Was ist von diesem Gerät zu halten?

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Hi Vicente,
ich würde die Finger davon lassen.
Such Dir, wenn du wenig Geld ausgeben möchtest,
ein Revue Fernglas der 70 Jahre 7x50 oder 10x50.
Die Gläser sind schön scharf, haben aber leider nur 50°Gesichtsfeld.
Gibts dafür aber für kleines Geld.(manchmal unter 10 Euro)

Das Gurkenglas über welches Du Auskunft haben möchtest,
hat rein rechnerisch nur 42°Gesichtfeld !!

Gruß, Gerd


www.bksterngucker.de
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi vicente,

also, für 12 EUR kannst Du es als "Teileträger" = Ersatzteil-Lager z.B: zum Ausbauen der Objektive oder Okulare verwenden, wenn es wirklich soo eine Gurke sein sollte.
Aber es zeigt Dir auf jeden Fall mehr als Du mit bloßem Auge erreichen kannst (Objektivdurchmesser = 50 mm, Augenpupille = 7 mm, 50:7 ca. 7 mal. 7 zum Quadrat ergibt 49-fache Fläche, also ca. 4 Größenklasse mehr Reichweite.)
Verstärkte Grüße und
cs
Jorgos
 
Für 12,- Euro besser als nichts <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Zuschlagen?

Für den gleichen Preis bekommst Du aber immer bessere
Gebrauchtferngläser.


Viele Grüße

Dirk
mohlitz@t-online.de
 
Interessanterweise lassen sich bei vielen Ferngläsern
die Feldblenden in den Okularen ausbauen.

Wundert euch aber nicht über das riesige Gesichtsfeld, welches
ihr danach habt.

Viele Hersteller bauen diese Blenden ein, um mit "randscharfer" Optik zu werben.

Zeiss hat sich damals mit dem Dekarem (10 x 50) getraut, darauf zu verzichten und Randunschärfe in Kauf genommen.

Hätten das alle Hersteller gemacht, gäbe es jetzt viele "Top-Astrogläser".


Viele Grüße

Dirk
mohlitz@t-online.de
 
Hallo,

wie kann man denn feststellen, das so eine lichtschluckende Feldblende eingebaut ist? Kann man das das an der Austrittspupille nachmessen?

Ich habe das bei meinen Gläsern mal überprüft: Glas auf ein Leuchtpult gestellt und die kleinstmögliche AP auf einer Streuscheibe bzw. Papier gemessen. Bei meinem Bresser 11x56 waren es nur gut 4,5 mm statt 5,1 mm. Ich kann mit jetzt denken, warum die Randschäfte trotz 66° Blickwinkel so gut ist. Es kann allerdings auch eine höhere Vergrößerung als angegeben die Ursache sein. Bei allen anderen Gläser war die AP aber in Ordnung.

Gruß Holger
 
Hallo,

nur Mut zu älteren Ferngläsern bei ebay. Vergütete Optik sollten sie schon haben und auch nicht teuer sein. Mein "Olympia de Luxe 10x50 5,5°" hat nur 3,02 Euro gekostet und hat eine sagenhaft nadelfeine Sternabbildung. Die Mechanik und das Gehäuse sind allerbeste Qualität, robust spielfrei und sogar mit Gummistoßschutz an den Frontlinsen. Sowas ist heute kaum noch bezahlbar und bei den Billiggläsern aus China, Russland usw. sowieso nicht zu finden.

Sicherlich hat man aber nicht immer soviel Glück.

Gruß Holger
 
Hallo Holgi, die Feldblende schluckt kein Licht, sondern nur Gesichtsfeld. Was Du meinst ist eine Aperturblende
(genauer gesagt ein abgeblendetes Objektiv), habe ich schon an vielen Ferngläsern gehabt. Da sind irgendwo
im Strahlengang Teile so verbaut, daß nur ein Teil der Objektivöffnung genutzt wird und das kann man als
kleinere Austrittspupille messen oder einfach beim schräg von vorn ins Objektiv gucken sehen - man sieht dann
vom Rand des Objektivs aus nicht bis durchs Okular, sondern nur schwarz.
Eine regelrechte Feldblende ist mir bei meinen ferngläsern aber bisher noch nicht aufgefallen, meistens ist die
hintere Okularlinse (Feldlinse) so groß wie das Rohr in das sie eingabaut ist und damit ist das Rohr selbst die
Feldblende.
Gruß
 
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