Was sagen die Angaben?!

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katze_andi

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Hallo,

Wir haben zu Hause ein Fernglas, im Prinzip nichts besonderes. Es hat drei Besonderheiten:

1) Es ist schon jut 20 Jahre alt, in der ehemaligen Sowjet Union gekauft.

2) Es ist ein wunderbar scharfes und gut aufgelöstes Bild

3) Am Rumpf des Fernrohres stehen Folgende Maße, welche ich nicht ganz deuten kann. 60 * 20.
Ergo: 20 Fache Vergrößerung bei 60mm Durchmesser der beiden Hauptlinsen?!

Da ist auch schon das Problem. Ich bin mir nicht ganz sicher, was das heißen soll. Wäre wunderbar, wenn jemand eine Antwort daruaf wüsste.


Danke, mfG

Andreas.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andreas,
eigentlich schon richtig gedeutet. Heute gibt man z.B. an 20x60. Das heißt 20fache vergrößerung bei 60 mm Optikdurchmesser ( vorne ).
Aber man muß aufpassen, da dies scheinbar nicht von jedem Hersteller so ernst genommen wird ( habe keine Ahnung, ob das verbindlich ist ). Bei Ebay habe ich mal ein Fernglas ersteigert mit den Angaben 40x70. Allerdings war es nur ein 12x60. Aber das machen wie gesagt nur - ich nenne sie mal - unseriöse Hersteller wie z. B. der von dem ersteigerten Fernglas ( Breaker ). <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
Gruß aus dem Spessart

Stephan
 
Danke. Da lag ich ja fast richtig! Eine Sache ist da aber noch. Am selben Gerät steht auch noch folgendes:

"62m/1000m" Was könnte das wohl heißen?!

Andreas.
 
und was sagt das jetzt genau aus?!

Danke für all die Antowrten in soöch kurzer Zeit!
Andreas.
 
Hallo Andreas,
den sichtbaren Ausschnitt kann man bei diesem Glas bei dieser Vergrößerung mit 62 m annehmen. Immer mit der Konstante 1000 mtr. gerechnet.
Je größer die Vergrößerung, umso mehr nimmt der sichtbare Teil des "Sehbaren" ab.
Je kleiner die Vergrößerung, um so breiter wird der sichtbare Auschnitt den man sehen kann.

Gruß
Stephan
 
vereinfacht ausgedrückt: mit diesem Fernglas siehst du von der Landschaft in 1000 m Entfernung einen (Kreis-) Ausschnitt von 62 m (Durchmesser).
 
und das entspricht einem "scheinbaren Gesichtsfeld" von gut 65° . das ist der Winkel, unter dem Du das Bild siehst
(also entsprechend der Größe des "Bildscheibchens" im schwarzen Umfeld). Ist echt schön weitwinklig.

Gruß

 
Scheint ja ein wirklich gutes Fernglas zu sein, welches man auch jut für astronomische Beobachtungen zu gebrauchen ist . . . .
 
Hallo Katze,

den Angaben nach handelt es sich bei dem Glas wohl um ein Tento 20x60. Dieses
ist in der Tat ein schönes Gerät, ich selbst habe kürzlich ein solches Glas verkauft,
aber nur, weil ich sowieso kein Stativ + Adapter für das Gerät habe. Womit auch
das Hauptproblem des Gerätes schon erwähnt wäre: freihändige Beobachtung ist
nicht sinnvoll möglich. Dafür ist das Glas in der Tat astronomisch nutzbar. Selbst
am Stadtrand zeigte der Orionnebel schon seine beiden "Schwingen", und auch
der Mond konnte beeindrucken.

Ciao,
Roland
 
Hallo,

das mit dem "freihändig nicht nutzbar" mag ich so nicht stehen lassen. Ich habe das Tento auch, es war sogar eine Stativklammer im Lieferumfang, dennoch nutze ich es überwiegend freihändig zum Schnellspechteln. Vielleicht habe ich ja eine besonders ruhige Hand.

Klar gehen freihändig keine langen Boeobachtungen, speziell nicht bei extremer Kälte. Aber mit dem Rücken auf der Isomatte oder auf einer Liege geht es auch etwas länger noch sehr gut.

Mich stört da eher der unbequeme Einblick und das kalte Gehäuse, weshalb ich mittelfristig die Anschaffung eines Nobilem 15x60 überlege.

Trotzdem ist das Tento für das Geld ein geniales Gerät, mit dem ich schon reichlich Beobachtungsspaß hatte und dessen Leistung mich immer wieder neu überrascht. Der Orionnebel unter dunklem Himmel ist damit eine Wucht!

Viel Spaß mit dem schönen Teil und frohe Festtage,

Christof
 
Mit 1,3 kg (ja, ich habe es gewogen!) ist es aber wirklich extrem schwer. Jedoch ist jamöglich im liegen oder stehen seine nähere Umgebung zur Beruhigung zu benutzen, logisch.
 
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