Volldurchstarten mit Rundumausrüstung für DeepSky | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Volldurchstarten mit Rundumausrüstung für DeepSky

ladystarlight

Mitglied
Hey!
bin ja erst seit einigen Monaten dabei, mit dem Bresser 76/700 Venus, wie vllt einige von euch wissen ^^
Aber irgendwie frustet mich das süße, kleine, wacklige Teleskop sehr.
Ich schaue mich viel hier im Forum um, schaue viele tolle Videos auf yt (vorallem der Superduper Kanal von Astrofotocast!) und will einfach ins kalte Wasser hinabsteigen, in die irrekalten tiefen des Ozeans...äh...DeepSkies :)
Ich würde einfach zwei, drei Stufen überspringen und mir gleich was "richtiges" holen, eine solide, gut aufeinander abgestimmte Ausrüstung, die mich als Neuling ruhig am Anfang etwas 'überfordern' darf - denn ich will das mit der Zeit dann alles in Ruhe dann kennen- und liebenlernen :)
Ich weiß, eine optimale und "richtige" Ausrüstung gibt es nicht^^ Aber wozu könntet bzw würdet ihr Raten?
- DeepSky (vorallem Fotografie) hat es mir angetan
- Planeten & Mond wären dennoch auch Reizvoll (geht beides mit EINEM Teleskop gut oder entweder/oder?)
- eine Kamera ist nicht vorhanden, dann wohl bevorzugt zu einer ASI greifen?

Ich plane auch nicht alles sofort zu kaufen, sammel lediglich hier dann eure Ideen und Vorschläge dazu. Teleskop, Montierung, AutoGuider, spez. Okulare(?), Kamera pipapo.

Fahrschule mach ich ja 2021 auch nich auf einem alten, klapprigwackligen Opel Corsa von 2001, sondern will Autofahren auch lieber in einem anständigen Gefährt erlernen, wo es Spaß macht und ich nicht gefrustet bin, hehe^^

LG
Melissa
 

SkyBob

Mitglied
Bei Fotografie bleibt eine EQ Montierung das sinnvollste.
Hauptfrage ist dabei, wie viel soll sie tragen können?
2. Frage.
Wie mobil soll sie sein (Gewicht+Stromversorgung einplanen).

Das A und O ist der Unterbau.
Wenn der wackelt, nutzen auch zig tausend € nix an restlicher Ausrüstung.

Eine Optik wird nicht reichen für Deepsky und Planeten.
Selbst nur für die Deepsky Palette reicht eine Brennweite nicht aus
 

Heidenroder

Mitglied
Hallo Melissa,
ich würde auch erstmal eine Montierung vorschlagen, NEQ 5 bzw. HEQ 5, mit oder ohne GOTO.
Darauf kannst du das 76/700 schnallen und wirst erstmal ein ruhiges Bild haben von Allem, was du sehen kannst.
Darauf kannst du dann aufbauen. Was ist denn schon vorhanden, DSLR oder Kompaktkamera? Laptop?
Das kann man auch "verwerten".
 

Herby480

Mitglied
Hallo Melissa. Ich bin ja auch relativ neu in dem Gebiet. Ich rate die vorerst von der Montierung ab. Grund: Schnupper erst mal in die Mondfotgrafie rein. Das wird schon genug kosten. So mache ich es zumindest, später evtl. das große Paket. Dafür geht auch eine APS C oder DSLR Kamera mit einem guten Teleobjektiv + stabilen Stativ. Führerschein und Auto ist auch nicht billig.
@Frank, sie hat keine Kamera.
 

SkyBob

Mitglied
Sie schrieb doch, sie möchte voll einsteigen und NICHT ständig Nachrüsten müssen.

Ich vermute auch Mal das der Führerschein satz nur ein Vergleich für den Technikstandard sein sollte.

Hauptfrage bleibt. Wo soll es größentechnisch hingehen.

Und natürlich wie hoch wäre das minimal , nicht schmerzliche, Startkapital.

Bei volleinstieg, denke ich an:
EQ6 Gößenklasse.
Da sind z.B. fotografisch 3000€ schnell weg.
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo Melissa,

hast Du denn schon irgendwelche Erfahrungen mit Astrofotografie? Das Thema ist ja recht komplex.

So ins Blaue hinein könnte ich mir zum Lernen einen 6" Foto-Newton mit einer ASI294 vorstellen. Dazu eine solide(!) pallaktische Montierung. Das wäre ein Paket, das kostenmäßig noch einigermaßen in Grenzen ist, etwas Erfahrung mit Newton-Teleskopen hast Du ja schon und damit hast Du ein relativ universelles Gerät. Wenn Du dann spezielle Interessen entwickelst, musst Du entsprechend ergänzen oder umsteigen. Aber es wird sowieso nicht bei einem Teleskop und einer Kamera bleiben!

CS.Oli
 

mbba18

Mitglied
Hallo zusammen,
Da sind z.B. fotografisch 3000€ schnell weg.
bei den im Moment vorherrschenden Preisen noch schneller ;).

Für den Anfang mal ein paar grundsätzliche Fragen:
- wo soll beobachtet werden? - Balkon, Terrasse, Garten, raus auf den Acker?
- nochmal wo, Dorf, ländlich, Stadtrand... ...?
- wie solls, wenn es muss, transportiert werden? - die erwähnte EQ-6 Klasse bringt mal ca. 20Kg nur für den Montierungskopf mit sich
- wie hoch ist denn Dein angedachtes Budget für Deinen "Volleinstieg"?
- sollen Planeten/Mond rein visuell beobachtet werden? Oder auch fotografisch?
Dem Ein oder Anderen fällt sicherlich noch das ein oder andere ein.

Fotografisches Beobachten und visuelles Beobachten sollte man vom Equipment her trennen, da die Ansprüche unterschiedlich sind.
DeepSky verlangt eine DSLR, eine parallaktische Montierung, Guiding, Stromversorgung und wohl noch einiges mehr. Da können die Spezialisten sicherlich mehr dazu sagen.
Planeten/Mond werden klassischerweise in Videos festgehalten und dann, ebenso wie die laaaang belichteten Bilder mit einer DSLR, gestackt und nachbearbeitet.
Das ist zeitaufwendig.
Dann gibt es noch das Live-Stacking oder DeepSky mit kurzen Belichtungszeiten. Unterarten des EAA.
Alles sehr komplexe Angelegenheiten.
Deshalb die Frage von @Oli.

Ich persönliche halte diesen komplexen "Vollstart" für kritisch und mit einhergehendem Frustpotential.
Nach einigen (wenigen) Monaten Beobachten sind wohl nur grundlegende Erfahrungen vorhanden.
Die Interessen, der Weg wird sich, wie Oli schon sagt, erst noch entwickeln.

Die erwähnten 3000,- € im fotografischen Bereich sind sehr schnell erreicht und auch überschritten.
Ich will und werde Dir die Astrofotografie nicht "madig" machen, wird hier wohl auch niemand anderes wollen, ich würde es aber langsamer angehen.

Lerne das Beobachten im rein visuellen Bereich, lerne die einzelnen Komponenten, das Zusammenspiel dieser kennen.
Also Montierung, Teleskop, Okulare, Filter... ... ...

Der Vorschlag mit dem Foto-Newton und einer Asi anzufangen ist gut.
Könnte man als "halb Volleinstieg" bezeichnen ;).
 

casati

Mitglied
Hallo Melissa,

als Montierung schlage ich die AZ-EQ5 vor. Trägt im EQ Modus bis zu 10kg fotografisch (2/3 Regel) läßt sich aber auch Alt/Az nutzen. Bei mir ist auf der Gegengewichtsstange ein 80/560 ED für EAA und als visuelles Teleskop ein C8 auf der starken Seite montiert.

Ist mit ca. 1750 EUR schon ein Brummer preislich - aber außerordentlich kompakt was Transport & Gewicht angeht!

Alt/Az 30 Sekunden unguided(!) "out of the box".

M42 taken between 27-Feb and 28-Feb 2021. Each 6 x 30 seconds. No filters, no postprocessing besides used software AstroDMx and SIRIL SVBONY SV503 80/560ED, SVBONY SV305


Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:

Dennis75

Mitglied
Es wäre hilfreich zumindest das ungefähre Budget zu kennen.
NEQ5 Synscan mit Skywatcher 130PDS oder 150PDS, Komakorrektor, astromodifizierte Kamera und Kleinkram kommt auf ca. 2000,-
EQ6R, hochwertiger Fotonewton und gekühlte Astrokamera ist schnell >4000,-

Deep Sky und Planeten geht eigentlich nicht mit einem Teleskop. Zumindest nicht gut.
Für gute Planetenfotos brauchst Du ein Teleskop mit viel Brennweite UND großer Öffnung sowie passender Montierung. Das wird arg teuer.
Man kann natürlich mit so einem Teleskop auch Deep Sky Aufnahmen machen, aber das würde ich am Anfang wirklich nicht empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ulrike2312

Mitglied
Hi Melissa,

ich finde deinen Ansatz sehr ambitioniert. Vor einer Weile stand ich vor derselben Entscheidung (und tue es irgendwie immer noch). Der Einstieg war bei mir visuell und ich hatte hier im Forum um Rat gefragt (auch im Hinblick darauf, eventuell später fotografieren zu wollen). Die Antwort war ziemlich ernüchternd: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch in der Astronomie nicht. Ein Teleskop für visuelle Beobachtung und Fotografie? Geht nicht. Bzw geht irgendwie schon, aber das ist dann wie bei Allwetterreifen. Die können alles, aber nichts davon richtig. Also beschloss ich, visuell von fotografisch zu trennen. Seither begleitet mich ein 8" Zoll Dobson, der leider viel zu wenig zum Einsatz kommt.

Ich möchte dir fotografisch gesehen zu gar keiner bestimmten Ausrüstung raten (da du den Astrophotocast erwähnt hast - ich meine mich zu erinnern, dass Frank dazu auch mal ein Video gemacht hat. Den Link habe ich jetzt nicht parat; ich kann ihn dir aber schicken, wenn du magst. Notfalls kannst du auch den Frank selbst anschreiben; der ist hier auch unterwegs). Meiner Meinung nach solltest du aber in etwas kleineren Schritten an die Sache herangehen. Um deinen Vergleich mit der Fahrschule zu bemühen: Ja, du wirst mit einem vernünftigen Auto fahren, aber auch mit einem, dass du beherrschen kannst. Ich will damit sagen: Du kannst dir zwar eine NEQ5 + Newton in den Garten stellen, aber diese im Zweifel nicht nutzen können. Es gibt zwar zahllose Tutorials und Literatur zum Aufbau und Handhabung, aber wenn du das alles allein lernen musst, wirst du schnell frustriert sein und dann hast du ggf mehrere tausend EUR umsonst ausgegeben. Nur mal so, um eine Relation zu haben: Ich fotografiere seit September letzten Jahres und arbeite mit einfachen Reisemontierung (Star Adventurer), einer Kamera + Objektiv. Und ich habe bisher nicht ein einziges Foto komplett allein gemacht, dh ohne Hilfe beim Aufbau. Das letzte Mal war ich furchtbar stolz auch mich, dass ich es geschafft habe, das Teil endlich mal allein ordentlich einzunorden, so dass sauber nachgeführt wurde. Das fängt ja schon bei Kleinigkeiten an wie die Bedienung einer DSLR oder die Einstellung des Fernauslösers. Natürlich kann es sein, dass meine Lernkurve einfach nur besonders flach ist, was die Technik betrifft :) Dennoch würde ich raten, einen Astroverein in der Nähe zu kontaktieren; vielleicht kannst du dort Anschluss und Unterstützung erhalten.

Ansonsten würde ich etwas kleiner anfangen (mehr und besser geht später immer noch), das heißt mit einer einfachen Nachführung ohne Guiding plus einer Kamera (wenn du das alles plus Zubehör kaufst, bist du auch schon locker einen vierstelligen Betrag los). Damit lassen sich dann schon ganz gute Ergebnisse erzielen. Wenn du das dann beherrschst, dann kannst du dich mit dem Guiding befassen und allmählich in größeren Dimensionen denken. Zumal du dich auch noch die Bildbearbeitung lernen musst (falls du das nicht schon beherrschst). Das braucht ebenfalls Zeit & Geld.

Astrofotografie ist echt ein super Hobby, das süchtig macht und ins Geld geht. Daher lieber langsam anfangen und step by step lernen. Der Fahrlehrer wird einen Fahranfänger auch nicht in einen Porsche Cayenne setzen :)

Viele Grüße,

Ulrike

Edit: Schau dich doch mal bei astrobin.com um und welche der Bilder dort dir besonders gefallen. Und schau dann nach, welche Ausrüstung benutzt wurde. Du kannst auch direkt ein bestimmtes Teleskop/Montierung/Kamera als Suchparameter eingeben und siehst dann, welche Bilder damit gemacht wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

ladystarlight

Mitglied
Liebe Ulrike und all die anderen, zahlreichen beantwortenden Personen, erstmal vielen Dank für die tollen Ratschläge! 🙂

Ich versuche jetzt nochmal auf einige Fragen einzugehen und hoffe, das Bild, das ich mir setze, dadurch etwas mehr Struktur bzw. Ziel beisetzen kann.

Budget:
ein genaues Budget könnt ich jetzt nicht nennen, da ich wohl nach und nach dann sparen würde, auf das "richtige". Nur dazu wär ein grobes SetUp, was gut wäre, ein Anhaltspunkt dafür. Zb der 6" und die o.g. Montierung, das wären gut 1700€, oder? Wenn es nach all der Sparerei dann 2k oder mehr sind, ich aber auch was wertiges dafür habe, ist es mMn ok.

Beobachtung:
ich würde wohl eher fotografisch, statt visuell rangehen wollen. Wohne in einer kl. Siedlung, Haus mit Terasse, lt Lightpollutionmap Bortle 4. In der Nähe sind viele Felder und Äcker, ein großer Kombi zwecks Transport wäre auch da.

Vorhandene Ausstattung:
ein Laptop mit Win 10 und SSD Festplatte, aber keine DSLR. Bisher mach ich nur notdürftig mit dem Handy und Okular Bilder.. Grundbasics bei Bildbearbeitung sind auch vorhanden.

Wo will ich hin?:
Mein Grundziel ist es, brauchbare und schöne Bilder zu machen, die ich mir in gedruckter Form in ein Album lege bzw in Großformat gerahmt an die Wand bringen möchte. Ja, das wärs :) zb Pferdekopfnebel, M51, M101, etc pp
Das fasziniert mich schon seit jeher total, so etwas zu sehen. Ja, ich weiß auch, das Bilder von Astromags hochglanzpolierte Utopien sind^^

Planeten/Deep Sky:
Ok, also ist es doch mehr ein entweder/oder Ding. Halbwegs brauchbare Planeten/Mondbilder und aber gute DS Bilder wären auch ein Kompromiss für mich. :)

LG
Melissa
 

Easyrider

Mitglied
Wenn ich meine zwei Senfs dazu geben dürfte,

Es ist nicht mit Montierung und Teleskop und Kamera getan. Es kommt bspw. noch unzählig viel "Kleinkram" dazu, der sich auch sehr schnell läppert. Evtl. Reducer oder Korrektoren, Autoguiding Kamera, Adapter Adapter und noch mehr Adapter (irgendwas is immer), Stromversorgung auf dem Feld (Akku), evtl. Taukappe und Heizung, evtl. zusätzliche Gegengewichte, Taschen für den etwas angenehmeren Transport, vielleicht einen Filter gegen Lichtverschmutzung, ein kleiner Klappstuhl zum Hinsetzen etc. etc. es gibt noch viel mehr, wo man mit Geld nur so um sich werfen kann... o_O :D
Und fast alles davon wie immer in den üblichen Qualitätsabstufungen.

Deshalb würde ich sagen, die 3000€, die hier genannt wurden, kommen schon ganz gut hin.
 

hj_net

Mitglied
Hallo Melissa,

schau dir in der Bildergalerie die Fotos an und lese dir die dazu eingesetzte Technik durch. Prüfe dann im Web schnell die Preise und du wirst wissen was du kannst.

Ich habe durch Corona erst wieder mit dem Thema Astronomie angefangen, bin eigentlich als Sportschütze unterwegs. Das Ziel für mich war aufgrund meiner Wohnlage am Rand einer Großstadt Hauptsächlich Planeten und ein bisschen EAA. Wenn man dann draußen ist und man merkt, da geht noch einiges, werden auch die Wünsche größer. Jedenfalls braucht man viel Zeit zum lernen mit der Ausrüstung und Software umzugehen. Für die paar Anschaffungen (siehe Signatur) habe ich schon ca. 3000,-€ ausgegeben und das ist nichts besonderes. Ich benötige eigentlich noch eine richtige parallaktische Montierung und ein zweites Teleskop mit einer anderen Öffnung und Brennweite. Dafür muss ich aber noch mehr Erfahrungen sammeln um zu wissen was für mich geeignet ist.

Ulrike hat das auch sehr schön erklärt, dass ein Schrittweises herangehen sinnvoll ist.
 

Dennis75

Mitglied
Budget:
ein genaues Budget könnt ich jetzt nicht nennen, da ich wohl nach und nach dann sparen würde, auf das "richtige". Nur dazu wär ein grobes SetUp, was gut wäre, ein Anhaltspunkt dafür. Zb der 6" und die o.g. Montierung, das wären gut 1700€, oder? Wenn es nach all der Sparerei dann 2k oder mehr sind, ich aber auch was wertiges dafür habe, ist es mMn ok.
Ich muss Dir leider sagen, dass das was Du vor hast mit 1700 Euro sehr schwierig wird. Das Problem ist, dass sich vor allem der Kleinkram, den man so braucht ganz schön summiert. Da sollte man auf jeden Fall ein paar hundert Euro Reserve einkalkulieren.

Anderer Vorschlag:
Du fängst erst mal kleiner an, aber mit Equipment, dass du später weiter verwenden oder mit wenig Wertverlust wieder verkaufen kannst.

Du kaufst Dir eine gebrauchte astromodifizierte Kamera oder nur eine Kamera und lässt die modifizieren.

Konkreter Vorschlag: Eine modifizierte Sony a6000 oder a6300. Die hat für den Preis eine sehr gute Dynamik und gutes Rauschverhalten.
Astromodifizierte a6000 ca. 500-600,-
Außerdem kannst Du auf die Kamera alte aber sehr gute Optiken aus den 70er bis 90er Jahren adaptieren, was bei Spiegelreflex nicht geht.
Hier vor allem empfehlenswert die Minolta Telerokkor Serie.
Mit dem 135mm f2,8 kannst Du schon richtig viel machen. Kostet ca 70-80 Euro zzgl. Adapter für ca. 25,-
Das 200er scheint auch recht gut zu sein.
Da hast Du auch keinen Stress mit Justieren, Konusfehler etc. und einen Komakorrektor (ca. 200,-) brauchst Du auch nicht.
Dazu könnte ich Dir bei Interesse evtl. eine EQ3 Pro Synscan gebraucht (unter ein Jahr alt) anbieten, wenn meine NEQ5, die gerade unterwegs ist in Ordnung ist.
Die EQ3 ist für größere Teleskope etwas zu schwach, aber für das Setup Kamera und Teleobjektiv genau richtig. Außerdem recht leicht.
Solltest Du auch wieder gut verkaufen können.
Bei Interesse gerne melden.
Dann musst Du für Kleinkram noch ca 300 Euro rechnen.
Wäre so also mit 1700 Euro machbar.

Ich habe es genau so gemacht und steige jetzt auf was größeres um.

Hier mal ein Beispielfoto mit dem 135mm Telerokkor. Mars und die Plejaden.
Plejaden_Mars_-St-denoise-low-light-PS-AI-PS.png
 
Zuletzt bearbeitet:

Ulrike2312

Mitglied
Wegen der DSLR schaue gerne mal auf dem Marktplatz vorbei hier im Forum. Dort werden häufiger gebrauchte Kameras angeboten, auch astromodifiziert. Da kannst du einiges sparen.

Das mit den Montierungen ist ein schwieriges Thema; da bin auch am überlegen. Momentan nutze ich die Star Adventurer von meinem Verein. Ich möchte aber künftig autark werden und dachte darüber nach, mir selbst eine zu kaufen. Und dann kommt folgendes Gedankenkarussell:
1. SA taugt aus meiner Sicht nur für die einfache Nachführung. Mit solchem Firlefanz wie Guiding will ich damit gar nicht erst anfangen, da die Montierung ja auch keine große Zuladung trägt. Dafür ist sie schön leicht und kompakt. Beim Kauf ist das aber so ein bisschen ein Glücksspiel. Mir wurde gesagt, dass die qualitativ teilweise sehr unterschiedlich sind. Also lieber gleich ne "richtige" Montierung.
2. EQ 3 - ja geht zu Anfang, aber nur mit Kamera und Objektiv. Mehr trägt die kaum. Aber wenn zukünftig Guiding im Focus hat, dann bringt's nicht viel, weil die EQ 3 wie die SA kaum Zuladung trägt.
3. EQ 35: Da wird es interessant; da kann man dann auch schon ein kleines Teleskop (vielleicht einen kleinen APO) draufpacken. Aber: wenn du bei den Kosten für die EQ 35 noch ein paar Scheinchen draufpackst, bekommst du auch gut eine EQ 5, mit der man schon gut was machen kann und die auch mehr trägt (Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zur EQ 35). Allerdings ist die dann auch weniger handlich. Man darf halt (besonders als Frau), nicht unterschätzen, was das Zeug alles wiegt. Und dann sind das schon wieder Kosten, bei denen man sich überlegt, erst mal doch die SA zu kaufen und dann gleich loslegen zu können.

Das sind so meine Überlegungen, die ich im Moment mit mir herumtrage. Vielleicht kann da ja jemand Licht in die Sache bringen.

Viele Grüße!
 

Dennis75

Mitglied
2. EQ 3 - ja geht zu Anfang, aber nur mit Kamera und Objektiv. Mehr trägt die kaum. Aber wenn zukünftig Guiding im Focus hat, dann bringt's nicht viel, weil die EQ 3 wie die SA kaum Zuladung trägt.
Würde ich so nicht sagen. Es kommt darauf an, was man von den Bildern erwartet. Ich habe momentan ein Skywatcher 130PDS mit Guiding auf der EQ3 Pro laufen.
Die Sterne sind nicht 100% rund, aber es geht.
Soll hier keine Verkaufsveranstaltung werden, aber ich habe mit der Kombination bisher viel Spaß gehabt.
Hier noch ein Beispiel dazu:
Skywatcher 130PDS mit Sony a6000 modifiziert auf EQ3 Pro mit Guiding.
Orionnebel_120sec-St-denoise-low-lightPS-AI-(2).png
 

SkyBob

Mitglied
Meine Startausrüstung vor ca.6 jahren, belief sich OHNE DSLR (da schon vorhanden) auf ca. 1000€.
Es war ein Newton und eine EQ5 mit einfachen 6v Motoren.
inklusive Kleinkram.

Darunter würde ich auch nicht noch Mal neu anfangen, von der Montierung her.
Eher ein bisschen drüber mit Synscan GoTo (12v)

Die EQ5 nutze ich so bis heute noch.
Wahlweise mit 150/900 Newton, 127/1500 Mak, oder nur Kamera mit Objektiv.

Bortel4 ist schon ein Ordentlicher Himmel.

Bei dem was ich so lese, wäre ich bei
- EQ5 Synscan
- 150/750 Newton für Deepsky U. Mond
- evtl. Eine Barlow für Mond
- Cam wahrscheinlich ne DSLR damit auch Objektive nutzbar
(später ne Planetencam nachlaufen)
- später ein Mak oder SC (momentan eh keine Planeten Saison)
 

Ulrike2312

Mitglied
Würde ich so nicht sagen. Es kommt darauf an, was man von den Bildern erwartet. Ich habe momentan ein Skywatcher 130PDS mit Guiding auf der EQ3 Pro laufen.
Die Sterne sind nicht 100% rund, aber es geht.
Soll hier keine Verkaufsveranstaltung werden, aber ich habe mit der Kombination bisher viel Spaß gehabt.
Hier noch ein Beispiel dazu:
Skywatcher 130PDS mit Sony a6000 modifiziert auf EQ3 Pro mit Guiding.
Das Bild sieht gut aus (aus meiner laienhaften Sicht), aber ist die EQ 3 für den 5" Newton nicht absolut unterdimensioniert? Der Tubus wiegt ja schon 4 kg und max. Zuladung ist 5 kg :unsure:
 

Amenhotep

Mitglied
Hallo,

hier ist schon viel gesagt wordem, deshalb gebe ich meine 2 Cent nur mal zu folgendem Punkt: Wenn Du großformatige Bilder zum an die Wand hängen erstellen möchtest, kommt Du um eine DSLR o. ä. nicht herum. Wenn Du nicht gerade ein Handy allerneuester Generation hast, ist die Auflösung Deines Handys schlicht zu klein, um großformatige Bilder zu prodizieren - das endet dann in "Klötzchengrafik". Damit es halbwegs vernünftig wird, sollest Du 3-5 MP pro Din A4 Fläche haben.

Gruß
Thomas
 

Dennis75

Mitglied
Das Bild sieht gut aus (aus meiner laienhaften Sicht), aber ist die EQ 3 für den 5" Newton nicht absolut unterdimensioniert? Der Tubus wiegt ja schon 4 kg und max. Zuladung ist 5 kg :unsure:
Eigentlich nicht. Das 130PDS ist ja recht kurz und neigt daher nicht zum Schwingen. Natürlich darf man bei der Kombination aus Einsteigermontierung und voller Beladung keinen absolut sauberen Guiding Graphen erwarten. Insbesondere das bauartbedingt leider vorhandene Spiel in der DA Achse sorgt da für gelegentliche Ausreißer. Bis drei Minuten Belichtungszeit geht noch gut. Ausschuss ca 20%. Ab fünf Minuten steigt der Ausschuss dann aber.
Für den Anfang finde ich die Montierung aber durchaus empfehlenswert. Nicht zuletzt wie Du ja auch schon gesagt hast wegen des geringen Gewichts. Fünf Minuten Bz und mehr braucht man ja erst mit Schmalbandfiltern. Das erfordert dann auch viel Erfahrung in der Nachbearbeitung. Da muss man sich erst mal langsam rantasten.
 
Hallo Thomas, @ amenhotep

sicher nicht! Da muss ich Dir widersprechen. Als Beispiel ein iPhone X hat eine Kamera mit 4.272x2.848 Pixel das reicht für perfekte Fotodrucke locker bis 70x105 cm, ebenfalls ein Samsung S9 mit 4.032x2.268 Pixel für ein 100 x 60 cm Druck und abhängig vom Motiv, Beleuchtung kommt man mit dem iPhone 10 auch bis 100 x 150 cm und mit dem Samsung S9 bis 80x140cm. Natürlich braucht es dazu schon gute Drucktechnik, die wir aber unseren Kunden dazu anbieten können.

Wenn Du nicht gerade ein Handy allerneuester Generation hast, ist die Auflösung Deines Handys schlicht zu klein, um großformatige Bilder zu prodizieren
Wenn Du damit Smartphone aus dem vergangenen Jahrtausend oder zumindest Jahrzehnt (2000 - 2010) meinst, dann hast Du Recht! Bei aktuellen Modellen, selbst 5 Jahre und mehr zurück stimmt das nicht. Wir beraten oft Kunden bei uns in der Firma die mit dem Smartphone oder iPhone X in der Hand da stehen und sich quasi genieren zu fragen ob man das in DIN A4 drucken könnte und dann völlig umfallen, wenn sie ihren 60x90 oder größer Druck abholen. Wie gesagt ich spreche nicht von kann man aushalten, sondern von perfekten Foto-Drucken bis hin zu anspruchsvollen Drucken auf Hahnemühle FineArt Papieren.

MünchenBeiNacht - Ewald
 

Ulrike2312

Mitglied
Eigentlich nicht. Das 130PDS ist ja recht kurz und neigt daher nicht zum Schwingen. Natürlich darf man bei der Kombination aus Einsteigermontierung und voller Beladung keinen absolut sauberen Guiding Graphen erwarten. Insbesondere das bauartbedingt leider vorhandene Spiel in der DA Achse sorgt da für gelegentliche Ausreißer. Bis drei Minuten Belichtungszeit geht noch gut. Ausschuss ca 20%. Ab fünf Minuten steigt der Ausschuss dann aber.
Für den Anfang finde ich die Montierung aber durchaus empfehlenswert. Nicht zuletzt wie Du ja auch schon gesagt hast wegen des geringen Gewichts. Fünf Minuten Bz und mehr braucht man ja erst mit Schmalbandfiltern. Das erfordert dann auch viel Erfahrung in der Nachbearbeitung. Da muss man sich erst mal langsam rantasten.
Ich habe gerade mal verglichen: EQ 35 wiegt laut Angaben im Internet 17,5 kg und trägt max 10 kg (lt Karl Kloss eher 8 kg). Die EQ 3 wiegt aber 23 kg bei 5 kg Zuladung? Kann das sein? :unsure:
 

ladystarlight

Mitglied
Und noch einmal danke für das Feedback und die vielen Meinungen! :)

Habe selbst nur ein S7 mit max. 12MP und im Promodus max. BZ von 10s bei max ISO800.

Bin über das hier gestoßen:

Das + eine gebrauchte DSLR = gut?🤔
Oder doch schon n tick too much?

LG
Melissa
 

TopGun

Mitglied
Hallo Melissa,

es ist schon super viel über Technik etc. geschrieben worden - ich finde aber, ein ganz großer Faktor ist bisher außer Acht gelassen worden und der ist wichtiger als die Technik... und zwar das Persönliche... wie technikaffin bist Du, wie sehr kannst Du Dich etwas widmen, eintauchen, reinfriemeln, wie hoch ist Deine Frustrationsgrenze...

Es gibt Neulinge, die kommen mit Technik super klar.. und beherrschen relativ schnell ein etwas größeres Setup... ohne, dass es zu großen Problemen kommt.. dann gibts welche, die kommen zwar klar, aber die Frustrationsgrenze ist relativ gering und sie sind Perfektionisten... die haben dann leider nicht ganz so viel Spaß... und dann die, die mit der Technik nicht so klarkommen, aber eine hohe Frustrationsgrenze haben oder eben es aus Spaß machen und die Ergebnisse nicht gaaanz sooo wichtig sind..

Versuche mal einzuschätzen wo Du liegst... und wenn Du sagst, Du kommst gut mit Technik klar, fuchst Dich auch gerne mal wo rein und bist nicht frustriert, wenn auch mal 3-4 Nächte vergehen, ohne dass Du ein "vernünftiges" Ergebnis bekommen hast... dann kannst Du gleich was größeres nehmen..

Das einzige Problem da ist dann noch, worauf hast Du mehr Bock... Nebel, Galaxien, Planeten? Das sind schon ganz unterschiedliche Brennweiten und Blenden...

Vielleicht kurz von mir geschildert:
Bin seit Oktober mit meinem Newton dabei, bin kein Perfektionist und Übertheoretiker.. finde ein paar Aufnahmen können sich schon sehen lassen, brauche noch mehr Geduld und längere Belichtungszeiten.. und evtl. hier und da noch mal bessere Kollimation etc.. musste aber auch nicht wirklich viel "effort" bisher reinstecken.. es macht Spaß und läuft schon irgendwie fast von alleine.. man lernt immer dazu.. hatte aber auch Vorkenntnisse in Fotografie und Bildbearbeitung (Photoshop), um fair zu sein... denn gerade die Bildbearbeitung macht noch mal extrem was aus. Habe auch gesehen, dass man mit guter Bildbearbeitung teilweise so viel rausholen kann, wie andere mit doppelter Belichtungszeit, aber weniger Skills in Bildbearbeitung - was aber nicht heissen soll, dass lange Belichtungszeiten unnötig wären - auf keinen Fall, nur kann man eben noch mehr rauskitzeln.

Zum Thema klein anfangen... das hattest Du ja eigentlich ausgeschlossen... ist sicher für viele ein probater Weg... bei mir fings im August an mit einem Star Adventurer und Teleobjektiven, die ich mir bei Calumet für meine Kamera geliehen hatte... da hab ich aber sehr schnell gemerkt, dass mir das zu klein, zu fisselig ist und wollte innerhalb von einem Monat, was evtl. 8-9 klaren Nächten entsprach, was größeres haben.. und hab im September dann gleich den Newton samt EQ6-R bestellt... bin im Nachhinein froh, dass ich mir keinen kleinen APO geholt habe, den Star Adventurer behalte ich aber für Reisen...

Greetz,
Arne
 

Amenhotep

Mitglied
sicher nicht! Da muss ich Dir widersprechen. Als Beispiel ein iPhone X hat eine Kamera mit 4.272x2.848 Pixel das reicht für perfekte Fotodrucke locker bis 70x105 cm, ebenfalls ein Samsung S9 mit 4.032x2.268 Pixel für ein 100 x 60 cm Druck und abhängig vom Motiv, Beleuchtung kommt man mit dem iPhone 10 auch bis 100 x 150 cm und mit dem Samsung S9 bis 80x140cm. Natürlich braucht es dazu schon gute Drucktechnik, die wir aber unseren Kunden dazu anbieten können.
Hallo Ewald,

dann ist das tatsächlich besser geworden. Ich hatte noch im Hinterkopf, dass 5 MP für A4 reichen und bei A3 die Software schon zur Vorsicht rät. Ok, wieder was gelernt.

Gruß
Thomas
 

Dennis75

Mitglied
Und noch einmal danke für das Feedback und die vielen Meinungen! :)

Habe selbst nur ein S7 mit max. 12MP und im Promodus max. BZ von 10s bei max ISO800.

Bin über das hier gestoßen:

Das + eine gebrauchte DSLR = gut?🤔
Oder doch schon n tick too much?

LG
Melissa
Meiner Meinung nach für den Anfang zu viel Brennweite. Außerdem ist der Okularauszug nicht Fotogeeignet. Wenn, dann musst Du die PDS Variante nehmen.
Die Kombination ist generell gut (als PDS Variante), aber ich würde dennoch empfehlen mit weniger Brennweite zu starten, sonst wirst Du am Anfang viel Frust haben, weil Du die Objekte nicht findest. Für die typischen Anfänger- DeepSkyobjekte ist das auch schon zu viel Brennweite. Dabekommst Du zum Beispiel beim Orion Nebel oder bei der Andromedagalaxie nur einen Ausschnitt aufs Bild.
Du brauchst zusätzlich auch noch einen Komakorrektor, ein Netzteil, Polsucherbeleuchtung, Leuchtpunktsucher, Kabeltimer für die Kamera etc.
Das sind noch mal mindestens 300 Euro zusätzlich.

Update:
Ich sehe gerade, dass laut Beschreibung ein 2" Crayford Auszug verbaut sein soll. Das wäre ok. Abgebildet ist aber der einfache OAZ. Sollte man zur Sicherheit noch klären, wenns das werden soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

TopGun

Mitglied
Bin über das hier gestoßen:

Das + eine gebrauchte DSLR = gut?🤔
Oder doch schon n tick too much?

LG
Melissa

Wie schon hier gesagt... die PDS Version sollte es sein... wenn Du wirklich was für die Zukunft haben möchtest und mit langen Brennweiten was machen willst, wird meist bei dem 8" Newton zur EQ6-R geraten... war bei mir auch so...

Das wäre dann das hier... bei mir warens im Oktober noch schlappe 400 EUR weniger...
https://www.teleskop-spezialisten.d...Okular-Barlow-variabler-Mondfilter::1508.html

Habe auch eine Vollformat DSLR dran... die war schon vorhanden... was mit der Kombi geht (sicher noch viel mehr) kannst Du z.B. bei meinen Bildern sehen - sorry, soll keine Werbeveranstaltung werden hier, aber ich finde es immer besser, wenn man mal was sieht, was womit geht - statt immer nur theoretisch drüber zu reden... mit einer Vollformat DSLR bekommst Du z.B. Andromeda noch ganz knapp drauf.. und der Orionnebel geht auch noch... mit APS-C Kamera sinds dann Ausschnitte...
 

Ulrike2312

Mitglied
Hallo Melissa,

es ist schon super viel über Technik etc. geschrieben worden - ich finde aber, ein ganz großer Faktor ist bisher außer Acht gelassen worden und der ist wichtiger als die Technik... und zwar das Persönliche... wie technikaffin bist Du, wie sehr kannst Du Dich etwas widmen, eintauchen, reinfriemeln, wie hoch ist Deine Frustrationsgrenze...

Es gibt Neulinge, die kommen mit Technik super klar.. und beherrschen relativ schnell ein etwas größeres Setup... ohne, dass es zu großen Problemen kommt.. dann gibts welche, die kommen zwar klar, aber die Frustrationsgrenze ist relativ gering und sie sind Perfektionisten... die haben dann leider nicht ganz so viel Spaß... und dann die, die mit der Technik nicht so klarkommen, aber eine hohe Frustrationsgrenze haben oder eben es aus Spaß machen und die Ergebnisse nicht gaaanz sooo wichtig sind..
Das ist es, was ich Melissa mit auf dem Weg geben wollte - nur mit anderen Worten. Die Technik sollte man nicht unterschätzen. Bei den ganzen Youtube-Tutorials sieht das immer einfach aus, aber wenn man es dann selbst machen muss, sieht es schon anders aus.

Tipp: Aufbau immer erst im Hellen üben, damit's im Dunklen dann leichter von der Hand geht. Aber selbst wenn man den Aufbau beherrscht, kann noch so vieles schiefgehen. Ich hab bisher einmal ein Bild mit Guiding auf einer EQ 6 + Refraktor probiert. Am Ende des Abends nach guten 3 h mit jeweils fünf Minuten Belichtungszeit haben wir gemerkt, dass die Monti aus irgendwelchen Gründen ständig den Guidingstern verloren hatte. Da war von den Aufnahmen natürlich nichts zu gebrauchen. Abgesehen davon waren wir auch nicht am richtigen Objekt... Aber das passiert, wenn kein GoTo dabei ist. Aus meiner Sicht ist für einen Anfänger ohne Kenntnisse in der Astrofotografie schon eine einfache Star Adventurer + Kamera und Objektiv eine Herausforderung. Den 8" Zoll Newton nehme ich nur zur Beobachtung :)
 

TopGun

Mitglied
Aber das passiert, wenn kein GoTo dabei ist. Aus meiner Sicht ist für einen Anfänger ohne Kenntnisse in der Astrofotografie schon eine einfache Star Adventurer + Kamera und Objektiv eine Herausforderung. Den 8" Zoll Newton nehme ich nur zur Beobachtung :)

ja, man muss halt ein bisschen Feingefühl und Genauigkeit auch beachten... also was z.B. Polar Alignment angeht und die Ausbalancierung.. man braucht kein "Beamter" sein und überpingelig sein, aber halt schon akkurat..

Mal wertfrei aus meiner persönlichen Bubble: Ich bin da ganz ehrlich, ich versteh das immer nicht so ganz, was da schiefgehen kann, wenn man wirklich genau bei der Sache ist, aufpasst und alles so macht, wie es beschrieben ist. Aber da steck ich dann zu wenig in den Köpfen Anderer... Vielleicht ein doofer Vergleich, aber das ist vielleicht son bisschen wie der Ehrgeiz in Freizeitfussballmannschaften vs. eben wirklich in einem Verein zu spielen.
 
Oben