Ciao Kyoko12,
Du schreibst oben, dass Mond und Sonne hinter einer Wolke standen und Du - dadurch gefiltert - die beiden sehen konntest. Die Helligkeit des Mondes an diesem Tag war -1.7mag. Selbst Planeten kann man - wohlgemerkt mit Teleskopen - erst etwa sehen wenn sie -1mag haben am Taghimmel. Dann auch nur wenn der Himmel klar und stahlblau ist (extrem gute Durchsicht). Nun ist diese Helligkeit beim Mond auch noch auf eine Scheibe von 1/2 Grad Durchmesser verschmiert. Der Kontrast Himmel/Mondrand also NOCHMAL um einige Grössenordnungen (will sagen auch Grössenklassen) geringer.
Sagen wir ein Stern/Planet hat 30 arcsec Durchmesser (und die -1mag Helligkeit, sagen wir Jupiter). Der Mond hat aber 1800 arcsec Durchmesser. Die Helligkeit verteilt sich also auf eine ca 3600 grössere Fläche, macht satte 9 mag schwächere Flächenhelligkeit des Mondrandes.
Das kann man nicht sehen im Kontrast zu dem hellen (und hinter Wolken gefilterten) Taghimmel ! - zumindest wenn es keine Spezialeffekte gibt irgendwie, die wir hier bisher nicht berücksichtigt haben.
Du solltest also mal ernsthaft checken, wie Du Deine Beobachtung auf Falschheit überprüfen kannst (z.B. mal den Kopf drehen beim Beobachten und schauen ob sich der 'Mond' mitdreht...). Argumente, dass etwas richtig sein soll findet man nämlich fast immer.
Schöne Grüsse
Peter
PS: Oder sollte das ganze eine soziologische Studie sein, wie mit Andersdenkenden hier im Forum umgegangen wird ...

?
PS2: Auch schade, dass Du keinen richtigen Namen hast, Kyoko12 ! Komisch. Vielleicht ist das alles nur 'n Witz, hä ?! I'm getting bored by this.