung zu vollziehen, es gab keine Alternative. Wie gesagt, eine rein kaufmännische Entscheidung, keine Frage des Marketings.

Du schreibst:
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Was hat sich danach kaufmännisch grundlegend geändert? Jo, das Wort "Mitarbeiter", wie von R.Andreas hier eingeworfen.
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Beim Stichwort "Mitarbeiter" kommen mir natürlich auch so meine Gedanken. In der Tat gab es über viele Jahre hinweg in der prä-Vixen Europe-Ära beim damaligen Vertreter etliche Kollegen, durch deren intensiven persönlichen Einsatz allen internen und externen Widrigkeiten zum Trotz das Image einer Marke und eines Unternehmens hochgehalten wurde. Ich persönlich bin froh, dass alle diese ehemaligen Kollegen von mir anderweitig gesichtert arbeiten konnten und können.

Du schreibst:

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Ich habe schon oft genug angesprochen, welche Fehler ich in der Produktpolitik bei Vixen sehe, zumindest für den hiesigen Markt. Produktpolitik ist auch eine kaufmännische Entscheidung und die war in meinen Augen genauso Murks,
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Ja, in Sachen Produktpolitik kann ich Dir zustimmen, ich erinnere noch an die Themen Starbook-Filterfolie und Koma-Korrektor mit Filtergewinde. Beides kam spät, aber immerhin - es kam...
Noch mal, wenn ich aber von "kaufmännisch" Rede, dann meine ich das auch rein kaufmännisch, nicht auf Marketing oder Produktpolitik bezogen. O.k., da arbeiten wir beide mit verschiedenen Begrifflichkeiten.

Du schreibst:
######
Mir scheint, wir meinen mit "Rückgrat" unterschiedliche Dinge. Und wenn ich mich mal soweit vorwagen darf: Wenn ein Konzern als "unvermeidliche kaufmännische Entscheidung" einen Generalimporteur kippt, der mit guten Argumenten die Produktpolitik des Konzerns (für seinen Markt) kritisiert, dann ist das wohl eine recht arrogante Sichtweise - wer wird den Markt denn wohl besser kennen?
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Einspruch - auch beim Generalimporteur ist der Markt falsch eingeschätzt worden, man hätte nämlich den Handel mit Produkten, die man als ursprünglich mehrfacher Importeur auch bei anderen bezogen hat und weiter hätte beziehen können, ausbauen können. Das wäre "Rückgrat" gewesen.

Was die heutige Produktpolitik von Vixen angeht, das kommentiere ich nicht, dass steht mir jetzt nicht mehr zu.
Alles weitere kann ich Dir gerne in der lauschigen ATT-Kantine auseinanderklamüsern, da laufen wir uns bestimmt wieder einmal über den Weg...

Stefan




 
Re: schwarze Diamanten?

Hallo Stefan,

jetzt wird's aber lustig:
Einspruch - auch beim Generalimporteur ist der Markt falsch eingeschätzt worden, man hätte nämlich den Handel mit Produkten, die man als ursprünglich mehrfacher Importeur auch bei anderen bezogen hat und weiter hätte beziehen können, ausbauen können. Das wäre "Rückgrat" gewesen.
Ich bin wohl nicht der einzige, der weiß (oder aus zuverlässiger Quelle gehört hat), dass Celestron seitens Vehrenberg abgegeben wurde, damit Vixen einen Generalimporteur hat, der wirklich nur Vixen vertritt.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz, bzw. ich komme mir veralbert vor. Und was hat das bitte mit der "kaufmännischen Entscheidung" von Vixen in Japan zu tun?

Über "kaufmännische Gründe" kann ich nur spekulieren, aber es gibt doch wohl letztendlich nur zwei Gründe, für eine solche kaufmännische Entscheidung:
1. Der Generalimporteur vertritt die Marke schlecht und schadet deren Image.
2. Der Generalimporteur erwirtschaftet zu wenig Gewinn.

Bei beiden Punkten gilt: Erstmal muss man selbst es besser machen und da würde ich mir das Urteil erlauben, dass Vixen Europe das bis heute nicht unter Beweis stellen kann.

Ich verstehe jedenfalls, dass Du mit "Rückgrat" lediglich ein Rückgrat an Umsatz meinst, den man dann auch mit anderen Marken erzielt. Ich meinte mit Rückgrat vielmehr, dass ein Generalimporteur Rückgrat zeigt, wenn er an einer Produktqualität festhalten will, die seine Kunden wünschen, bzw. wenn er davon überzeugt ist, dass es so ist.

Wie dem auch sei, ich denke nicht, dass Vixen Japan eine kluge (kaufmännische) Entscheidung getroffen hat und ich denke auch, dass man dafür draufgezahlt hat. Mag sein, dass man sich den Verlauf anders vorgestellt hat, aber dann hätte man vielleicht besser mit offenen Karten gespielt?
Mit einem Generalimporteur sollte man ja eigentlich eine Vetrauensbasis pflegen, und ich finde, das ist eine gute abschließende Bemerkung meinerseits.

Clear Skies
Sven
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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