cfjh
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Bei der Wetterbeobachtung war mir ein klarer sternenreicher Himmel aufgefallen, wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen hatte. Es war zwar zum Horizont hin leicht trübe, aber zum Zenit hin waren die Sterne klar und die Luft schien sehr ruhig zu sein.
Kurzehand habe ich das Fernrohr 'rausgestellt, um ein bischen zu beobachten.
Als erstes Objekt habe ich den Saturn angepeilt, der gerade im Osten über die Hausdächer kroch. Schon bei niedriger Vergrößerung (18x) konnte man zwischen den anderen Sternen ein deutlich ovales Pünktchen ausmachen. Bei 72 facher Vergrößerung war dann deutlich die Planetenkugel mit dem Ring zu erkennen. Aufgrund des tiefen Standes war aber nicht mehr 'drin, weitere Vergrößerung brachte nur ein verwaschenes Bild.
Hauptobjekt war dann der Orionnebel (M42), der jetzt genau im Süden stand. Schon bei 18 fach konnte man deutlich einen ausgedehnten Nebel erkennen. Noch nie konnte ich den so deutlich erkennen, bei früheren Beobachtungen war dieser meistens nur andeutungsweise sichtbar. Bei 72 fach war er dann in seiner ganzen Pracht okuarfüllend sichtbar. Von Zentrum ausgehend breiten sich zwei Arme wie die Flügen eines Vogels aus. Im Zentrum was deutlich ein 'Trapez' aus 4 dicht beieinander stehenden Sternen zu erkennen. Das war ein wahres Erlebnis.
Dann habe ich noch ein paar Objekte 'auf die Schnelle beobachtet'.
M35 an den Füßen der Zwillinge war schnell gefunden. Im Okular präsentierte ich ein offener Sternhaufen mit einigen hundert Sternen. Beste Ansicht war bei 18x.
Nächstes Objekt war dann M31 im Westen. M31 ist eine Spiralgalaxie und zeigte sich im Okular als ovaler Nebel mit hellem Zentrum und nach Außen hin immer schwächer werdend, aber ohne Struktur. Auch konnte ich die Begleitgalaxie M110 entdecken (auch eine Spiralgalaxie).
Bei 72facher Vergrößerung waren beide gerade noch gleichzeitig sichtbar. M110 war aber schon 'deutlich' von M31 entfernt, Auf (lang belichteten) Bildern sieht es immer so aus, als wenn die sich überschneiden, davon war aber keine Spur, es war noch viel schwarzer Himmel dazwischen.
Letztes Objekt war dann M45 (Plejaden). Beste Ansicht bei 18x, dann ist das Objekt noch als Ganzes zu sehen. Interessant ist hier das Zusammenspiel von hellen und dunklen Sternen. Auch bildete ich mir ein, schwache Nebelstrukturen um den hellen Sternen zu sehen.
Insgesamt war es nach langer Pause wieder eine Interessante Beobachtung. Zum Einsatz kam ein Newton-Fernrohr 720/130mm und ein 40mm Superplössel und ein 10mm Plössel.
Beobachtungszeit von 22:30 bis 23:30. Das Wetter war klar (nur geringe Luftfeuchte von 45% bei 10°C) und kaum Wind. Der Himmel war wolkenlos bis auf ein paar Cirren, die sich hartnäckig im Osten hielten (und teilweise den Saturn vermiesten).
Jürgen
Kurzehand habe ich das Fernrohr 'rausgestellt, um ein bischen zu beobachten.
Als erstes Objekt habe ich den Saturn angepeilt, der gerade im Osten über die Hausdächer kroch. Schon bei niedriger Vergrößerung (18x) konnte man zwischen den anderen Sternen ein deutlich ovales Pünktchen ausmachen. Bei 72 facher Vergrößerung war dann deutlich die Planetenkugel mit dem Ring zu erkennen. Aufgrund des tiefen Standes war aber nicht mehr 'drin, weitere Vergrößerung brachte nur ein verwaschenes Bild.
Hauptobjekt war dann der Orionnebel (M42), der jetzt genau im Süden stand. Schon bei 18 fach konnte man deutlich einen ausgedehnten Nebel erkennen. Noch nie konnte ich den so deutlich erkennen, bei früheren Beobachtungen war dieser meistens nur andeutungsweise sichtbar. Bei 72 fach war er dann in seiner ganzen Pracht okuarfüllend sichtbar. Von Zentrum ausgehend breiten sich zwei Arme wie die Flügen eines Vogels aus. Im Zentrum was deutlich ein 'Trapez' aus 4 dicht beieinander stehenden Sternen zu erkennen. Das war ein wahres Erlebnis.
Dann habe ich noch ein paar Objekte 'auf die Schnelle beobachtet'.
M35 an den Füßen der Zwillinge war schnell gefunden. Im Okular präsentierte ich ein offener Sternhaufen mit einigen hundert Sternen. Beste Ansicht war bei 18x.
Nächstes Objekt war dann M31 im Westen. M31 ist eine Spiralgalaxie und zeigte sich im Okular als ovaler Nebel mit hellem Zentrum und nach Außen hin immer schwächer werdend, aber ohne Struktur. Auch konnte ich die Begleitgalaxie M110 entdecken (auch eine Spiralgalaxie).
Bei 72facher Vergrößerung waren beide gerade noch gleichzeitig sichtbar. M110 war aber schon 'deutlich' von M31 entfernt, Auf (lang belichteten) Bildern sieht es immer so aus, als wenn die sich überschneiden, davon war aber keine Spur, es war noch viel schwarzer Himmel dazwischen.
Letztes Objekt war dann M45 (Plejaden). Beste Ansicht bei 18x, dann ist das Objekt noch als Ganzes zu sehen. Interessant ist hier das Zusammenspiel von hellen und dunklen Sternen. Auch bildete ich mir ein, schwache Nebelstrukturen um den hellen Sternen zu sehen.
Insgesamt war es nach langer Pause wieder eine Interessante Beobachtung. Zum Einsatz kam ein Newton-Fernrohr 720/130mm und ein 40mm Superplössel und ein 10mm Plössel.
Beobachtungszeit von 22:30 bis 23:30. Das Wetter war klar (nur geringe Luftfeuchte von 45% bei 10°C) und kaum Wind. Der Himmel war wolkenlos bis auf ein paar Cirren, die sich hartnäckig im Osten hielten (und teilweise den Saturn vermiesten).
Jürgen