talesien
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Hallo Ihr Lieben *FreundlichindieRundeblick*
nachdem ich nun doch schon seit einger Zeit, gerade hier in diesem Board verfolge, mit wieviel Begeisterung die visuellen Beobachtungen hier geschildert werden, wollte ich Euch doch meine letzten eineinhalb Beobachtunsnächte nicht vorenthalten.
Also zunächst sah es in der Mittsommernacht dann doch so aus, als würde sich doch eine stabile Beobachtungsmöglichkeit ergeben. Also gegen 23:00 Uhr den 6" Newton mit (zentner)schwerer CAMmontierung zum auskühlen schon mal ins Freie gebracht.Die notwendige Energieinfrastruktur bereitgestellt, den Okularkoffer akurat auf dem Campingtisch drapiert und dann noch einmal ein Heißgetränk aufgesetzt.(Beobachten wird durch Coffein erst wirklich schön).
Tja also eigentlich stimmte alles.
Akturus und Vega waren schon zu sehen, als ich dann mit dem besten aller Hunde den Arbendspazierung aufbrach.
Der erwartungsvolle Blick nach oben traf mein bereitstehendes Teleskop, das auf der Dachterasse seines Einsatzes harrte und ging über den dunkler werdenden Sternenhimmel.
Aber irgendwie hatten doch höhere Mächte etwas gegen Beobachtungsnächte.....
Ich konnte in der nächsten halben Stunde, während des Spazierganges live und anschaulich verfolgen, wie schnell und effektiv sich eine geschlossene Wolkendecke bilden kann.
Also gegen 0:00 Uhr war es dann der Hund der beobachten konnte, wie ich alles wieder wegräumte. ;-)
Gestern klappte es dann oder auch nicht:
23:15 Uhr NGC 6960 (Cirrus). Nichts zu sehen. Weder mit noch ohne OIII-Filter.
Es war wirklich noch sehr hell. Daher also Kugelsternhaufen M10. Deutlich zu sehen, aber heller Himmel im Okular. Je höher die Vergrößerung desto besser wurde der Kontrast. Mit 107X und 150X waren dann blickweise die Randsterne wahrzunehmen. Dito für Kugelsternhaufen M12.
Wird es denn garnicht mehr dunkler?
Dann M57 Ringnebel. OIII rein. Superhell der Nebel und dunkler das Umfeld. Vergrößerung bis 150x (Hyperion 5mm).Als Ring erkennbar.
Aber den hatte ich schon besser.
So dann gegen 0:15 Uhr. MGC6992/5 Cirrus. 2" Scopos 30mm Okular 25X mit 2" OIII.
Platsch da isser. Nicht zu übersehen!
Bei höheren Vergrößerungen kamen blickweise Strukturen.
Schlechts seeing, aber immerhin.
Aber dann doch NGC 6960 Cirrus. Da war er. Schön gezogen um Stern 52. Blickweise Strukturen, aber irgendwie war alles trotz OIII zu hell.
Die Uhr zeigte dann schon 01:30 Uhr. Eine kurze Chance den Jupiter zu erwischen, der leider sehr tief unterwegs ist und seinen weiteren Weg dann versteckt hinter den Bäumen des Waldes zieht.
Wirklich befriedigend waren bei geringeren Vergrößerungen, relativ deutlich Details zu sehen (Äquatorbänder). Bei höheren Vergrößerungen >50X Luftunruhe und nur blickweise Details.
Das waren dann die letzten eineinhalb Beobachtungsnächte.
Viele Grüße
Reiner
GSO 6" auf CAM
Orion ED 80
nachdem ich nun doch schon seit einger Zeit, gerade hier in diesem Board verfolge, mit wieviel Begeisterung die visuellen Beobachtungen hier geschildert werden, wollte ich Euch doch meine letzten eineinhalb Beobachtunsnächte nicht vorenthalten.
Also zunächst sah es in der Mittsommernacht dann doch so aus, als würde sich doch eine stabile Beobachtungsmöglichkeit ergeben. Also gegen 23:00 Uhr den 6" Newton mit (zentner)schwerer CAMmontierung zum auskühlen schon mal ins Freie gebracht.Die notwendige Energieinfrastruktur bereitgestellt, den Okularkoffer akurat auf dem Campingtisch drapiert und dann noch einmal ein Heißgetränk aufgesetzt.(Beobachten wird durch Coffein erst wirklich schön).
Tja also eigentlich stimmte alles.
Akturus und Vega waren schon zu sehen, als ich dann mit dem besten aller Hunde den Arbendspazierung aufbrach.
Der erwartungsvolle Blick nach oben traf mein bereitstehendes Teleskop, das auf der Dachterasse seines Einsatzes harrte und ging über den dunkler werdenden Sternenhimmel.
Aber irgendwie hatten doch höhere Mächte etwas gegen Beobachtungsnächte.....
Ich konnte in der nächsten halben Stunde, während des Spazierganges live und anschaulich verfolgen, wie schnell und effektiv sich eine geschlossene Wolkendecke bilden kann.
Also gegen 0:00 Uhr war es dann der Hund der beobachten konnte, wie ich alles wieder wegräumte. ;-)
Gestern klappte es dann oder auch nicht:
23:15 Uhr NGC 6960 (Cirrus). Nichts zu sehen. Weder mit noch ohne OIII-Filter.
Es war wirklich noch sehr hell. Daher also Kugelsternhaufen M10. Deutlich zu sehen, aber heller Himmel im Okular. Je höher die Vergrößerung desto besser wurde der Kontrast. Mit 107X und 150X waren dann blickweise die Randsterne wahrzunehmen. Dito für Kugelsternhaufen M12.
Wird es denn garnicht mehr dunkler?
Dann M57 Ringnebel. OIII rein. Superhell der Nebel und dunkler das Umfeld. Vergrößerung bis 150x (Hyperion 5mm).Als Ring erkennbar.
Aber den hatte ich schon besser.
So dann gegen 0:15 Uhr. MGC6992/5 Cirrus. 2" Scopos 30mm Okular 25X mit 2" OIII.
Platsch da isser. Nicht zu übersehen!
Bei höheren Vergrößerungen kamen blickweise Strukturen.
Schlechts seeing, aber immerhin.
Aber dann doch NGC 6960 Cirrus. Da war er. Schön gezogen um Stern 52. Blickweise Strukturen, aber irgendwie war alles trotz OIII zu hell.
Die Uhr zeigte dann schon 01:30 Uhr. Eine kurze Chance den Jupiter zu erwischen, der leider sehr tief unterwegs ist und seinen weiteren Weg dann versteckt hinter den Bäumen des Waldes zieht.
Wirklich befriedigend waren bei geringeren Vergrößerungen, relativ deutlich Details zu sehen (Äquatorbänder). Bei höheren Vergrößerungen >50X Luftunruhe und nur blickweise Details.
Das waren dann die letzten eineinhalb Beobachtungsnächte.
Viele Grüße
Reiner
GSO 6" auf CAM
Orion ED 80