Vorstellung Einsteigerset

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udalrich

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Hallo ihr Spechtler,

nachdem ich hier seit gut 3 Wochen mitlese und seit ein Paar Tagen angemeldet bin, möchte ich mich kurz vorstellen.

Ich heiße Udo und meine Hobbys sind Video- und Fotografieren, meine Computer nutze ich als Mittel zum Zweck.
Schon immer hat mich das was über der Wolkendecke passiert interessiert. Sobald ich die Haustür rausgehe ist mein erster Blick nach oben - nicht um das Wetter abzuschätzen. Sommers sitze/liege ich bei Tagesausklang oft stundenlang im Garten und schaue mir die Aktivitäten am Sternenhimmel an. Aber wie es meistens - zumindest bei mir - so ist, gibt es höhere Prioritäten, die einem das Ansparen eines Startersets zum Sternengucken verleiden.
Aber genug gelabert. Ich habe mir mit Eurer Hilfe ein Set zusammengestellt und möchte das auf diesem Weg einmal vorstellen:

Skywatcher Dobson 8", f/6
2" Barlow ED, Swan
2" 33mm-Okular Swan

Dem Telescop sind die 1,25" Okulare 25 und 10 mm beigelegt, die ich bei Nichtgefallen austauschen werde. Was mir unter Umständen fehlen würde wäre ein 5 oder 8 mm Okular. Ob da ein 2-Zöller notwendig ist, weiß ich nicht.
Offen ist noch, ob ein Zoomokular sinnvoll wäre. Weiterhin ist mir nicht bekannt, ob ein Justiergerät und ein Projektionssucher notwedig ist.
Und wenn ich jetzt noch brauchbare Literatur finde, könnte ich tatsächlich schon was in Angriff nehmen.

Achso! Was will ich eigendlich damit? Visuelle Planetenbeobachtung und DeepSky. Irgendwann (Langzeitplanung 4-5 Jahre) auch Fotografie.

Über Sinn und Unsinn meiner kleinen laienhaften Zusammestellung darf jetzt diskutiert werden.
Danke schon Mal im Voraus.
 
Hallo Udo,

ein 8", f/6 Dobsen wird ja als das Einsteigergerät schlecht hin angepriesen. Es werden Dir sicher auch gegenteilige Meinungen begegnen. Ich kann nur für mich sprechen: ich habe den Einstieg mit dem 8er Dobson nie bereut und würde es jedes mal wieder so machen. Zumal das Gerät Raum für Verbesserungen lässt und so auch hohen Ansprüchen gerecht werden kann.

Deine Brennweitenstaffelung ist sicher Brauchbar aber frage doch mal beim Händler nach ob er die beiliegenden Okulare nicht gegen andere ersetzen kann. Als Standratempfehlung haben sich 30/21/13/8mm durchgesetzt. Ob für dich ein 40mm Okular als Übersichtsokular in Frage kommt hängt von Deiner Himmelsqualität ab. Dafür solltest Du mindestens einen mag6 Himmel an Deinem Beobachtungsort vorfinden.

Offen ist noch, ob ein Zoomokular sinnvoll wäre. Weiterhin ist mir nicht bekannt, ob ein Justiergerät und ein Projektionssucher notwedig ist.
Und wenn ich jetzt noch brauchbare Literatur finde, könnte ich tatsächlich schon was in Angriff nehmen.

Achso! Was will ich eigendlich damit? Visuelle Planetenbeobachtung und DeepSky.

Da Du ja DeepSky an einem Dobson beobachten willst kommt nur ein Zoomokular mit großem scheinbaren Gesichtsfeld in Frage. Das einzige was es da gibt ist das Speers Waler Zoom 8-5mm Okular. Ich benutze es selbst am 8er Dobs und bin sehr zufrieden. Das große SGF macht das nachführen und auffinden am Dobson erheblich leichter.

Du brauchst auch auf jeden Fall etwas um Dein zukünftiges Gerät zu justieren. Ob Laser oder Cheshireokular muss Jeder für sich selbst entscheiden. Einer kommt mit dem Laser besser zurecht der Andere mit einem Cheshire. Mit dem Laser Kannst Du aber nicht das Komplette Scope Justieren. Die ersten Schritte können aber mit der beiliegende Plasikjustierhilfe gemacht werden.

Zu empfehlen ist auch noch eine drehbare Sternenkarte und ein Atlas. Ich benutze einen Leuchtpunktpeiler um die Objekte aufzufinden. Ob Peiler oder Sucherfernrohr ist ebenfalls Geschmackssache aber eins von beiden ist Pflicht.

Was mir unter Umständen fehlen würde wäre ein 5 oder 8 mm Okular. Ob da ein 2-Zöller notwendig ist, weiß ich nicht.

2" Okulare machen nur bei großen Brennweiten Sinn. Aber 5 oder 8mm bekommst Du auch gar nicht erst in 2" außer ich glauben bei den Ethos Okularen von Tele Vue, wo die eigentliche Öffnung aber auch nicht 2" hat.

Wenn Du hier schon eine Weile mit liest kennst Du sicher die einschlägigen Einsteiger-Webseiten die hier des öfteren genannt werden. Lies Dir da alles in ruhe durch. Es ist besser zu verstehen warum Diese und Jene Kaufentscheidung besser ist, als nur dem zu folgen was Dir hier im Forum gesagt wird.

LG & CS
Basti

PS:
Nur hochwertige Barlows in verbindung mit hochwertigen Okularen erzeugen zufriedenstellende Ergebnisse.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Es ist erstaunlich, wie sich hier die Mitwirkenden einbringen. Die beantworten auch die 1.000ste ähnlich klingende Frage (meine inbegriffen) mit einer Selbstverständlichkeit ... dafür meinen :respekt2:

Zitat von Basti_fantasti:
ein 8", f/6 Dobsen wird ja als das Einsteigergerät schlecht hin angepriesen. ... Zumal das Gerät Raum für Verbesserungen lässt und so auch hohen Ansprüchen gerecht werden kann.
Deshalb liebäugle ich auch mit diesem Gerät.

Zitat von Basti_fantasti:
... hängt von Deiner Himmelsqualität ab. Dafür solltest Du mindestens einen mag6 Himmel an Deinem Beobachtungsort vorfinden.
Da geht's schon los. wie bekomme ich das raus? Ich wohne ca. 10 km entfernt der Stadt, wenn ich im Dunkeln im Garten bin, sehe ich meine Füsse nicht. Sind das schon aussagekräftige Punkte?

Zitat von Basti_fantasti:
... Das einzige was es da gibt ist das Speers Waler Zoom 8-5mm Okular...
Zitat von Basti_fantasti:
Nur hochwertige Barlows in verbindung mit hochwertigen Okularen erzeugen zufriedenstellende Ergebnisse.
Also taugt das SWAN nicht für meine Zwecke? Über das Speers habe ich bei svenwienstein.de gelesen. Das verdoppelt direkt den Wert der Ausrüstung. ?)
Aber man muss ja nicht alles auf einmal haben. Redlich nährt sich das Einhörnchen.

Zitat von Basti_fantasti:
Zu empfehlen ist auch noch eine drehbare Sternenkarte und ein Atlas. ... Ob Peiler oder Sucherfernrohr ist ebenfalls Geschmackssache aber eins von beiden ist Pflicht.
Suchfernrohr ist ja drauf ... mal sehen, wie ich damit klar komme.

Was mir unter Umständen fehlen würde wäre ein 5 oder 8 mm Okular. ...
Ich werd' dann vorläufig ein 8mm anschaffen. Und für die beiliegenden okus werde ich 'nen Tausch beantragen. Gibt's da Referenzen?

Zitat von Basti_fantasti:
2" Okulare machen nur bei großen Brennweiten Sinn. ...
Ist mir auch eingefallen, aber da war mein Post schon weg. Ich sollte erst denken und dann schreiben.
 
Hallo Udo,

es gibt verschiedene Methoden um die Grenzgröße zu bestimmen. Schau Dir mal den Thread hier an: LINK

Also taugt das SWAN nicht für meine Zwecke? Über das Speers habe ich bei svenwienstein.de gelesen. Das verdoppelt direkt den Wert der Ausrüstung.
Das kann ich nicht beurteilen. Ich benutze kein Barlow und die SWAN (welcher Hersteller?) kenne ich auch nicht. Bei der Okularwahl solltest Du auf Qualität und nicht auf Quantität setzen. Lieber mit 2-3 guten Okularen starten, als 5-6 Billigteile zu kaufen die Du dann irgendwann wieder verkaufen muss,t weil sie Dir nicht genügen. Auf Svens Homepage findest Du auch Okularempfehlungen zum 8" Dobson.
Du wirst Damit leben müssen, dass das Budget für das Zubehör langfristig über dem Deiner Optik liegen wird. Aber wie Du sagst: "...man muss ja nicht alles auf einmal haben." ;)

LG & CS
Basti
 
Hallo Udo,

die Himmelsqualität am bevorzugten Standort kannst Du ermitteln, indem Du die sichtbare Sterngrenzgröße in Magnituden (Mag) feststellt, also den feinsten noch sichtbaren Stern (FST).
Das geht z.B. an kleinen Wagen unter Zuhilfenahme dieser Karte
http://www.home.uni-osnabrueck.de/ahaenel/aol/lightpol.html
ganz gut. Man sollte eine mondlose Nacht dazu abwarten.
Kommt dabei z.B. FST 5,0 Mag raus, dann wäre das Aufsuch- und Übersichtsokular mit ca. 5 mm AP (eine zufällige Gleichheit von Zahlenwerten) die absolut richtige Wahl, denn es garantiert einen ausreichend dunklen Himmelsgrund vor dem sich die Objekte der Begierde deutlich genug abheben.
Im Falle von 8" F/6 also ca. 30 mm Brennweite für 5 Mag Himmel. 7 mm AP wäre hier deutlich zu viel, die Objekte "saufen ab". Okulare sehr guter Qualität lassen aber eine Überschreitung der AP eher zu als minderwertige Okulare, wo internes Streulicht und Unschärfen das Bild zusätzlich trüben.

Für den Einstieg ist Deine Okularzusammenstellung gar nicht Mal übel, den Beipack eingerechnet.
Das 33er Okular passt zu üblicher Weise erreichbaren Standortbedingungen hierzulande und mit der 2fach Barlow kommst Du in den nächsten interessanten Bereich um 16-17 mm Brennweite.
Das 25er hängt dazwischen und mit Barlow kommen 12-13 mm Brennweite raus, dann steht das 10er und mit Barlow erreichst Du 5 mm Brennweite.
Das kann man für den Anfang durchaus so lassen, auch wenn jetzt schon klar ist, dass zumindest Der Beipack mangels Qualität nicht recht überzeugen dürfte.
Auch die Barlow muss man sich langfristig ansehen, mir ist sie unbekannt.
In Verbindung damit kann sich der Augenabstand des 33er Swan unangenehm verlängern, was zu einem unruhigen Einblick und Abschattungen führen kann, weil Dir die Augenauflage, also der Kontakt zum Okular fehlt. Die Abbildung der Kombination an sich wird noch akzeptabel sein, kritischer wird es bei den höheren Vergrößerungen.

Ich meine, so kann man einsteigen, man wird sogar seinen Spass haben und dann beobachtet man eben erst Mal intensiv.
Dabei merkt man dann selbst, wo Handlungsbedarf ist und kann auch schon eigene Erfahrungen in seine weiteren Entscheidungen einfließen lassen.
Wenn Du am Dobson keine Probleme hast, mit dem kleinen Feld, welches das 10er Beipackokular in Kombi mit der Barlow liefert, nachzuführen, brauchst Du eventuell keine weitwinkligen Okulare im Hochvergrößerungsbereich und kannst auf höherwertige Plössls oder Orthos setzen.
Die Mehrzahl der Beobachter wünscht sich aber größeres Feld und da kannst Du dann Mal später im Bereich 10-15 mm Brennweite ein Weitwinkelokular testen, wie Dir das so passt.
So sucht man sich dann Schritt für Schritt seine gute Ausstattung zusammen, ohne am Anfang allzuviel Geld für Okulare auszugeben die hinterher doch nicht den Bedürfnissen entsprechen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
@Basti:
Ich werd' mit Sicherheit kein Geld zum Fenster raus schmeissen und, so wie Du das geschrieben hast, 2-3 hochwertige Okus zulegen, die ich mit einem eben so hochwertigen Barlow variieren kann. Und dass das Zubehör irgendwann den Wert des Grundgerätes übersteigt, kenne ich aus der Fotografie. Meine Bemerkung war auch eher ironisch zu verstehen.

@Günther:
Anhand der von Dir genannten Seite habe ich jetzt mal so rein aus dem Gedächtnis (ja ich weiss, ist nix genaues) die Karte im kleinen Bär angeschaut und bin auf einen Wert von 5,5 Mag gekommen. Werde ich aber noch vor Ort in Augenschein nehmen.
Das mit den festenbrennweitigen Okularen in Verbindung mit einem Barlow war mein Ansinne. Ist fraglich wie sich das Qualitativ auswirkt. Aber ich kaufe lieber ein gutes Oku nach dem anderen, als viele weniger gute auf einmal. Also sollte da eigendlich nichts zu befürchten sein.

Ich werde jetzt nochmals Svens Seite bezüglich der Okus (und noch anderem Wissenswerten) durchackern.
Tja, da ist man stolz, mit seinem "Wissen" endlich eine Entscheidung getroffen zu haben und da werden von Euch Themen angeschnitten, die ich nur so beiläufig irgendwo quergelesen hab', weil's für mich im Moment uninteressant geklungen hat. Erare humanum est würde der Bayer sagen.
 
Hallo Udo,

ich denke, Du gehst das schon richtig an, wobei man mit der Barlow etwas aufpassen muus. viele Weitwinkelokulare, gerade im niedrigeren Brennweitenbereich haben bereits eine Barlow in der Optikrechnung drin.
Barlow + Barlow, also da nochmal eine externe Barlow vorsetzen, ist kaum sinnvoll und ohne Qualitätseinbußen möglich und es kommen ja auch immer mehr Glasflächen (Linsen) hinzu. Irgendwo ist da "Schicht im Schacht".

Bei ganz schnellen Teleskopen, F/5 bis F/4, da gehen ganz große Teleskope sogar noch drunter (bis F/3...um zum Beobachten nicht auf eine Leiter zu müssen) kommen dann Komakorrektoren und telezentrische Systeme hinzu. Das funktioniert, funktioniert sgar gut, aber es ist eben teuer, den Notwendigkeiten geschuldet die solch schnelle Systeme mit sich bringen, man erreicht eine passable Randabbildung, aber die Nachteile sind damit trotzdem nicht vom Tisch.
Wo es vermeidbar ist, sollte man es vermeiden.
An F/6 kann man es locker vermeiden.

Gruß und CS
*entfernt*

Ach ja: 5,5er Himmel, da wäre ein 35er Pano echt lecker und ein 31er Nagler einfach nur genial.
Das 33er Swan liegt gut im Schnitt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Udo,

10km von einer Stadt entfernt, gesetzt Stadt ist nicht "Bauernhof" würde ich sagen, 5,5mag passt schon, kann auch noch auf 6,0mag gehen, aber: Oh doch! Du wirst Deine Füße sehen! Komm nur erst mal auf richtige Dunkeladaption.

Es ist aber schon ganz gut, so einen Standort zu haben. Das haben noch die wenigsten ohne Anfahrt.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von udalrich:
Hallo ihr Spechtler,

Und wenn ich jetzt noch brauchbare Literatur finde, könnte ich tatsächlich schon was in Angriff nehmen.

Danke schon Mal im Voraus.

Hallo Udo,

zuerst mal Grüsse aus Merzig in den Saarlouiser Raum :-)

Zum Thema Literatur hat noch niemand was gesagt, deshalb vielleicht ein, zwei Empfehlungen von meiner Seite:

Aus dem Hause Kosmos kommen allerlei nützliche Titel rund um die Astronomie, da wirst Du bestimmt fündig werden. Auf jeden Fall würde ich mir den "Karkoschka", ein Standardwerk in Sachen Beobachtung, zulegen. Richtig heißt das Buch "Atlas für Himmelsbeobachter" und ist von Erich Karkoschka. Eventuell wäre noch eine drehbare Sternkarte von Kosmos hilfreich und ein Jahrbuch. Hiervon gibt es verschiedene und jeder favorisiert ein anderes (ich nutze seit Jahrzehnten das Kosmos Himmelsjahr).

Da Du schon den Computer als Mittel zum Zweck einsetzt, kannst Du das in der Astronomie ebenso halten. Freie Software, z. B. zur Darstellung des Sternhimmels an beliebigen Orten und zu beliebigen Zeiten, gibt es zuhauf. Ich nenne mal stellvertretend "Stellarium" und "Cartes du Ciel".

Falls Bedarf besteht, können wir als Nachbarn auch mal was praktisches zusamnmen unternehmen.

Gruß,
Uwe
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Erstmal herzlichen Dank für Eure konstruktiven Antworten.

Die Auswahl der Okulare mit denen ich anfangen möchte hat mich jetzt schon fast überfordert. Deshalb hat's leider 'n bissel gedauert zu antworten.
Dann möchte ich mal meine "Beginner"-Staffel an Okularen, die dem Dobson Bilder entlocken sollen, vorstellen:

Vixen SV 30mm
TS-Planet. HR 5mm
Vixen LV Zoom 8-24mm (Ersatz für die beigelgten Okus)
Das Zoom ist eigendlich eher aus der Verlegenheit entstanden, dass ich weiss einfach noch nicht, was ich in diesem Bereich brauche. Ich denke, dass es sich mit der herauskristallisieren wird.

Was die Software anbelangt, besitze ich Redshift. Ist allerdings schon ein älteres Exemplar.
Achso, Grüße zurück nach Merzig!
Die Sternkarte und das restliche Lesewerk werde ich wohl Komplettpacket bei einem Händler nehmen - vielleich ist Geldwert da noch was drin.

Nun dürft ihr wieder auf mich eindreschen ... viel Spass dabei.
 
Hallo Udo,

Das Vixen SV ist ein Erfle-Okular. Ich selbst besitze ein ICS Widefield 42mm. Die Vixen SV Reihe ist wohl mit der ICS Reihe baugleich. Auf jeden Fall handelt es sich um Erfle-Okulare. An einer Langsamen Optik sind Sie sicher gut zu gebrauchen aber an f/6 fallen Randunschärfe und Koma stark ins Auge.
Das TS-Planetary habe ich schon bei einem Beobachtungskollegen, in Verbindung mit Günthers ZoomSet beäugen dürfen. Wir haben es am ED80 f/6,25 und ich glaube auch am 8" f/6 Newton benutzt. Ein wirklich brauchbares Okular. Preis/Leistung ist echt super.
Zum Vixen Zoom kann ich Dir nichts sagen. Ich kenne es nicht.

Noch was zur Literatur. Ich empfinde den Deep Sky Reiseatlas als viel übersichtlicher als den Atlas von Karkoschka. Sicher ist auch das Geschmackssache. Aber wenn Du die Möglichkeit hast, beide vor dem Kauf zu vergleichen, dann nutze sie.
Die freie Software Stellarium kann ich Dir auch empfehlen. Cartes du Ciel ist am Anfang etwas kompliziert aber wenn man sich rein gearbeitet hat ein tolles Programm.

Was hast Du Dir denn für ein Budget für das Zubehör gesetzt? Wenn man das wüsste könnten wir Dir sicher Alternativen zum Vixen SV nennen.

LG & schönes Wochenende
Basti
 
Entschuldigt, ich bin Momentan ziemlich eingespannt - immer wenn man's gebrauchen kann.
Zu meinem Budget: ich hatte mir mal 500,- als Grenzwert gesetzt. Nur dass ich für 200,- keine Optikserie von 5 - 35 mm bekomme hab' ich erst im nachhinein festgestellt (rosa Brille). Also bin ich jetzt bei rund 700,- gesamt angelangt - ohne den PillePalle der noch zusätzlich anfällt.
Also ich denke Mal, dass für 400,- ein Paar brauchbare Optiken zu haben sind. Meine Vorstellung geht in Richtung:
Okular zwischen 30 und 40 mm,
Okular zwischen 3 und 8 mm,
und da ich nicht weiss was dazwischen passt und brauchbar ist, hatte ich Zoom geplant.

Später mal kann ich ja noch nachkaufen. Vor allem ein Zoom im Hochvergrösserungsbereich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Udo,

bei ca. 400 € für das Paar scheiden das 35er Pano und das 31er Nagler für die Übersicht wohl aus.

Es gibt dann aber immer noch die Mittelklasse (28er UWAN, 31er Baader Aspheric, Vixen pp) und die bis 100 € Erfle-Klasse mit den gängigen Brennweiten 26,30,32,33,38 mm.
Nochmal sei auf die Seite von Sven verwiesen:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
und auch noch Mal auf die passende AP zur vorgefundenen Himmelsqualität.
Da sollte die erste Entscheidung fallen.

Wenn hier Deine Entscheidung klar ist, kann man sich um die "Mitte" Gedanken machen.
Das kann zunächst ein günstiges Breitbandzoom sein, muss aber nicht, auch nicht mit Blick auf das Budget.

Im kurzbrennweitigen Okularbereich, also in Richtung Hoch- und Höchstvergrößerung ist auch ein angedachtes Zoom bereits möglich. Eine Festbrennweite um 8 mm ist sehr schnell unbefriedigend und eine Festbrennweite um 3 mm ist höchst selten nutzbar.
Der gangbarste Kompromiss für eine Festbrennweite ist ein 6 mm Okular.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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