Herbstlaub
Mitglied
05.06.2026 23:15 - 02:15Uhr
Kugelsternhaufen: M10, M12 & M13
Galaxien: M94
Nebel: M8, M16, M17, M20, NGC 6210
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Trotz der aktuellen weißen Nächte habe ich nach Sonnenuntergang meinen Dobson in den Garten geschleppt.
Um 23:15Uhr fande ich zur Überraschung einen schon guten dunklen Himmel vor.
Die Temperatur war mit 11°C angenehm frisch und die Luft trotz Regenschauer am späten Nachmittag klar und ruhig.
Schnell wurde die Kollimation mittels Justierlaser und Feinjustierung am Polarstern durchgeführt.
Hier zeigt sich immer ein Versatz der Laserjustierung zur Justierung am Stern von ca. 1mm nach links unten.
Gegen 23:30Uhr stupste ich meinen Dob mit dem Übersichtsokular zum Sternbild Schlangenträger um die Kugelsternhaufen M10 & M12 aufzusuchen.
Diese wurden rasch gefunden und ich wechselte zu meinem neuen 20mm 100° Okular von TS.
Der erste Eindruck war ungewohnt, da die 100° Gesichtsfeld tatsächlich ein beeindruckendes Erlebnis ist, daß ich in dieser ausgeprägten Form nicht erwartet hätte.
Das Bild ist hell, kontrastreich und die einzelnen Sterne von M10 & M12 zeigen sich wie Nadelkissen - super Okular das ich nun klar empfehlen kann!
Der Himmel wurde immer besser.
Die Sommermilchstraße zeigte sich als wunderschönes Band übergehend bis zur Sagittarius Sternwolke tief in südlicher Richtung.
Ein paar Sternschnuppen rundeten den Anblick ab.
Mit dem tollen 20mm Okular und aufgeschraubten UHC-Filter suchte ich den Lagunennebel M8 im Sternbild Schütze auf.
Mächtig und mit bislang ungesehenen Umfang bildet sich dieser scharf und sehr hell ab.
Auch der etwas in nördlicher Richtung stehende Trifidnebel M20 zeigt sich kontrastreich, jedoch weniger hell.
Gegen 01:00Uhr ging die Reise weiter Richtung Norden zu den Omeganebel M17 und Adlernebel M16 zwischen den Sternbilder Schlange und Schild.
Der Adlernebel ist einer meiner Lieblingsobjekte im Sommer.
Mit der mittlerweile gesammelten Erfahrung des Beobachtens und dem gewonnenen „teleskopischen Sehen“ zeigen sich nun immer wieder neue Details in den Nebelstrukturen.
Immer weiter Richtung Norden durch die Milchstraße, ja bis in den Zenit des traumhaft Nachthimmels führte ich mit glücklicher Ruhe mein Teleskop.
Hier musste noch schnell mit 75x Vergrößerung M13 bestaunt werden um weiter zum nächsten Ziel NGC 6210 zu reisen.
Dieser planetarische Nebel ist wirklich ein tolles Objektiv das bis zur maximal möglichen Vergrößerung immer eindrucksvoller wird.
Ich begann die Beobachtung gegen 01:45Uhr mit 107x Vergrößerung.
Schon hier wird man von der Helligkeit (etwa 9 mag) und dem intensiven blaufarbenden Schimmer belohnt.
Bei einer maximalen 319x Vergrößerung, bildet ich mir sogar ein, zarte Strukturen in nördlich & südlicher Richtung zu erkennen.
Schöner kleiner und heller Nebel, der einen mit längeren Beobachtungszeit honoriert.
Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch um 01:54Uhr einen tief-türkis-farbenden Boliden, der in nördlicher Richtung über mein Haus zog!
Da ich einen meiner schönsten Nächte bislang vorfand, konnte ich es mir zum Abschluss und vor Mondaufgang gegen 02:00Uhr nicht verkneifen mit dem neuen 20mm Okular durch den Virgo-Galaxienhaufen zu surfen.
Wieder überforderten mich die zahlreichen Galaxien und ich frage mich, wie man sich da geplant und am einfachsten durcharbeiten kann!?
Bin hier für jeden Hinweis dankbar!
Auf der To-Do-Liste stand noch die Katzenaugen-Galaxie M94.
Also nochmals einen Schwenk Richtung Sternbild großer Bär, wo auf halber Strecke von dem Haar der Berenike startend das Objektiv relativ einfach gefunden werden kann.
Mit 107x Vergrößerung erscheint die Spiralgalaxie durch den sehr hellen konzentrierten Kern eher als planetarischer Nebel.
Schön sind jedoch die nach außen strahlenden, ringförmigen Helligkeitsunterschiede.
Nun spitze der Mond schon deutlich zwischen den Dächern am Horizont hindurch und die nun rasch auftretenden Feuchtigkeit beendeten eine bezaubernde Nacht.
Seeing 4, bei etwa 10°C und zunehmender Luftfeuchtigkeit.
CS
Florian
Kugelsternhaufen: M10, M12 & M13
Galaxien: M94
Nebel: M8, M16, M17, M20, NGC 6210
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Trotz der aktuellen weißen Nächte habe ich nach Sonnenuntergang meinen Dobson in den Garten geschleppt.
Um 23:15Uhr fande ich zur Überraschung einen schon guten dunklen Himmel vor.
Die Temperatur war mit 11°C angenehm frisch und die Luft trotz Regenschauer am späten Nachmittag klar und ruhig.
Schnell wurde die Kollimation mittels Justierlaser und Feinjustierung am Polarstern durchgeführt.
Hier zeigt sich immer ein Versatz der Laserjustierung zur Justierung am Stern von ca. 1mm nach links unten.
Gegen 23:30Uhr stupste ich meinen Dob mit dem Übersichtsokular zum Sternbild Schlangenträger um die Kugelsternhaufen M10 & M12 aufzusuchen.
Diese wurden rasch gefunden und ich wechselte zu meinem neuen 20mm 100° Okular von TS.
Der erste Eindruck war ungewohnt, da die 100° Gesichtsfeld tatsächlich ein beeindruckendes Erlebnis ist, daß ich in dieser ausgeprägten Form nicht erwartet hätte.
Das Bild ist hell, kontrastreich und die einzelnen Sterne von M10 & M12 zeigen sich wie Nadelkissen - super Okular das ich nun klar empfehlen kann!
Der Himmel wurde immer besser.
Die Sommermilchstraße zeigte sich als wunderschönes Band übergehend bis zur Sagittarius Sternwolke tief in südlicher Richtung.
Ein paar Sternschnuppen rundeten den Anblick ab.
Mit dem tollen 20mm Okular und aufgeschraubten UHC-Filter suchte ich den Lagunennebel M8 im Sternbild Schütze auf.
Mächtig und mit bislang ungesehenen Umfang bildet sich dieser scharf und sehr hell ab.
Auch der etwas in nördlicher Richtung stehende Trifidnebel M20 zeigt sich kontrastreich, jedoch weniger hell.
Gegen 01:00Uhr ging die Reise weiter Richtung Norden zu den Omeganebel M17 und Adlernebel M16 zwischen den Sternbilder Schlange und Schild.
Der Adlernebel ist einer meiner Lieblingsobjekte im Sommer.
Mit der mittlerweile gesammelten Erfahrung des Beobachtens und dem gewonnenen „teleskopischen Sehen“ zeigen sich nun immer wieder neue Details in den Nebelstrukturen.
Immer weiter Richtung Norden durch die Milchstraße, ja bis in den Zenit des traumhaft Nachthimmels führte ich mit glücklicher Ruhe mein Teleskop.
Hier musste noch schnell mit 75x Vergrößerung M13 bestaunt werden um weiter zum nächsten Ziel NGC 6210 zu reisen.
Dieser planetarische Nebel ist wirklich ein tolles Objektiv das bis zur maximal möglichen Vergrößerung immer eindrucksvoller wird.
Ich begann die Beobachtung gegen 01:45Uhr mit 107x Vergrößerung.
Schon hier wird man von der Helligkeit (etwa 9 mag) und dem intensiven blaufarbenden Schimmer belohnt.
Bei einer maximalen 319x Vergrößerung, bildet ich mir sogar ein, zarte Strukturen in nördlich & südlicher Richtung zu erkennen.
Schöner kleiner und heller Nebel, der einen mit längeren Beobachtungszeit honoriert.
Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch um 01:54Uhr einen tief-türkis-farbenden Boliden, der in nördlicher Richtung über mein Haus zog!
Da ich einen meiner schönsten Nächte bislang vorfand, konnte ich es mir zum Abschluss und vor Mondaufgang gegen 02:00Uhr nicht verkneifen mit dem neuen 20mm Okular durch den Virgo-Galaxienhaufen zu surfen.
Wieder überforderten mich die zahlreichen Galaxien und ich frage mich, wie man sich da geplant und am einfachsten durcharbeiten kann!?
Bin hier für jeden Hinweis dankbar!
Auf der To-Do-Liste stand noch die Katzenaugen-Galaxie M94.
Also nochmals einen Schwenk Richtung Sternbild großer Bär, wo auf halber Strecke von dem Haar der Berenike startend das Objektiv relativ einfach gefunden werden kann.
Mit 107x Vergrößerung erscheint die Spiralgalaxie durch den sehr hellen konzentrierten Kern eher als planetarischer Nebel.
Schön sind jedoch die nach außen strahlenden, ringförmigen Helligkeitsunterschiede.
Nun spitze der Mond schon deutlich zwischen den Dächern am Horizont hindurch und die nun rasch auftretenden Feuchtigkeit beendeten eine bezaubernde Nacht.
Seeing 4, bei etwa 10°C und zunehmender Luftfeuchtigkeit.
CS
Florian
Zuletzt bearbeitet: