Was haltet ihr vom TS Maksutov 102/1400mm ?

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romeo310

Neues Mitglied
...als Einsteigergerät. Habe die Suche schon benutzt, aber speziell zu dem Gerät nicht gefunden. Möchte Planeten und etwas DeepSky mit ner Nikon Coolpix 995 nutzen.

Habe ein Revue 114/1000, welches der Vergangenheit nu angehört, suche also was vergleichbares oder besseres.

Greetz Matthias
 
Hallo,

auch auf die Gefahr hin wieder als TS-Hasser gebrandmarkt zu werden (von wem wohl? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />). Aber so sind nun mal die Tatsachen...

Die TS Maks haben ziemliches Shifting im Gegensatz z.B. zu den Skywatcher-Maks (haben nahezu keines).
Optisch geben sich die TS- und SW-Teile eigentlich nichts.
Die TS-Maks sieht man auch oft im Gebrauchtmarkt.

Viele Grüsse
Thomas
 
was gäbe es vernünftiges zu meinem alten 114/1000 für Planeten, DeepSky und Fotografie ??

Bin absoluter Newbie, nur möchte ich eben nun Nägel mit Köpfen machen (max. 200€[Nägel]) sind momentan drin !

Matthias
 
Hallo Matthias,

wenn Du den 114/1000 noch hast, dann schau dir mal diese Seite an und stöbere mal darin. Der angefragte 102/1400 ist für Dein Vorhaben keine Bereicherung in DeepSky.
http://www.angelfire.com/trek/newton114mm/Berichte_neu.html
http://www.angelfire.com/trek/newton114mm/Galerie_neu.html
http://www.angelfire.com/trek/newton114mm/Links_neu.html
Dort wirds Du sehen was mit dem Gerät alles geht, wenn es gut Justiert ist und eine Stabile Montierung hat (auf wakefreiem Stativ oder Selbsbausäule)
Vieleicht solltest Du die 200,-€ in gute Okulare oder bessere Montieung inwestieren. Mit einer stabielern ausbaufähigen Montierung, sind dann erst mal DeepSkybilder mit Kamera + Objektiv bis hin zu sowas möglich, was schon eine groß Portion an Übung erfordert.
http://www.teleskop-service.de/ZAstrofoto/DeepSky/Nordamerika10-2005/Namerika.htm
http://www.teleskop-service.de/ZAstrofoto/DeepSky/Lagune-Trifid-10-05/Lagune-Trifid.htm
Dabei sammel man so viel Erfahrung, im Umgang mit Teleskop Nachfürung und Fotoausrüstung, die man später bei größeren Optiken unbedingt braucht.
Hat man die Grundübungen, wie ausrichten des Teleskops, justieren, einscheinern, nachführen per Hand, (einen Stern für längere Zeit auf dem Fadenkreuz halten), usw. nicht so verinnerlicht, dass man sie praktisch im schlaf herbeten kann, wird man mit einer großen und teuren Ausrüstung auch nicht die erhofften Erfolge erzielen. Dann solltest Du den Kontakt zu Astrofreunden in Deiner Nähe oder auch über den angegebenen Link suchen, um bei Treffen das Optimale an Beobachtungsmöglichkeiten und Seherlebnis aus deinem Teleskop herauszuholen. Du wirst sehen, dann macht es erst richtig Spass!<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Eine ausbaufähige Montierung und gute Okulare lassen sich dann auch später bei größeren Optiken weiter verwenden.

Gruß Günter
 
Hallo Matthias,

inzwischen ist das Shifting der TS Maks mit 102mm Öffnung deutlich reduziert aber die Skywatcher Maks haben noch weniger Shifting, das ist korrekt.

Optisch sind die TS Maks unserer Erfahrung nach einen Tick besser.

Die mechanischen und optischen Unterschiede gehen aber in den Unterschieden der einzelnen Geräte unter, so daß sich die Geräte unterm Strich nichts geben.

Da wir auch mit den Geräten arbeiten und die Geräte testen, wir haben ja TS und Skywatcher gleichermáßen im Programm, wissen wir, wovon wir reden und zwar aus unserer persönlichen Erfahrung.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Hmm...ich würde das ja alles gerne mal probieren, kann mich einfach nicht festlegen ob Maksutov, Newton oder Refraktor. Am meisten abgeneigt bin ich momentan von den Refraktoren, warum, kann ich nicht sagen als Newbie.

Greetz

Matthias
 
hi thomas, ich weiß! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
aber, oben wurde ja nach dem ts-mak gefragt.
übrigens, auch die mechanik des skywatcher ( zumindest bei einer betsimmten ausführung der hauptspiegelzelle am skywatcher 127 mak )) hat da einige gravierende mängel.
wie man die abstellen kann, hatte ich ja auch schon ausführlich beschieben.
wenn es nochmal interessiert, bitte melden.
wolf
 
Hallo CS,

das ist richtig, der Sucher ist noch der alte.

Wie gesagt, Shifting ist aber etwas weniger geworden und die Optiken sind ja wirklich gut.

Wolfi
 
Hallo Mathias,

vergiss die Maks, das sind Planetenspezialisten (jedenfalls im bezahlbaren Bereich). Wir haben den 127er Mak von Skywatcher/Orion und am Planeten erste Sahne! Im Bereich deepsky ein Totalausfall, da kommste mit dem LIDL weiter. Unser Mak hat ca. f10, der von Dir gewählte f14, ist also noch dunkler und damit ist ein reinrassiges Planetenteleskop. Auch das gesichtsfeld ist bei den geräten stark eingeschränkt! Wer da behauptet damit gehe auch Deepsky hat nie DeepSky gesehen. Höchstens dustere matschige Fusssel, das wars.
Als Anfänger würde ich Dir eindeutig zu einem Newton oder einem kurzbrennweitigen Refraktor raten. Newtons sidn unviversell einsetzbar und auch am Planeten durchaus leistungsfähig. Refraktoren sind gut für sogenannte "Weitfeldbeobachtungen", also große Gesichtsfelder mit kleiner Vergrößerung. Am Planeten sind sie wiederum nur sehr eingeschränkt tauglich.
Der Vorteil des Newton ist auch, daß wenn Du nach 1Stunde mit den Planeten durch bist, Du die restlichen 99.99999999999999999% des Himmels erforschen kannst. Mit dem Mak kannst Du dann nach Hause gehen, oder rein oder vom Balkon, wie auch immer!

Das Beste was Du Dir antun kannst ist ein 114 oder 150er Newton. Mit letzterem gehen Planetes ausgezeichnet und Deepsky beginnt wirklich DeepSky zu sein. Und preislich ist das auch etwa die Größenklasse der Maks.

CS
 
thx für die Antwort UlrichW.
Habe mich jetzt auch schon für Newton entschieden. Auf jeden Fall Größer als 114 steht auch schon fest. Jetzt geht es mir nur noch um den Hersteller bzw ein Gerätemodell.

Welche Hersteller haben 150er und zu welchen Preis ? mom. geht bei mir nicht mehr als 200€ <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

CS

Matthias
 
Hi Matthias,
größer als 114mm ist zwar wünschenswert, aber sicher nicht auf einer EQ2 wie Du sie hast. D.h. Du brächutest auch ne neue Monti, aber beides neu übersteigt Dein Budget bei weitem.
Es bleiben folgende Optionen:
- Nix kaufen und sparen
- Ein kleiner Mak, evtl mit Abstrichen ein 114/900 ,ob der Monti
CS
 
Hallo Matthias,
ich weiß ja nicht , ob Du Dir einen Selbstbau zutraust (so schwer ist es nicht) - wenn ja, dann wäre folgender 150mm f/8 Bausatz ev. für Dich interessant (manchmal auch im Sonderangebot): http://www.baader-planetarium.de/download/siberia.pdf
Die Spiegel sind spitze, alles ist komplett mit Spiegelzelle und Fangspiegelhalter+Spinne. Brauchts noch ein Rohr, einen OAZ und Rohrschellen - mir hats viel Spaß gemacht und ich habe so ein bezahlbares Scope mit einer sehr guten Optik erhalten, mit dem ich hauptsächlich Planeten beobachte, das ich aber auch mal in den "DeepSky" halten kann.
cs Ralf
 
Klasse Nachführ Mak <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> da stört auch kein Shifting <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />

Ups, sind ja im Einsteiger Board <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />
 
Hallo Matthias,

Hmm...ich würde das ja alles gerne mal probieren,

Das wäre auch das beste, erst mal probieren und danach eine Kaufentscheidung treffen.
Vieles, was hier diskutiert wird, die Vor und Nachteile diverser Systeme beruhen zwar auf faktisch messbaren Merkmalen, also z.B. Lichtsammelvermögen, Auflösevermögen, 'Wacklizität' der Montierung, Transportfähigkeit......... aber es steckt auch hinter jeder Meinung eine persönliche Wertung dieser Dinge, und so musst auch du erst zu einer persönlichen Wertung finden. Das kan man entweder teuer tun, indem man sich durch das reichliche Equipment kauft, das der Markt so hergibt, oder man sucht sich ein paar Leute, die ohnehin alle recht unterschiedlich ausgestattet sind, sodaß man doch recht schnell merkt, worauf es einem persönlich ankommt und man dann doch evtl. zu dem Schluss kommen, noch ein paar Wochen zu warten um den Talerberg anzuhäufen und entsprechend 'besser' zu kaufen.
 
Hallo

Ich denke man muss hier differenzieren.

Wenn man von Deinem alten Teleskop aus geht würde ich sagen, Du wirst enttäuscht sein mit dem 102er Mak. Die Lichtstärke nimmt ab und das Blickfeld ist kleiner. Einzig die Aberration (Brechungsfehler) wird mit der grösseren Brennweite kleiner.

Für einen Einsteiger, der sein erstes Teleskop anschafft, bin ich der Meinung dass dies ein gutes Teleskop ist. Ich selber habe genau dieses Teleskop von Wolfi und bin SEHR zufrieden. Was sind für mich persönlich die Vorteile?

1. Klein, so dass man es gut verstauen kann. Dies gilt für den Transport zum „Guckplatz“ wie auch zu hause. Auch können die Kinder nicht unbeaufsichtigt herumspielen und der Haussegen hängt nicht schief wenn alles herum steht.

2. Es ist ein geschlossenes System, das heisst, die Linse ist einfacher von allfälligem Staub zu befreien als ein am Ende des Tubus sitzender Spiegel beim Spiegelteleskop.

3. Als Einsteiger hält man sich besser an markante Objekte, die auch gut sichtbar sind mit dem Mak wie z.Bsp.: Mond, Planeten und grössere DeepSky Objekte.

4. Einfache Montage einer Kamera an der Montierung, da der Mak keinen Okularauszug hat.

Meine Info Seite über meinen 102er Mak.


Aber wie gesagt, auch ich würde als neues Teleskop nur ein grösseres (Öffnung) kaufen. Der Preis ist aber exponentiell mit der Öffnung und natürlich der Qualität der Optik verbunden und hinder manchen am Kauf eines grösseren Teleskop.

cs Peter
 
Hallo Peter,

Klein, so dass man es gut verstauen kann. Dies gilt für den Transport zum „Guckplatz“ wie auch zu hause.
Das ist wahr, ich hatte selbst mal einen 100'er Mak, der dann auch mit im Urlaub war. Vorteilhafterweise nahm er beim Gesamtgepäck kaum Platz weg.

Auch können die Kinder nicht unbeaufsichtigt herumspielen
Das habe ich nicht so ganz verstanden (?)

2. Es ist ein geschlossenes System, das heisst, die Linse ist einfacher von allfälligem Staub zu befreien als ein am Ende des Tubus sitzender Spiegel beim Spiegelteleskop.
In beiden Fällen gilt aber, Reinigen so selten wie nur irgend möglich, da jede Reinigung auch eine Strapazierung der Oberflächen mit sich bringt. Ob man sich aus dem Aspekt heraus nicht vielleichet verleitet fühlt öfter zu Reinigen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

3. Als Einsteiger hält man sich besser an markante Objekte, die auch gut sichtbar sind mit dem Mak wie z.Bsp.: Mond, Planeten und grössere DeepSky Objekte.
Dieses Argumet war für mich die größte Triebfeder auf diesen Beitrag zu antworten. Du sagst also sinngemäß, der Einsteiger solle am Besten erstmal die 'schweren' Objekte weglassen und dafür ein Gerät kaufen, daß ihn gar nicht erst dorthin verleitet? Entschuldigung, das kann ich nicht nachvollziehen. Ohnehin wird der Newbie erstmal die Wow-Effekte am Himmel abgrasen, beim 100'er Mak sinds da ja nicht so viele...und dann? Dann fehlt ihm die nötige Leistung, um weiterzumachen, kurz, er kauft wieder nach oder er verliert das Interesse.


4. Einfache Montage einer Kamera an der Montierung, da der Mak keinen Okularauszug hat.
Ich nehme an, Du meistest hier mit Montierung die Schiene, um eine Kamera am Teleskop zu befestigen?
Montierung ist eigentlich der 'Unterbau' zwischen Teleskop und Stativ. Mhh, ja gut, der fehlende OAZ kann bei Kameras, die sich nicht oder schlecht als Teleskop adaptieren lassen die Sache erleichtern, durch die Hauptspiegelfokussierung und das einhergehende Shifting UND die hohe Grundvergrößerung des Teleskopes würde ich mir persönliche diese Anordnung nicht antun wollen. Im Klartext, würde man das ganze sinnvollerweise mit Leitrohr betreiben wollen und das System MAK/Kamera zeigt aufgrund des Shiftings ständig woanders hin als das zuvor doch gut justierte Leitrohr käme ich ziemlich schnell an meine Motivationsgrenze.

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Also, in Deinem Fazit bin ich dann wieder bei Dir, der 100'er (von mir aus auch 102mm) MAK ist ein tolles kleines Reisegerät, von seinem Öffungsverhältnis her für hohe Vergrößerungen an hellen Objekten ausgelegt. Mit hinreichend genauer Montierung (aber wohl kaum eine Astro3) lassen sich gute Fotoergebnisse* am Planeten und helleren, nicht ausgedehnten Deepskyobjekten erreichen.
Im Kontext dieses Threads, also als Erweiterung zu einem bestehenden oder vorangegangenen 114'er Newton ist er keine Bereicherung sondern würde eine Spezialisierung in Richtung Planeten darstellen.

*Ich sträube mich immer noch dagegen, dem Newbie Himmelsmechanik, Teleskoptechnik, Okularauswahl, Beobachtererfahrung UND Fototechnik gleich zu Beginn und gleichzeitig zumuten zu wollen. Die meisten Bildergens entstehen doch von Leuten, die sich Blind am Himmel auskennen, oder man müsste richtig Geld in die Hand nehmen für eine absolut präzise Goto-Steuerung um sich voll aufs Fotografieren zu beschränken. Mit Astronomie hat das aber aus meiner Sicht weniger zu tun. Gut, der Preisrahmen des Fragestellers würde das aber auch gar nicht hergeben.
 
Hallo raziel28

Auch können die Kinder nicht unbeaufsichtigt herumspielen -> Das habe ich nicht so ganz verstanden (?)
Meine Kinder sind noch nicht all zu gross und verstehen nicht wie empfindlich ein Teleskop ist. Vorbeugen ist besser als aschliessed "schimpfen". Je mehr Verständnis da ist, je eher kann man es unbeaufsichtigt herumstehe lassen.


In beiden Fällen gilt aber, Reinigen so selten wie nur irgend möglich, da jede Reinigung auch eine Strapazierung der Oberflächen mit sich bringt. Ob man sich aus dem Aspekt heraus nicht vielleichet verleitet fühlt öfter zu Reinigen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Da gebe ich Dir recht!

Dieses Argumet war für mich die größte Triebfeder auf diesen Beitrag zu antworten. Du sagst also sinngemäß, der Einsteiger solle am Besten erstmal die 'schweren' Objekte weglassen und dafür ein Gerät kaufen, daß ihn gar nicht erst dorthin verleitet? Entschuldigung, das kann ich nicht nachvollziehen. Ohnehin wird der Newbie erstmal die Wow-Effekte am Himmel abgrasen, beim 100'er Mak sinds da ja nicht so viele...und dann? Dann fehlt ihm die nötige Leistung, um weiterzumachen, kurz, er kauft wieder nach oder er verliert das Interesse.
Jein! Es ist sicher so, dass man sich die "Zukunf" DeepSky etc. nicht von Anfang an verbauen sollte, nur kann ich auch sagen, wenn man keine Fachkundige Hilfe hat, kann es durchaus frustrierend sein, Abend für Abend etwas zum ersten mal zu suchen, vorallem, wenn man sich von den schönen Bilder (wenn möglich sogar von Hubble) leiten lässt.

Zudem sagst Du ja selber:
*Ich sträube mich immer noch dagegen, dem Newbie Himmelsmechanik, Teleskoptechnik, Okularauswahl, Beobachtererfahrung UND Fototechnik gleich zu Beginn und gleichzeitig zumuten zu wollen. Die meisten Bildergens entstehen doch von Leuten, die sich Blind am Himmel auskennen, oder man müsste richtig Geld in die Hand nehmen für eine absolut präzise Goto-Steuerung um sich voll aufs Fotografieren zu beschränken. Mit Astronomie hat das aber aus meiner Sicht weniger zu tun. Gut, der Preisrahmen des Fragestellers würde das aber auch gar nicht hergeben.
Und zudem kommt, ich habe bei der Teleskopauswahl auch immer gedacht, was willst Du mit dem Mond, den sehe ich ja besten mit meinen Augen! Tatsache ist aber, dass ich Heute lange am Okular verweile, nur um die Schönhet des Mondes zu geniessen. Zudem funzelt einem der Mond eine lange Zeit (mehrere Abende) so stark, dass andere, lichtschwache Ojekte kaum sichtbar sind.


Abschliessend denke ich, grunsätlich will und kann ich Dir nicht widersprechen. Der Punkt ist doch aber immer der; Mit möglichst wenig Vorinformation und bescheidenen Budget riesen Erfolge am Himmel erziehlen.

Ich für mich hatte das Glück, mich mit einem (kleinen) Leihtelesskop zu enteuschen. Anschliessend habe ich mich ca. 3 Jahre lang mit Feldstecher und Himmelskarten und "schlauen" Büchern beschätftigt. Nach einigen Besuchen in einer Sternwarte kam ich zum Schluss, nocheinmal ein Budget zu erstellen und mich mit einem Teleskop einzudecken. Ich hätte sehr gerne ein grösseres gekauf, aber wie gesagt, das liebe Geld.

Darum möchte ich hier nocheinmal deutlich unterstreichen: Der 102 Mak ist meiner meinung nach ein gutes Einstegergerät, das doch einiges zu bieten hat. Als Aufsteiger Teleskop ist es sicher keine gute Wahl!

cs Peter
 
Ähm, noch was vergessen

ein Vorteil hat der Mak auch noch für Einsteiger. Sollte man die Lust am Himme all zu schnell verlieren kann man mit diesem noch terrestrische (Tiere, Landschaften etc.) Beobachtungen machen.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />Aber merke; Nicht die Venus von neben an!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />

cs Peter
 
Hallo zusammen,

habe den Mak seit gut einem Jahr und durchaus schon schöne Beobachtungen damit gemacht.

Mond, Jupiter, Saturn, Orionnebel (logo), h & chi, Albireo, also offene Sternhaufen bzw. Doppelsterne - kurz die üblichen Verdächtigen - kann man mit dem Mak (gemessen an den Möglichkeiten des Gerätes) gut anschauen. Insofar - sooo schlecht finde die Optik nicht. Hatte mal vor einiger Zeit die Möglichkeit durch einen größeren Dobson zu gucken. War natürlich in puncto Lichtsammelvermögen kein Vergleich, aber was den Kontrast anging, fand ich "meinen Jupiter" mit der kleinen Möhre gar nicht so schlecht ...

Nur der Mars, den ich letztens im Visier hatte, zickt irgendwie herum - er lässt sich einfach nicht scharf stellen, ein Stern hingegen bildet kein Problem. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mad.gif" alt="" />

Die Grenzen des Gerätes sind hier bereits angesprochen worden:

Bei dem kleinen Durchmesser und der langen Brennweite wird's bei steigender Vergrößerung sehr schnell duster. Spätestens mit dem 9-mm-Okular (also 150fach Vergr.) ist Ende der Vorstellung - mit Ausnahme des Mondes, der halt genug Licht bringt. Aber bei der Sternbeobachtung ist das definitiv die Grenze. Am besten fahre ich mit dem 40-mm- bzw. 32-mm-Okular (Plössl), danach wird's zwar größer, aber nicht wirklich besser.

Einen entscheidenden Schwachpunkt hat CS schon genannt - den Sucher.

Habe mir deshalb einen Rigel Quickfinder draufgeklebt. Sieht etwas beknackt aus, bringt's aber durchaus, solange man das Sternchen mit bloßem Auge noch grad so orten kann. Das Problem bleiben aber die Objekte, die man mit bloßem Auge eben nicht mehr sehen kann und mit diesem Sucher wohl endlos suchen wird (ich zumindest, sicher fehlt mir auch Beobachtungserfahrung). Ich hab's mal mit Kugelsternhaufen versucht und bin fast kirre geworden. O.k., M 13 war relativ schnell gefunden, aber M 92 - oh Mann ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" /> Mal ganz abgesehen davon, dass es hier mehr um den "Jagderfolg" (jippeee ich hab' ihn) als um das optische Aaaaaah...erlebnis geht. Von wegen "Fussl" - ich habe sowohl M 13, M 92 und M 5 aufgefunden, aber wirklich unterscheiden hätte ich sie nicht können ... Aber fairerweise muss man wohl sagen, dass es einfach nicht das Gerät dafür ist.


Jetzt nochmal zum Sucher:
Hat jemand eine Idee, wie man dem Gerät einen größeren Sucher verpassen kann? Ich find's einfach schade, wenn ich ich Objekte, die mit dem Mak durchaus noch sehen könnte, einfach aufgrund des Suchers nicht auffinde ...

Der Hintergrund:
Ich denke daran, mir einen GSO-Dobson mit 200 mm zuzulegen, andererseits habe ich ein Faible für Großfeldbeobachtungen bei mir festgestellt - also eher Richfield ...
Da ich mir nicht gleich zwei weitere Geräte zulegen möchte, ist meine Überlegung, den Mak mit einem guten Sucher zu optimieren - und so auch etwas für Reisen zu haben - und die Kohle in den Dobson und nicht in einen Richfield zu stecken.

Der Richfielder (dachte an den RFT 805 von TS) hat zwar ein erheblich größere Gesichtsfeld (80/500, also max. 3,7°), aber eben 2 cm weniger Öffnung.

Bringt's das ???

Ich stelle beim Mak halt fest, dass ich Nebel wie den Nordamerikanebel "als Nebel" nicht erkennen kann. Schöne sternenreiche Gegend, o.k., aber nix mit Nebel.

Schafft das der Richie ?

Wer etwas beitragen kann, würde mich freuen ...

Uli
 
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