Was ist mein Teleskop wert?

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Amoroso

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Hallo

Ich würde mal gerne wissen , was ich mit meinem Teleskop so alles sehen könnte...........

Daten:
Firma: Family Star
Typ: Spiegelteleskop
Öffunug: 8-11 mm
Brennweite: 800 mm
Umkehrlinse: 1,5 fach
Sucherteleskop: 3 mal 24 mm
Mondfilter
Okulare: 4mm , 12,5mm , 20mm

Welche Lichtstärke (wenn es geht in magnitude) kann ich mit meinem Teleskop erkennen?

Bitte schnell um Antwort....

Danke...

Frank
 
Hallo,

bei 8 - 11 mm Öffnung denke ich bist du mit dem blossen Auge besser.

Wenn es 8 - 12 cm sind, dann gehe ich bei der unterstellten mässigen Qualität der Optik mal von Mag 8 oder 9 aus. Grobe Schätzung!

Könntest du doch schon heute Nacht selber feststellen...
 
Es kann auch 12 mm sein , hab ich nicht genau nachgekguckt , war ja nur geschätzt........

Trotzdem Danke!!!

Frank
 
Hallo Amoroso,
egal, was das genau für ein Teleskop ist, die Okulare sind wahrscheinlich 1 Zoll (25,4mm) im Durchmesser und ganz aus Plastik??
Da würden sich schon ein paar Euro für vernünftige Okulare lohnen. Der Unterschied ist enorm.
Die 3x24-Sucher sind meist auch noch stark abgeblendet und eigentlich nur als grobe Richtungspeiler zu gebrauchen. Hier würde schon ein noch recht preiswerter 6x30 Sucher viel bringen. Damit hätte man schon eine brauchbare Basis.
Gruß, Roland
 
Ne , die Okulare sind aus Allu....

Mit der Größe könnt aber stimmen...

(Wie kann man die Größe der Okulaere denn bestimmen????)

Danke , Frank
 
Hallo!
Das Family Star ist soweit ich weiß die REAL-Markt Version des Tchibo Torpedos also ein 76mm/700mm Spiegelteleskop.
Unter dem Stichwort "Tchibo" sollte sich einiges im Forenarchiv zu dem Gerät finden.
Der Verkaufspreis liegt ungefähr bei 80EUR und ist meiner Meinung nach eher zu hoch. Den Einsteckdurchmesser der Okulare mißt man, indem man ein Lineal quer über die Einsteckhülse (Öffnung am Okular auf der Seite wo keine Linsen sind) legt. Beträgt der maximale Abstand von rand zu Rand etwa 3,1cm so sind es 1 1/4" Okulare. Sind es etwa 2,5cm, so sind es 1" Okulare (1Zoll=25,4mm). Auch wenn man mit dem Gerät so Einiges beobachten kann, vor allem wenn man das Stativ und die Montierung modifiziert, so darf man doch keine Wunder von dem Teil erwarten. Die Bilder vom Binoviewer halte ich für den visuellen Eindruck an diesem Gerät für nicht realistisch. Insbesondere M37 und den Mond sehe ich so unter mäßigen Bedingungen vielleicht gerade mit einem 8" Dobson.Mit einem Zeissrefraktörchen mag es ja gehen.Im Moment bieten sich als leicht auffindbare Objekte am Abendhimmel Jupiter,Saturn die Plejaden M45 im Stier, der Orionnebel M42 und die Krippe M44 im Krebs an.
Gruß
Florian Meier
 
Hallo bino,

ich möchte hier keinem penetrant mit 90 mm auf den Keks gehen, aber *Schreck* ist damit bei M13 *etwas* mehr zu sehen als nur ein verwaschener Fleck?
 
Moin Aths!

Ein wenig mehr siehst Du bestimmt, aber wahrscheinlich nicht viel mehr...
Kommt natürlich auch auf Deinen Himmel an.

Schöne Grüße und
Clear Skies
Lutz
 
Hallo!
Also aus eigener Erfahrung mit einem 114mm Spiegel (dürfte ja etwa dem 90mm Refraktor entsprechen) und den Zeichnungen im Stoyan gehe ich davon aus, dass mit dem Gerät der Kugelhaufen etwas grießelig und nicht ganz so glatt wie auf dem Photo aussehen dürfte. Unter guten Bedingungen kann man dann vielleicht ganz am Rand noch vereinzelt einige Randsterne erkennen. Wesentlich mehr geht dann erst ab 8". Wobei ich auch da schon ca. 150x vergrößern muss, damit es richtig Spaß macht.Persönlich gefällt mir der benachbarte M92 übrigens wegen dem stärkeren Helligkeitsgradienten zum Zentrum besser. Auch der kleine dritte Herkuleshaufen sollte schon mit dem 90mm Gerät sichtbar sein.Also nicht verzweifeln! Die Anzahl beobachtbarer Objekte ist recht groß. Die feinsten Details kann man sich ja noch für später aufheben oder bei einem Teleskoptreffen im 20"-Gerät genießen.
 
Bei erster Gelegenheit (was leider noch einige Wochen hin ist) werde ich mal versuchen, den M13, also meinen Lieblingskugelsternhaufen, ins Visier zu nehmen. Bei guten Refraktoren wird öfters die "ästhetische" Stern-Abbildung gelobt, wenn da nur ein verwaschener Fleck beim Haufen übrig bleibt, ist das natürlich nicht so prall. Sehe ich das richtig, dass die Sternenabstände beim M13 so "klein" sind, dass die mit kleinen Öffnungen einfach nicht mehr aufgelöst werden können?

Ansonsten muss ich zum Jupiter sagen, dass ich den nie so gut in meinem 60/700-er drin hatte (weder die Größe, noch die "Details"). Der Saturn war wiederum kleiner, aber deutlich schärfer.
 
Doch,
bei absolut dunklem Himmel siehst Du ein Grieseln in M13, wie ein Schatz schwach beleuchteter Diamanten. Also Du siehst schon mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Burkhard
 
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