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OnlyTheSky

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Hallo!

ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Dominik und ich schaue für mein Leben gerne in den Nachthimmel.

Das Interesse für Astronomie hat während meiner Schul- und Jugendzeit begonnen. Von unserem Planetensystem, den Sternen, Galaxien, Nebeln, Supernovae, Schwarzen Löchern und der endlosen Weite war ich schon immer begeistert und fasziniert. Ich verschlinge noch heute viele Dokumentationen und Bücher zu dem Thema.

Entfacht wurde das ganze als ich mein erstes Teleskop, als Geburtstagsgeschenk, mein eigen nennen durfte. Es war natürlich nicht das allerbeste. Im Nachgang betrachtet recht einfach. Die einfache "Holz" Montierung würde man wohl heute eher als Brennholz verwenden. Die ersten Gehversuche waren sicherlich schwierig aber einfach wunderbar und es war unglaublich den Mond (so nah), Jupiter und Saturn mit eigenen Augen zu sehen. Wenn auch etwas zitterig und wackelig und geprägt von mangelnder Sachkenntnis. Schon damals merkte ich aber wie wichtig eine gewisse Stabilität ist und wie schwierig es ansonsten wird das Ziel im Zentrum zu halten. Vom anfänglichen richtigen fokussieren ganz zu schweigen. Heute muss ich noch schmunzeln das ich überhaupt was gesehen und gefunden hab.

Nach Abi, Berufsausbildung, dem Job und Familiengründung habe ich ein wenig den Bezug verloren. Für ein aufwändiges Hobby fehlte mir auch einfach die Zeit.

Da die Kinder nun fasst aus dem Haus sind möchte ich aber nun gerne die alte Leidenschaft wieder zum Leben erwecken und würde diesbezüglich gerne in die DSO Astrofotografie einsteigen. Mir ist bewusst das die Lernkurve sehr hoch ist und das ganze, gerade für den Anfänger, mit viel Frustration und Leid verbunden sein kann. Es gibt wie immer im Leben viel zu lernen. Ich begreife das aber eher als langfristiges Hobby und möchte das Step by Step angehen. Ich verspüre jetzt auch keinen Zeitdruck. Deswegen habe ich auch beschlossen mich vorab erstmal gründlich zu informieren bevor ich irgendwelche Dinge kaufe oder anschaffe. Ich denke es ist wichtig das man sich die Zeit dafür nimmt. Wenn was nicht passt ist Frustration und die Fehlerrate einfach zu hoch.

Mittlerweile habe ich mir hunderte Beiträge, Forenartikel aber auch Blogs, Videos (zB. Frank Sackenheim, Astrobackyard etc...) angeschaut. Ich bin auch dabei ein Buch zu kaufen um die Grundsätze und Techniken erstmal genauer zu verstehen und um mir eine Basis anzueignen. Ich wäre diesbezüglich sehr dankbar für eine gute Empfehlung.

Natürlich weiß ich das die Praxis (probieren, fallen und aufstehen) immer die beste Möglichkeit ist was zu erlernen, jedoch finde ich es nicht schlecht die grundsätzlichen Dinge erstmal zu verstehen und soviel Wissen wie möglich aufzusammeln.

Ich habe daher auch ein paar Schlussfolgerungen und würde gerne wissen ob ich da richtig liege.

Ist es richtig, das es für einen Anfänger wie mich, besser ist mit einem kleinen APO mit kleiner Brennweite (300-600mm) zu beginnen? Nach all den Informationen denke ich das dieses Setup weniger Ansprüche an die Montierung stellt und das "Widefield" Aufnahmen Probleme oder Schwierigkeiten mit dem guiden eher verzeihen. Ich hab mir diesbezüglich natürlich schon das FOV in Bezug auf Brennweite und Kamera (DSLR) zu verschiedenen Zielen bei Astronomy.tools angeschaut. Eine eierlegende Wollmilschsau gibt es nicht und es kommt wohl immer darauf an was man fotografieren möchte. Deshalb ist es auch klar das sich das Equipment eher erweitert/ergänzt als verkleinert. Ein portables mobiles Setup ergänzt dann später eine eher schwere unhandliche Lösung. Ziel sind erstmal die dankbaren lichtstarken und nahen Objekte (Galaxien, Nebel etc...) die Bezüglich APO und Kamera auch geeignet sind. Korrigiert mich wenn ich da falsch liege.

Was ich auch gelesen habe ist der Hinweis das Teleskop, Montierung und das restliche Equipment zu einander passen müssen. Gerade im Hinblick auf die Stabilität, sowie Balance und das korrekte austarieren des Equipment. Inwiefern ist das von Wichtigkeit? Ich habe diesbezüglich auch gelesen das viele hingehen und gezielt die Balance verschieben um "Fehler" der Achsen und der Schnecke zu korrigieren.

Zudem hatte ich einen Newton erstmal in Frage gestellt. Gerade im Hinblick auf das Gewicht, Fläche (Wind, Vibrationen) - das Rohr ist halt windanfälliger, Equipment (Kamera am kurzen ggf. wackeligen OAZ, Koma Korrektor) und bezüglich Besonderheit der Justage stellt dieses Equipment für mich doch höhere Anforderungen an den Benutzer und die Montierung. Für die Fotografie benötigt man für das Equipment wohl auch erstmal eine schwerere Montierung und das macht das ganze für mich in Summe dann erstmal nicht einsteigerfreundlich, portabel und oft nutzbar.

Ich denke am Anfang ist es für mich als Anfänger das A und O das Equipment so oft wie möglich zu benutzen. Auch wenn man nur wenige Stunden Zeit hat. Je schwerer und größer das Equipment desto mehr laufe ich meiner bescheidenen Meinung wohl in Gefahr es nicht zu nutzen bzw. nutzen zu können. Es setzt dann nach meiner Vorstellung ein noch höheres Maß an Planung voraus und die Abhängigkeit von optimalen Bedingungen ist ggf ein vielfaches größer.

Bei der Montierung selbst bin ich mir noch unschlüssig und teilweise irritiert was die Qualtität und Guidingleistung betrifft. Ich würde gerne mit einer Montierung beginnen die ich oft nutzen kann. Der Lernfaktor wäre für mich dann größer. Sofern man aus seinen Fehlern lernt und auch nachfragt. Daher sollte für mich die Montierung erstmal leicht sein aber soweit stabil, das ein vernünftiges Guiding durchgeführt werden kann. Was mir auch noch nicht klar ist inwiefern man bei RA- und DEC Achse (Backlash, Worm Gear etc) oder generell bei der Montierung selbst Hand anlegen muss was die Justage und das Tuning angeht. Ich denke auch das diese Probleme beim Guiding die größten Probleme verursachen und das sich das Lichtsammeln dadurch erheblich verkürzen kann. Ich lese auch oft von großen Streuungen in der Produktion. Das betrifft wohl alle Hersteller besonders im unteren und mittleren Segment. Auch die verwendeten Materialien zB. Fette, Läger etc...sollen nicht so gut sein. Ich habe zwar keine linken Hände. Bei einer mir noch unbekannten Montierung in der Größenordnung von 1500 - 3000 Euro hätte ich dann aber doch schon eher Hemmungen dran rumzuschrauben.

Während meiner Ausbildung habe ich mal alte Nadeldrucker repariert inkl. Riemenantrieb und Zahnräder. Das ist aber schon ewig her. Wie hoch ist da der Aufwand und wie regelmäßig müsste ein solches Tuning vollzogen werden? Macht ihr das (regelmäßig) selbst oder durch Dienstleister wie zb. CG-5? Machen sowas auch die Astro Shops unabhängig vom Hersteller? Ist es sinnvoll das bei Kauf abzuschließen und vorab durchführen zu lassen? Und wie schaut es mit der Regelmäßigkeit solcher Maßnahmen aus?

Für mich persönlich steht daher erstmal der (Grund)Prozess an erster Stelle. Planung, Aufbau, Nivellierung, Ausrichtung, Einnorden, Star Alignment, Fokussierung und das korrekte Anfahren und Finden des Zielobjektes und auch das stabile Guiding. Dh. üben üben üben. Auch bezüglich meiner DSLR (Canon 600d) gibt es in diesem Bereich wohl einige Dinge die ein wenig anders laufen. Auch hier sind noch nicht alle Einstellungen klar. Insbesondere was das fokussieren (Teleskop und DSLR) betrifft. Ein dunkler Nachthimmel ist auch eine andere Nummer. Mein Gedankengang ist daher diese Abläufe erstmal zu verinnerlichen, Fehler im Laufe der Zeit zu minimieren und das Equipment erstmal kennen zu lernen.

Ein weiteres Ziel ist es auch das ganze elektronisch zu steuern. Hier kommt mir mein Job zu gute. Rasp-PI, Linux oder auch ein Mini-Pc unter Windows mit Nina sollten daher kein Problem darstellen. Knackpunkt wird hier wohl eher die korrekte Integration und die Ansteuerung des Equipment (Treiber) sein sowie generell auch der Umgang mit der Software sowie die Nutzung der korrekten Einstellungen. In den Videos fand ich das durchaus verwirrend, da einige Einstellungen bei unterschiedlichen Nutzern völlig unterschiedlich waren. Ich gehe mal davon aus das ist Equipment und vieles läuft auf Try und Error hinaus. Auch was die Einstellungen zu PHD2 angeht scheint es sehr individuell von den eigenen Bedingungen / Montierung abzuhängen.

Von daher habe ich anfangs keine großen Erwartungen was die Qualität der Bilder angeht. Es wäre auch vermessen zu glauben das dies alles so leicht von der Hand geht. Fokus liegt in Richtung Grundprozess, Automatisierung und Fehler Minimierung. Wobei mir natürlich klar ist das auch mit Erfahrung vieles schief gehen kann.

Bezüglich des Equipment habe ich mir daher nun folgende Gedanken gemacht:

1. APO 60-72/300-500 mm (1,5 - 2,5 kg) - Tipps willkommen, ich dachte an TS Optics 60/360 oder 72/432 Doublet mit FPL53 + Adapter DSLR, + 1.0x Flattener (Arbeitsabstand!), Rotator 360°
2. Montierung: ES Exos-2 od. ES i-Exos 100, Skywachter EQ 3 Pro GoTo / od. EQM35 Pro Goto (Stativ!), IOptron Cem26 oder Gem bis 28 + ggf. Tuning + Optimierung (RA/DEC etc.) Wobei ich denke das die IOptron für den APO für den Anfang übertrieben sind, ich die Qualität noch nicht abschätzen kann und das Hobby mich länger begleiten wird. Ich seh die ersten 1-4 Jahre als absolute Lernphase
3. Guidescop plus Guiding Cam (30-50mm + ASI 120mm mini)
4. Mini-PC w. N.I.N.A / Rasp-PI 4 + Stellarmate OS (beides hätte ich schon zur Verfügung)
5. DSLR Canon 600d (zur Verfügung) ggf. später Umbau Astromod
6. Software Siril, GIMP, DSS über Tipps würde ich mich freuen. Mit Pixinsight, Photoshop u.ä. beschäftige ich mich erst wenn die Grundqualität des Lichtsammeln stimmt und ich den Prozess verinnerlicht hab.

Round about liege ich mit dem Equipment inkl. DSLR und Adapter irgendwo zw. 3.5 - 4.5 Kg. Ich werde mir natürlich diesbezüglich vor Wahl einer Montierung eine genaue Tabelle mit den Gewichten anlegen.

Bei der Standortwahl habe ich keine Probleme. Im Gegenteil! bezüglich DSO Fotografie finde ich das eher ideal. Sofern man bei der Lichtverschmutzung in Deutschland überhaupt davon sprechen kann. In meinem Garten (Bortle 5, SQM 19,93) hätte ich viel Platz. Polarstern ist immer in Sicht und auch der Blick in verschieden Himmelsrichtung ist nicht versperrt. Hier könnte ich mir später sogar eine Festmontierung vorstellen.

Zudem hätte ich noch die Auswahl am Arbeitsplatz (Bortle 4, SQM 21,04) in einer ländlichen geprägten Gegend. Hier könnte ich mein Equipment in das Auto legen und müsste abends nur noch aufbauen (Portabilität). Zudem steht mir noch ein Mobilhome (Übernachtungsmöglichkeit) auf einem kleinen Campingplatz zur Verfügung. Der Stellplatz liegt am Rand zu einem größeren Feld aus flachem Gras. Das liegt in der Nähe eines größeren Naturpark ebenfalls mit Bortle 4 SQM 21,25. Mit vernünftigem WLAN könnte ich das sogar aus dem Mobilhome bedienen.

Alles in allem wären also die Voraussetzungen für brauchbare und gute Bilder nicht schlecht. Das wichtigste ist so wie ich das verstanden hab immer noch das Seeing. Von daher den größten Respekt vor den Leuten die aus Bortle 7-9 Regionen die schönsten Bilder raushauen.

Ich bin dankbar für jede Menge Tipps und Anregungen.

Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

da hast du viele richtige Punkte zusammengetragen, aber bezügl. komplexer Astrofotografie wie du sie gleich angehen willst kann ich nicht viel beitragen.

Aber und das ist meine eigentliche Frage:
Du bist Einsteiger und willst gleich und nur mit Astrofotografie beginnen.
Also nicht zu erst mal visuelle Beobachtung und das damit verbundene Kennenlernen des Himmels, sondern gleich "geguided/computerized" Astrofotografie?

Und eine kleine Anmerkung zu deiner Geräte-Auflistung.
Ob man einen Flattener und/oder Koma-Korrektor benötigt, hängt von der Kamera bzw. Sensor-Grösse ab.
Solange du unter APS-C bleibst, brauchst du das erstmal nicht unbedingt. Macht es ein bisschen einfacher.

Zweitens:
Newtons (oder katadioptrische Varianten) sind praktisch unausweichlich, wenn man grössere Öffnung (> 6 Zoll) will.
Und Öffnung ist das einzigste was bei visueller Beobachtung von DSO zählt. ;)

Gruß
Peter
 
Hallo,

willkommen im Forum.

Du bist Einsteiger und willst gleich und nur mit Astrofotografie beginnen.
da bin ich bei Peter.

Das was Du da anstrebst, ist sehr ambitioniert.
Als absoluter Anfänger solltest Du es langsamer angehen.

Du schreibst das Du die Grundlagen erlernen möchtest und das ganze verinnerlichen willst.
Gut.
Aber mit dem was Du alles aufführst und anschaffen möchtest, ist eine Anzahl von Baustellen vorprogrammiert.

Eben das von Peter angesprochene:
Das wird eben ohne die Grundlagen im rein visuellen Beobachten nicht einfach werden.

Hier im Forum, sind in letzter Zeit einigen Threads, mit ähnlich ambitionierte Einstiegen, nachzulesen, da scheitert es teilweise schon am Einnorden für das rein visuelle Beobachten.
Daraus folgert dann Frust über GoTo, Alignment und Nachführung. Von Guiding, über Software gesteuerte Montierung, Pi etc., ganz zu schweigen.
Man mutet sich schlicht zu viel zu.
 
Hier könnte dein Vorname stehen,

ich denke schon das man direkt mit Astrofotografie einsteigen kann, aber ......

1. Genau überlegen und vor allem auch beraten lassen, welche Ausrüstung zueinander passt
2. Die Ansprüche am Anfang bezüglich der Ergebnisse nicht zu hoch setzen
3. Weiter lesen und studieren um zu besseren Ergebnissen zu kommen

Für deine Idee mit APO, Montierung mit Goto, Astrokamera und Guiding Ausrüstung sind ganz schnell bis 5.000€ ausgegeben.
 
Eben das von Peter angesprochene:

Das wird eben ohne die Grundlagen im rein visuellen Beobachten nicht einfach werden.

Hier im Forum, sind in letzter Zeit einigen Threads, mit ähnlich ambitionierte Einstiegen, nachzulesen, da scheitert es teilweise schon am Einnorden für das rein visuelle Beobachten.
Daraus folgert dann Frust über GoTo, Alignment und Nachführung. Von Guiding, über Software gesteuerte Montierung, Pi etc., ganz zu schweigen.
Man mutet sich schlicht zu viel zu.
Erstmal vielen Dank für die ganzen Tipps und das bremsen. Ich kann das verstehen. Das ist sicherlich kein Selbstläufer. Ich weiß nach mehr als 20 Jahren aus IT Hardware und Softwareprojekten das man die Komplexität in vielen Projekten oft unterschätzt. Ich lese natürlich auch die Ambitionen von anderen. Mir ist bewusst das die Lernkurve hier sehr steil ist. Ich hatte aber auch geschrieben das Bilder am Anfang absolut nicht im Vordergrund stehen. Ich seh das ja genauso. Zuerst mal geht es mir darum die grundsätzlichen Dinge manuell durchführen zu können und zu verstehen bevor ich einen zusätzlichen Computer/PI nutze und Guiding durchführe. Das war und ist auch der Plan. Ich hab Zeit und keinen Stress. Ich sehe das langfristig als schönes und erfüllendes Hobby. Bei der Anbindung von Soft- und Hardware sehe ich eher weniger Probleme. Die Problematiken kenne ich seit 20 Jahren zur Genüge. Ich verstehe das der Aufbau, die Ausrichtung sowie das Einnorden und das Alignment sehr wichtige Elemente sind und überhaupt die Grundlage sind für visuelle Beobachtung und später die Fotografie. Ebenso die Stabilität und saubere Funktionalität der Montierung. Das ist ja auch der Punkt an dem ich zuerst arbeiten will. Grundsätzlich ist für mein Empfinden aber eine portable leichte Lösung mit der ich jederzeit üben könnte zielführender als eine Lösung wo allein das Teleskop 8 Kilo wiegt und die zudem höhere Ansprüche an die Montierung (auch visuell) stellt. Ziel ist für mich am Anfang die manuelle Durchführung des Prozesses und ein erfolgreiches anfahren eines Objektes das dann auch mittig platziert ist. Das ganze reproduzierbar und nachvollziehbar. Ich werde nachdem ich das einmalig geschafft hab auch nicht direkt losfotografieren. Das muss jederzeit auch in Dämmerung und Dunkelheit sitzen. Meine Frage an dieser Stelle wäre ob ich dies auch mit einem kleinen APO und einer entsprechenden Montierung wie oben angegeben erreichen kann mit der ich aber auch später erste Fotografie Experimente durchführen könnte. Passendes Zusatzequipment wie zb Okular vorrausgesetzt.

Gruss Dominik
 
Hier könnte dein Vorname stehen,

ich denke schon das man direkt mit Astrofotografie einsteigen kann, aber ......

1. Genau überlegen und vor allem auch beraten lassen, welche Ausrüstung zueinander passt
2. Die Ansprüche am Anfang bezüglich der Ergebnisse nicht zu hoch setzen
3. Weiter lesen und studieren um zu besseren Ergebnissen zu kommen

Für deine Idee mit APO, Montierung mit Goto, Astrokamera und Guiding Ausrüstung sind ganz schnell bis 5.000€ ausgegeben.
Hallo Harald.

Das mit der Beratung hatte ich auch vor. Ca. 50km von mir gibt es auch eine Sternwarte. Hier wollte ich mir auch Tipps und Anleitung holen. Leider wurden alle Termine wegen Corona auf 2022 verschoben. Auch die Ergebnisse sind vorab zweitrangig. Ich denke ich habe am Anfang genug mit den Basics zu tun. Fotografieren würde ich erstmal wenn das alles sitzt und das manuell für mich durchführbar und nachvollziehbar ist. Zudem würde ich dann erstmal mit einer vorhandenen Canon 600d beginnen. Ich weiss das da finanziell nach oben keine Grenzen gesetzt sind. Vielen Dank für die Ermutigung und das aber...

Gruss Dominik
 
Hallo,

Du könntest zunächst mit einem 200mm Fotoobjektiv einsteigen. Wenn das klappt, kannst Du immer noch durch ein Teleskop fotografieren.

Gruß
Ronald
Danke Ronald für den Tipp.

Ich schaue mir das auf jeden Fall an. Da ich eine Canon hab könnte ich ggf. ein Canon EF 75-300mm F4-5.6 III Objektiv besorgen. Die sind gebraucht noch gut zu bekommen und sollten nach Recherche für die Astrofotografie funktionieren. Fotomontierungen wären dann Skywatcher Star Adventure oder Sky Guider Pro mit entsprechendem Stativ. Das wär dann auf jeden Fall hoch portabel. Ich hab da auch ein Set mit Mini Berlebach Stativ gefunden. Ich gehe davon aus das ich manuell einnorden und PA durchführen muss und via Star Hopping (Sternenkarte oder Software) die Ziele anfahre. Goto is ja nicht. Das heißt genügend Möglichkeiten zu üben und den Himmel lernt man dabei auch kennen. Guiding könnte man später ggf. auch nachrüsten. Im Grunde müsste ich am Anfang manuell nachführen.

Ich werde mich damit auf jeden Fall auseinandersetzen. Ggf. ist das ein guter Einstieg um sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Danke!

Gruss Dominik

 
Hallo Dominik,

rein visuell anzufangen ist für mich der richtige Weg, sehen andere anders ;). Habe aber reichlich Threads in den verschiedenen Foren gelesen, die mich eben eines Anderen belehrt haben :D.

Vorweg, ich bin jetzt nicht das Highlight in der Astrofotografie, da sind andere wesentlich berufener.

Um rein visuell zu starten, kannst Du mE. mit jedem Teleskop anfangen. Das System in sich muss stimmig sein.
Ob Du jetzt gleich ein System anschaffst das fotografisch, für Deine zukünftigen Ambitionen, ausgelegt ist, um damit visuell zu starten, stellt sich für mich etwas kniffelig dar.
Visuelles Beobachten und fotografisches Beobachten stellen recht unterschiedliche Anforderungen.
Sowohl an die Optik, als auch, wie schon von Dir erwähnt, an die Montierung. Daneben noch der ganze andere Kram der angeschafft werden sollte/muss.
Dieses zweigleisig fahren ist für mich immer problematisch. Da bin ich der Meinung, dass Du das mit einem Setup nicht unter einen Hut bekommst. Die hier immer wieder gern ;) beschworene eierlegende Wollmilchsau. Die gibt es nicht im rein visuellen Bereich und wohl auch nicht im fotografischen.

Du schaffst Dir ein Teleskop an, welches man dann auch fotografisch nutzen könnte, achtest darauf, dass auch das zukünftig anzuschaffende Zubehör dran passt und bist dann von der rein visuellen Leistung enttäuscht. Somit, für mich, macht das erlernen der Grundlagen keinen Spaß. Du arbeitest (wobei, bei einem Hobby arbeitet man nicht ;)) in die Grundlagen ein, lernst, freust Dich wie Schnitzel wenn was funktioniert, aber was Du dann im Okular siehst, abgesehen von der Erwartungshaltung, bringt Dir dann Frust und :eek:.
Da kann dann schnell aufkommen, 'hey, klar, ist ja auch schon fotografisch ausgelegt. Ran an den Speck... ... ...'.
Und schon fallen die Grundlagen hinten runter, ohne sie zu Ende gelernt zu haben. Natürlich muss das so nicht apssieren. Die Gefahr besteht.

Verständlich worauf ich hinaus will?

Was das mit der Computerisierung angeht, ja, es ist sehr hilfreich wenn man aus dem Bereich kommt. Habe ebenso 20 Jahre in der IT gearbeitet, sie aber seit einigen Jahren hinter mir gelassen :D :y:.
Aber der ganze IT-Krempel hat ordentlich Einzug in die Hobby-Astronomie gehalten.

So weit ich weiß, ist ein Apo eine gute Anschaffung (wenn man mal vom Preis absieht), im visuellen wie im fotografischen Bereich.
Auf was man da achten muss, speziell für die Fotografie, entzieht sich meinen Kenntnissen.
Schau Dir auch mal die Galerie hier an und beachte dabei das angegebene Equipment welches benutzt wurde.

Der Ansatz, mit einer Kamera auf Stativ anzufangen, im fotografischen Bereich, ist nach allem was ich gelesen habe, auch ein guter und richtiger Weg.

Du siehst, wenn schon der rein visuelle Weg nicht ganz einfach ist, ist es der fotografische gleich zweimal nicht ;).
Was ich in den letzten Jahren gelernt habe, Ruhe und Geduld sind angesagt.
Mit 'mal eben so' klappt rein gar nichts.

Ich habe rein visuell angefangen, ist auch nach wie vor mein hauptsächlicher Bereich, beschäftige mich jetzt aber seit ca. 1 Jahr mit EAA/Live-Stacking.
Mal klappt es wunderbar. Toller Nachthimmel, schöne Objekte gewählt, Alignment flutscht, die Software macht was sie soll... ... ... einfach klasse.
Und dann, an späten Abenden/Nacht an denen man laut :poop: rufen möchte. Geht natürlich nicht, da fallen die Nachbarn aus dem Bett ;). Beobachtungsort ist der Balkon.
Da rumpelt man gegen das Stativ, also neues Alignment.
Die Computer-Maus fällt runter und natürlich springt die Batteriefachklappe auf und die Batterie kollert über den Balkon.
Wo war die eine sinnvolle Einstellung in der Software versteckt? Ich finde sie zum verrecken nicht mehr.
... ... ... ... ...

Da klapp ich dann das Notebook zu, die Asi weg vom Zenitspiegel, Okular rein, ruhiges Alignment durchgeführt und visuell Beobachtet. Evtl. sogar Wechsel auf mein Weitfeld-Teleskop und gut ist.
 
Hi Dominik @OnlyTheSky ,

kann nur bestätigen was Mathias @mbba18 sagt.
Fange vielleicht eher mit etwas einfacheren, günstigeren wie ein APO an, entweder ein kleiner Newton oder ED, aber mit guter Montierung.

GoTo ist mM visuell, ich sag's so krass, unnötig. Guter Peil-Sucher oder Telrad reicht. Dabei lernt man auch viel besser den Sternenhimmel. Das zahlt sich später aus, glaube mir.
Oder das Celestron Starsense System, entweder App basiert oder mit der dedizierten Celestron HW.
Und wie gesagt, bei visuell, zählt hauptsächlich die Grösse der Öffnung, so ab 6 oder besser 8 Zoll, da das Auge keine Kamera ist und nur sehr kurz "summiert".

Deine Kamera hat APS-C damit kannst du mM auch erstmal einen Flattener oder Koma-Korrektor weglassen, vereinfacht das Setup. Kannst du dann später nachrüsten, wenn du mit den Sternabbildungen nicht zufrieden bist.

Und die Kollimation (mit Laser) eines Newtons ist kein Hexenwerk, auch wenn es oft anders dargestellt wird.

Ah, noch ein Punkt für mich, gleich auf einen 2 Zoll OAZ achten und mit genug Backfocus wegen AF.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Ermutigung und das aber...
Hallo Dominik,

von dem aber nehme ich jetzt gleich wieder etwas zurück, da du aus der IT kommst. Ich war auch 25 Jahre Admin und jetzt im Ruhestand. Wir sind es wirklich gewohnt uns systematisch in Problemlösungen reinzubeißen. Der Umgang mit der Technik ist schnell erlernt, die Schwierigkeiten sind die Fotografie, also richtige Belichtung und alles was damit im Zusammenhang steht.
Die Interessen sind von jedem einzelnen sehr unterschiedlich. Ich wollte eigentlich von Beginn an nicht ewig hinter dem Okular stehen, so schön dies auch sein kann. Aber die kalten Nächte sind sehr dominant. Also reizte mich das Thema EAA und natürlich aus der warmen Stube. Die technischen Möglichkeiten gibt es heute zur Genüge.
Was mir enorm geholfen hat, ist das ständige mitlesen hier im Forum. Nicht alle Themen sind für einen erst einmal wichtig, aber man kann sehr schnell eine Gesamtübersicht über unser breites Hobby erfahren und wird für sich die richtigen Entscheidungen treffen.

Schau dir mal die ASIAIR von ZWO an. Es ist eine Lösung die die Einrichtung und Steuerung der Montierung enorm erleichtert und auch alle anderen Aufgaben (Aufnahmen, Planung, Fokussierung ...) bündelt.
 
Für mich liest sich das alles nach einem klaren Plan. Da die Montierung die Basis ist,
Danke Ronald für den Tipp.

Ich schaue mir das auf jeden Fall an. Da ich eine Canon hab könnte ich ggf. ein Canon EF 75-300mm F4-5.6 III Objektiv besorgen. Die sind gebraucht noch gut zu bekommen und sollten nach Recherche für die Astrofotografie funktionieren. Fotomontierungen wären dann Skywatcher Star Adventure oder Sky Guider Pro mit entsprechendem Stativ. Das wär dann auf jeden Fall hoch portabel. Ich hab da auch ein Set mit Mini Berlebach Stativ gefunden. Ich gehe davon aus das ich manuell einnorden und PA durchführen muss und via Star Hopping (Sternenkarte oder Software) die Ziele anfahre. Goto is ja nicht. Das heißt genügend Möglichkeiten zu üben und den Himmel lernt man dabei auch kennen. Guiding könnte man später ggf. auch nachrüsten. Im Grunde müsste ich am Anfang manuell nachführen.

Ich werde mich damit auf jeden Fall auseinandersetzen. Ggf. ist das ein guter Einstieg um sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Danke!

Gruss Dominik

hm, auf mich wirkt das alles durchdacht und nicht überstürzt.
Ich hatte mit einem analogen Teleobjektiv, dem Soligor 200mm f/3,5, erste Versuche unternommen. Vielleicht wäre das eine Alternative zum f/5,6er.

Gruß
Ronald
 
Also reizte mich das Thema EAA und natürlich aus der warmen Stube. Die technischen Möglichkeiten gibt es heute zur Genüge.
Was mir enorm geholfen hat, ist das ständige mitlesen hier im Forum. Nicht alle Themen sind für einen erst einmal wichtig, aber man kann sehr schnell eine Gesamtübersicht über unser breites Hobby erfahren und wird für sich die richtigen Entscheidungen treffen.

Schau dir mal die ASIAIR von ZWO an. Es ist eine Lösung die die Einrichtung und Steuerung der Montierung enorm erleichtert und auch alle anderen Aufgaben (Aufnahmen, Planung, Fokussierung ...) bündelt.

Hallo Harald,

über EAA bin ich ja gerade zur Thematik gekommen. Bin halt extrem IT affin und habe einen Artikel über Rasp-Pi und Astroberry gelesen. Es ist doch in der Tat so, das durch die technischen Hilfsmittel mittlerweile doch vieles einfacher geworden ist. Die letzten Monate habe ich eigentlich nur mit lesen verbracht. CN, hier im Forum, Stargazer Lounge, weiter englischsprachige Foren zb. von ES etc. etc...Auch Videos (Cuiv; Astrobackyard, Sackenheim, Nimmervoll) zu verschiedenen Themen habe ich mir angeschaut. PA, Plate Solving, Flats, Darks, Bias, Montierungen, das Guiding, Problem Beschreibung zum Guiding, ob mit Asiair, Stellarmate/Astroberry oder auch N.I.N.A. Auch was die Teleskope angeht und welche Unterschiede es gibt. Deswegen war meine Tendenz eher APO od. ggf. Teleobjektiv. Mit der Linse hat die Astronomie auch begonnen und das weitere Feld verzeiht auch mehr. Was sich da getan hat ist schon enorm. Was sich für mich aber wie ein roter Faden durchzieht, ist wohl die Tatsache, das die Ausrichtung, die Stabilität und die Montierung selbst einen grundlegenden Einfluss hat. Viele scheitern wohl bei EAA daran das bestimmte Parameter (sei es durch das Achsspiel, mangelhafte Ausrichtung, die Balance, Stabilität oder Qualtiätsgründen) alles aus dem Ruder läuft. Dann klappt der Prozess hinten dran nicht mehr und die Qualität sinkt und der Frust steigt. Wenn dann die (Wissens)Basis nicht stimmt dann fehlt der Ansatz den Fehler beheben zu können. Bei einem minimalen Achsspiel könnte ich ja zB. die Balance absichtlich etwas weniger korrigieren. Von daher hab ich da den größten Respekt.

Also erstmal Step by Step.......

Gruß
Dominik
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich liest sich das alles nach einem klaren Plan. Da die Montierung die Basis ist,

hm, auf mich wirkt das alles durchdacht und nicht überstürzt.
Ich hatte mit einem analogen Teleobjektiv, dem Soligor 200mm f/3,5, erste Versuche unternommen. Vielleicht wäre das eine Alternative zum f/5,6er.

Gruß
Ronald
Hallo Ronald,

ich denke ich tendiere aktuell zum Fotostativ. Mit einer Staradventure kann ich den Anfangs Prozess inkl. PA üben. Ziele auswählen und dann mittels Karte und Starhopping anvisieren. Wenn ich die Ziele dann mittig im Display hab reicht mir das aus. Der Gedankengang ist aber noch nicht fix. Bin noch am lesen und schauen. Festbrennweite hat natürlich Vorteile. Man kann sie nicht versehentlich verstellen wie bei der variablen Lösung. Da müsste ich festkleben. Später kann ich das ergänzen mit einer EAA Lösung z.B. Asiair zwecks PA (ggf. auch am Anfang als reine Kontrolle des manuellen PA), Auto Guiding und die Zentrierung des Zielobjektes.

Es ist doch richtig das durch die richtige Auswahl des Wahlrades die Erdrotation durch die Staradventure ausgeglichen wird? Das heißt manuelle Zielauswahl. Testbilder / Anpassung (Testbilder>Anpassung etc...) / Zentrierung usw........Je besser das PA und die manuelle Nachführung umso weniger Strichbildung und umso länger die Belichtung. Korrekt?

Und wenn ich nach üben üben üben irgendwann auch mal ein solches Bild hinbekomme wär ich erstmal zufrieden.

https://www.astrobin.com/vi35v3/?nc=all

Gruss Dominik
 
Es ist doch richtig das durch die richtige Auswahl des Wahlrades die Erdrotation durch die Staradventure ausgeglichen wird? Das heißt manuelle Zielauswahl. Testbilder / Anpassung (Testbilder>Anpassung etc...) / Zentrierung usw........Je besser das PA und die manuelle Nachführung umso weniger Strichbildung und umso länger die Belichtung. Korrekt?
Klar, die Montierung gleicht die Erddrehung aus.

Aber bei einem weiten Feld (einige und mehr Grad) ist das ganze Alignment nicht mehr so dramatisch zu sehen. Ich glaube nicht, dass du dich so akribisch rantasten musst.

Man kann auch mehrere kürzer belichtete Bilder (Subframes) im oder unter Minutenbereich machen. Dann ist das ganze Alignment auch nicht mehr so wichtig. Die Bilder werden dann gestackt und dabei wird ja dann eine eventuelle leichte Drift oder Rotation ausgeglichen.
Dein Beispielfoto hat ja auch 83 Minuten-Aufnahmen.

Super ist ja, dass man mit den neuen CMOS Astro-Kameras, wegen ihrer hohen Empfindlichkeit sogar ganz kurze Aufnahmen (Sekundenbereich) machen kann, dann ist die Genauigkeit des Nachführens und das Alignment erst recht nicht mehr so wichtig. Aber es hilft natürlich.

Die ganz langen Belichtungen hat man früher auch wegen den benutzten CCD Kameras gebraucht und historisch kommen sie aus dem chemischen Fotografieren.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
die Ausrichtung, die Stabilität und die Montierung selbst einen grundlegenden Einfluss hat
Hallo Dominik,
versuche nichts umsonst zu kaufen. Wenn du z.B. zu Hause dein Teleskop aufstellen kannst (hauptsächlich), dann kauf dir gleich eine richtige parallaktische Montierung, mit einer für dich ausreichenden Tragfähigkeit ab EQ5 bzw. größer.. Eine kleine Montierung kann nicht viel zuverlässig tragen.

Ich hatte mir z.B. als erstes den MAK 127 mit Alt AZ Goto Montierung als Paket gekauft. Es dauerte nur wenige Wochen bis mir klar war, dass ich eine parallaktische Montierung brauche. Die Alt AZ Goto Montierung steht in der Ecke. Mit dem MAK bin ich sehr zufrieden, aber es kommt die Zeit, wo man größere Flächen ansteuern möchte, also eine kleine Brennweite. Ergebniss den TS 76EDPM APO zugekauft. Beide Teleskope sind vom Gewicht mit erforderlichen Zubehör unter 5kg und werden von der EQ5 sehr gut getragen. Wenn ich als erstes den APO gekauft hätte, gäbe es vielleicht den MAK noch gar nicht. Eine andere Überlegung ist, sich etwas mit ca. 800mm Brennweite zuzulegen und bewegt sich in der Mitte.
 
Kurzes Status Update. Nach langem hin und her und vielen Überlegungen (GEM28, Stativ, Staradventure) habe ich mir eine HEQ5 gekauft. Ich wollte nicht doppelt kaufen. Eine leichte Montierung für die Canon mit Objektiv oder eine leichter APO ist später immer noch drin. Ich denke das ist eine sehr solide und robuste Montierung die häufig im Einsatz ist und es hierzu die meisten Information gibt. Rowan Belt Mod wäre auch noch möglich und ein 6" RC oder Newton mit Equipment sollte Sie solide auch noch tragen. Von der Transporttauglichkeit (zu Hause, Arbeit und Ferienhaus (Bortle 4)) ist das gerade an der Grenze und ich bin noch relativ flexibel was die Tragkraft betrifft. Ich werde bestimmt die nächsten Jahre sicher damit klar kommen und weiß das ich natürlich bei größeren Brennweiten / Gewicht begrenzt bin. Bin gerade dabei die Basics zu üben und zu lernen. Zuerst einmal möchte ich die Montierung besser verstehen. Auf und Abbau hat schon super geklappt. Stativ Nivellierung auch. Das sitzt jetzt. Die nächsten Punkte sind die Nivellierung der beiden Achsen per Wasserwaage und die Definition der Park Position. Da bin ich gerade dran. Die Fein Justage der Azimut und Altitude Einstellungen klappt eigentlich ganz gut (Feldtest folgt) es sind aber noch Fragen bezüglich Park Position aufgetaucht die ich noch lösen muss. Als weiteren Schritt werde ich wohl diese Woche noch das Polar Scope kalibrieren und sofern das Wetter mitspielt in den nächsten Wochen zuerst mal das Polar Alignment üben und werde mich eingehender mit der Handsteuerung befassen. Wenn das sitzt folgt das Star Alignement und die ersten Versuche mit Goto. Ich denke aber das Aligment wird mich noch die nächsten Wochen beschäftigen. Ich möchte die Nutzung des Polar Scope und die Einstellungen / Probleme erstmal richtig verstehen. Ich weiss mit SharpCap, Asiair etc.. und Plate Solve wäre es viel einfacher aber es geht erstmal um das Grundverständnis. Vielen Dank für die Tipps. Ich hoffe das ich fliegen lerne......euch allen klare Nächte......

Gruß
Dominik
 
Hallo Dominik,
mit der HEQ5 hast du sicherlich nichts falsch gemacht und kannst direkt loslegen.
Zusammen mit dem Rowan Belt Mod und einem gut laufenden Guiding wirst du damit viel Freude haben und schöne erste Ergebnisse rausbekommen.
Da du mit einer DSLR fotografieren willst, könntest du dir zum Guiden auch einen MGEN besorgen. Damit bräuchtest du vorerst nicht unbedingt einen Rechner.

Was die Optik angeht, möchte ich dir raten, sofern es das Budget zulässt, nicht zu lange mit Objektiven zu experimentieren. Die Fokussierung ist meistens eher knifflig und die Belichtungszeiten sind bei zu großen Blenden zu lange. Die Abbildungsqualität lässt bei den eher günstigeren Objektiven auch meist zu wünschen übrig.
Den eingangs erwähnten TS60/360 habe ich auch und es war für mich eine große Erleichterung was das Fokussieren anging. Speziell empfehlen würde ich ihn aber nicht - mein Exemplar bildet leider nicht sauber ab. Ein 6" Newton ist sicher eine gute Idee, dann aber gleich mit verschraubtem Komakorrektor. Den musst du zwar zu justieren lernen, aber das bekommst du sicherlich hin.

Viel Erfolg und lass gerne mal Ergebnisse sehen, wenn es soweit ist!
Viele Grüße
Christoph
 
Was die Optik angeht, möchte ich dir raten, sofern es das Budget zulässt, nicht zu lange mit Objektiven zu experimentieren. Die Fokussierung ist meistens eher knifflig und die Belichtungszeiten sind bei zu großen Blenden zu lange. Die Abbildungsqualität lässt bei den eher günstigeren Objektiven auch meist zu wünschen übrig.
Hallo Christoph,

Teleskop hatte ich schon bestellt. Es wird ein TS CF 70/420 FPL55 APO. Ich denke du hast recht. Damit wird das fokussieren sicherlich einfacher als mit dem Sigma 70-300 DG APO. Ich hab mir aber hier schon Klebeband bereitgelegt um die Brennweite und Fokusring zu fixieren ?

Kleines Update: Diese Woche Polar Scope am Dach eines entfernten Haus kalibriert. Passt jetzt super und Rotation 360° bleibt stabil im Zentrum. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen wegen Polar Alignment und Star Alignment. Desweiteren hatte ich mehrfach Auf- und Abbau sowie die Definition der Parkposition mit Wasserwaage geübt. Sowie Anpassung im Azimut und Latitude. Dazu noch die Verwendung der Goto Handsteuerung und als Trockenübung Stern (Sonne) angefahren. Danach zurück in Park Position. Klapp überraschend bis dato ganz gut. Was jetzt noch fehlt sind passende Schrauben. Hätte nie gedacht das einige Dinge daran scheitern wegen Zoll und metrischem System uaahhhh......?

Gruss Dominik
 
Hallo,

kurzes Status Update. Diese Woche hab ich mehr mit den richtigen Schrauben gekämpft als mit der Montierung oder mit der Kamera. Leider hab ich aus diesem Grund auch die einzige Nacht verpasst die halbwegs klar war. Ich muss feststellen das es viele Kleinigkeiten sind die einen zurückwerfen oder vom testen abhalten. Eigentlich wollte ich das Polar Alignment üben. Im Nachgang hätte ich mir hier mehr Gedanken machen müssen. Die Bestellungen waren hier ein wenig fragmentiert und unstrukturiert. Um mehr Stabilität zu bekommen hab ich mir nun ein Schraubenset und ein Set mit Imbus zugelegt. Metrisch und in Zoll. Sowie eine 24cm Losmandy Schiene um die Balance der Kamera und Guidescope zu verbessern. Ich denke das hilft auch mit dem Teleskop und Zoll Schrauben in allen Varianten hab ich jetzt wohl genug. Als Trockenübung hab ich heute alles nochmals draußen aufgebaut. Eingenordet, mit Wasserwaage ausgerichtet balanciert. Zusätzlich hab ich heute das Guidescope und die Kamera im Tageslicht als Vorbereitung fokussiert und für zukünftige klare Nächte vorbereitet. Aus Langeweile hab ich auch begonnen mein Notebook mit den Treibern, Stellarium und N.I.N.A vorzubereiten. Zumindest das hat bis auf weiteres gut geklappt. Mit Stellarium kann ich Objekte anfahren und die Objekte zum planen in N.I.N.A importieren. Im Grunde eine riesiger Vorteil, zumal man anhand von Original Bildern die Objekte schon mal sehen kann. Ich hoffe das ich das in nächster Zeit auch mal live hinbekomme und ich das auch sehen kann. Ziel ist jetzt erstmal das Polar Alignment und das Star Alignment um erste Fotos mit der 600D zu schießen. Zusätzlich möchte ich mich mit PHD2 beschäftigen.

Euch allen frohe Weihnachten und Clear Skies!
Gruss Dominik
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen,

ich wollte eine kurzes Update geben. Nachdem das Wetter im Dezember eher mau und trübe war konnte ich die letzten beiden Wochen erstmals mein Equipment unter angenehmeren Bedingungen testen. Der Aufbau, das Polar Aligment und Star Alignment funktioniert jetzt soweit gut. Ich denke das sitzt jetzt. Bin aktuell mein Equipment am verfeinern was das Kabelmanagement betrifft. Zu Weihnachten habe ich zudem eine AsiAir Plus geschenkt bekommen. Von daher habe ich als nächsten Step angefangen das Polar Alignment mit der AsiAir gegenzuprüfen. Das klappt soweit ganz gut. Letztlich habe ich aber die Feinjustage per AsiAir vorgenommen. Da ich festgestellt habe das das in Summe doch genauer ist als mit dem Polarscope. Auch die Objekte lassen sich damit wesentlich einfacher anfahren als mit der Handbox. Bin aber trotzdem froh die Erfahrung mit dem Polar/Star Aligment und der Handbox gemacht zu haben. Letze Woche habe ich dann versucht die ersten Objekte zu fotografieren. Musste aber feststellen das die manuelle Fokussierung des Objektives (Sigma 70-300mm APO) doch ein wenig schwieriger und feinfühliger ist als gedacht. Zumal der dunkle Himmel im Gegensatz zur Fokussierung bei Tageslicht schon eine Herausforderung ist. Ich denke das ist aber Erfahrungssache. Hierzu habe ich mir von einem Freund per 3D Druck eine Bahtinov Maske anfertigen lassen. Leider ist das Objektiv doch ein wenig eigenwillig und ich musste feststellen, das auch Klebeband um den Fokus zu fixieren, bei Temperaturen unter 0 Grad und Feuchtigkeit nicht das Gelbe vom Ei ist. Trotzalledem konnte ich eine paar Bilder schießen. Die sind zwar grottig, schlecht fokussiert, die Sterne in den Ecken etwas gezogen und ich denke aufgrund des billigen Objektivs unscharf und das obwohl mit der Bathinov Maske zuerst alles ok aussah. Ich vermute mal das bei Ausrichtung zum Ziel sich die Fokuslage ein wenig verschoben hat und das Objektiv wie ich gelesen habe bei hoher Brennweite an den Rändern die Schärfe verliert. Leider scheint das Objektiv auch trotz Fixierung ein wenig zu rutschen. Ich hatte den Fokus vor PA eingestellt. Trotzdem sind das meine ersten Bilder und ich bin extrem happy. Das ist schon ein geiles Gefühl wenn man erstmalig diese Bilder sieht. Von daher halte ich das ganze in Ehren. Es ist für mich eine sehr schöne Motivation obwohl die Qualität schlecht ist. Aber wie gesagt. Auf die Qualität kommt es mir am Anfang erstmal nicht an. Ich bin froh das die grundsätzlichen Dinge erstmal sitzen und ich auch die Soft- und Hardware erstmal verstehe. Die nächsten Wochen erwarte ich mein Telekskop. Bis dahin beschäftige ich mich weiter mit den vielen Kleinigkeiten die in Summe aber so wichtig sind und die mich immer wieder ein wenig zurückwerfen. Ich denke aber das ist auch gut so. Somit hat man immer ein Ziel. Ich werde auch ein wenig mit der Brennweite, Fokus und der Blende experimentieren. Ich denke gerade mit dem Teleobjektiv kann man viel mehr lernen. Gerade bei diesen schwierigen Bedingungen und wenig Licht.

Euch allen Clear Skies!

Gruss Dominik

Anbei meine ersten Bilder. Auch wenn Sie noch so grottig sind. Für mich persönlich Ansporn und was extrem besonderes.

M42
M31
 
Sorry für OT
Wäre es dir möglich, in deinen sehr langen Beiträgen, einige Absätze einzubringen?
Das Lesen deines letzten Beitrags ist sehr anstrengend und verleitet einen dazu, nicht mehr zu lesen, oder zu beachten.
Gruß Klaus
 
Hallo Dominik,

den Weg ist gut und für dich erfolgreich. Die ersten Bilder waren bei den meisten auch nicht besser. Du hast leider bei den Fotos nicht angegeben, welche Belichtungszeiten zu Grunde liegen. Sicher fehlt da noch etwas an Zeit.
 
Hallo Dominik,

den Weg ist gut und für dich erfolgreich. Die ersten Bilder waren bei den meisten auch nicht besser. Du hast leider bei den Fotos nicht angegeben, welche Belichtungszeiten zu Grunde liegen. Sicher fehlt da noch etwas an Zeit.
Hallo Harald,
leider bin ich mit Astrobin noch nicht so vertraut. Die Freeversion scheint auch einige Beschränkungen zu haben. Muss ich mir zuerst noch genauer anschauen.
Die Belichtungszeit M31 war 20x180sek und M42 45x60sek (M42). Leider habe ich aufgrund Änderung der Temperatur, wegen der etwas schwierigen Fixierung ( mit Isolierband (Kälte/Nässe) ab und an den Fokus verloren und deshalb auch Ausschuss.

Gruß
Dominik
 
Hallo,


ein weiteres Update in der Hoffnung das es ggf. einen anderen Einsteiger motiviert und inspiriert.

Mein Equipment ist jetzt komplett zusammen. Nachdem ich die Wartezeit mit üben (600D + Sigma Objektiv) und testen inkl. kleinerer Aufnahme Sessions verbracht hab ist mein Teleskop (TS CF APO 80/480) Anfang April nun angekommen. Ich bin echt froh, da die Fokussierung mit dem Sigma Objektiv nicht ganz einfach war. Gerade bei der Ausrichtung zum Himmel hat sich der Fokusring leider immer wieder minimal verschoben und das war dann doch recht frustrierend. Bei Nässe, Kälte und gefrorenen Händen hilft dann auch kein Klebeband. Es war halt nicht das teuerste Objektiv und wie ich finde für ausgiebige Aufnahmen nicht das beste Equipment. Zum üben und testen aber ok.

Da die Wetterbedingungen und der Himmel (Mond) Anfang bis Mitte April suboptimal waren habe ich die Zeit daher genutzt erstmal mein Equipment (APO, ZWO EAF, Guidescope, ASIAIR+, Verkabelung, Losmandy Schiene, …..) zusammenzubauen. Wobei ich mit der Balance und der Verkabelung noch nicht ganz zufrieden bin. Aktuell bin ich da am Tüfteln wie ich das besser hinbekomme. Ziel ist es die Ausrichtung und Balance im Bezug auf die Montierung zu verfeinern und das Guiding zu optimieren.

Mittlerweile funktioniert auch das grundsätzliche schonmal gut und am 27.04 konnte ich mein neues Equipment zum ersten Mal in einem First Light ausgiebig testen. Im Grunde handelt es ich um meine dritte ausgiebige Session. Zudem die erste Session über eine signifikante Anzahl Belichtungszeit. Guiding war trotz vermeintlich klarem Himmel nicht ganz optimal. Persönlich bin ich nicht sicher ob es am einnorden oder an der Montierung und Ausrichtung Richtung Zenit lag. RA lag zum Teil über 1". Der DEC Wert zw. 0,4 - 0,7" ging eigentlich. Total waren es dann zw. 0,7 - 1,4". Insgesamt war es aber eben nicht so schlimm da Widefield mehr verzeiht.

Meine Brennweite ist sicherlich nicht ideal für die Galaxien Saison. Ich bin aber super happy das in meiner ersten Session alles soweit geklappt hat. Natürlich ergaben sich im Rahmen der Tests viele Fragezeichen, die ich nun erstmal sammeln und vertiefen muss. Die Fragen hierzu folgen noch.

Eines ist auch sicher. Bei der Bildbearbeitung muss ich noch viel verstehen lernen. Es ist aktuell eher try and error als Verständnis.
Nächste Ziele: Umbau Canon 600D > 600Da, Rowan Belt, Optimierung RA und DEC Achse, Umbau Prismenklemme HEQ5 Pro

Anbei mein Ergebnis meines First Light mit meinem ersten TS CF APO:

M101

Eckdaten:
TS CF APO 80/480 / TS CF Flattener / Reducer 0.8x
HEQ5 Pro / ZWO Asiair Plus / EAF
Canon 600D
Graxpert (Dank an Frank Sackenheim!) / Siril / Gimp / Topaz Studio

Lights: 200x60"
Darks: 60
Flats: 30
Bias: 30

Backyard Bortle 5 (leider mit vielen LED Lichtern in der Nachbarschaft :-()
Ich wünsche allen Clear Skies!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

wieder mal ein kleines Update. Mittlerweile ist der Aufbau, das ausbalancieren, fokussieren und das einnorden zur Routine geworden. Die Sommermonate habe ich genutzt um ein paar Aufnahmen zu machen. Mehrheitlich zum testen und ausprobieren von Kleinigkeiten besonders im Bezug auf Fokussierung und Guiding. An 2 Tagen habe ich nochmals längere Sessions eingestreut.

Aufgenommen habe ich IC 1396 Elephant Trunk und den IC 5146 Cocoon Nebula.

Aufgrund der hohen Sensortemperatur zw. 24-28 Grad war das ganze ziemlich herausfordernd. Die Kamera ist dank Markus inzwischen aber auch umgebaut und ich hoffe vor allem in den Wintermonaten hier mehr rauszuholen. Ich bin aktuell dabei so viele Aufnahmen wie möglich zu sammeln. Ziel ist es genügend Beispiele für die Bildbearbeitung zu haben und das Stacking zu optimieren. Hier arbeite ich immer noch mit unterschiedlichen Tools und hoffe für mich das Optimum zu finden.

Aktuell gebe ich mein bestes bei der Bearbeitung. Vieles ist aber noch Try and Error. Bin fleißig am Fragen sammeln.

Hier die beiden Aufnahmen:

Elephant Trunk IC 1396
Cocoon Nebula IC 5146


Bezüglich der Montierung und Equipment habe ich mit den ersten Optimierungen begonnen. Aufgrund einer lang anhaltenden Schlechtwetter Phase habe ich zuerst mit dem Rowan Belt Mod begonnen. Hier gab es einige Schwierigkeiten. Das lösen der Konnektoren auf der Platine war selbst mit einer Spezialzange so gut wie unmöglich. Da ich Angst hatte das Board oder den Konnektor ernsthaft zu beschädigen habe ich mich letztlich entschieden ohne Ausbau der Motoren die Änderung vorzunehmen. Es war etwas Frickelei letztlich hat es aber doch wie ich finde super geklappt. Abschließender Test an den Sternen steht noch aus.

Eine weitere Modifikation war die Justage des Backlash der RA Achse. Ich denke gerade deshalb hatte ich deutlich höhere Werte im Guiding als bei DEC.

Bis dato habe ich alle gesetzten Ziele erreicht. Es stehen noch die Optimierung der beiden Achsen mit neuem Lager sowie der Umbau der Prismenklemme an. Ich denke danach habe ich alles aus der Montierung rausgeholt. Für einen Anfänger finde ich Sie wirklich top!

Euch allen CS

Dominik

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Moin Dominik,

das sieht doch alles nach profundem Fortschritt aus, die Bilder sind auch gut - der Weg paßt. Ich denke wenn Du da weitermachst wo Du jetzt stehst und die Peilung behältst dürfte das gut werden und wir dürfen auf weitere gute Bilder geiern...

Die beiden Bilder sind wie ich finde richtig gut, man könnte an der einen oder anderen Stelle sicher noch was drehen, dafür gibt es berufenere Geister hier als mich, aber ich finde das beeindruckend wie gut das bei Dir klappt.

CS
Jörg
 
Konnte heute abend trotz Wolken und Dunst ein wenig meinen Rowan Belt Umbau testen. Unterschied ist signifikant bemerkbar. Guiding viel ruhiger und glatter. Möchte nicht wissen wie das aussieht wenn die Bedingungen gut - hervorragend sind. Kann ich nur empfehlen.

CS
Dominik

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