Vor lauter Wald..............die Bäume nicht mehr

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

yosemite

Mitglied
Liebe Astronomiegemeinde,
Schon als Kind, der Eine und Andere unter Euch wird das sicherlich noch kennen, vor einem kleinen s/w Kasten, Professor Heinz Haber auf der Mattscheibe, aus Metallstäben, Gummibäder und Seilen wurde unser Sonnensystem gebastelt und uns näher gebracht. Aus Interesse verfolgt man mit Hoimar v. Ditfurth über Joachim Bublath und diversen anderen Dokumentationen eine Suche nach der „Einen Formel“ und lernt mit der Zeit etwas über die „ganz Großen Dinge“ und „ganz Kleinen Dinge“ kennen. Dann kommen im Laufe der Jahre noch einige Dinge die dazwischen liegen. Und dann kommt die Zeit, wo man sich eine Teleskopausrüstung kaufen will. Und siehe da, alle o. g. Bemühungen und Erfolge können vernachlässigt werden, denn jetzt wird es richtig schwierig.
Verfolgt man die Foren, viele hilfreiche und gut gemeinte Homepage , so ergibt sich für mich ein Bild, das irgendwie alle Recht haben, das zeigt mir zumindest, dass hinter vielen Homepage doch ein fundiertes Wissen stecken muss, denn auch das ist mir aufgefallen, dass auf den Seiten schon die Vor –und Nachteile eines bestimmten System, meistens sogar ausführlich beschrieben werden. Doch beobachte ich auch, dass möglicherweise viele Profis unter Euch Vorlieben für das ein oder Andere Equipment haben, dennoch möchte ich euch heute um Rat fragen.

Dazu werde ich zunächst meinen Standort beschreiben. Ich befinde mich im Nordwestlichen Teil des Münsterlandes. Münster, die nächst mittlere Großstadt liegt ca. 25 Km östlich meines überwiegend genutzten Beobachtungspunktes. Vom Süden bis Westen habe ich nach Augenadaption eine Sicht von etwa 5,1 – 5,5mag, manchmal auch mehr, glaube ich zumindest. Die Milchstraße ist deutlich zu erkennen. Ich wohne ganz am Rand eines kleinen Dorfes, das einzige Licht, was die Sicht etwas trübt, ist eine gelbe, verschmutze Straßenlaterne, deren Licht ich aber umleiten kann. 2 Autominuten weiter stört eigentlich kein Licht, sieht man von der wohl allgemeinen Luftverschmutzungen ab, was möglicherweise am Rand von Großstädten üblich ist. Ich wohne halt auf dem Land.
Den nächtlichen Himmel Beobachte ich seit drei Jahren mit einem im Discounter erworbenen (übrigens für 10 Euro, wollte wohl niemand haben) Meade ETX-70. In dem Kontext zu den 10 Euro, (etwa 170 € normalerweise) hatte ich sogar hin und wieder recht gute Erfolge, gut, mit der Go Tu Steuerung habe ich jede Menge schwarzen Löcher gesehen, aber wer kann das schon mit einem teuren Equipment behaupten. Also musste ich selber suchen. Ich habe mich hierbei auf die Objekte konzentriert, die man auch noch mit dem Auge wahr nehmen kann. Nach ca. 5 min Zittern und hatte man den Fokus getroffen, war das Ergebnis gar nicht mal so schlecht. Die Nachführung war erträglich, mit Barlow schwierig. Der Saturn ist deutlich zu erkennen, die Strukturen auf dem Jupiter sind zu erkennen ( Okular 4mm, 2x Barlow). Da geht noch mehr, dachte ich mir zumindest, und kaufte mir ein Pfund Okular, dass Baader Hyperion 5mm. Jetzt stand ich da, das Okular fast so schwer und groß wie der Tubus, Aus dem Zittern wurde eine Fahne die im Sturm weht, aber wieder, hatte das Zittern (wenn überhaupt) aufgehört und ich den Fokus getroffen, war das Ergebnis deutlich besser, diesmal allerdings ohne Barlow.

Nun meine erste Frage,: Erreiche ich durch eine erheblich teurere Ausrüstung (geplant sind 4000€ einschl. Zubehör) auch einen dem endsprechenden Qualitätssprung?. Dieses alles zunächst auf die visuelle Beobachtung bezogen, mir ist dabei bewusst, dass ich durch welche Öffnung auch immer, keine überaus bunten Deep-Sky Objekte bewundern kann.

Ursprünglich hatte ich eine Deutsche Montierung geplant, die 2000€ nicht überschreiten sollte.
Dazu meine zweite Frage: In den vielen Online Shops spricht man von „gut, oder sehr gut, wie auch hin und wieder hervorragend für die Astrofotografie geeignet oder sie wird dazu empfohlen.
Nach meinem Verständnis ist eine Montierung so gut, wie Ihre Nachführgenauigkeit bei der angepriesen Belastbarkeit. Da man selten bis gar nicht liest, nicht für die Fotografie geeignet, muss ich da als Laie denken, dass gut schlecht ist, oder sehr gut mittelmäßig ist, so das möglicherweise nur die hervorragend geeignete Montierungen für die ernsthaften Hobbyastronomiefotos in Frage kommen? Das Gleiche gilt übrigens auch für die Stabilität. Die Aufnahmemethode sollte bei der Beantwortung möglichst vernachlässigt werden. Denn erst kommt das Stativ oder Säule, dann die Montierung, dann die Optik usw. und jede Einheit im System (unterschiedliche Systeme erfordern unterschiedliche Einheiten) sollte für sich funktionieren.

Eine Einheit eines Systems möchte ich auch ansprechen. Durch welchen Tubus man auch schauen will, es erfordert Okulare. Fasst bei jedem Online Shop werden die Okulare alle als gute bis ausgezeichnete Okulare präsentiert, egal ob 15 oder 500 €. Es wird hier und da schon auf besondere Umstände, auf lichtstarke oder eher lichtschwache Optiken hingewiesen, doch auch im Speziellen gibt es ja die o.g. Preisunterschiede. Viele Anbieter sind so kreativ, und beschreiben ein preiswertes Okular etwa so, als dass man eigentlich das ganze Leben auf gerade dieses Okular gewartet hat, wäre das nicht genug, wird mit jedem Euro mehr die Beschreibungen immer schöner und dem Kunden wird suggeriert, das man ja eigentlich kein „Raumschiff“ mehr benötigt, da es ja jetzt die hervorragenden Okulare gibt. Nicht, dass ich das nicht verstehe, der Rubel muss rollen, aber wie muss ich das als Laie ernst nehmen.
Hierauf bezieht sich meine dritte Frage: Sieht nur ein geübter die unterschiedlichen Nuancen eines Okular, oder sieht man auch als Laie, dass die „teureren Okulare“ auch die qualitativ Besseren sind?
Zumindest bei dem Hyperion konnte ich eine bessere Qualität feststellen als die durch das ETX mitgelieferten Okulare mir geboten haben. Aber nach oben hin, zumindest was den Preis angeht, so scheint es, geht noch eine Menge.

Nun zu den grundsätzlichen Ausrüstungsvarianten: Ein Newton kommt für mich nicht in Frage. Mein regelmäßiger Beobachtungsort ( Balkon 1,30 Meter tief und 4 m breit)lässt diese Proportionen nicht zu und schon gar nicht auf einer deutsche Montierung. Ein Dobson ebenso nicht. Von der Vorstellung, dass ein gutes visuelles System auch als gutes fotographisches System zu gebrauchen ist, habe ich mich verabschiedet. Bei all meinem Überlegungen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es nur eine vernünftige Variantenkombination gibt: Ein System für die visuelle Beobachtung und ein System für die fotografische Anwendung. Anfangen möchte ich mit der visuellen Beobachtung, durch das ETX habe ich ja nur die Objekte beobachtet, die ohnehin mit den Augen zu sehen waren, nur halt etwas größer. Das System zur Astrofotografie muss dann etwas länger warten. Da ich aber die Herausforderung liebe, kommt nun die vierte Frage: Zur visuellen Beobachtung ist mein Wunsch auf das 11“ CPC in der Gabelmontierung gerichtet. In wie weit lässt sich das System auf der Pohlhöhenwiege noch belasten, um zumindest die ersten Fotografischen Ansätze zu unternehmen? An einer Säule dafür denke ich dabei auch.

An dieser Stelle sollte ich mich mal bei Euch bedanken, für die Geduld, die Ihr bisher aufgebracht habt.

Zwei Zubehörteile verdienen noch eine besondere Aufmerksamkeit, denn wären Sie nicht nötig, wären sie sicherlich eine teure Verschwendung.
Zum einen der Okularauszug. Frage fünf: Ist ein Okularauszug für die visuelle Beobachtung am CPC notwendig? Für mich ist notwendig, wenn sich der Fokus erheblich leichter finden lässt. Ich hab halt ärgerliche Erfahrungen mit dem ETX gemacht. Die Idee dabei ist natürlich auch, diesen später fotografisch zu nutzen.
Zum Anderen der 2“ UHC-Filter von Astronomik. Frage sechs: Lässt sich ein Glasfilter mit einer sehr geringen Fertigungstoleranz, das auch noch das Licht in verschiedenen Wellenlängen absorbieren oder reflektieren soll, überhaupt für diesen Preis so herstellen, dass man bei der Beobachtung von Deep-Sky Objekten visuell wirklich einen Vorteil hat? Und lässt sich diese Filter später auch für die Astro-Fotografie verwenden? Dieser Filter wird als visueller Filter angeboten.

So, ich denke, dass ich Euch möglicherweise genug genervt habe und bedanke mich an dieser Stelle für Eure Aufmerksamkeit.

Über Meinungen und Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen. Zu meinem Thema hätte ich einen Spruch von Winston Churchill:

„Ich kann nicht alle Fehler selber machen, ich muss auch Anderen eine Chance dazu geben“

In diesem Sinne verbleibe ich mit einem freundlichen Gruß

Wolfgang

 
Hallo,
Ich möchte deine Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantworten d:-)!

Frage 1:
Großer Qualitätssprung kann man leider sehr subjektiv auslegen und für 4000 Euro kann man sehr viel unterschiedliche Dinge kaufen. Solange du da nicht präziser wirst, kann ich dir da keine Antwort drauf geben. Was zum Beispiel möchtest du denn vor allem beobachten? Was das 11" Teleskop angeht was du im weiteren Verlauf in Erwägung ziehst, hat es den Vorteil einer großen Öffnung was für Deepskybeobachtungen förderlich ist. Allerdings ist die Brennweite sehr lang, sodass es schwer wird einen großen Bildausschnitt zu bekommen. Planetenbeobachtung sind sehr Oft garnicht so von der Öffnung des Teleskop begrenzt, sondern das Luftflimmern beschhränkt eine hohe Vergrößerung.

Frage2 versteh ich nicht so Recht

Frage3 Ja man kann auch als Laie einen teilweise deutlichen Unterschied zwischen guten und schlechten Okularen erkennen. Beziehungsweise zwischen den unterschiedlichen Bauarten

Frage4 kann ich nichts zu sagen.

Frage 5 versteh ich nicht.

FRage6 Hast du da bestimmte Filter im Auge?


Gruß Deadlock
 
Hallo Wolfgang,
willkommen im Forum.

Deine Vorstellung, Ideen und Wünsche hast Du ja sehr ausführlich dargestellt, das ist eine gute Grundlage.

Gehen wir mal Deine Fragen an:

zu 1) für die visuelle Beobachtung würde ich das so nicht unterschreiben - einen sehr deutlichen Qualitätssprung zu Deinem ETX erreichst Du auch schon mit wesentlich weniger Geld. Natürlich gibt es Spezialisten für Planetenbeobachtung (lange Brennweite, möglichst obstruktionsfrei, nachgeführt) und es gibt Spezialisten für die DeepSky-Beobachtung (ÖFFNUNG, lichtstark, transportabel unter dunklen Himmel).
Dazwischen muss man abwägen und/oder Kompromisse schließen.
Da Du Newton/Dobson ausschließt, wird es enger, aber 4000,- Taler braucht es für ein gutes visuelles System sicher nicht.

zu 2) Papier ist geduldig und die Werbung sugeriert viele "sehr gute Produkte" - da ist es hilfreich, Erfahrungen aus der Praxis dagegen zu halten (z.B. mit einem Besuch eines Teleskoptreffens oder einer Messe)
z.B. dort wurde versucht, sowas mal zu dokumentieren: http://www.montidatenbank.de/
Für die Fotografie ist eine belastbare, stabile, gleichmässig laufende Montierung das Allerwichtigste.

zu 3) man sieht einen deutlichen Unterschied zwischen z.B. einem Plössl und einem guten Widefield-Okular, man sieht auch einen Unterschied zwischen einem unvergüteten und einem "fully multicoated" - aber es ist wie überall: die letzten ca. 5% Leistung kosten exponentiell mehr Geld
Das Okularthema ist besonders subjektiv, da sollte man def. selber testen an seinem auserwählten System. Testberichte können da nur Anhaltspunkte geben.
Wenn das Gerät feststeht (hier besonders das Öffnungsverhältnis), sollte man die Palette darauf ausrichten.

zu 4) die angebotene Standard-Polhöhenwiege zum C11 gilt nicht als besonders stabil, es gibt da aber 1-2 gute Projekte im Web, die auch kommerziell angeboten werden.
Wenn ein C11 fotografisch genutzt werden soll, würde ich aber definitiv eine deutsche Montierung der entspr. Gewichtsklasse vorziehen.

zu 5) ich denke nein, da würde ich eher über einen Motorfokusser nachdenken, um das C11 nicht berühren zu müssen beim fokussieren
Fotografisch könnte ein OAZ interessant werden, wenn das SC an Spiegelshifting leidet.

zu 6) diese Filter sind planoptisch poliert mit vielen aufgedampften Schichten und funktionieren sehr gut, trotz "günstigem" Preis. Als ersten Filter würde ich aber eher einen OIII wählen, da er den deutlicheren Effekt bringt mMn.
Ein visueller Filter macht im IR wieder auf und ist daher für die Fotografie nicht geeignet (Kameras sind auch im IR empfindlich, was dann zu Unschärfen führt) - dazu gibt es spezielle CCD-Filter.

Soweit mal meine Gedanken dazu...
 
Hallo

Für die Rückmeldungen die ich nach so kurzer Zeit bekommen habe, möchte ich mich schon jetzt bedanken, und auf weitere freue ich mich.

Viele nützliche Augenöffner sind dabei, die im Einzelnen möglicherweise alle seine Berechtigung finden.
Vielleicht noch mal zu meinen Ansätzen mit der Astro-Fotografie. Hier dachte ich daran mein vorhandenes Kamera-Equipment (Canon 400 D mit verschiedenen Objektiven) Huckepack auf das C 11 zu setzen, das seinerseits auf der Pohlhöhenwiege sitzt.

Bei dieser Art der Fotografie werde ich schon mit vielen Schwierigkeiten rechnen müssen und kann mir dabei schon mal die „Hörner“ abwetzen. Und diese Erfahrungen die ich dabei machen werde, sind sicherlich später bei jedem Fotografischen System nutzbar.

Nun zu meinem Optikwunsch: Das es für viele Objekte an unserem Himmel unterschiedliche Beobachtungsmöglichkeiten gibt, davon bin ich überzeugt. Nun weis ich als Beobachtungsanfänger aber jetzt noch nicht, welche Objekte mich wirklich interessieren. Also Bemühe ich mich eine Optik zu finden mit der ich zwar nicht alles 100%-zig sehe, aber mich zumindest soweit orientieren kann,
dass in mir der Wunsch entsteht mir die eine oder andere Sache mal etwas näher anzuschauen.

Die von Ralf beantwortete Frage zu den Okularen, war mir sehr hilfreich. Ich habe im leben gelernt, auch mit etwas weniger zufrieden zu sein und auch sein zu müssen.

Mit dem gut-schlecht, sehr gut-mittelmäßig…usw., meine ich, dass für einen Laien, der zwar etwas von der Tages-Fotografie verseht, schwer zu erkennen ist, bei welchen Belichtungszeiten eine Montierung schlapp macht. Hier meine ich nicht die Tragkraft einer Montierung.

Auf weitere Meinungen und Erfahrungen freue ich mich.

MfG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

wie Ralf auch schon schrieb, würde ich ebenfalls die dt. Montierung fotografisch vorziehen. Damit sparst du dir schon mal ein grundlegendes Problem der Gabelmontierung: Die Bildfelddrehung. Selbst auf einer kleinen Montierung mit Motor, läuft meine 1000D bei 17mm Brennweite 5min ohne Striche (den Rest versaut die Randunschärfe des Objektivs...).

Auf einer Säule montiert ist der Platzbedarf einer dt. Montierung auch nicht wesentlich größer als bei der Gabel, so kannst du auf jeden Fall bei einer Montierung bleiben.

Falls du über kurz oder lang in die Fotografie durchs Teleskop einsteigen willst, wirst du auch um das Thema Guiding nicht herum kommen. Nachführfehler durch Schneckenspiel usw. haben die Montierungen unter 4k alle, so dass du bei längeren Belichtungszeiten und hoher Brennweite (mehrere Minuten bei 2m+) auf jeden Fall guiden musst. Und auch dabei ist die dt. Montierung im Vorteil. Für EQ6 und CGEM gibt es haufenweise Beiträge zum Thema Guiding und auch massig Soft- und Hardwarelösungen diese gut zu realisieren.

Bei der Optik gebe ich dir nur zu bedenken, dass das C11 mit 2800mm Brennweite schon spezieller ist. Nicht ohne Grund wird meist ein 8" f/6 System als guter Einstieg empfohlen. Damit lassen sich kleine wie auch hohe Vergrößerungen recht gut realisieren und gerade die kleinen Vergrößerungen sind das Problem am C11. Selbst mit einem 50mm 2" Okular liegt die Vergrößerung bei 56fach. Ein Gefühl für die Vergrößerung als Maß zu vermitteln ist schwierig, was mir dazu einfällt wäre der Deep-Sky Reiseführer als Buch. Das ist voll von Zeichnungen der Messier-Objekte und einiger anderer, jeweils mit Angabe der Geräte und verwendeter Vergrößerung. Daraus ergibt sich ein sehr guter Überblick, was mit welchem Instrument möglich ist und vor allem was man sehen kann (nicht die schönen bunten Astrofotos, sondern Zeichnungen).

CS Markus
 
Hallo Markus
Wenn man ein ETX-70 bei einer Vergrößerung
70 X als Dobdon benutzt, bekommt man ein Gefühl für die Winkelausdehnung. Das die Herausforderung mit einer Brennweite von 2800 mm erheblich größer ist, glaube ich zumindest.

MfG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ja bei 2800mm Brennweite wirst du keine größeren Gesichtsfelder erreichen können. Mit den langbrennweitigsten 2" Okularen wirst du auf nicht ganz 1° kommen (die Plejaden sind größer). Eine Gerät mit weniger Brennweite, aber ähnlicher Öffnung könnte dir mehr bieten, z.B. ein 10" Newton mit f/5 wäre bei über 2° mit den gleichen Okularen - aber eine recht großen AP.

CS,
Stefan
 
Hallo Wolfgang,

ich meinte weniger die Schwierigkeiten beim Aufsuchen, sondern eher das Problem, dass dir viele (wie ich finde) schöne Anblicke verwehrt bleiben, weil du von vorn herein zu sehr vergrößern musst! Die Plejaden sind nur ein Beispiel, der Doppelsternhaufen h und Chi Persei ein anderes Beispiel, welches du in einem C11 niemals ganz sehen wirst... Und selbst in meinem 6" f/5 sind diese beiden offenen Sternhaufen eine Wonne!

Gruß Markus
 
Hallo Marcus, hallo Steffan und auch ein Hallo an denen die mir geantwortet haben, und die es hoffentlich noch tuen werden.

Mein Plan B ist die CGEM in Verbindung mit einem TS Triplet APO 115/800mm zu benutzen. Hier hätte ich möglicherweise schnell Fotografische Erfolge. Aber ab wann ärgere ich mich, dass ich mich nicht doch für das CPC 11` entschieden habe.
MfG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ein Newton und Dobson kam für mich anfgangs auch überhaupt nicht in Frage. Erst als ich gemerkt habe, daß mich die 102mm Öffnung meines APOs, den ich von Anfang an überwiegend fotografisch nutze, die 150mm meines Achromaten und Maksutov Cassegrains visuell alles andere als vom Hocker hauen, habe ich mir einen 16" f/4,5 Martini-Dobson zugelegt. Der _haut_ mich vom Hocker.

EUR 4000,- würde ich für visuell nicht in ein Cassegrain oder einen Refraktor versenken. In einen Newton investiert, wirst Du _die_ Offenbarung erfahren, auch wenn Dein Balkon dafür nicht reichen wird. Dann mußt Du halt in den Garten oder auf's Feld. Vom Balkon aus werden höhere Vergrößerung wohl eh etwas turbulent wegen lokalem Seeing ausfallen.

Viele Grüße
Markus
 
Hallo zusammen!

@Markus: Das Öffnung durch nichts zu ersetzen ist, außer durch noch mehr Öffnung ist ja kein Geheimnis! Dabei stellt sich nur die Frage, wie weit will ich gehen (im wahrsten Sinne des Wortes).

@Wolfgang: Mit der CGEM machst du meiner Meinung nach nichts falsch. Auf dieser Montierung sollten weder TS APO noch C11 Probleme bereiten, demnach wirst du dir nur bedingt in den Ar*!" beißen, wenn du merkst, dass du eigentlich lieber mehr Brennweite hättest.
Ich kann dir nur aus meiner pers. Erfahrung sagen, es wird vermutlich eh nicht bei einer Optik bleiben. Ich habe (meine ersten Gehversuche mit einem 130/1000er Newton auf kleiner Montierung lasse ich mal Außen vor) 2 Jahre lang mit einem 6" f/5 Newton Beobachtet und Fotografiert. Am meisten fasziniert haben mich zu Anfang h- und chi-Persei und die Plejaden bei ca. 30facher Vergrößerung. Manchmal hätte ich mir sogar ein Okular mit mehr Brennweite gewünscht, da h und chi doch schon sehr an den Rand rückten... Problematisch wird´s halt bei hohen Vergrößerungen am Planten oder auch bei den Kugelsternhaufen, da fehlt vor allem einfach die Öffnung!

Ergänzt habe ich mein *entfernt* kürzlich um ein 8" LX200 OTA (Firstlights hier im Forum), den ich zum einen fotografisch mit der DSLR an den kleineren Objekten nutzen möchte und zum anderen mit der Webcam am Planeten/Mond aber eben auch visuell. Das ist zwar alles mein spezieller Anwendungsfall und auch kompromissbehaftet, aber wichtig ist vor dem Kauf eines so teuren Teleskops zu wissen, wozu man es nutzen will!

Und mal andersherum sepkuliert, du kaufst das CPC11 und merkst ganz schnell, dass dir die Großen Objekte mit geringer Vergrößerung erheblich mehr Spass machen als die hohen Vergrößerungen, die teilweise durch Balkonseeing beeinträchtigt werden... dann ergärst du dich eventuell nicht doch zu Anfang einen Newton/APO mit geringer Brennweite gekauft zu haben.

Zusammengefasst, die CGEM oder auch EQ6 würde ich pers. kaufen, egal welche der genannten Optiken es wird!
Auch wenn es vermutlich sehr eng wird auf deinem Balkon, werfe ich noch mal einen 8" f/4 Fotonewton in den Raum. Der ist zwar okularkritisch und will stets gut justiert sein, dafür lässt er sich aber auch sehr gut fotografisch nutzen, wobei das visuelle meiner Meinung nach nicht zu kurz kommt.

CS Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

wilkommen im Forum :)

Du hast ja schon etliche Gedanken sortiert. Das erleichtert die Beratung. Von wo aus willst spechteln? Balkon, Garten, oder Krempel ins Auto packen und wegfahren?

Daß Du im Moment noch nicht weißt, wohin Dich die Reise führt, ist normal. :Trost:

Ich würde nicht gleich und schon garnicht sofort ohne Erfahrung 4.000 Euro für "was eigenes" ausgeben.

Geh zur nächsten Sternwarte, schau da durch die Teleskope und laß Dir Zeit. Warte, welche Objekte Dich ansprechen.

Erreiche ich durch eine erheblich teurere Ausrüstung (geplant sind 4000€ einschl. Zubehör) auch einen dem endsprechenden Qualitätssprung?. Dieses alles zunächst auf die visuelle Beobachtung bezogen, mir ist dabei bewusst, dass ich durch welche Öffnung auch immer, keine überaus bunten Deep-Sky Objekte bewundern kann.

Gegenüber Deinem derzeitigen "Spielzeugteleskop" macht praktisch "jedes Paket" ab rund 5-600 Euro einen ordentlichen Qualitätssprung. :D

In den vielen Online Shops spricht man von „gut, oder sehr gut, wie auch hin und wieder hervorragend für die Astrofotografie geeignet oder sie wird dazu empfohlen.

Die kg Angaben bei der Belastbarkeit der Montierung beziehen sich auf "windstill" und "visuell". Zieh von der visuell angegebenen Belastbarkeit in kg 33 % ab, dann hast die maximale fotografische Belastbarkeit. Und dann rechne zum reinen Teleskopgewicht noch 3 kg dazu, denn die Kamera, Leitrohr, Guidingcam, Komakorrektoren, Flatner und Filter wiegen ja auch was. Also nie nur das Gewicht vom Teleskop rechnen!

Sieht nur ein geübter die unterschiedlichen Nuancen eines Okular, oder sieht man auch als Laie, dass die „teureren Okulare“ auch die qualitativ Besseren sind?

auch ein Laie kann beim direkten Vergleich sehen, ob Sterne direkt am Rand scharf abgebildet werden, oder nur noch in der Nähe oder gar nur in der Mitte. Mit welcher Qualität Du Dich zufrieden geben möchtest, kann ich nicht sagen.
Du kannst beim direkten Vergleich auch erkennen, wie groß das Gesichtsfeld der jeweiligen Okulartypen ausfällt.

Das machst am besten auf einem Teleskoptreffen. Da hast viele Amateure mit gleichen Teleskoptypen, aber unterschiedlichen Okularen beieinander ;) Und normalerweise läßt Dich jeder durchgucken...

Wichtig ist der Augenabstand. Falls Du Brillenträger bist, kann das ein Ausschlußkriterium für bestimmte Okulare sein.

Ein Newton kommt für mich nicht in Frage. Mein regelmäßiger Beobachtungsort ( Balkon 1,30 Meter tief und 4 m breit)lässt diese Proportionen nicht zu und schon gar nicht auf einer deutsche Montierung

das muß kein Ausschlußkriterium sein. Es kommt darauf an, was Du beobachten möchtest. Ich beobachte auch vom Balkon aus. Auf meiner Sphinx sitzt ein 8" Newton. Ich bin von der Gesundheit her nicht mehr in der Lage, meinen Kram dauernd über Treppen ins Auto zu schleppen und raus zu fahren. Da Du Prof. Haber ansprichst, dürftest Du grob in meinem Alter sein und solltest auch an das Gewicht denken. Bei Planeten hab ich rießen Spaß. Von Süden bis Westen kann ich 2-3 Stunden jeden Abend Jupiter beobachten und fotografieren. :)

Zur visuellen Beobachtung ist mein Wunsch auf das 11“ CPC in der Gabelmontierung gerichtet. In wie weit lässt sich das System auf der Pohlhöhenwiege noch belasten, um zumindest die ersten Fotografischen Ansätze zu unternehmen? An einer Säule dafür denke ich dabei auch.

Gabel is schön und gut für visuell, fotografisch ein "Nogo".

Vom angepeilten Cassegrain möchte ich Dir abraten. Für Einsteiger viel zu wenige Gesichtsfeld, beim Fotografieren sehr anspruchsvoll bezüglich Guiding wegen sehr langer Brennweite. Mit Polhöhenwiege läßt sich net vernünftig einnorden, mit Gabel hast Bildfelddrehung. Ein C11 ist verdammt schwer. Nachts im Feld alleine Auf- und Abbauen? Mit kalten, tauben Fingern? Ich würde mir das nicht antun... Das Stativ, welches ein C11 samt Montierung tragen kann, ist verdammt sperrig. Und ne Säule auf den Balkon betonieren? Hui, mutig ?)

Ist ein Okularauszug für die visuelle Beobachtung am CPC notwendig? Für mich ist notwendig, wenn sich der Fokus erheblich leichter finden lässt.

Ein ordentlicher Okularauszug läßt sich justieren. Dann läuft er butterweich. Nach max. 1 Sekunde sollte nix mehr schwingen, wenn man am ein Teleskop ranlangt. Deine negativen Erfahrungen kommen vom dem Spielzeug, mit dem Du Dich grad abmühst. ;)

Kauf gleich einen mit 1:10 Untersetzung, das macht die Sache angenehmer. Und komfortabel (aber auch teurer) wirds mit Motorfokus, dann wackelt und zittert garnix :)

Jetzt schon das endgültige Teleskop zu kaufen ist praktisch unmöglich. Das geht erst, wenn Du weißt, was genau Dich besonders interessiert.

Du machst jedoch sicher nichts falsch, wenn Du für visuell in eine EQ6 oder CGEM investierst. Damit ist ein Ausbau auf Autoguiding bei der Montierung (für spätere fotografische Nutzung) gut möglich. Ein 8" Newton f=6 reicht unter Deinen Bedingungen (Milchstraße gut sichtbar) lange aus, ehe Dich der Öffnungswahn packt oder Du jedes mit 8" machbare Objekt am Himmel beobachtet hast. F=6 ist nicht sooo kritisch mit Okularen und später fürs Fotografieren investierst noch in einen (guten) Refraktor um 500 mm. ;)

Newton runter von der Montierung,, Kamera mit Teleobjektiven oder kleiner Refraktor drauf und ab geht die Post. :)

Mein Plan B ist die CGEM in Verbindung mit einem TS Triplet APO 115/800mm zu benutzen. Hier hätte ich möglicherweise schnell Fotografische Erfolge

Bei 800 mm Brennweite mußt unbedingt guiden. Ob klassisch mit Auge am Okular eines ebensolangen Leitrohrs oder per Guidingcam am Sucher. Sonst wird das nix mit Erfolg ;)

So, das waren meine Gedanken dazu...
 
Hallo Wolfgang,

Zitat von yosemite:
...Aber ab wann ärgere ich mich, dass ich mich nicht doch für das CPC 11` entschieden habe...

wenn du danach gehtst, darfst du dir nie ein Teleskop kaufen. Jedes Gerät hat seine konstruktionsbedingten Stärken und Schwächen. Ich selbst habe, auch mit anderen Sternfreunden, schon mit den verschiedensten Teleskoptypen beobachtet. Bei jedem Gerät könnte ich Aspekte nennen, warum ich es haben wollen würde, aber auch jedes Gerät hat widerum seine Nachteile, die ich weniger schön finde.

Wie meine Vorredner bereits sagten, das ideale Teleskop gibt es nicht, jedes Gerät ist ein Kompromiss. Darum fahren auch viele Sternducker zweigleisig mit zwei Teleskopen, die oft völlig gegensätzlich konzipiert sind. Z.B. ein Richfielder wie den 80mm "Volksapo" für große Gesichtsfelder, die Reise oder zum Schnellspechteln und ein großes Teleskop für hochaufgelöste Beobachtungen.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Astrogemeinede,

Zunächst mal vielen,vielen Dank fur Eure Rückmeldungen
Ich habe mir im Laufe des letzten Jahres viele Kombinationen angeschaut und mich etwas eingelesen.

Aus Euren Rückmeldung ist doch deutlich zu erkennen das eine Deutsche Montierung einfach flexiber ist. Jetz werde ich mich noch mal durch die Angebote welsen, mir noch mal die Tuben genauer anschauer und einige Kombinationen wurden auch genannt.

Das Teleskoptreffen in Kärnten würde mich interessieren, aber ohne Teleskop fahr ich da nicht hin.

Mal zu einer Volksternwarte kontakt aufnehmen würde ich auch jedem raten, nur vielleicht am Rande, ich bin ziehmlich Menschenscheu.

Also eine Deutsche Montierung und ..............

Über Empfehlungen und Links, welche Möglichkeiten sich bei der o.g. angeparten Summe bieten, vielleicht auch schon etwas für die ersten fotografische Erfolge freue ich mich.

MfG
Wofgang
 
Hallo Zusammen,
anderes System andere Fragen.
Wie ist eigentlich das Einblickverhalten beim Newton, ich mein natürlich die Körperhaltung.

Das hatte auch ein wenig Einfluss auf meine ursprünglichen Ideen. Wenn ich mir das im Internet anschaue, habe ich immer das gefühl, mich verrenken zu müsste.

MfG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

das "Einblickverhalten" ist meiner Meinung nach der größte Schwachpunkt des Newtons, sofern er auf einer dt. Montierung sitzt. Je nach Quadrant, in dem du gerade beoachtest, musst du den Tubus in den Schellen drehen um vernünftig und vor allem entspannt beobachten zu können! Da sind Refraktor und SC mit einem Zenitprisma im Vorteil...
Aber verrenken würde ich das am Newton auch nicht nennen.


Gruß Markus
 
Hallo zusammen,

unter Zuhilfenahme meines Taschrechrechners, muss ich doch zugeben, dass es für einen geübten Beobachter, doch etwas abenteuerlich klingt, als Laie gleich mit einer Brennweite von 2,8 m anzufangen.

Es ist doch immer wieder gut über die Dinge zu reden.

MfG
Wolfdgang
 
Hi Wolfgang,

Das Teleskoptreffen in Kärnten würde mich interessieren, aber ohne Teleskop fahr ich da nicht hin.

Stopp, falscher Gedankenansatz!

So ein Teleskoptreffen ist suuuper geeignet für einen Anfänger ohne Teleskop. Da kannst Du so gut wie jedes am Markt vorhandene und auch etliche selbergebaute Teleskope in Echt tagsüber angucken und triffst meist auch den Besitzer, der Dich das Teil mal anlangen läßt. So kannst Dir in Ruhe ein Urteil über Gewicht (Transport, Aufbau, Beobachtung) und Größe (Transport, Lagerung) machen. Merk Dir den Standort der für Dich interessanten Teleskope und geh nachts wieder hin. Dann kannst durchgucken. Wir Teleskopbesitzer sind stolz auf unsere Teile und lassen jeden gerne durchgucken, solange er höflich fragt. ;)

Wir als Amateure sind nicht am Verkauf interessiert und geben somit ehrlichere Auskunft über Schwächen und Stärken der unterschiedlichen Montierungen/Teleskope. ;)

Es muß ja nicht das Treffen in Kärnten sein. Es gibt doch auch welche in Deutschland. Das ITV z.B. oder auch kleinere, regionale...

Bei einem Teleskoptreffen ist das Gelände größer, die Beobachter und Besucher verteilen sich und es herrscht kein Gedränge. Auf einer Messe geht es da viel hektischer und mit "Tuchfühlung" zu.

Selbst der Besuch einer Sternwarte ist bei Deinem angesprochenen Handicap besser als ne Messe. Jetzt ist es abends kalt, da verirren sich eher wenige Besucher zu ner Sternwarte. Wenn Du vor dem Besuch der Sternwarte per mail, Brief oder Telefon Kontakt mit den Leuten aufnimmst, kann man eventuell sogar einen Termin nach einer öffentlichen Führung vereinbaren. ;)

Alternativ kannst auch die Ladengeschäfte der großen Teleskopshops besuchen. Nach Terminabsprache ist das wirklich kein Problem.

Ich würde an Deiner Stelle keinesweg was nur nach Ansicht im Katalog/Internet kaufen. Du mußt das Teil in echt gesehen haben!
 
Hallo Fee,

zu einem Hobby gehört auch ein wenig Familienpolitik,
und Kärnten könnte ich möglicherweise besser verkaufen als hier in der Nähe.

Aber mich interessiert schon 2000m Höhe, keine Wolken, vielleicht keine Luftzurbolenzen, kenne ich aus vergangenen Skiurlaube in den Alpen.

MfG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

also KEINE Turbulenzen gibt es nirgends, auch im Hochgebirge gibt es Seeing, wenn auch im Mittel wesentlich besseres als auf dem Land.

CS und VG Christian
 
Servus.

Aber mich interessiert schon 2000m Höhe, keine Wolken,

Vergiss nicht die Kälte. Anders als der Skiurlaub unter Tag kann die Nacht mit wenig Bewegung am Teleskop bei 2000 und mehr Höhenmeter sehr kalt werden. Sich dick anziehen ist auch im Sommer notwendig.


Auch im Hochgebirge, an den Alpenstandorten gibt es Seeing, was durchaus auch mal heftig sein kann, aber zum allergrößten Teil ist es an einem hohen Standort von den Bedingungen viel besser als auf dem "flachen Land".

zu einem Hobby gehört auch ein wenig Familienpolitik

Gerade in unserem Hobby ist das eine Gradwanderung, weil unser Hobby eben nachts stattfindet. Zwei Sachen - nachts beobachten und tagsüber einen Familienausflug - können sich durchaus in die Quere kommen.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Gerd,

Ja, als Angler weis ich wie kalt das nachts werden kann, und wenn ich mal fit in der Astro-Beobachtung bin, kann ich vielleicht beides miteinander verbinden. An den Plätzen, an denen wir unsere Angeln auswerfen, sind zumindest keine störenden Lichter. Dann klappt es vielleicht entweder mit den Fischen oder mit den Astro-Fotos.

MfG
Wolfgang
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben