Hallo Peter,
Klein, so dass man es gut verstauen kann. Dies gilt für den Transport zum „Guckplatz“ wie auch zu hause.
Das ist wahr, ich hatte selbst mal einen 100'er Mak, der dann auch mit im Urlaub war. Vorteilhafterweise nahm er beim Gesamtgepäck kaum Platz weg.
Auch können die Kinder nicht unbeaufsichtigt herumspielen
Das habe ich nicht so ganz verstanden (?)
2. Es ist ein geschlossenes System, das heisst, die Linse ist einfacher von allfälligem Staub zu befreien als ein am Ende des Tubus sitzender Spiegel beim Spiegelteleskop.
In beiden Fällen gilt aber, Reinigen so selten wie nur irgend möglich, da jede Reinigung auch eine Strapazierung der Oberflächen mit sich bringt. Ob man sich aus dem Aspekt heraus nicht vielleichet verleitet fühlt öfter zu Reinigen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
3. Als Einsteiger hält man sich besser an markante Objekte, die auch gut sichtbar sind mit dem Mak wie z.Bsp.: Mond, Planeten und grössere DeepSky Objekte.
Dieses Argumet war für mich die größte Triebfeder auf diesen Beitrag zu antworten. Du sagst also sinngemäß, der Einsteiger solle am Besten erstmal die 'schweren' Objekte weglassen und dafür ein Gerät kaufen, daß ihn gar nicht erst dorthin verleitet? Entschuldigung, das kann ich nicht nachvollziehen. Ohnehin wird der Newbie erstmal die Wow-Effekte am Himmel abgrasen, beim 100'er Mak sinds da ja nicht so viele...und dann? Dann fehlt ihm die nötige Leistung, um weiterzumachen, kurz, er kauft wieder nach oder er verliert das Interesse.
4. Einfache Montage einer Kamera an der Montierung, da der Mak keinen Okularauszug hat.
Ich nehme an, Du meistest hier mit Montierung die Schiene, um eine Kamera am Teleskop zu befestigen?
Montierung ist eigentlich der 'Unterbau' zwischen Teleskop und Stativ. Mhh, ja gut, der fehlende OAZ kann bei Kameras, die sich nicht oder schlecht als Teleskop adaptieren lassen die Sache erleichtern, durch die Hauptspiegelfokussierung und das einhergehende Shifting UND die hohe Grundvergrößerung des Teleskopes würde ich mir persönliche diese Anordnung nicht antun wollen. Im Klartext, würde man das ganze sinnvollerweise mit Leitrohr betreiben wollen und das System MAK/Kamera zeigt aufgrund des Shiftings ständig woanders hin als das zuvor doch gut justierte Leitrohr käme ich ziemlich schnell an meine Motivationsgrenze.
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Also, in Deinem Fazit bin ich dann wieder bei Dir, der 100'er (von mir aus auch 102mm) MAK ist ein tolles kleines Reisegerät, von seinem Öffungsverhältnis her für hohe Vergrößerungen an hellen Objekten ausgelegt. Mit hinreichend genauer Montierung (aber wohl kaum eine Astro3) lassen sich gute Fotoergebnisse* am Planeten und helleren, nicht ausgedehnten Deepskyobjekten erreichen.
Im Kontext dieses Threads, also als Erweiterung zu einem bestehenden oder vorangegangenen 114'er Newton ist er keine Bereicherung sondern würde eine Spezialisierung in Richtung Planeten darstellen.
*Ich sträube mich immer noch dagegen, dem Newbie Himmelsmechanik, Teleskoptechnik, Okularauswahl, Beobachtererfahrung UND Fototechnik gleich zu Beginn und gleichzeitig zumuten zu wollen. Die meisten Bildergens entstehen doch von Leuten, die sich Blind am Himmel auskennen, oder man müsste richtig Geld in die Hand nehmen für eine absolut präzise Goto-Steuerung um sich voll aufs Fotografieren zu beschränken. Mit Astronomie hat das aber aus meiner Sicht weniger zu tun. Gut, der Preisrahmen des Fragestellers würde das aber auch gar nicht hergeben.