Was tun gegen ringförmige Zone?

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Hans

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Hallo,

auch auf die Gefahr hin dass meine Frage schon öfters hier gestellt wurde(habe mit der Such-Funktion nichts gefunden)

Wie korrigiert am eine abgesunkene ringförmige Zone?

Im Ronchitest erkenne ich innerhalb ROC Beulen an den Linien. Die hatte ich bei mir noch nie gesehen.

Noch ein Phänomen: beim Gang mit dem Gitter durch den Strahlenbündel des Spiegels "vertrüben" plötzlich die Linien, als würde das Gitter beschlagen. Ein paar Millimeter weiter ist diese Vertrübung wieder weg.
Kennt jemand dieses Phänomen? (kommt vielleicht von der ringförmigen Zone)

Danke
Hans
 
Hallo Hans,

die ringförmige Vertiefung rührt möglicherweise von deiner Pechhaut oder von einer zu gleichmässigen Strichführung her.
Zuerst würde ich die Strichführung ändern und mehr "Chaos" polieren, falls dies nicht hilft auf dem selben Radius der Zone die Pechhaut an drei oder vier Stellen mit dem Daumen etwas eindrücken. Maßnahme drei wäre der Pechhaut noch ein paar neue Rillen hinzuzufügen damit die ev vorhandene Symmetrie verschwindet.
Die Beulen in den Ronchilinien rühren von deiner vertieften Zone her, da diese kurzbrennweitiger ist. Zu deinem Problem mit der Vertrübung kann ich leider nicht viel sagen, möglicherweise hängts an deinem Aufbau mit der Lichtquelle zusammen oder das Ronchigitter ist nicht homogen genug und hat fehlerhafte Stellen.
Ps:
hab heut grad meinen nächsten 10er Rohling (F/6) von 90% unnötigen Glases innerhalb einer Stunde per Flex, 80er Karbo und neuem 255mm Gipsfliesentool befreit <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Viel Spass noch und frohes Fest
Roland
 
Hallo,
Es kommt auch etwas darauf an was für einen Spiegel du machst und was für ein Tool du benutzt.
Im übrigen verweise ich auf den Beitrag von Roland. Das Verschwimmen der Ronchilinien kann auch von Oberflächenfehlern kommen, z.B. Hundekuchen etc. Wie sieht denn dein Foucaulttest aus, da sieht man diese Veränderungen auch.
Grüße Martin
 
Hallo,

mein Foucaulttest sieht so aus:
rechts das Licht, kommt aus einem Lichtwellenleiter mit Alu-Blende davor (ca.0,1 mmm großes Loch). Links die Messerschneide (Rasierklinge) Ronchidia RG8 von der vds-Zentrale.
Spiegel 8" f/8,85 Pyrex Tool 28° Pech mit 4 Rillen Waagrecht und 4 Rillen senkrecht.
Ich finde da kann man nicht viel falsch machen.

Ciao
Hans
 
Hi Hans,

ich denke Martin hatte mit seiner Frage gemeint, wie das Bild mit Foucault-Test aussieht, also wie sich das Schattenbild darstellt.

Neugierige Grüße

Achim
 
Also das Bild sieht so aus:
beim Foucaulttest sieht man diese Zone fast gar nicht,
erst beim Ronchitest wenn nur 4 Linien sichtbar sind erkennt man Beulen an den Linien, und auch nur innerhalb ROC.

Ciao
Hans
 
Hallo,
Dann ist die Zone bestimmt nicht so tief. Ich würde mit unregelmäßig wechselnden Strichen versuchen den Spiegel gleichförmig zu bekommen. Was für Pech benutzt Du? Ist es weiches Pech, dann kannst Du auch einfach drei Papierschnipsel beim Pressen zwischen Spiegel und Pechhaut legen,damit in der Zone die Pechhaut weniger arbeitet. Das funktioniert zuverlässig.
Übrigens man sieht an diesem Beispiel wie empfindlich der Ronchitest für Zonen ist. Um die Korrektur zu kontrollieren ist er weit weniger geeignet, es sei denn er wird im Zusammenhang mit einem Planspiegel in Autokollimation verwendet- aber das ist eine andere Geschichte!
Grüße Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marty,

ich benutze hartes Pech 28° und werde es mal mit chaotischen Strichen versuchen.

Danke
Hans
 
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