Vorstellung und Kaufempfehlung

TimvomDorf

Neues Mitglied
Hallo

Ich stell mich mal kurz vor...
Bin der Tim
33 Jahre alt aus dem Süden Sachsen Anhalts..


Habe jetzt nach 1 Jahr, momentanes Einstiegsgerät ist ein Celestron Starsense Explorer lt127,
die Grenzen meiner Belastbarkeit und die des Teleskops ausgeschöpft.😅

Zum nur gucken ist es naja...
Hab nur die Bilder hier aus dem Forum zum Vergleich..

Und da habe ich halt die Ambitionen und den Traum das auch nur annähernd mal so hin zu bekommen...

Also ich würde jetzt suchen...
Etwas zum Einstieg in die Astrofotografie.
Und Ja ich weiß...Sehr ambitioniertes Vorhaben..
Find das schon lange extrem spannend aber irgendwie war ich immer leicht abgeschreckt von dem ganzen Aufwand und nötigen Hintergrundwissen..
Aber irgendwo muss man ja irgendwie mal anfangen

Vorhanden sind eine Bresser Planeten/Guiding Cam ( für'n Anfang)
Und eine Canon Eos700d Astro

In ein paar Programme hab ich mich auch schon etwas eingearbeitet..

Auto Stakkert
Siril
N.I.N.A


Preislich dachte ich so an max. 2000Euro

Ich weiß..da es ja nicht die Eierlegende Wollmilchsau zwischen Planeten und Deep Sky gibt..
dachte ich zumindest ihr könntet mir da paar Ratschläge geben...auch zur Kaufempfehlung..

Hab schon bisschen was rausgesucht...

Als Montierung








Und alles was ich sonst noch so bräuchte...
Und da bin ich wirklich überfragt...

Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen...

Mir qualmt nämlich der Kopf..
 
Servus Tim,

herzlich willkommen!

Was meinst du mit "Belastbarkeit ausgeschöpft"? Auf dich und das Teleskop bezogen? Ich selber bin die meiste Zeit rein visuell unterwegs, habe aber auch ein Equipment zum Fotografieren. Bei meiner Auswahl stand im Mittelpunkt die Mobilität. Die Montierung muss einen 8-Zöller tragen, soll aber selbst von mir getragen werden können, weshalb ich dann eine iOptron CEM40 gekauft habe. Mittlerweile gibt es noch leichtere harmonic drive-Montierungen.

Die Frage ist daher, ob du das Teleskop nebst Montierung die Treppe rauf und runter tragen musst, ob alles schnell und einfach in ein Auto eingeladen werden muss oder ob du daheim im Garten fotografieren möchtest und Gewicht keine Rolle spielt. Mir war die EQ6 beispielsweise zu schwer.

Ich würde an deiner Stelle erstmal überlegen, welche Montierung du haben möchtest. Die Montierung ist teurer als das Teleskop. Bei 2000 Euro Budget würde ich in die Montierung gut 1500 Euro stecken und nur den Rest ins Teleskop. (P.S.: ein Upgrade beim Teleskop ist günstiger und einfacher als bei der Montierung - man bekommt gebraucht leicht ein gutes Rohr zu erschwinglichem Preis, aber wenn die Montierung zu schwach ist, dann ist es ärgerlich, denn beim Upgrade beides kaufen zu müssen, wäre lästig).

Zum Teleskop:
Ich würde auch da vorher entscheiden, ob es ein Refraktor, ein Newton, ein RC oder z.B. ein SC werden soll. Welche Objekte willst du denn fotografieren? Was hast du vorher visuell angeschaut? Mond und Planeten? Sternhaufen? Kleine PN? Gößere Nebel?

Vom Objekt hängt ab, welche Brennweite, welches Öffnungsverhältnis und auch welcher Teleskoptyp passt.

Liebe Grüße,
Christoph
 
Ja ...ich nervlich...

Und teleskop technisch

Grundsätzlich geht es mit ja erstmal um die Aufrüstbarkeit und Montierung...

Ich meine die eq6i trägt ja 20 KG...
Sollte ja,auch zukunftsorientiert,in Ordnung sein...
Und mit Knapp 1200 Euro auch gar nich so billig:LOL:

Groß schleppen muss ich die nicht...kommt nur in Garten

Naja..fotografiert,oder besser gesagt versucht,habe ich mich schon bsp. Am orionnebel..
Und auch am Jupiter und Saturn...

Aber ohne Nachführung...bescheiden
Wenn ich mich entscheiden muss...
Würde ich grundsätzlich erstmal Richtung Deep Sky gehen
 
Hallo Tim,

mit der Auswahl einer Montierung, hast du dich ja schon entschieden und das scheint unter deinen
Bedingungen (nicht ständig auf+ab zubauen) auch nicht schlecht zu sein,
da der Faktor Eigen-Gewicht keine so große Rolle spielt.

Als Teleskop würde ich dir den Refraktor Sky Evolux 82 ED APO empfehlen.
Die Bernnweite von 530mm liegt in einem gut beherrschbaren Bereich.
Der würde von den Kosten auch noch in dein gesetztes Limit fallen.

Mit eine Barlow-Linse (2x....3x.... ) bist du auch fürs Sonnensystem gut gerüstet.

Alles andere ergibt sich mit der Beschäftigung der Astrofotografie.
Wenn du wirklich dabei bleibst, wird das sicher nicht dein einziges Telelskop bleiben.

CS Dieter
 
Hallo Tim,

willkommen im Forum.

Habe jetzt nach 1 Jahr, momentanes Einstiegsgerät ist ein Celestron Starsense Explorer lt127,
die Grenzen meiner Belastbarkeit und die des Teleskops ausgeschöpft.
was verstehst Du unter Belastbarkeit für Dich und Teleskop ausgeschöpft?
OK, der Teil beantwortet.

bei einer manuellen Alt/AZ Montierung?
Was passiert da erst bei GoTo, Guiding?
Kann natürlich sein, dass das Teil etwas wackelig ist und dadurch nervt. Dadurch ist das Teleskop an sich aber nicht ausgeschöpft.

Es verwundert mich, dass in letzter Zeit öfter Anfragen nach größerem Teleskop, unbedingt in die Astrofotografie, ... ... ... nach m.E. relativ kurzen Zeit der rein visuellen Beobachtung getätigt werden.
So nach dem Motto, mit dem was ich habe, habe ich alles gesehen. Oder möchte auch so schöne Bilder machen.
Für mich absolute Trugschlüsse.
Auch für kleinen Teleskopen gibt so viele Objekt die man beobachten kann. Das reicht für mehr als 1 Jahr.
Bei der Astrofotografie ist halt so, dass viel Zeit ins Land geht, bis solch, teilweise, hervorragende Bilder zu Stande kommen, wie hier im Forum zu sehen.
Astrofotografie ist nicht an einem Wochenende zu erlernen. Es ist auch nicht damit getan eine sehr Tragkräftige Montierung anzuschaffen und dann ein Teleskop drauf zu packen und eine Kamera dran zu hängen.
Da muss einiges mehr beachtet werden.

Auch wenn man "nur" im Garten beobachtet, so eine EQ6 ist Bock schwer, wie schon Christoph @Lucifugus anmerkte.
Und 1200,- € liegen noch im moderaten Bereich für Montierungen.
 
das scheint unter deinen
Bedingungen (nicht ständig auf+ab zubauen)
da war nicht die Rede von.
Groß schleppen muss ich die nicht...kommt nur in Garten
hört sich für mich nach Auf- und Abbau an.
Habe mir auch mal die EQ6 eingebildet. Prima Montierung, keine Frage, aber das Teil immer hin und her schleppen... ... ...
 
Wenn die Montierung in der EQ6 Klasse liegen soll würde ich lieber eine gebrauchte AZ-EQ6 oder EQ6-R nehmen als die alte EQ6 Classic als Neuware, preislich kommt es auf das Gleiche raus.

CS, Ralf
 
Kann natürlich sein, dass das Teil etwas wackelig ist und dadurch nervt. Dadurch ist das Teleskop an sich aber nicht ausgeschöpft.
Naja..wackelig isses sehr....
Ich meine ich bekomme da schon Fotos hin...
Und rein vom seeing bei Saturn und Jupiter...
Das sieht alles recht gut aus....

Aber mit Nachführung wäre halt schöner...

Und wenn ich in sowas investiere...dann halt auch mit für später...

Die eq6 ist schon sch**&e schwer ..
Das stimmt schon...

Man könnte ja die Frage stellen wie realistisch das ist irgendwann mal ne Montierung mit 20 kg Tragkraft zu brauchen..

Ne eq3 oder Eq5 sind halt leichter ...


Aber deshalb Frage ich...
Wenn ich blind irgendwas kaufe ist mir ja auch nicht geholfen...
Da lass ich mich lieber von Leuten mit Erfahrung beraten.. 😇
 
Man könnte ja die Frage stellen wie realistisch das ist irgendwann mal ne Montierung mit 20 kg Tragkraft zu brauchen..
das weiß man so natürlich nicht. Dafür müsstest Du in die Zukunft schauen können, wie sich Deine Ambitionen in der beobachtende Astronomie entwickeln.

das stimmt. Aber auch dann nur mit kleineren Teleskopen.

Es gibt da so eine Faustformel, um zu ermitteln was eine Montierung für die Astrofotografie tragen kann.
Ca. 60 bis 65% der angegebenen Tragkraft, die sich meist auf die visuelle Beobachtung bezieht.
Wird auch 2/3-Regel genannt.
Bei der EQ6 wäre das 12 bis 13 Kg. Dazu zählt alles was an das Teleskop adaptiert wird und natürlich das Teleskop selbst. Gegengewichte zählen nicht dazu.

Ich weiß..da es ja nicht die Eierlegende Wollmilchsau zwischen Planeten und Deep Sky gibt..
und da gibt es noch reichlich Objekte dazwischen.
Hat ja Christoph @Lucifugus angemerkt:
Mond und Planeten? Sternhaufen? Kleine PN? Gößere Nebel?

Vom Objekt hängt ab, welche Brennweite, welches Öffnungsverhältnis und auch welcher Teleskoptyp passt.
und dann das dazu.

Ich selbst betreibe EAA (mal drüber informieren) mit einem 150/750 PDS Newton und einem C8 (Schmidt-Cassegrain, 8") meist mit Reducer 0,63 und einer svBony 705c auf Alt/AZ GoTo.
Beide haben ihre Objekte.
Planeten mache ich lieber mit meiner älteren ZWO Asi 224MC. Auch wenn sie Amp-Glow hat.
 
Gut also....
Was das Teleskop an sich angeht....
Gehen wir mal anders an die Sache...
Aber ich lese raus das die skywatcher gut sind...
Die TS sollen sein wie's Wetter ...
Gibt gute und schlechte..

Bresser erwähne ich lieber mal nicht

..

Und stativ....naja...wird wohl ne eq5 oder eq6...
Mal sehen
 
Aber ich lese raus das die skywatcher gut sind...
Die TS sollen sein wie's Wetter ...
Gibt gute und schlechte..
es gibt auch noch andere Hersteller.
Ich selbst habe Teleskope von
Sky Watcher
- 2x Refraktoren FH (nach Fraunhofer), 120/600, 120/1000
- 1x PDS Newton, 150/750
Celestron
- 1x C8, 203/2032 mit Reducer 0,63 203/1280
Bresser
- 1x Refraktor FH, 120/1200
Orion USA
- Dobson, 200/1200

Wobei Celestron und Sky Watcher der selbe Verein sind.
Streuung kommt wohl, mal mehr oder weniger, bei allen vor.
Ich bin, rein von der Optik, mit keinem meiner Teleskope auf die Nase gefallen.
Es gebe auch die Möglichkeit gebraucht zu kaufen.

Was das Stativ, besser Stativ mit Achsenkreuz, angeht, habe ich auch unterschiedliches gehabt.
EQ3-2 manuell, Sky Watcher für rein visuelle Beobachtung
EQ6-R, Sky Watcher, hab ich mir damals eingebildet, auch nur für rein visuelle Beobachtung
mit beiden war ich sehr zufrieden.

Dann eine
Exos-2, Bresser, rein manuell ganz gut, GoTo Upgrade-Kit viel zu laut

Jetzt quasi im Dauereinsatz eine
iOptron AZ Pro GoTo, reicht für EAA
die ist klasse. Leicht, Achsenkreuz 4,5 Kg, bei angegebener Tragkraft von 14 Kg, aber wohl eher 12 Kg. Reicht aber voll und ganz für den PDS Newton und den C8 bei EAA. Habe ich lange nach gesucht, da sie auch den FH 120/1000 tragen sollte. Nicht wegen dem Gewicht sondern wegen der Baulänge. Anstoßen an das Stativ und so.

Du siehst ich bin EAA ausgerichtet. Klassische Astrofotografie hab ich mir nur die Grundlagen angelesen und sammle hier im Forum nach wie vor Informationen da drüber.
 
Hallo Tim,
wenn ich jetzt mal so "frech" sein darf würde ich zuerst mal generell vorschlagen gebraucht zu kaufen...man bekommt so viel mehr für sein Geld ;)
1. Teleskop
A: Skywatcher 150 PDS oder 130 PDS (der 150er bietet visuell mehr) - beide sind fotografisch bereits in der Standard Ausstattung brauchbar und können auf Grund der guten Spiegeln mit ein paar Upgrades (Blendenring Hauptspiegel, Velours Auskleidung, ggf. Cnc Spinne) zu echten Foto Assen getuned werden.
Kostenfaktor gebraucht: ca. 300 - 500 €
B: Wenn dir ein Newton wegen Kollimation zu heiß ist und du mit etwas für die reine Fotografie von Nebeln erstmal glücklich werden kannst - Askar Fra 300. Ein kleiner aber sehr feiner flatfield Apo. Kamera dran, scharf stellen und Belichtungszeit sammeln. Kostenfaktor gebraucht: ca. 800 €

2. Montierung
A: Gebrauchte Heq5 Pro mit Umbau auf Riemenantrieb (Rowan Belt Mod) - hatte ich selber 3 Jahre im Einsatz und habe darauf bis zu 13 kg Last (zugegeben mit kleinem Hebel) erfolgreich mit 0.5" RMS geguidet. Aus meiner Sicht ein sehr schöner und grundsolider Kompromiss zwischen einer eq5...ggf. schnell etwas schwach auf der Brust...und einer EQ6 Klasse, welche schon recht schwer ist, vor allem unterwegs. Kostenfaktor gebraucht: ca. 850 €
B: Gebrauchte EQ6R oder AZ/EQ6 - Diese Montierungen sind kompromisslose Arbeitstiere, welche dir mit ein bisschen Pflege sehr lange sehr gute Dienste liefern werden und die du so schnell nicht ausreizen wirst. Kostenfaktor für die eq6r gebraucht: ca. 1.300 €

3. Zubehör
A: 40-50 mm Guidescope: Kostenfaktor gebraucht: ca. 100 €
B: Schmalbandfilter für mondverseuchte Nächte...zum Beispiel Optolong L-Extreme (hier gibt es bessere, aber der L-Extreme ist auf dem Markt gut gebraucht verfügbar): Kostenfaktor ca. 200 €
C: ggf. Filterschublade: Kostenfaktor Gebraucht: ca. 100 €
D: ggf. Koma Korrektor Baader Mpcc3: ca. 100 €

Somit könntest du für deine ca. 2.000 € mit folgenden Paketen sehr taugliches Foto Equipment bekommen:
1A+2B+SummeC = 2.100 bis 2.200 €
1B+2A+SummeC = 2.050 bis 2.150 €
1A+2A+SummeC = 1.750 €

Das sind natürlich jetzt nur exemplarische Empfehlungen...aber das ist alles sehr solides Equipment, dass man auf dem Gebrauchtmarkt mit sehr gutem Preis/Leistung Verhältnis bekommt.

Viel Freude beim Entdecken und Erfahrung sammeln!
CS Ben
 
Servus zusammen,

ich geb auch mal meinen Senf daze :)

Also ein 6" Newton geht ohne Probleme auf einer EQ5, besser für die Zukunft und auch in Betracht auf die Traglast ist schon was in der EQ6-Klasse.
Beim Teleskop würd ich fast vom TS/GSO Newton abraten und eher Richtung Skywatcher gehen. Ich selbst hab so einen 6er TS Photon und krieg jedes Mal Aggressionen, wenn ich den Spiegel ausbauen will, weil die Hauptspiegelzelle relativ bescheiden am Tubus befestigt ist.

Als Zubehör würd ich noch einen Blendenring für den Hauptspiegel, falls es ein Newton wird, mit in den Ring werfen.

Grüße
Mathias
 
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