Was haltet ihr vom TS Optics 120mm 90° Fernglas

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TaurusM45

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Hallo alle miteinander.

ich möchte mir gerne ein größeres Fernglas zulegen und es an meiner AZ EQ6 nutzen.
Ich dachte da Budgetbedingt an folgende Modelle

TS Optics 120mm mit 90°


oder
TS Optics 120mm mit 45°


Was denkt ihr? Sind diese Ferngläser brauchbar bzw. hat jemand damit Erfahrung?

Ich denke für offene Sternhaufen und in der Milchstraße ist das ne Wucht. Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Vielen Dank schon mal für eure Einschätzungen
Andreas
 
wenn Du es nur für geringe Vergrößerungen für die Milchstraße und Sternhaufen nehmen möchtest wird es okay sein denke ich. Für etwas höhere Vergrößerungen würde ich nur die SD-Versionen von APM nehmen.
Persönlich würde ich lieber mit der Öffnung runter und mit der Qualität (SD) rauf gehen. Es gibt hier sehr viele Berichte über die Ferngläser, am besten suchst Du danach und liest Dich ein.
 
1. wie gesagt die SD Version ist außerhalb von meinem Budget
2. wenn die Suche was ergeben hätte, dann hätte ich meine Frage nicht gestellt
 
Hallo Andreas,
ich habe seit diesem Frühjahr das vermutlich vergleichbare APM 120mm 90Grad Bino und kann dir meine bisherigen Erfahrungen schreiben. Ich nutze es hauptsächlich mit 27x (APM UFF 24mm) für die Beobachtung von offenen Sternhaufen, Nebeln und helleren Galaxien. Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Glas. Besonders gefällt mir die Beobachtung von Gasnebeln mit OIII Filtern. Die knapp 10kg sind noch gut handhabbar, obwohl das Glas kopflastig ist wenn man es am Griff transportiert. Insgesamt empfinde ich das Glas als sehr solide verarbeitet. Aufgebaut auf der Gabel sieht es schon beeindruckend aus. Ich war mir vorher schon darüber im Klaren, dass der Achromat seine Limitationen mitbringt hinsichtlich Farbfehler und Kontrast. Der Farbfehler ist schon bei 37x (18mm UFF) an hellen Sternen wie Wega als blauer Saum sichtbar, auch bei 27x bei Venus. Bei der Mondbeobachtung störte mich der Farbfehler bis 37x nicht. Ich denke oberhalb 50x sollte man mit dem Glas nicht vergrößern. Da ich das Bino nur zum Milchstraßensurfen einsetzen möchte, kann ich aber mit diesen Limitationen leben. Ich verstehe aber auch den Gedanken weniger Öffnung und dafür eher ED oder SD bei ähnlichem Budget zu nehmen. Diese Gedanken hatte ich mir vor dem Kauf auch gemacht.
Eine andere Frage ist ob die maximalen 2.4Grad des 120mm Glases als ausreichend empfindet oder ob ein kleineres Glas mit weniger Brennweite und mehr Sehfeld nicht interessanter ist. Da ich das 70mm Bino schon besitze das 4Grad Sehfeld bieten kann, war das 120mm Bino für mich die richtige Wahl.

Viele Grüße
Christian
 
1. wie gesagt die SD Version ist außerhalb von meinem Budget
2. wenn die Suche was ergeben hätte, dann hätte ich meine Frage nicht gestellt
Nimms mir bitte nicht übel. Aber seit recht langer Zeit sehe ich dich dabei, ständig neue Teleskope zu kaufen, eins nach dem anderen, die dann nur wenige Zeit später hier im Biete landen, gefolgt von dem nächsten "Was haltet ihr von..." Thread.
Dass da irgendwann kein Budget mehr übrig ist, ist kein Wunder.
Ja, ich denke du bist tatsächlich grad irgendwie auf dem Holzweg, aber nicht mit diesem speziellen Großfernglas, sondern allgemein mit der Art und Weise des Gerätekaufs.
Vllt solltest du DICH SELBST befragen, was du selber willst, statt ewig das zu kaufen, was dir DIE ANDEREN empfehlen, nur um dann festzustellen, dass das nix für dich ist, sonst geht das noch ne ganze weile so weiter.
Es sei denn das Hobby besteht für ddich maßgeblich aus reinem Konsumverhalten und es ist genau das, was dir Spaß macht, dann hab ich nix gesagt.

LG
Olli
 
...danke für die Lebensberatung aber danach habe ich nicht gefragt.

Was ich wann wie und wo mit meinen Geräten mache geht glaub ich niemanden etwas an solange ich keinem damit Schaden zufüge. Richtig?
 
Bist du heute ein ganz klein wenig gereizt? ?
Wunder Punkt angesprochen?

Vllt solltest du beim Nächsten mal eine genaue Liste von Ausschlusskriterien für Antworten im Startpost nennen.
Bin ja nicht der erste, der hier die falsche Antwort gibt.
Wenn du nun auf diese Weise genauestens alles ausschließt, was du nicht hören willst, bleibt deine Antwort von ganz allein übrig, dann brauchst du diese besserwissenden Anderen nicht mehr.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

die meisten wollen nicht anderer Leute Meinung hören.

Sie wollen ihre eigene Meinung hören aber von anderen bestätigt.


Ich finde Christian (Drainpipeviewer) hat die Auswahlkriterien recht gut zusammengefasst wenn man sich daran orientiert landet man ziemlich genau da wo man hin möchte.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Christian,

da nicht die Version des 120 berschrieben ist, denke ich dass es das SA (also Achro) ist. Bei V <50x dürfte das auch genügen, schließlich ist es immer noch ein FG und kein Doppelrefraktor. Ich schau auch seit Miyauchi 60/100 mit 'Achro', blieb bei den Japanern notgedrungen unterhalb 37x, und handhabe das auch jetzt mit dem APM 100 ED so (23x und 44x) - ich bin eher der 'Feldseher', dafür kaufte ich sie auch. Dass keine 2"-Felder erreichbar sind, ist prismenbedingt, so müssen die 24er PanO mit 2,8° wGF eben limitieren. Das 120er gibt's ja als SA und SD (die früheren ED waren wohl auch SD), beim heutigen Kauf eines 100er wären mir die feinen Sternchen auch wichtiger, dann wär's ein SD geworden, das ED bläst helle Sterne recht groß auf.
Das aber nur, wenn es das Haupt-Großfernglas ist - wenn ein 70er für die Felder paqrat steht, sieht das anders aus, klar. Ich hätte auch fast zugeschlagen, als Markus ein 70-SD-90 als Gebrauchtgerät anbot, war jedoch (wieder mal) zu unentschlossen. Vllt. hätte ich es doch als Langzeit-Naturglas für z.B. Ansitze bei Bienenfressern gewnutzt, und dann wären 90° nicht so bequem gewesen (45° sind als Spektiv-Orni gewohnt); sollte mal ein 70-45 bei APM auftauchen, wäre ich dabei. So nutze ich das 60er-Miyau bei 22x weiter für draußen, es ist leicht und robust, aber eben bis 22x limitiert. 90° sind für Astro eigentlich gesetzt, da muss dann auch die Kurbelsäule nicht so weit raus, und der knappe Einblick des PanO muss auch nicht so sklavisch genau getroffen werden.

@Andreas - vier unfreundliche Antworten in einem Thread gibt's echt selten, chapeau.

csm
 
Kurz und bündig ich habe die 90 Grad Version und bin damit sehr zufrieden.
Der Farbfehler ist vertretbar wenn man es nicht übertreibt mit der Vergrößerung.
Die SD Version ist mir auch zu teuer

Thomas
 
Hallo Andreas,

Obwohl es sich bei den Ferngläsern, die ich besitze, um das APM 100 ED und 150 ED handelt, habe ich auch mehrmals das APM 120 SA verwendet, das ein Freund hat. Die Tests haben mir gezeigt, dass sie auch sehr gut sind, natürlich sind die Mechanik und Ästhetik die gleichen wie bei den Modellen mit überlegener Optik, aber auch die SA-Optik schneidet besser ab, als man von ihnen erwarten kann.

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Sie haben angemerkt, dass Sie sie für den Einsatz in offenen Sternhaufen und den großen dichten Sternfeldern der Milchstraße benötigen. Für diese Anwendungen können Sie sicher sein, dass Ihnen das 120 SA gefällt und Sie Freude an der Beobachtung damit haben werden. Möglicherweise werden sie Ihnen mehr gefallen, als Sie sich bisher vorstellen konnten.


Grüße Jose
 
Hallo;

ich habe mir letzte Woche gebraucht den "kleinen Bruder" TS 90/100 hier für 1450.- gekauft ... dabei waren dann noch 3 APM Okularpaare ein kleines Berlebach Kurbelstativ sowie eine Einarm-Halterung und bin sehr zufrieden.

Sicher sind die APM zur Zeit was Leistungnsfähigkeit angeht führend ... aber wenn Budget wie bei den meisten von us auch bei dir eine Rolle spielt, besteht z.Z. eben die gute Gelegenheit ein nicht APM fernglas ob nun gebraucht oder neu mit attraktiven Abschlägen zu erstehen.

Gruß
Alex
 
Hallo Alex,

Ich freue mich, dass Sie mit Ihrem TS-Fernglas zufrieden sind. Eigentlich kommt es darauf an, nicht so sehr auf die Marke. Ich habe mich für das APM entschieden, weil es mir die Gewissheit gab, dass alles so gut sein würde, wie es war.

Ich habe auch einige TS-Ferngläser ausprobiert und sie sind immer noch großartig, jedenfalls ist die Firma TS auch sehr seriös, sie haben gute Produkte und sind immer sehr auf die Zufriedenheit ihrer Kunden bedacht.

Das Wichtigste ist, wie gesagt, unabhängig von der Marke, mit dem Kauf zufrieden zu sein und die Beobachtungen zu genießen.


Grüße Jose
 
Hallo alle miteinander.

ich möchte mir gerne ein größeres Fernglas zulegen und es an meiner AZ EQ6 nutzen.
Ich dachte da Budgetbedingt an folgende Modelle

TS Optics 120mm mit 90°
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Vielen Dank schon mal für eure Einschätzungen
Andreas
Ich interessiere mich auch für ein Grossfernglas, bin aber neu in der Materie. Wie benütze ich so ein Fernglas auf einer z.B. EQ6?
Das würde doch immer irgendwie schief stehen weil es sich um die N-Achse dreht.
 
Hallo,
mein Kommentar, "ein bischen Senf von meiner Wenigkeit": beobachte seit 1998 mit einem Bino 25x100 auf stabilem Holzdreibein-Stativ. Die Stunden damit kann ich nicht zählen.....

Gruß Günther
 
Hallo,
die Zeiten sind vorbei, wo es mir vergönnt war, von Optikern und Sternfreunden Astrogeräte "zum Testen" zu bekommen; Darüber wurde in div. BAV-Rundbriefen geschrieben. Gern denke ich an den Vergleich 11x80 Bino gegen meinen 30x80 zurück. Ringnebel in der Leier im 11x80 als Punkt, im 30x80 deutlich als Fleckchen = liegt an der Vergrößerung. Stärkere Vergr. gibt schwächere Sterne her..... Ein Vergleich Bino 40x60 ggü. 30x80 war sehr aufschlußreich.
Auf die Frage an M. Ludes ein 150 mm haben zu dürfen: Gerät zurück, ist keine Neuware mehr. Außerdem ist vis. Beobachtung nicht mehr üblich......
Da frage ich mich ernsthaft, wieso TS -Ransburg "Schnäppchenware" anbietet. Wäre bereit, eine gewisse Miete für div. Geräte zu bezahlen. Dieser Service wird aber nicht angeboten. Wie ist es zu erklären, daß in vielen Fällen keine Beob.Erfahrungen bei der Vorstellung der Geräte aufgeführt ist.
Eine Stunde Beob.Zeit am "Schwarzer Riese" in Melle kostet mich 80 Euronen (Fahrt dorthin 190 km). Wäre machbar, aber zu dem Preis ???
Gerät gibt bei 750fach 18,5mag an Sternen her (Jahreszeit ? Sterne mit bloßem Auge, Reichweite ?)
Habe hier Veränderlichenkarten von der AAVSO vorliegen, die reichen für eine Optik von 1 Meter Durchmesser.
Das Gerät von Trebur ist für "Fremdbeobachter" nicht zugänglich. Man wollte mich einfach nicht sehen.....???
Eine Leiterakrobatik (Dobson) wäre nichts für mich. Der eigene 12,5" Dobson hat 1524 mm Brennweite und bereitet keine Probleme. Max. mal 609fach ausgereizt, Saturn durchs Gesichtsfeld laufen lassen, war einfach nur "super-klasse". Mit nachschubsen war da nichts mehr. Bei 304fach gehts mit der Nachschubserei noch.
Am liebsten beobachte ich die Veränderlichen in der Orion-Nebel-Gegend (und wird an die AAVSO gemeldet).
Wenn der 25x100 auf Stativ bis 11mag zeigt, kommt dann der Dobson zum Einsatz (seit Sept. verg. Jahres auch ein C 8). Aber das Wetter ist im letzten Jahr sehr "beobachtungsunfreundlich" gewesen.
Man kann zufrieden sein, 30 Min. Beob.Zeit im Bino nutzen zu können (wenn es denn dazu kommt....).

Gruß Günther
 
wenn man sich etwas online bestellst hat man doch immer eine Rückgabefrist. Man sollte aber zumindest wissen was man möchte und dann wirklich nur bei Nichtgefallen zurück schicken.
 
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