Warum immer nur Zeiss?

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Kyoko12

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Hi leute, ich weiß, dieser Beitrag ist fast sinnlos und passt hier nich her. Aber ich muss ihn loswerden. Also:

Ich bemerke oft, das viele Anfänger denken, Zeiss-Gläser wären so was wie perfekt. Aber das sind sie sicher nicht!
Weil: Nichts ist Perfekt

Wer ein gutes Gals will, muss nicht immer viel Geld dafür ausgeben! Auch ein 50 Euro Glas kann gute Leistung bringen!

Und noch ne Frage nebenher: Jeder redet von Zeiss, aber ich hab hier im Farom noch NIe was von Swarovsky Gelesen, wieso? Bei einem Vergleich kam mir das Swarovsky-Glas deutlich besser vor!

mfg,
Maximilian Mayerl
 
Hallo Maximilan,

bei Eingabe von "Swarovski" in die Suchfunktion erhälst Du ca. 100 Treffer!

Viele Grüße, Jürgen
 
> Zeiss-Gläser wären so was wie perfekt. Aber das sind sie sicher nicht!
> Weil: Nichts ist Perfekt

Hallo Maximilian,

stimmt. Was soll man dazu noch schreiben? Aber gut sind sie <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> ...

> Jeder redet von Zeiss, aber ich hab hier im Farom noch NIe was von Swarovsky Gelesen, wieso?

Kann es daran liegen, daß Du bei der Suche nach Swarovski Swarovsky eingegeben hast und nicht Swarovski? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Frank.
 
Hallo Maximilian,

erst in den letzten Tagen habe ich im Thread "Leica Trinovid 10x15 oder Zeiss Victory 10x56" über die Qualität von Zeiss-Gläsern nachgefragt. Und bin schliesslich bei einem Swarovski SLC 15x56 gelandet.
Das Zeiss Victory zeigte einen ganz leichten, wahrnehmbaren Farbfehler, das Leica Ultravid dagegen war traumhaft. Ebenbürtig zum Ultravid, wenn man von der höheren Vergrösserung absieht, war das Swarovski (mein subjektiver Eindruck). Aber beim Swarovski hatte ich (beim direkten Vergleich Ultravid 10x42 und Svarovski SLC 10x42), daß das scheinbare Bildfeld etwas weiter war und weniger warm dargestellt wurde. Ausserdem gefiel es mir beim Halten und am Auge besser.

Allerdings habe ich kein Fernglas in der 50 Euro-Klasse, gefunden, daß es mit den teuren Geräten aufnehmen kann - so gut es auch sein mag.

Gruss, TJ
 
Allerdings habe ich kein Fernglas in der 50 Euro-Klasse, gefunden, daß es mit den teuren Geräten aufnehmen kann - so gut es auch sein mag.

Das ist auch voellig unmoeglich. Die teuren Hersteller treiben einen gigantischen Aufwand, um eine hervorragende Bildqualitaet zu erreichen, und es ist schlichtweg unmoeglich, fuer 50 Euro etwas zu produzieren, was dem auch nur nahe kommt.
Wenn die Werbung manchmal eine vergleichbare Leistung verspricht, dann ist das Irrefuehrung und (in meinen Augen) absoluter Schwachsinn.

Ein 50 Euro Glas kann trotzdem viel Spass machen!

Carsten
 
Ich meinte damit auch nicht ebenbürtig, sondern eben gut. Ich finde es wirklich sinnlos, für ein Glas, das meiner meinung nur einen tick besser ist, das 20fache auszugeben.

Und ja, ihr habt recht, hab das falsch Geschrieben, tschuldigung.
 
Moin,
Wer ein gutes Gals will, muss nicht immer viel Geld dafür ausgeben! Auch ein 50 Euro Glas kann gute Leistung bringen!

Da hast Du im Prinzip recht, aber das letzte Quentchen oder i-tüpfelchen an Qualität und Präzision bringen nur absolut bis sozusagen an die physikalischen Grenzen gebaute Gläser. Es muss natürlich nicht immer Zeiss sein - die gehören einfach zu den "Guten" dazu.

Wir hatten mal von dem eisernen Doppelkreuzturm im Ostharz bei Stolberg bis "hinter" Göttingen geschaut, mein Bruder mit einem wirklich guten und brillentauglichen Bresser 7x50 (Modell weiß ich jetzt nicht mehr, hatte so 250,- DM gekostet), ich mit einem Jenoptem 7x50. Im ersten Eindruck - gleich bis auf das besserer Einblickverhalten des Bressers. Wir sahen dann aber in meinem Jenoptem in etwa 70km Entfernung Richtung Abendsonne den Gausturm und noch zwei Fesselballons. Der Gausturm war im Bresser gerade noch zu sehen, die Ballons nicht mehr, die aber klar noch im diffusen Abendlicht im Jenoptem!

Gruß
Burkhard
 
Ich finde es wirklich sinnlos, für ein Glas, das meiner meinung nur einen tick besser ist, das 20fache auszugeben.

Der Eindruck des "Tick besser" kommt nur durch mangelnde Beobachtungserfahrung. Hat man ein bischen Erfahrung gesammelt und seien es nur mal 2-3 Stunden, dann wird der Unterschied sofort klar. Der Unterschied von 50 € zu 1000 € ist genauso groß, wie der Unterschied zwischen "mal kurz durchschauen" und "intensiv beobachten". Es liegen Welten dazwischen.

Schneller kommt die Erkenntnis, wenn man direkt parallel vergleichen kann. Dann tut man seinen Augen die 50 € vielleicht nicht mehr an (vorausgesetzt man hat die 1000 €). Zum Einstieg in das Hobby lohnt es sich aber vielleicht doch. Wenn man später umsteigt, dann sind die 50 € kein großer Verlust.

Die "alten" Zeiss Jena Gläser sind eine einzigartige Alternative zum "viel Geldausgeben". Die Gläser waren mal erstklassig und fallen zu den heutigen Spitzengläsern längst nicht so dramatisch ab, wie die heutigen Plastikgläser - und man bekommt sie gebraucht, je nach Modellreihe, für um die 200 oder um die 400-500 Euro.

Letztendlich kommt es aber immer darauf an, was man mit dem Fernglas vorhat.

Walter
 
Hallo T.J.,

hast Du Dir das 15x56 SLC gekauft? Mit Swarobright Vergütung? Schon das ganz Neue? In jedem Fall ein tolles Glas, besonders auch für Astronomie, mit viel besserem Preis-leistungs-Verhältnis als die EL-Baureihe. Da Du nur nach 10x gefragt hast, gab´s nur Tipps in diese Richtung. Im Stillen hab ich aber auch an 12x gedacht, denn da haben Leica und Zeiss noch 2 wirkliche Hammer im Angebot. Das 15x56 SLC liegt toll in der Hand, wenn die Daumenmulden passen und es ermöglicht dann etwas, was wohl kaum jemand für möglich hält: das freihändige Beobachten mit 15facher Vergrößerung. Ich persönlich glaube, dass es nur ganz wenige Gläser gibt, die astronomisch an das SLC heranreichen: das 15x60 Zeiss ClassiC, das 16x70 Fujinon FMT-SX. Seine Mittenschärfe halte ich für unübertroffen.

Gruß

Steve

 
Hi Maximilian

Mein Grund für ein gebrauchtes Zeissfernglas:
.) weil mein Wunsch-Swarovski-Fernglas über 1000€ kostet

Und das gebrauchte Jenoptem habe ich um 200€ bekommen, dieses Zeiss Glas sticht mein vorhandes TS Triplet 8x42 echt aus.
Allerdings ist das Zeiss Jenoptem mit Brille (für mich) unbrauchbar, trifft mich aber nicht, mein Asti ist so human dass er nicht auffällt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Habe etwas Erfahrung gebraucht um drauf zu kommen dass ich mit Brille und Fernglas genauso viel sehe wie nur mit Fernglas -> Astiphobie ist geheilt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Sonst volle Zustimmung, auch günstige Gläser können gut sein. Habe selber ein 13€ Chinaglas 13x60 von ebay und habe es immer im Auto, ideall für Schnelleinsätze wenn das Jenoptem mal zuhause "vergessen" wurde.

lg

Mathias
 
Hallo,

Ich persönlich glaube, dass es nur ganz wenige Gläser gibt, die astronomisch an das SLC heranreichen: das 15x60 Zeiss ClassiC, das 16x70 Fujinon FMT-SX.
Was ist mit dem Docter Nobilem 15x60? Auch das Nobilem soll gut sein und freihändig aufgrund der guten Haptik noch gerade so gehen. Hat da jemand Erfahrung mit, und es mit den genannten Gläsern mal verglichen?

Ich interessiere mich nämlich auch für ein 15x60 Glas, allerdings gibt mein Budget es derzeit nicht her. Umso mehr Zeit habe ich, mich genau zu informieren, was ja nicht schlecht sein soll <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> .

CS,

Christof
 
Ketzerfrage: Wie macht sich so ein teures 15x60 der genannten Premium-Marken eigentlich im Vergleich zum berüchtigten Tento 20x60? Bringt es einen richtigen Vorteil? Ich könnte mir denken, dass in Sachen Einblickverhalten und freihändige Nutzung so ein 15x60 einfach besser ist. Allerdings nehme ich das Tento auch gerne freihändig, und am Himmel ist ein 15x60 vielleicht sogar schlechter, oder?
 
Hallo,

beachtliche Unterschiede zwischen Gläsern mit gleicher Öffnung und Vergrößerung, aber verschiedenen Marken, sind manchmal sehr auffällig. Es erstaunt mich schon der Riesenunterschied in Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe im direkten Vergleich. Meine Kandidaten:

1. Noname Japan 7x50 (blauvergütet, klassisches 70er Jahre Glas) gegen Docter Navidoc 7x50: Das Japanglas ist kontrastarm, hat ein kleineres Sehfeld und ist VIEL dunkler als das Navidoc (Transmission).

2. CZJ Dekarem MC 10x50 gegen Tento / Revue 10x50: Das Dekarem hat eine sichtbar bessere Transmission (ist heller) und keinen Gelbstich, sowie ein größeres Sehfeld. Ein genauer Vergleich steht noch aus, das Dekarem habe ich erst ein paar Tage <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Ciao,

Christof
 
Hallo Steve,

yepp, ich habe durchgeschaut und mich verliebt (über den Vergleich mit den Zeiss Victory und Leica Ultravid hatte ich bereits zuvor geschrieben). Allerdings ist es noch das alte SLC.
Der Unterschied des neuen SLCneu ist offenbar nur ergonomischer Natur - die zusätzliche Mulde am oberen Teil des Fernglases (siehe Neuigkeit: SLCneu). Zum schnellen Schauen tut's auch die alte Ergonomie, zum Beobachten wird das Glas sowieso auf ein Stativ geschraubt.

Jetzt fehlt mir nur noch das 8x50B. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Gruss,
TJ
 
> Ich finde es wirklich sinnlos, für ein Glas, das meiner meinung nur einen tick besser ist, das 20fache auszugeben.

Es kommt halt auf den Einsatzzweck an. Ein Jäger z.B. dürfte froh sein über die robuste Bauweise mancher Top-Gläser, es kann mal runterfallen, ohne dass die Optik verbogen ist, es kann mal ins Wasser fallen, ohne dass es vollläuft, es kommt kein Staub/Pilzsporen/Feuchtigkeit ins Innere usw..
Mach all das mal mit einem typischen 50 €-Glas...

Die Garantiezeit bei den Top-Gläsern lag lange Zeit bei 30 (!) Jahren. In letzter Zeit bröckelt die Zahl etwas...

(Ja, ok, man kann auch 20 Gläser à 50 € kaufen, dann braucht jedes nur eineinhalb Jahre halten...)

Viele Grüße, Infinity
 
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