Welche mittlere Vergrößerung zwischen 8x und 20x

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

lukeflo

Aktives Mitglied
Moin,

habe ja an anderer Stelle meine überschaubare Fernglassammlung und den Weg dorthin beschrieben. Nun suche ich ein Fernglas für den Bereich zwischen den vorhandenen 8x30 und 20x60.

Im Blick habe ich z.B. die Nikon Action EX 12x50 bzw. 16x50. Man liest ja viel gutes über die Serie bzgl. Preis-Leistung.
Was sind eure (natürlich subjektiven) Erfahrungen bei diesen Gläsern bzw. habt ihr andere ähnliche Vorschläge.

Einsatzgebiete sind Astronomie sowie Naturbeobachtungen bei Tage.
Zudem ist mein Budget begrenzt. Schon bei den Action EX hoffe ich auf ein gut erhaltenes gebrauchtes. Man kann also gerne Canon IS, Zeiss, Docter Nobilem, Leitz o.Ä. vorschlagen, leisten kann ich mir so was aber auf keinen Fall :D

Gruß
Florian
 
Hallo Florian,

als "Lückenfüller" könnte ich mir für dich am ehesten ein vernünftiges 10x50 vorstellen. Das kannst du am Tag noch ohne Stativ für die Naturbeobachtung einsetzen. Mit den 5mm Austrittspupille siehst du z.B. Tiere am Waldrand noch, für die das Licht im 8x30 nicht reicht. Am Himmel sammelt das 10x50 deutlich mehr Licht als das 8x30. Im Bereich Sternhaufen u.ä. spielst du d in einer ganz anderen Liga. Zugleich hast du ca. 4 mal so viel Himmel im Gesichtsfeld wie beim 20x60.
Einen Vorteil des 16x50 gegenüber dem vorhandenen 20x60 sehe ich überhaupt nicht.

CS Gerhard
 
Hallo Gerhard,

habe auch schon an ein 10er gedacht, ist aber von der Vergrößerung recht nah am 8er. Tiere Waldrand sehe ich hier am Stadtrand eher selten. Und der Himmel ist auch recht aufgehellt. Bei Tieren gehts eher um kleinere Vögel, bei denen etwas mehr Vergrößerung schon Unterschiede macht.
Tendiere daher am ehesten zum 12er. Das ist von der Vergrößerung ein guter Sprung vom 8er, die AP von ca. 4,2mm sollte bei meinem Standort auch einigermaßen passen und es geht (evtl. mit abstützen) auch noch freihändig; zumindest tagsüber.
Habe aber bisher weder ein vernünftiges 10x50 noch 12x50 besessen und lasse mich daher gerne eines Besseren belehren.

Gruß
Florian
 
Hallo Florian,

ich habe ein 8x42 und ein 10x50. Trotz gleicher AP ist das am Himmel ein sehr großer Unterschied. Ich verwende nachts eigentlich nur das 10er.
12x50 ist sicher auch super, aber das ruhig zu halten ist bestimmt nochmal schwieriger. Schließe mich also der Empfehlung von Gerhard an.

CS, Sebastian
 
Moin,

für reine Nachthimmelbetrachtungen ist das sicherlich richtig. Ich denke halt, dass am Tag die 12x Vergrößerung gerade auf mittlere Entfernungen bei kleinen Objekten wie Vögeln doch noch einiges mehr zeigt als ein 10er. Persönlich vergleichen konnte ich das allerdings noch nicht.
Das 10x50 gilt ja als perfektes Nachtglas für nicht ganz dunklen Himmel, daher bleibt es wie gesagt auch in der Auswahl.
Hat eventuell jemand den direkten Vergleich zwischen 10er und 12er?

VG
Florian
 
Hallo Florian,

wir beobachten regelmäßig Vögel beim Spazieren / Wandern aber auch im Bereich der Gärten um unsere Häuser. Aus freier Hand haben wir da keine Lust auf höhere Vergrößerung. Wenn wir an der Küste den Vogelzug beobachteten, hatten wir zur Ergänzung immer ein kleines Spektiv auf einem leichten Stativ dabei. Das erlaubt dann auch die Bestimmung auf etwas größere Entfernung, wenn die Vögel ruhig dasitzen.
Unsere Standard Ferngläser für die Vogelbeobachtung: 8x30, 7x35, 8x40 manchmal sogar mein Vision King 5x25.

CS Gerhard
 
Hallo Gerhard,

mein 8x30 ist auch das mobile Fernglas meiner Wahl - sowohl für Natur als auch schnell mal Nachthimmel. Es ist auch mein hochwertigstes.
Ein Spektiv ist derzeit preislich nicht drin; und wenn mal wieder was für höhere Vergrößerungen im Budget sein sollte, dann zuerst schon ein vorwiegend astronomisches Teleskop. Derzeit geht nur ein (am besten gebrauchtes) Fernglas. Jetzt überlege ich schon etwas ernsthafter bzgl. 10x50, das 16er ist wegen der Stativpflicht raus. Trotzdem hoffe ich noch auf jemanden mit persönlichen Erfahrungen zu 12fach.
Die Universalität des 10ers ist halt doch ein starkes Argument...

Gruß
Florian
 
Nur ein Gedanke: bleibe beim hochwertigen 8x30. Benutze ergänzend tagsüber für sich nicht bewegende Objekte aufgestützt einen Booster am 8x30. (als Spielerei hatte ich selber mal ein Amici-Prisma mit 25mm Plössl als Booster am Fernglas missbraucht).
Gruß Markus
 
Hat eventuell jemand den direkten Vergleich zwischen 10er und 12er?
ja ich...

Hallo Florian,

die Unterschiede zwischen 10 vs.12 sind kleiner als zwischen 8 vs.10

Je höher die Vergrößerungen desto kleiner werden die Unterschiede, lässt sich auch mathematisch berechnen.

Aber mal davon ab, ein 12x Freihand selbst am Tage ist schon eine Herausforderung zumindest im Stand, wenn man noch irgendwie abstützen kann o.k..
Es ist halt immer eine Frage wie viel Verlust an Auflösung man durch das Gewackel hat, manchmal ist weniger mehr.;)

Es gibt viele "Birder" die mit einem 8x hinkommen, für weite Strecken dann Spektiv, da hättest Du ja schonmal das 20x, entspricht zwar nicht ganz einem Spektiv aber immerhin.
Grundsätzlich würde der Sprung von 8x auf 12x natürlich mehr Sinn machen, tatsächlich denke ich aber dass das 8x 95% aller Beobachtungen abdeckt und die Ruhe im Bild, dass größere Sehfeld, haben auch Vorteile.

Ich benutze mein 12x nur sitzend und wenn ich die Arme irgendwo abstützen kann, stehend macht es für mich keinen Sinn, da ist 8x wirklich besser.
Schwierig, Du müsstest es halt selbst probieren, eine allgemeingültige Erkenntnis wird keiner haben.

Andreas
 
die Unterschiede zwischen 10 vs.12 sind kleiner als zwischen 8 vs.10

Je höher die Vergrößerungen desto kleiner werden die Unterschiede, lässt sich auch mathematisch berechnen.
Moin, ja klar, den Effekt kenne ich. Mittlerweile überlege ich auch, ob sich eine solche Zwischengröße lohnt.

Allerdings merke ich auch, dass ich das 20x60 nur recht selten raushole, weil ich wenig Lust habe schnell mal das Stativ aufzubauen. Nutze es derzeit eigentlich nur am Mond und der ist ja aktuell abends nicht mehr zu sehen.

Daher driftet meine Überlegung aktuell in die Richtung, das 20x60 vll. durch ein handhaltbares 50er zu ersetzen, das ich dadurch einfach viel öfter nutzen würde. 2cm mehr Öffnung (30 - 50) machen ja am Himmel schon ordentlich Unterschied.
Und für Ferngläser gilt ja - um mal wieder einen plattgetretenen Spruch zu bemühen - wie für Teleskope: "Das beste ist das, welches man häufig nutzt"...

Man sieht, mein Überlegungsprozess ist im vollen Gange. Danke für den ganzen bisherigen und noch kommenden Input.

Gruß
Florian
 
Mein "Sweetspot" aus Gewicht, Vergrößerung und Lichsammelvermögen ist ganz eindeutig mein 8x42. Mehr Vergrößerung ist mir Freihand am Nachhimmel zu zittrig, viel schwerer dürfte es nicht sein und die AP von gut 5mm ist am Nachthimmel optimal.

Wäre ich kräftiger und könnte ich ruhiger halten, käme vielleicht noch ein 10x 50 in Frage (das bei mir nur noch rumliegt) und mehr als 10x kann ich mir Freihand längere Zeit am Nachthimmel nicht vorstellen.

Bevor ich an Deiner Stelle eine Zwischengröße suchen würde, würde ich eher diesen "Sweetspot" suchen und besetzen.

Gruß Horst
 
Moin Horst,

ja 8x ist schon gut freihand. Aber habe halt schon ein 8x30, jetzt nochmal ein 8x42 ist dann ja nur für nachts sinnig.

Ausprobieren wäre natürlich super, aber das ist halt schwer umzusetzen ohne Fachhandel in der Nähe - außerdem sitze ich gerade mit Covid zuhause rum:rolleyes:.

Trotzdem tendiere ich immer mehr zu 10x50...

Gruß
Florian
 
Hi,

dafür fehlt mir allerdings aktuell leider das Geld. Z.B. 2 Nikon Action EX zu bestellen kostet knapp 400. Eins wäre neu schon schwierig, daher suche ich in erster Linie auf dem Gebrauchtmarkt.

Gruß
Florian
 
Du möchtest also ohne Stativ möglichst hohe Vergrößerung sowohl für Beobachtungen bei Tage als auch bei Nacht zu einem maximal unteren dreistelligen Betrag, besitzt bereits zwei Ferngläser und willst keine Vorschläge in Richtung eines IS-Fernglas wegen Budget.
Bei deinen Anforderungen habe ich jedoch nicht verstanden was dagegen spricht, einfach doch länger auf eine gute Lösung zu sparen?
Vorschlag 1: halte nach vertrauenswürdigen Mitbeobachtern aus mit denen du Optiken leihen/tauschen kannst
Vorschlag 2: Erlerne Fähigkeiten Ferngläser zu reparieren und bringe defekte Geräte wieder in Schuss
Markus
 
Hallo Markus,

so formuliert klingt es natürlich etwas dramatisch. Klar nutze ich noch mein Stativ, nur halt nicht immer, da mir manchmal einfach Zeit und Muße dafür fehlen. Auf die Höhe der Vergrößerung habe ich mich noch nicht festgelegt, daher frage ich ja hier nach persönlichen (klar, d.h. auch subjektiven) Erfahrungen. Das hat bereits insofern gewirkt, dass ich mich immer mehr Richtung 10x50 bewege.

Das mit dem Budget ist halt leider einfach so und ist meiner privaten/familiären Situation geschuldet (was das konkret heißt, hat hier nichts verloren). Mit groß Sparen ist da leider in absehbarer Zeit auch nix. Eventuell könnte ich mit einiger Zeit und noch ein paar Verkäufen auf 350 +/- kommen. Da ist aber noch kein vernünftiges IS-Glas drin; ist ja nicht so, dass ich nicht gerne eins hätte. Ich hatte auch schon tolle BT's. Z.B. das APM 82mm SD, welches sich auch in deiner Signatur findet. Das musste ich aus o.g. Gründen leider verkaufen, obwohl ich es geliebt habe.

Zu Vorschlag 1: Das wäre natürlich schön. Bisher habe ich leider noch niemanden bei mir ums Eck kennengelernt und bald steht ein neuer Umzug an. Vll ja dann.
Zu Vorschlag 2: Eigentlich bin ich für sowas sehr aufgeschlossen und auch handwerklich begabt, aber dafür fehlt mir einfach die Zeit, denn so etwas zu erlernen, geht sicherlich nicht an einem Tag. Für die (etwas fernere) Zukunft habe ich das aber schon ins Auge gefasst.

Ich denke daher, der Plan auf ein halbwegs qualitätvolles 10/12x50 zu schauen ist für die nahe Zukunft einfach der sinnvollste. Und dafür danke ich hier für alle Tipps und Erfahrungen.

Gruß Florian
 
Hallo Florian,

hier bin ich noch ein mal. Jetzt ist ja so langsam wieder Flohmarkt Saison. Einige meiner Ferngläser habe ich auf dem Flohmarkt gefunden. Der Nachteil - man muss genau hinschauen. Der Vorteil - man kann genau hinschauen. Da kannst du was interessantes in die Hand nehmen und aus allen Richtungen begutachten.

Mein Standard Verfahren sieht so aus:
1.) Ich schaue "falsch herum" in das Glas, also von der Objektiv Seite. Verschmutzungen, Trübungen, Fungus und Brüche in den Linsen oder Prismen sind zu sehen.
2.) Ich teste die Fokusierung und den Dioptrienausgleich auf Gängigkeit und die Verstellbarkeit der Brücke (Augenabstand).
3.) Ich blicke durch die Okulare. Sehe ich Doppelbilder, wie ist die Bildschärfe, das Gesichtsfeld, gibt es Verzeichnungen etc.?

Wenn dich einer dieser 3 Punkte nicht befriedigt, lass die Finger davon. Ich nehme so was, wenn es fast umsonst angeboten wird, manchmal zum Ausschlachten. Dann muss natürlich auch noch der Preis zu dem Angebot passen. Hier ist es gut, etwas Marktüberblick zu haben. Und schließlich gilt es zu handeln! Da bin ich als verarmter Kleinrentner mit Gehstock natürlich im Vorteil. Am wichtigsten ist, nicht müssen zu müssen. Das Leben geht auch ohne weiter; dein Gegenüber merkt, ob du es ganz dringend willst und nutzt das aus. Bestimmt kannst du dich schon bald über ein Schnäppchen freuen.

CS Gerhard
 
Abend Gerhard,

ja, Flohmärkte können in solch einem Fall ware Schätze-Schnäppchen zu Tage fördern.
Muss ich mal in der neuen Wohngegend schauen. Aber das bedeutet alles noch viel Wartezeit...

Gruß
Florian
 
Moin,

gestern konnte ich zwischen Kinderbetreuung ein bisschen mit meinen zwei Gläsern beobachten -- tagsüber. Dabei habe ich nochmals auf die Vergrößerung geachtet. Und es stimmt, ich konnte, zumindest bei den beobachteten Vögeln, so gut wie alles mit dem 8x30 erkennen, was ich auch im 20x60 gesehen habe. Klar, das Bild ist was größer, aber nicht so sehr, dass mir extrem mehr Details aufgefallen sind. Liegt auch daran, dass sich das kleine selbstredend viel besser halten lässt.
Daher überlege ich nun, ob ich nicht eventuell das 20x60 weggebe. Dafür dann ein 10x50 wegen der größeren Öffnung zum 8er und der allgemein günstigsten AP von 5mm besorgen. Und den Rest lege ich an, um perspektivisch wieder auf ein kleines, preiswertes Teleskop (sicher kein BT) zu sparen.
Jeden Tag neue Ideen und Gedanken, aber ob das wirklich ein guter Plan ist... Danke Corona-Quarantäne... :D

Gruß
Florian
 
o gut wie alles mit dem 8x30 erkennen, was ich auch im 20x60 gesehen habe
hm, wenn ich meine Tierbeobachtungen mit dem Aufsuchglas 8x20 oder 8x32 starte und dann mit dem 15x56 oder Spektiv 25fach (-60) fortsetze, sehe ich Welten an Unterschiede. Mag vll. an der durchgängigen Spitzenqualität und entsprechender Stabilisierung der Optiken liegen ?
 
Mit jetzt zwei Handgläsern im Vergleich (Signatur) merke ich folgendes: sieht man in einem Glas ein Detail und will danach prüfen wie das Detail im anderen Glas aussieht, ist man nicht mehr unvoreingenommen. Man weiß quasi worauf man achten muss und "erkennt" es dann auch. Wichtiger für mich ist deshalb der Gesamteindruck, also ob das Fernglas seiner Aufgabe gerecht wird, es ergonomisch ist und das Bild so sehr gefällt, dass man sich bei der Unternehmung 'gut unterhalten' fühlt.
Markus
 
Ja, das war in diesem Fall sicherlich subjektiv und der Situation geschuldet. Trotzdem merke ich, wie wenig ich das 20er Glas nutze.
Nachts ist es eigentlich nur am Mond eine Bereicherung gegenüber dem 8er und tagsüber bleibt es wegen seiner Stativpflicht meistens direkt drinnen. Zudem gefällt mir das Bild in meinem kleinen Nikon einfach vom Gesamteindruck viel besser als im großen Pentax -- obwohl das Bild in letzterem durchaus sehr gut ist. Und was man nicht nutzt, ist halt meistens auch unnötig...
Gruß
Florian
 
Moin,
habe ein günstig angebotenes Action EX 10x50 für deutlich unter 200 bestellt und werde es mal testen. Notfalls geht es zurück. Aber was man so liest, scheinen die meisten sehr zufrieden mit dem Gerät zu sein, da es ein gutes Preis-Leitungs-Verhältnis hat.
Gruß
Florian
 
habe ein günstig angebotenes Action EX 10x50 für deutlich unter 200 bestellt und werde es mal testen.
Florian
Sehr gut, Florian!

Probieren geht über studieren. Deine Entscheidung scheint mir deshalb die tendenziell richtigere zu sein, weil Du hiermit ein Glas mit größerer AP in Händen hieltest, als es Deine beiden vorhandenen aufweisen. 10x oder 12x betrachte ich eher als Geschmacksfrage. Den Unterschied im Wackeln halte ich für eher vernachlässigbar. Einen Stuhl als Beobachtungsbasis für Astronomie erfordern meines Erachtens nämlich beide Gläser. Ein gewisser Wahrnehmungsvorsprung beim 12x ist gegeben, ist aber meist nicht groß. Deutlich(er) ist der Helligkeitsunterschied am Nachthimmel zu sehen. Ich betrachte mittlerweile ein AP von 5mm selten oder nie als überdimensioniert, öfters aber eine von 4,1mm schon als unnötig abdunkelnd. Ich führe beide Formate (10 und 12x50) und wähle eher nach Laune, oft 10x50 wegen des größeren Sehfeldes und 12x, wenn ich ein Detail etwas genauer beobachten möchte. Zum Aufsuchen ist 10x vermutlich etwas besser geeignet.

Viel Freude!
Herbert
P.S.: Das 20x60, wenn schon mal günstig erworben, nicht weggeben! Seine Verwendung kommt vielleicht/wahrscheinlich später verstärkt, wo Du es, wenn nicht mehr da, vermissen würdest.
 
Moin,

das 10x50 EX ist heute angekommen. Habe mal kurz ein bisschen durchgeschaut und mit meinem Nikon 8x30 E FMC verglichen. Das Einblickverhalten beim 10x50 ist mit Brille wirklich 1A. Man kann entspannt das komplette Feld überblicken, ohne seine Augen/Brille auf die Muscheln pressen zu müssen. Auch die Haptik wirkt wertig und stabil, schön ist die Gummiverkleidung, da rutscht nix.
Das Bild ist ebenfalls sehr angenehm; zumindest tagsüber. Beim direkten Vergleich schneidet das 8x30 aber m.E. etwas besser ab. Hier wirken die Farben noch etwas natürlicher und der Kontrast ist noch etwas besser.
Hoffe mal, dass es heute Abend klar bleibt und ich die beiden am Nachthimmel vergleichen kann. Sollte das 10x50 hier nicht um einiges besser performen, werde ich es wohl zurücksenden; bei all den Vorzügen. Von der Öffnung und AP her sollte des dem kleinen 8x30 natürlich überlegen sein. Die Frage ist, ob und wie sich das hier am Stadtrand von Köln zeigt.

Gruß
Florian
 
Moin,

auch hier mal ein Update, falls es irgendwen noch juckt :)

Das Action EX ging trotzdem zurück, da das Geld wegen Umzugs anderweitig besser angelegt war. Jetzt habe ich mir ein SvBony sa204 10*50 Porro bestellt. Man liest ja auch einig gutes über Svbony, v.a. bezüglich Preis-Leistung; etwa beim Ed Spektiv SV406P.

Das 10*50 ist ein ziemlicher Action EX Klon. Es sieht fast genau so aus, wirkt halt alles etwas weniger wertig. Aber immer noch stabil. Es ist ebenfalls wasserdicht und hat die gleichen Spezifikationen bei SGF usw. Der Einblick mit Brille ist ebenfalls komfortabel. Man kann das gesamte GF über blicken. Wenn das beim Nikon auch etwas angenehmer war.

Das Bild ist tagsüber gut, keine überauffällige Randunschärfe sowie CA, beides ist aber sichtbar vorhanden. Nachts konnte ich es noch nicht testen. Was auffällt ist, dass das Svbony Schwierigkeiten hat den Schärfepunkt zu finden. Man hat schnell drüber oder drunter fokussiert, es fehlt eindeutig dieses "Snap-In"-Gefühl. Das stört schon, da man ständig das Gefühl hat, nachfokussieren zu müssen.

Hoffe, ich kann es heute mal be Nacht testen.

Als Zwischenfazit kann ich aber schon jetzt behaupten, dass es vermutlich schwierig wird für einen Neupreis von knapp über 100 Euro ein ähnlich gut verarbeitetes Glas zu finden. Was man da so an Günstiggläsern diverser Hersteller kennt, ist dem Svbony meiner Erfahrung nach deutlich unterlegen.

Gruß
Florian
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben