Von C14 auf 3.1"

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uranometria

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Hallo zusammen,

vom C14 in der Sternwarte noch begeistert schwang ich mich auf in den nächtlichen Garten. Um mir den Aufbau und das Schleppen einer EQ5 und dem Newton samt Zubehör zu ersparen nahm ich meinen Wanderrucksack und ein leichtes Fotostativ mit.

Der 80mm Refraktor schaffte es, die M81 unter einem etwas mehr als 5mag-Himmel so darzustellen, wie ein C14 die M65 über der Lichtglocke einer Großstadt. Das war der visuelle Eindruck - mag nicht nachrechnen, ob es sein kann.

Ich ging mit dem 19mm Pano kurz auf M13, M92 und M3 - mit dem Leuchtpunktsucher, einer ungefähren Ahnung wo die Teile liegen und 3° GF sofort gefunden.
Jetzt machte es doch wieder Spaß, klar sah der M3 im C14 in kleinste Sterne bis fast zum Zentrum aufgelöst, eindrucksvoller aus.

Also schnell zur M51 mit ihrem kleinen Begleiter, der M101 (schwach, aber groß) und natürlich M81/82. Diese kann im 80/400 Refraktor bis 44x gut vergrößert und angeschaut werden. Strukturen sind da Fehlanzeige, eher Helligkeitsschwankungen.

Doch Dunkelheit und ein wenig astronomisches Sehen half mir an dem 80mm Refraktor doch noch bis zum Eulennebel (gut mit UHC) und der M108 (10,5mag), welche unter dem etwas über 5mag-Himmel die Grenze darstellen sollte. Von der M108 zum Eulennebel habe ich die Sterne nach möglichst schwachen Exemplaren durchschaut. Im Nachhinein habe ich in HNSKY nachgeschaut und Sterne bis 11.6m sehen können. Mit einem TSSWM 9mm ... ganz okay.

Trotz des Abstiegs auf ein 80mm, hat es Spaß gemacht. Warum?
Der Himmel war dunkler ... das macht richtig was aus.

Ich nehme an, ihr schaut gerade mit euren großen Geräten und wünsche euch einen klasse Himmel da draußen.

CS,
Stefan
 
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