Was ist das im Einhorn?

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Anette_Aslan

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Liebe Astrofäns,
habe gestern mal den Rosettennebel gesucht wie schon so oft und niemals gefunden, dafür stolpere ich aber immer wieder über eine sehr interessante Sternenformation, genau dort, wo der Nebel eigentlich sein sollte.
Da ich hier nicht zeichnen kann, versuchs ich mal zu beschreiben:
Durch den Newton sehe ich ein Gebilde aus einer Sternenanordnung, die an einen Dominostein erinnert, auf dem lauter 2er angeordnet sind. 2 Sterne oben, zwei in der Mitte (wobei der rechte der mittleren doppelt ist) und zwei unten.
Hat dieses Gebilde einen Namen? Wenn der Tannenbaum schon benannt wird, dann müßte doch dies auch einen Namen haben?
Nun bin ich mal gespannt.
Grüssle von Anette
 
Hallo Anette,

dies ist tatsächlich der mit dem Rosettennebel assoziierte Sternhaufen. Seine heißen und nur 3 Millionen Jahre alten Sterne regen den Wasserstoff in der Umgebung zum Leuchten an, nur ist vom Nebel unter einem 4,5mag natürlich nichts zu sehen. Zur Verdeutlichung, schau dir mal diese Aufnahme an.

Gruß - Nico
 
Hallo Anette,

komme gerade von draußen rein und schließe mich Nico an.
Unter etwa 5 Mag Himmel sollte im Übersichtsokular mit etwa 5 mm AP ein Teil des Nebels als graue Wolke bereits sichtbar sein, bessere Bedingungen helfen natürlich.
In Newton-/Dobsonorientierung liegen die "kräftigsten" Nebelteile zwischen 6 Uhr und 9 Uhr quasi schräg unterhalb dieser "doppelten Sternenkette" und mit einem haren O III Filter dürfte der Nebel kein Problem sein.
Nimm Mal ein Beobachtungstuch über den Kopf und versuch es mit dem Filter den Du hast.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Ei, da danke ich Euch, das wird nun spannend! Versuchs mal so mit Tuch und Filter....Grüssle von Anette
 
Hallo Anette,

dieser offene Sternhaufen heisst ngc 2244, einen beonderen Namen wüßte ich aber nicht.

Ich benutze den Dominostein immer zum Aufsuchen des Nebels, geht sehr flux.

Am Samstag konnte ich mit nem 40mm Oku und dem Baader O3 am 8" F6 wunderbar den Nebel beobachten. Man konnte die Rosenform gut erkennen, Helligketsunterschiede in den verschiedenen Nebelteilen, Feinere Strukturen waren aber nicht auszumachen. Grenzgröße war zwischen 5.5 und 6mag. Ab und an das Rohr etwas schwenken hilft sehr, den Anblick zu halten.

CS

Klaus
 
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