ansgar09
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Hallo zusammen!
Solange es bedeckt ist, kurz die Beobachtungen vom Wochenende nachgereicht. Der zügig kletternde 46PWirtanen war natürlich immer zuerst im Okular. Drei Nächte hatte ich ihn im Garten durch Wolkenlücken mit Fernglas und Großfernglas verfolgt, unterhalb von Menkar war er immer leicht zu finden, im Großfernglass bei 30x am schönsten. Im Vergleich zu M33 größer und einfacher! Bei hoher Vergrößerung im Dobson, gab es dann außer einer hellen Kernregion auch nicht mehr an Details.
Interessant war die Umgebung von 46PWirtanen im Walfisch: Nicht weit entfernt war bei 30x im GFG die recht kleine und helle M77 bei einer markanten Dreierkette auszumachen. Mutig geworden, taste ich mich dann zu NGC1055 (mv 10,6mag) vor – schwach, oval, gerade so indirekt zwischen zwei Sternchen, etwas nach unten versetzt. Einfacher war dann die flächenhellere NGC936 mv 10,1mag. Andere Galaxien blieben verborgen, die waren dann im mv Bereich <11mag.
Die Nacht vom Montag wurde richtig klar (unter der Woche das Rausfahren aber zu mühsam), der 16“Dobson in den Garten gestellt und die Straßenlaterne verschattet. In der Andromeda war ein Staubband zu sehen, in M33 einige Sternentstehungsregionen, besonders mit UHC-S Filter. Das ist für den Standort schon richtig gut. Allerdings durch das seeing begrenzt waren 180fach das Maximum. Die Galaxien vom Vorabend wurden nachbeobachtet, M77 mit deutlicher Struktur, bei der länglichen NGC936 waren noch kleine Sternchen, wo ich sie zuvor mit 30x im GroßFG ausgemacht hatte – doch Einbildung?
Ein Großteil der verbleibenden Zeit schwenkte ich zum Orion. M42, Kommanebel (top!) mit und ohne Filter, der Flammennebel (groß und Teilungen zu sehen) und der „running man“.
So, und dann das Schmankerl – der neu erworbene Hbeta Filter (Baader)... Ehrlich - ich habe seit dem ersten Quelle Newton (114mm Spiegel) davon geträumt und vergeblich probiert B33 zu sichten. Gemein, wie man die Fotos in Katalogen, Bedienungsanleitungen usw. abdruckt. Jetzt, 35 Jahre später, belesen (auch hier im Forum - habt Dank!) und mit der entsprechenden Ausrüstung, war es dann soweit. Im 24mm und 18mm Okular (100x) war B33 als dunkle Bucht sofort sichtbar, wenn Alnitak aus der Bildfläche verschwand. 180 fach war dann nicht so gut, dunkleres Bild und IC434 nur als Ausschnitt zu sehen. Mit viel Augenverdrehen versuchte ich zu raten, wohin eine Pferdeschnauze zeigen könnte. Richtig – in Richtung Alnitak – naja 50% Wahrscheinlichkeit sind wohl keine sichere Sichtung. Auch noch den Vergleich, wie oft zuvor, mit UHC Filter: nichts zu wollen, der Flammennebel ja, aber IC434 -Fehlanzeige.
Also mit Hbeta Filter und 16Zoll geht was - auch bei nicht optimalen Bedingungen, bin sehr zufrieden!
Den Abschluß machte dann noch der „Affenkopfnebel“ um den Sternhaufen NGC2175 wiederum mit UHC Filter in den Zwillingen, gut zu finden in der Nähe von M35.
CS und hoffen wir auf wirklich klare Winternächte, Ansgar
Solange es bedeckt ist, kurz die Beobachtungen vom Wochenende nachgereicht. Der zügig kletternde 46PWirtanen war natürlich immer zuerst im Okular. Drei Nächte hatte ich ihn im Garten durch Wolkenlücken mit Fernglas und Großfernglas verfolgt, unterhalb von Menkar war er immer leicht zu finden, im Großfernglass bei 30x am schönsten. Im Vergleich zu M33 größer und einfacher! Bei hoher Vergrößerung im Dobson, gab es dann außer einer hellen Kernregion auch nicht mehr an Details.
Interessant war die Umgebung von 46PWirtanen im Walfisch: Nicht weit entfernt war bei 30x im GFG die recht kleine und helle M77 bei einer markanten Dreierkette auszumachen. Mutig geworden, taste ich mich dann zu NGC1055 (mv 10,6mag) vor – schwach, oval, gerade so indirekt zwischen zwei Sternchen, etwas nach unten versetzt. Einfacher war dann die flächenhellere NGC936 mv 10,1mag. Andere Galaxien blieben verborgen, die waren dann im mv Bereich <11mag.
Die Nacht vom Montag wurde richtig klar (unter der Woche das Rausfahren aber zu mühsam), der 16“Dobson in den Garten gestellt und die Straßenlaterne verschattet. In der Andromeda war ein Staubband zu sehen, in M33 einige Sternentstehungsregionen, besonders mit UHC-S Filter. Das ist für den Standort schon richtig gut. Allerdings durch das seeing begrenzt waren 180fach das Maximum. Die Galaxien vom Vorabend wurden nachbeobachtet, M77 mit deutlicher Struktur, bei der länglichen NGC936 waren noch kleine Sternchen, wo ich sie zuvor mit 30x im GroßFG ausgemacht hatte – doch Einbildung?
Ein Großteil der verbleibenden Zeit schwenkte ich zum Orion. M42, Kommanebel (top!) mit und ohne Filter, der Flammennebel (groß und Teilungen zu sehen) und der „running man“.
So, und dann das Schmankerl – der neu erworbene Hbeta Filter (Baader)... Ehrlich - ich habe seit dem ersten Quelle Newton (114mm Spiegel) davon geträumt und vergeblich probiert B33 zu sichten. Gemein, wie man die Fotos in Katalogen, Bedienungsanleitungen usw. abdruckt. Jetzt, 35 Jahre später, belesen (auch hier im Forum - habt Dank!) und mit der entsprechenden Ausrüstung, war es dann soweit. Im 24mm und 18mm Okular (100x) war B33 als dunkle Bucht sofort sichtbar, wenn Alnitak aus der Bildfläche verschwand. 180 fach war dann nicht so gut, dunkleres Bild und IC434 nur als Ausschnitt zu sehen. Mit viel Augenverdrehen versuchte ich zu raten, wohin eine Pferdeschnauze zeigen könnte. Richtig – in Richtung Alnitak – naja 50% Wahrscheinlichkeit sind wohl keine sichere Sichtung. Auch noch den Vergleich, wie oft zuvor, mit UHC Filter: nichts zu wollen, der Flammennebel ja, aber IC434 -Fehlanzeige.
Also mit Hbeta Filter und 16Zoll geht was - auch bei nicht optimalen Bedingungen, bin sehr zufrieden!
Den Abschluß machte dann noch der „Affenkopfnebel“ um den Sternhaufen NGC2175 wiederum mit UHC Filter in den Zwillingen, gut zu finden in der Nähe von M35.
CS und hoffen wir auf wirklich klare Winternächte, Ansgar