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anmen

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Kann mich einfach nicht entscheiden, hab vor mir ein Teleskop zuzulegen und nachdem ich dutzende Vergleiche gelesen habe bin ich nicht wirklich schlauer.
Die Beobachtung soll eher in Richtung Planeten gehen, also Schärfe, Kontrast, Vergrößerung! da ich mit Bildaddition arbeite und verschiede Kameras benutze. Erdbeobachtung sollte auch möglich sein, DeepSky wäre auch nicht schlecht aber das andere hat Vorrang. Jetzt hab ich mir schon fast einen Refraktor 150/1200 ausgeguckt, wäre der geeignet oder bekomme ich mit einem Reflektor bessere Egebnisse ??? Achja die Preisklasse sollte sich so bei 500-600 bewegen, oder sollte ich lieber noch etwas sparen ???

Gruß
André
 
Hmmm...Also für die Beobachtung von Planeten ist ein 6"-Refraktor ganz sicher eine gute Wahl. Damit geht dann auch schon ganz ordentlich was in Richtung DeepSky (vorausgesetzt der Himmel stimmt). Aber:

Ein guter 6"-Refraktor ordentlich montiert für 600 Euro kann ich kaum glauben!!! es gibt unterschiedliche Arten von Refraktoren. Hast du nen Link zu dem Angebot?

mfg

Rolf
 
Hi,

das ausgesuchte Gerät ist sicher nicht schlecht. Allerdings wiegt der auch einiges (Der Skywatcher mit den gleichen Daten 12kg!) da muss eine stabile montierung drunter. Ic h bin zwar kein Montierungsexperte, aber ich würde rein vom gewicht auf eine eq-6 tippen die stabil genug sein dürfte.
Vielleicht ist auch die HEQ-5 ausreichend, immerhin wird der refraktor oft in dieser kombination verkauft.
Jedenfalls kostet der refraktor mit montierung ca 800 - 1200 €.
Wenn du Fotografieren möchtest wirds sogar noch teurer.

Gruß,
Jens
 
Nicht unbedingt. Wenn auch bei der Fotografie der Mond und die Planeten im Vordergrund stehen, reicht eine H-EQ5 oder gar die EQ6 in der Grundausstattung völlig aus!

Beim Refraktor solltest du auf eine etwas längere Brennweite achten, also ich würde sagen es solltenauf jeden Fall f/8 sein, was bei 150mm Öffnung eine Brennweite von 1200mm wäre. Das ist dann ein ganz ordentliches Rohr und will auch ordentlich montiert sein. Ich bin auch kein Montierungsexperte, aber ein Gesmatpaket mit Optik, passender Montierung und Okularen wird es für 600 Euro neu kaum geben - vielleicht gebraucht. Nen kurzbrennweitigen oder billigen Refraktor (und ne billigere Montierung) würde ich nicht empfehlen -> Farbfehler...!

Also zwei Möglichkeiten:

1. Sparen, wenn du bei den 6" bleiben willst.

2. Mit der Öffnung runter gehen. Für Mond und Planeten tun es auch kleinere Refraktoren, wenn sie ne gute Abbildungsleistung haben.


Zu der Frage, ob ein Newton besser wäre:

Ich meine, in diesem Fall könnte ein Newton tatsächlich die bessere Wahl darstellen. Warum?

1. Die Optik ist bei gleichem Durchmesser deutlich billiger

2. Mit einem gut justierten Spiegel macht jeder Newton auch am Planeten ne super Figur!

Mehr Öffnung bringen die zwei Vorteile:

1. Das Auflösungsvermögen steigt. D.h., Details wie die Cassini-Teilung und sehr kleine Mondkrater werden immer besser sichtbar (wobei hier oft nicht die Optikgröße, sondern das Seeing Grenzen setzt).

2. Mehr Öffnung bedeutet mehr Licht. Deshalb sieht man mit mehr Öffnung am Planeten auch etwas mehr Farben. Zum Beispiel ist der Große Rote Fleck auf Jupiter mit mehr Öffnung etwas rötlicher (liegt daran, dass für die Wahrnehmung von Farben eine bestimmte Lichtmenge erforderlich ist).


Das Problem am Newton wäre dann aber auch wieder, dass es für die Beobachtung der Planeten und des Mondes kein Dobson sein sollte (hohe Vergößerungen nachführen und fotografieren ist so ne Sache). Also ein 6"-Newton könnte für 600 Euro noch eher vernünftig montiert werden als ein Refraktor.
 
Hallo,
da schmeiß ich doch gleich das Stichwort: - Maksutov Cassegrain - ein!
Dieses System beutelt die Monti bei gleicher Öffnung und
Brennweite weit weniger als die angesprochenen Geräte!

Gruß
Heiko
 
Hi,

das man nur für mond und Planeten keine gute montierung braucht ist mir durchaus bewusst, das schaffe ich ja auch mit meiner Rockerbox noch.
Aber vielleicht will er ja mal auch anderes als nur Planeten und Mond fotografieren. Das meinte ich eigentlich mit fotografieren.

Allerdings bin ich auch der meinung das du mit einem Spiegelsystem besser bedient wärst. Da brauchst du keine so teure montierung und das gerät ist bei gleicher öffnung günstiger (und farbfehlerfrei!).

Gruß,
Jens
 
Hi Andre,
der Refraktor ist an sich nicht schlecht, jedoch für Planeten nicht erste Wahl,
da er im Normalfall einen deutlich erkennbaren Farbfehler hat.
Hier haben Spiegelsysteme deutliche Vorteile.
Das könnte ein langer Newton sein, aber auch ein MakCas.
Bei den MC gibt es z.B. welche mit einigermaßend moderatem Öffnungsverhältnis von f/10. Damit wird bei DS nur die reine Großfeldbeobachtung ausgeschlossen.
Dank der Kompaktheit fordern Sie die Montierung nicht so stark wie lange Geräte.
Als Planetenfotomaschiene sind MC auch gut geeignet.
CS
 
Naja, aber die haben doch eine relativ große Obstruktion, oder nicht? Also auch nicht das optimale...
Den Refraktor würde ich aufgrund des Farbfehlers ausschließen.
Ich würde mir für Planeten einen optimierten 6" Newton besorgen. Mit nem großen Öffnungsverhältnis und kleinem Fangspiegel.
Ich hab mal ein paar TS-Angebote rausgesucht für dich.
Der f11er wäre natürlich ideal :-)
Oder ein billigerer f8er
Ob es mit einer SkyView noch funktioniert ist fraglich, besser wäre natürlich die Astro-5 und auch die wäre mit dem f11er vermutlich schon gut belastet, oder?
Aber wenn du auch schonmal nen Camcorder an den OAZ hängen willst, dann müsstest du schon mindestens die Astro5 nehmen.
Und ne motorisierte Rektaszensionsachse ist da auch schon fast ein Muss wenn du Planeten bei hoher Vergrößerung filmen willst. Würde dann nochmal 150€ mehr kosten.
Es liegt also schon ziemlich am Rand bzw. über deinem Budget. Evtl. noch ein bissl sparn? Oder Motorisierung später nachrüsten?
Nachteil bei so einem Gerät ist allerdings, dass du einen kleinen Fangspiegel hast, der ja auf Kontrast optimiert wurde. Der ist für Deep-Sky nicht mehr so ideal da das Bildfeld nicht voll ausgeleuchtet wird. Aber bei 1 1/4 Zoll Okus dürfte das in diesem Rahmen noch kein großes Problem darstellen. Korrigiert mich bitte, falls ich irgendwo Unsinn geredet habe!!!!!!

Freunliche Grüße und cs (bei uns ist es leider bewölkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> ),
Florian

P.S. bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich das ganze mal an TS konkretisiert habe, ich will jetzt auch nicht unbedingt Werbung für die machen, aber es ist so doch einfach anschaulicher.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hmmm...aber noch was: Generell wirst du dich so oder so gedulden müssen. Denn zur Zeit ist neben dem Mond nicht viel zu sehen in Sachen Planeten. Also Jupiter und Saturn gehen noch ein paar Monate und Mars sowieso. Deshalb ist es ne Überlegung wert, ob du dir gleich ein Teleskop kaufst und es im Keller warten lässt oder ob du noch ein paar Monate sparst und dir dann was teureres kaufst.
 
Hi Florian,
diese Kombinationen die Du da vorschlägst sind kaum fototauglich.
6" f/8 wird sicher nicht stabil von der EQ3 getragen und die f/11 Variante auch nicht von der GP. Das gibt Gewackel ohne Ende.
Die MC haben sicher eine höhere Obstruktion als der Newton, dafür sind sie aber sehr kompakt und haben keine störenden Fangspiegelstreben.
CS
 
Danke nochmal für den Hinweis, aber das hab ich ja oben auch schon selbst geschrieben.
Aber der F8er auf ner Astro5 dürfte doch wohl gehen, oder? Für Planetenfotografie sind die Anforderungen sowieso nicht so hoch. Auseinanderfallen oder verbiegen darf es sich allerdings hier auch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Grüße,
Florian
 
Hallo,

ich hab selber nen 152/1200er FH Refraktor.

Daher kann ich zu den teilen einiges sagen:

1. Der Farbfehler - das hat mich auch erstaunt - sit sehr stark exemplarabhängig - da hatte ich schon recht ordentliche und welche mit deutlichem Fehler
(ich hatte Clestron und Skywatcher probeweise, bin bei TS angelangt)
2. Für so einen 6" f/8 reicht - auch fotografisch (Webcamtechnik) eine H-EQ5. Eine EQ-6 bringt allerdings noch ein klein wenig mehr (viel macht das nicht mehr aus) an Stabilität. Die Dämpfzeit der Schwingungne ist bei der EQ-6 etwa 25% kürzer als bei der HEQ5 und die Frequenz ist etwas höher.
Allerdings sind die Stahlrohrstative sowohl von EQ6 als auch HEQ5 für so einen Refraktor zu kurz - da brauchts ein hohes Massivholzstativ, zB das lange TS-Stativ.

3. Bringt am Planeten schöneren Kontrast als ein 8" f/6 Newton (haben ein Kollege und ich lang und breit im Winter ausprobiert). Mit Chromacorr ist der Refraktor deutlich vorn, weil dann der farbfehler auch noch weg ist.

4. Mit einem 99% reflektiven zenithspiegel hat der Refraktor wirklich 145mm effektive Öffnung - dafür brauchts beim obstruierten Spiegel schon 7" Öffnung.
An deep sky machte der Refraktor durch Kontrast den minimalen Lichtnachteil gegenüber dem 200/1200 Newton wett!

Fazit:

A: Optimalkonfiguration: EQ6+Holzstativ+152/1200+Chromacorr, liegt in Summe bei etwa 3000 Euro, si aber was gscheits. Da paßt auch nochn Leitrohr drauf.

B. Billigste sinnvolle und doch sehr gute Variante:
H-EQ-5+Holzstativ+152/1200-zunächst ohne Chromacorr: ca. 1800 Euro.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter

Markus


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Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
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DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]

Markus A. R. Langlotz
Vilsweg 2b
D-93073 Neutraubling

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de




 
Ich glaube das ist sogar die EQ5. Also Astro 5 = EQ5 ?!?!
Bei TS werden sogar 8Zöller mit der Astro5 angeboten. Ok, das ist vielleicht wirklich übertrieben aber trotzdem sollte dann ein 6 Zöller stabil gehalten werden. Auch wenn er 1200 mm Brennweite hat. Und für Planeten reicht es sowieso! Visuell bei deepsky auch. Wie es fotografisch aussieht weiß ich nicht aber das ist eh ein andres Thema.
Zitat von TS "eine stabile Allround Kombination" (bezieht sich auf den 6er + Astro 5) und wenn sie das ganze sogar mit einer SkyView anbieten die noch eine Ebene unter der Astro 5 liegt sollte es doch schon in Ordnung gehen.

Grüße,
Florian
 
Hi Florian,
ich will nicht streiten, aber Du weißt was Werbeaussagen sind. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Besagter Händler spricht von Stabilität auch beim 150/750 Newton auf Astro 3. Das ist die LIDL Monti! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Und dazu kann man hier einiges lesen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Die EQ5 ist nicht mit der Astro 5 identisch, aber recht ähnlich.
Ich kenne einen Kollegen mit nem 150/1200 Refraktor auf ner EQ6. Das geht i.o.
Die EQ6 ist aber auch gut doppelt so "stark" wie die EQ5.
CS
 
Ich will mich auch nicht streiten, und ich weiß auch, was Werbeaussagen sind.
Ein Refraktor ist aber ja auch ne Ecke schwerer als ein vergleichbarer Newton. Der wiegt das doppelt bis dreifache. und da ist das Gewicht wirklich ganz vorne am Hebelarm. Das gleicht sich beim Newton da schon besser aus.
Ich habe einen 200/1000 auf ner H-EQ5 und finde es OK!
Der wackelt zwar auch schon etwas, aber daran sollte man sich nicht zu sehr stören, es muss nicht alle 100&ig perfekt sein. Und beim Beobachten stört es nicht wirklich. Findest du die H-EQ5 dafür unterdimensioniert?
Er will sicher nicht arm werden an der Monti, und bei Sturm beobachten will er bestimmt auch nicht.
Wo steht denn das mit der Astro 3 und besagtem Händler?
Ich meine, wenn er irgendwelche schlechten Sachen empfiehlt mit denen man am Ende nix anfangen kann, hat ein Händler auch nix davon, da er dann praktisch nen Kunden weniger hat und sich sowas ja auch rumspricht. Schon klar, dass Händler gerne mal die Montierungen unterdimensionieren, aber wir reden hier nicht von Ebay oder sonstigem.
Was hast du eigentlich für ein Teleskop und auf welcher Montierung?
Ich glaube wir sollten André nicht zu sehr verwirren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Er hat sicherlich schon genug mit seiner Entscheidung zu tun *g*
Und außerdem kommen wir noch vom Thema ab wenn wir so weiter machen...
 
Hallo Markus,

du hast es sicherlich gut gemeint, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er damit was anfangen kann. Du liegst damit beim 3-fachen Budget.
Wieso sind denn alle gegen den Newton? Verstehe ich nicht. Dass der Kontrast schlechter ist, liegt am Fangspiegel. Aber den kann man ja so klein wie möglich halten.
Hattest du darauf bei deinem Vergleich mit dem 6" Newton geachtet?
Bei nem f8er Newton ist der Fangspiegel schon relativ klein, und wenn er später für Planeten aufrüsten will, könnte er sich ja z.B. noch nen kleinern Fangspiegel einbauen z.B. 25mm oder noch kleiner. Ist zwar für DeepSky schlechter aber das kann er sich dann ja später noch überlegen.
Und nen Cromacorr braucht er auch nicht! Der Kontrast ist bei so kleinen Fangspiegeln gar nicht mal so schlecht. Ich schätze der ist bei deinem 6" Newton einfach relativ groß gewesen und für DeepSky ausgelegt gewesen.
Ich würde schon sagen, dass er mit nem 150/1200er Reflektor was Gescheites hat.
Aber vielleicht ist die Astro5 ja wirklich zu schwach? Ich weiß es nicht.... Ihr habt mich verwirrt.
Dann müsste er eben entweder ne stärkere Montierung nehmen, oder einen kleineren Newton.
Kann denn noch jemand anderes was dazu sagen? Ist ein 150/1200 Newton wirklich zu wacklig auf einer Astro-5 montiert? Ich kann mir das irgendwie nicht richtig vorstellen.

Freundliche Grüße,
Florian
 
Hi André,

einige Argumente, die hier gegen Spiegelsysteme vorgebracht werden, lassen leider die Fotografie völlig ausser acht.

Folgendes möchte ich mal berichtigen oder zumindest anmerken:

1. Der Kontrast (und Obstruktion)
Die Obstruktion kostet Kontrast und Bildhelligkeit, richtig. Der Verlust an Bildhelligkeit ist aber selbst bei einem f/4 Newton (der gar nicht zur Debatte steht) gering.
Der Kontrastverlust ist irrelevant, da Du Bildaddition verwenden willst. Durch die Bildaddition für die spätere Nachbearbeitung wird dies mehr als ausreichend ausgeglichen.

2. Der Lichtverlust durch Obstruktion und Spiegelflächen
Dieser Lichtverlust spielt bei der Fotografie auch keine besonders große Rolle. Die Belichtungszeiten bei Verwendung der Webcam sind ohnehin kurz genug, um das Seeing einzufrieren. Wenn diese um vielleicht 10% oder 20% verlängert werden, um die Verluste auszugleichen, so fällt das CCD-fotografisch nur wenig ins Gewicht.

Ein Refraktor mit Farbfehler kommt für die ernsthafte Planetenfotografie eigentlich kaum in Frage. Sobald das Zielobjekt Jupiter lautet, ist der Farbfehler der absolute Kontrast-Töter.
Demgegenüber steht also eine Spiegeloptik, die wesentlich günstiger ist und die durchaus sogar mehr Öffnung haben kann. Lässt das Seeing und die Auskühlzeit des Teleskopes es zu, diese Auflösung zu nutzen, so zeigt eine solche Optik mehr Planetendetails, als der Refraktor mit kleinerer Öffnung. Wie ich unter 1. dargelegt habe, darf man bei Bildaddition den gern genannten Kontrastdurchmesser getrost als nicht zutreffend ansehen.

Der wirkliche Vorteil eines Refraktors, der zählt, sobald man ein farbreines System hat (APO, ED, Chromakorr), ist das Verhalten gegenüber Tubus-Seeing. Die Spiegeloptik muß nämlich erst (ggf. mit Lüfterhilfe) auskühlen, bevor sie ihre Leistung bringt. Das könnte für schnellentschlossene ein KO-Kriterium sein. Der Schnellentschlossene sollte sich aber bewusst sein, daß er auch beim Refraktor nicht das Optimum aus dem Gerät herausholen kann, wenn er die dort ebenso vorhandene Auskühlzeit ignoriert.

Für mich wäre der Preis/Leistugssieger in dieser Klasse der 150/1200 Newton. Alternativen: 200/1200, 150/1600. Auf jeden Fall ist auf einen erstklassigen Spiegelschliff zu achten.

Clear Skies
Sven
 
Danke Sven <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Newton statt Refraktor......

Hallo Andre,

wenn Du ein gutes Planetengerät haben möchtest, welches in der Abbildung am Planeten einem 6" Achromaten mit f/8 überlegen ist, würde ich Dir das klassische Newton System 6" f/8 empfehlen.

Link zur Grafik: http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/CLN1501/CLN1501Astro5.jpg

Diese Kombination macht Sinn und kostet Euro 548.- .

Du würdest ohne Aufpreis anstelle des Alu Statives das kurze Vixen Holzstativ dazubekommen und dann ist diese Kombination auch ausbaubar für Astrofotografie.

Link:
Link zur Gerätebeschreibung

Grundsatz:
Der kleine Fangspiegel des Newton stört das Bild weitaus weniger, als der Farbfehler des Refraktors.
Die Kombination ist transportabler und letztlich auch günstiger.

Wolfi Ransburg

Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Re: Newton statt Refraktor......

Hallo Wolfi!

Wenn ich heute erst einsteigen würde in das Hobby Astronomie, dann würde ich mir genau so einen 6" f/8 Newton kaufen. Das ist imo an Universalität und Preis/Leistungsverhältnis nicht mehr zu toppen.

Ausserdem lässt sich der von Dir dargestellte Newton auch als Dobson betreiben, was will man mehr?


Gruß Harald
 
Re: Newton statt Refraktor......

Moin,

da für Andre`s astrofotografische Bedürfnisse ja jetzt ein passendes Teleskop gefunden wurde, das ins Budget passt, bliebe noch der Punkt "Erdbeobachtung" zu klären. Geht das einigermaßen ohne Umstände mit dem parallaktisch montierten Newton, oder sollte er sich hierfür besser einen Feldstecher zulegen?

Gruß
Peter
 
Re: Newton statt Refraktor......

Hi Peter,

tja, hm, stimmt. Der Newton zeigt ja ein gedrehtes Bild - also man kann Schrift lesen, steht aber je nach Tubusdrehung und Stellung des Beobachters auf dem Kopf.
Man kann natürlich da wieder ein Prisma einsetzen, nur reicht dafür der Fokussierweg beim Newton? Ich glaube eher nicht.

Clear Skies
Sven
 
Re: "Bild spiegeln" kann sogar PaintBrush schon (o

Das Programm wird leider vom OS Hirn + Auge 1.0 noch nicht unterstützt :-(
 
Adapter gibt's...

Hallo Huxtebude.

Da gibt's n'Adapter für, der braucht weder Treiber noch Strom, keine Upgrades und funzt an "Auge 1.0" und auch mit jeder Kamera an jedem beliebigen Betriebssystem. Nennt sich "Porro-Prisma" und spiegelt das Bildfeld einmal auf der senkrechten & einmal auf der waagerechten Achse <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Der Lichtverlust ist dabei nicht so schlimm; bei Terrabeobachtung ist meist genügend Licht vorhanden...

Kannst Du Dir bei z.B. Wolfi für relativ kleines Geld "runterladen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: Adapter gibt's...

Den Adapter kenn ich. Ja!
Aber dieses seltsame Firmwareupdate eben noch nicht.
Mit meinem PC scheint das ja zu funktionieren, aber da nützt es mir nix <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße,
Florian
 
Re:

Erstmal Danke für Eure Antworten, nachdem ich mir alles durchgelesen habe bin ich nun restlos daneben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> jetzt steht meine Entscheidung zumindest zum Teil fest aber ich werde wohl doch noch ein paar Euro mehr investieren um mich später nicht zu ärgern.
 
Backfokus nicht vergessen!

Hi Sylvio,

mensch, bevor ich über Transmission nachdenke, muß ich doch an den längeren Strahlengang im Prisma denken - dafür hat der Newton normalerweise nicht genügend Fokussierweg. Hatte ich doch schon angedeutet!

Viele Grüße
Sven
 
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