Welche Montierung für gartensternwarte?

EASithlord

Mitglied
Hi Leute,

Ich möchte gerne eine Diskussion über gehobene Mittelklasse Montierkngeb starten
Welche ist die beste, bzw. Welche empfehlenswert (vor/nachteile)
Seit Jahren lese ich überall EQ6
Davon gibts ja inzwischen viele, die R-pro ist wohl die aktuell beste (der eq6er) aber die Preise sind hier so stark unterschiedlich, dass ich manchmal denke es gibt verschiedene Versionen davon?!

nun habe ich von der CQ350 Pro SynScan GoTo gelesen, die nochmal besser sein soll​


Wie sind da eure Erfahrungen, welche und warum würdet ihr empfehlen?
 
Hey Mr. Sithlord,
das kommt sehr darauf an, was du drauf packen willst. Ich würde versuchen es wie folgt aufzuteilen:
<= 15 kg oder <= 8" Newton oder vergleichbar im Hebel ist die Eq6-r eine gute bis sehr gute Wahl.
Bei mehr wirst du in den Bereich CQ350 oder gleich Eq8r gehen müssen bzw. wollen. Was alle klassischen, Schneckengetriebenen Montierungen oder zumindest meine Eq6r und Eq8r wollen ist, dass ich zweimal im Jahr (Herbst und Frühling) das Schneckenspiel einstelle. Wenn man das sorgfältig macht belohnen sie einen mit sehr solidem bis hervorragendem Guiding. Bei meiner 6er bis runter auf 0.3" RMS mit aktuell ca. 14 kg Beladung mit zwei 3" Apos drauf. Die Eq8r bin ich selber noch am Kennenlernen bzw. Feintunen. Die Skywatcher Montierungen sind ab Werk in der Regel solide und können mit etwas Geschick zu extrem präzisen Arbeitspferden getunt werden. Sind aber gerne 10 Microns oder vergleichbare Edelmontierungen.
Viele Grüße und CS Ben
 
Da werfe ich mal die iOptron CEM70 ins Rennen. Die trägt in meiner Gartensternwarte 10" RC und 10" Newton (~21kg) und guidet mit optimalem Schneckenspiel ebenfalls bis 0,3RMS runter. Ich habe eine gebrauchte mit integrierter iPolar und iGuide erstanden und anfangs auch genutzt. Inzwischen aber alles über OAG, daher würde ich heute auf die Gimmicks iPolar und iGuide verzichten.
Grundsolide Montierung mit leisem Riemenantrieb, integriertem Kabelrouting (USB, Power, AUX). Ich bin sehr zufrieden.
Die CQ350 ist praktisch die Kopie der CEM70 von SW. Habe ich mir auch überlegt, da diese recht günstig angeboten wird. Da ich zuvor aber diverse Schwierigkeiten mit SW Montierungen und Anbindung an ASCOM hatte, bin ich zur iOptron gekommen. Das soll aber nicht heißen, dass dei CQ350 schlechter ist. Rein optisch macht die schon auch was her.
 
Und von mir kommt die Losmandy G11. Preislich natürlich nur gebraucht vergleichbar.

Meine alte (>10 Jahre) trägt locker >25 kg fotographisch (abhängig vom Hebel), echte 8" PE peak to valley und tracked seeing limitiert. Bei mir sind das so 0.30-0.40". Das Design ist über 20 Jahre alt und alle teile sind gut zubekommen.

Mir gefällt am Besten das alles aus dem Vollem in den USA gefräst wird. Scott Losmandy hat die G11 als "Mechaniker und nicht als Ingenieur" entworfen. D.h. alles ist einfach konstruiert, sauber zugänglich und einfach zu warten.

Davor hatte ich beide, EQ6R und CEM60, und beide waren gut für den Preis. Nur die CEMs wollen penibelst in 3D austariert werden was mit Newtons manchmal ein bisschen mehr Mühe kostet. Das war zumindest bei mir so.

Die G11 hat original die Gemini Steuerung und Servomotoren mit Getriebe verbaut. Ich habe aber auf Stepper (Direktantrieb) mit einer EqDrive Steuerung (Astro-Gadget ca. 300 EUR) umgerüstet da mir meine Steuerung mal abgesoffen ist und ich nicht bereit war den, wie ich finde, unverschämten Preis für die Gemini II bezahlen wollte.
Das würde ich auch jedem Anderem empfehlen. Man kann aber auch auf Riemenantrieb umbauen zB mit Avalon Motoren und Steuerung.

Der einzige Nachteil für mich ist das man zölliges Werkzeug braucht ;-)

CS
David
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Optik(en) ist/sind denn in Planung? Astrofotografie?

Falls Du z.B. freie Sicht nach Ost/West hast dann alternativ auch eine AZ-EQ6, um z.B. azimuthal ohne viel Bildfelddrehung zwei unterschiedliche OTAs gleichzeitig mit unterschiedlichen Filtern zu nutzen.

Gruß,
Peter
 
Hey Mr. Sithlord,
das kommt sehr darauf an, was du drauf packen willst. Ich würde versuchen es wie folgt aufzuteilen:
<= 15 kg oder <= 8" Newton oder vergleichbar im Hebel ist die Eq6-r eine gute bis sehr gute Wahl.
Bei mehr wirst du in den Bereich CQ350 oder gleich Eq8r gehen müssen bzw. wollen. Was alle klassischen, Schneckengetriebenen Montierungen oder zumindest meine Eq6r und Eq8r wollen ist, dass ich zweimal im Jahr (Herbst und Frühling) das Schneckenspiel einstelle. Wenn man das sorgfältig macht belohnen sie einen mit sehr solidem bis hervorragendem Guiding. Bei meiner 6er bis runter auf 0.3" RMS mit aktuell ca. 14 kg Beladung mit zwei 3" Apos drauf. Die Eq8r bin ich selber noch am Kennenlernen bzw. Feintunen. Die Skywatcher Montierungen sind ab Werk in der Regel solide und können mit etwas Geschick zu extrem präzisen Arbeitspferden getunt werden. Sind aber gerne 10 Microns oder vergleichbare Edelmontierungen.
Viele Grüße und CS Ben
Hey mein lieber,
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich für meinen Teil bin noch nicht so versiert, weshalb tunen oder Schneckengetriebe einstellen klingt vorerst sehr kompliziert ?

Dein letzter Satz soll vermutlich
Es sind keine 10 Microns heißen oder?
Woraus ich folgere, dass diese um Längen besser sind -was preislich auch gerechtfertigt ist-.

Ich hoffe links sind erlaubt
Sowas hier wäre das als seriös zu bewerten?
2T für die eq6 für 800 mehr gibts die schwerere, eigentlich kommt’s mir primär auf die nachführqualität an

LG
Enrico
 
Da werfe ich mal die iOptron CEM70 ins Rennen. Die trägt in meiner Gartensternwarte 10" RC und 10" Newton (~21kg) und guidet mit optimalem Schneckenspiel ebenfalls bis 0,3RMS runter. Ich habe eine gebrauchte mit integrierter iPolar und iGuide erstanden und anfangs auch genutzt. Inzwischen aber alles über OAG, daher würde ich heute auf die Gimmicks iPolar und iGuide verzichten.
Grundsolide Montierung mit leisem Riemenantrieb, integriertem Kabelrouting (USB, Power, AUX). Ich bin sehr zufrieden.
Die CQ350 ist praktisch die Kopie der CEM70 von SW. Habe ich mir auch überlegt, da diese recht günstig angeboten wird. Da ich zuvor aber diverse Schwierigkeiten mit SW Montierungen und Anbindung an ASCOM hatte, bin ich zur iOptron gekommen. Das soll aber nicht heißen, dass dei CQ350 schlechter ist. Rein optisch macht die schon auch was her.
Lieben Dank auch dir!
Was mich verwirrt sind die angaben
Also deine Montierung hat nen schrittmotor
Bei der eq6 lese ich Riemen und einen automatischen pec

Ich bin da echt zum Teil überfordert weil jeder Hersteller mit geilen Formulierungen und Features um sich wirft
Aber letztlich ist ja die Frage was bringt das alles, was ist wirklich wichtig und was nur Show ?

Ich meine ganz im ernst
Ob ich jetzt 500 Euro mehr oder weniger für eine vermutlich ein Leben lang haltende Anlage ausgegebe ist egal
Hauptsache ich bin dann zufrieden ?

LG!
 
Welche Optik(en) ist/sind denn in Planung? Astrofotografie?

Falls Du z.B. freie Sicht nach Ost/West hast dann alternativ auch eine AZ-EQ6, um z.B. azimuthal ohne viel Bildfelddrehung zwei unterschiedliche OTAs gleichzeitig mit unterschiedlichen Filtern zu nutzen.

Gruß,
Peter
Hey Peter,

aktuell habe ich nen 200er (8“ glab i) newton
und meine Nikon z7 II mit einigen hochwertigen Objektiven die für flächige Deepskymotive genutzt werden können (4er und 2,8er Lichtstärke mit Brennweiten von 24-200mm)
Für die Kamera inkl. Objektiv würde es natürlich auch ne deutlich! kleinere Montierung machen, aber es soll ja 1. genau sein und da scheitert es bei den kleineren ja oft und 2. Potential zum steigern wenn meine praktischen Kenntnisse verbessert sind und ich dann einschätzen kann welches Teleskop überhaupt zu „uns“ passt ;)
 
Mit der Größenordnung EQ-6 R / AZ-EQ6 / CEM 70 machst du nichts falsch, kauft etwas solides und als Einsteiger gut, weil weit verbreitete Montierung, wo viele bei Fragen/Problemen behilflich sein können. Zudem, wenn’s dann doch mal größer werden soll/muss, gut gebraucht verkäuflich.
 
Moin Sithlord (sind deine Eltern Starwars Fans? )

(Edit: Eben gesehen dass du unter einem Beitrag mit Enrico unterschrieben hast.... Dann sorry für den Spruch :) )

Spaß beiseite! Wenn es um eine Sternwarte geht würde ich auch jeden Fall zu raten "Mehr ist besser"! Nen 8er Newton mit DSLR is für ne EQ6 (und andere Montierungen in der Liga um 45 lbs) natürlich kein Problem und die EQ6 R Pro ist garantiert der "Best Bang for the Buck" - also Preis Leistungssieger. Gebraucht bist du grob bei 1.000 Euro - wenn die Händler mal wieder volles Lager haben gibts bei etwas aufpreis bereits eine neue....

Aber - Wenn der Kram erstmal gut läuft wirst du gleich mehr wollen - und tatsächlich ist bei mehr an Optik mal schnell die Luft raus bzw die Anlage am Limit - also nichts mit Monti für die Ewigkeit.

Was ich dir Empfehlen würde ist - wenn Starnwarte bedeutet du hast eine Hütte, und musst Montierung und Optik NICHT jedes mal auf und abbauen... dann geh in die EQ8 Klasse! Das ist dann natürlich n riesen Schritt deshalb würde ICH es so machen dass ich mir eine EQ6 R Pro besorge (mit dem USB Anschluss) und damit erstmal anfange. Damit bist du mit deinen 8" Sicher unterwegs und kannst sehr gut loslegen. Wartung ist überall machbar und Hilfe gibts auch an jeder Ecke.
Und wenn dann der Sprung zum 10" oder gar 12" kommt... gibts die EQ8 (oder CEM70).

Wenn du dir nen Gefallen tun willst - arbeite nicht mit Stativ sondern Säule - und die dann so bauen / kaufen dass auch was großes noch draufpasst!

Die EQ6 R Pro ist durch und durch solide - und tut was sie soll! Mit NINA.. ASIAIR.... ich glaub ich kann da sogar n Toast anschließen und es gibt gute Ergebnisse :)
Ich selber hab sie nicht (mal kurz den Vorgänger NEQ6) aber in der Clique sind 2 Stück vertreten. Selten was schlechtes gehört und das Gewicht ist bei Stationärem Betrieb egal!
Gruß

Kai
 
Vor Jahren gab es da in der Gewichtsklasse für den Preis auch kaum eine Alternative. Das ist mittlerweile anders.

Auch wenn der Thread schon alt ist...man sollte schon bedenken, was unter "Gartensternwarte" zu verstehen ist. Steht die Moniterung in einer Hütte? Steht die Moniterung dauerhaft auf einer Säule im Freien mit nur einer Haube drauf? Wird die Moniterung jedes mal auf- und abgebaut und nur die Säule ist draußen?

Für jeden der Fälle würde ich eine andere Montierung nehmen.

Ich selbst habe eine EQ6-R, die permanent draußen unter einer Grillhaube steht. Die funktioniert nach 5 Jahren noch. Allerdings war nach 3 Jahren das Fett zäh, sodass die Montierung nicht mehr vernünftig gelaufen ist. Nach Wartung und Optimierung läuft sie wieder wie geschmiert. Ansonsten hat die Montierung ordentlich Dec Backlash. Das stört allerdings nicht weiter, weil ich die so balancieren kann, dass sie in Dec von alleine ausschwingt. Damit liegt die Montierung immer auf den Lagern und die Nachführung funktioniert auch so gut. Das geht aber nur, wenn man relativ weit unter der Belastungsgrenze bleibt. Vor der Optimierung hatte sie zwar einen PE von nur +-7", aber der war wegen höherfrequenten Ausschlägen schwer herauszuguiden und auch kaum über PEC aufzeichenbar. Nach der Optimierung hat die Schneckenwelle nur noch +-1" PE. Allerdings sind immernoch die höherfrequenten Ausschläge von +-4" da, sodass man trotzdem Guiden muss und das mit relativ geringen Belichtungszeiten. Ja, man kann damit sehr gute Aufnahme ohne jeglichen Ausschuss machen, wie man in meiner Gallerie sieht. Aber es gibt wohl eine gewisse Qualitätsstreuung. Man kann Glück oder Pech haben. Zumindest mit meiner Montierung habe ich mich intensiv beschäftigen müssen, bevor das wirklich gut funktioniert hat.

Heute ist mir persönlich immer wichtiger, wo die Geräte produziert werden. Bei gewissen Ländern habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ich mir den Ast absäge auf dem ich sitze, wenn ich dort kaufe. Daher würde ich heute eher zu einer Pegasus Nyx tendieren. Die produzieren meines Wissens in Griechenland. Die Nyx hätte halt den Vorteil, dass man kein Gegengewicht braucht und so viel einfacher einen kleinen Verschlag außenrum bauen kann, der kaum Platz weg nimmt. So hat man auch ohne Hütte die Option sein Teleskop permanent montiert zu lassen. Wenn ich eine Hütte hätte, würde mich als Lowbudget Lösung einen Blick auf die Trident werfen und wenn Geld keine Rolle spielt auf eine 10Micron. Die werden beide in der EU produziert.
 
Ich bin gestern bei einem Remote-Kollegen auf Montierungen von Twinstar aus Slowenien aufmerksam geworden.

vielleicht für den Einstieg ein bisschen groß, 80kg Kapazität für ich glaube 3.750€ + MwSt. im Sonderangebot.
 
Das ist ja mal ein guter Tipp mit den Artikeln von Twinstar! Kannte die bisher noch nicht.
Habe die gerade mal angeschrieben wegen eines Flatpanels.

CS
Dieter
 
Noch ein Nachtrag:
von einer Montierung mit Friktionsantrieb würde ich, zumindest als Anfänger abraten. Hatte selbst mal die MESU 200. War im Prinzip nicht schlecht. Aber bei einem Doppelsetup geriet die nach einem Meridianflip durcheinander, da sich die Hebelverhältnisse verschoben. Diese müssen immer äußerst genau austariert werden, sonst kann es passieren, dass kein Kraftschluss mehr vorhanden ist und die Montierung durchrutscht oder sogar "durchrauscht".
Aber die ASA´s arbeiten ja auch nach diesem Prinzip. Ein Bekannter von mir besaß eine davon und hat viel Gestänge mit entsprechenden Gewichten angebaut um das ausgleichen zu können.
Dieter
 
Wenn wir schon bei Reibradantrieben sind, da gibt es auch die JTWs aus den Niederlanden.
Zur Zeit zwischen ca. 2.700 und 3.400 EUR für 75kg Tragkraft. Allerdings lange warte Zeit, sieht nach built to order aus.
CS
David

P.S. @astro_alex80, danke für den Tip! Die kannte ich auch noch nicht und in der Tat, der Autofokus sieht auch gut aus.
 
Vielleicht habe ich es überlesen, aber mir stellt sich die Frage, was meinst Du mit Gartensternwarte. Einen befestigten Platz, eine feste Gartensäule, eine Astrohütte.

Beim Platz musst doch auf- und abbauen. Da kommt es schon ein wenig aufs Gewicht der Montierung und ihre Justierwilligkeit an.

Bei der Säule darf die Montierung schon etwas fetter ausfallen. Manch einer lässt sie, gut abgedeckt, gleich ganz draußen.

Bei der Hütte solltest Du nicht kleckern, sondern klotzen. Was die Kohle hergibt. Eine Montierung kann, abgesehen von Transport und Montage, nicht zu groß, sondern nur zu klein sein. Und wo das Hobby Dich hinterher hinträgt, weiß keiner. Aber die Geschichten hier gehen eher in eine Richtung…

Ich hatte hier eine AZ-EQ6, eine Cem60, eine Cem70 und eine Avalon Linear. Und sie waren alles keine Reinfälle.
Die AZ-EQ6 etwas kleiner, etwas günstiger, etwas oldschool, aber eine Bank. Robust, zuverlässig.
Die Cem60 war eine tolle Montierung. Etwas mehr belastbar, einige echt gute Ideen. Und sie hat Lust gemacht auf ihre Nachfolgerin…
Die Cem70. Ein Schritt weiter als die 60ziger. Ein Arbeitstier und dabei mit etwas Liebe zu großer Präzision zu bringen.
Noch genauer am Himmel ist die Linear von Avalon. Weniger Traglast, aber jenseits der sehr viel teureren Montierung der Edelklasse eine, bei mir, bisher unerreichte Präzision. Vorallem wenn man bedenkt, dass sie immer wieder neu an ihren Platz gefahren wird und ihre Position damit nie so genau austariert ist, wie bei einer fest montierten Montierung in der Hütte. Ich denke mal, bei geführten Montierungen ist der Avalon Antrieb State of the Art.

Aber im Moment und da geht es mir vielleicht wie Dir, gehts es in Richtung feste Säule. Und da darf die Montierung noch etwas größer ausfallen.

LG&CS
Robert
 
Vielen, vielen Dank für die ganzen Beiträge, vielen Infos und Tips.
Tatsächlich bin ich mir selbst noch nicht ganz sicher
Falls ich -das wäre geil- auf der andren straßenseite vom bauern 20qm oder so pachten/ kaufen könnte
Dann wärs eine feste Hütte
Falls nicht, dann habe ich im garten platz für ne säule mit abdeckung
Völlig verrückt wäre noch auf meiner Garage - aber das ist wohl mit abstand am kompliziertesten

Vermutlich ist der start mit ner eq6 am besten
…aber vielleicht will ich ja dann doch mal raus aus dem eigenen garten…

Wie auch immer
Ihr habt mir schon super geholfen und ich bin sehr dankbar dafür
Gerne dürfen hier alle noch weiter über diese Themen diskutieren, jeder Beitrag ist für mich interessant und hiflreich.
LG an alle
Enrico
 
Moin Sithlord (sind deine Eltern Starwars Fans? )

(Edit: Eben gesehen dass du unter einem Beitrag mit Enrico unterschrieben hast.... Dann sorry für den Spruch :) )
Hey Kai,
Tatsächlich bin ich selbst ein riesen Fan - zumindest vor episode 8….
Aber tatsächlich komme ich noch aus einer zeit in der man Niknames benutzte und niemand seinen echten namen verwendet hätte :-D
 
Star Wars ist Super...
JarJar und Episode8 sind sicherlich ne Glaubensprüfung... dafür aber in E9 ne Menge StarDestroyer 🥰

Egal

Hier im Forum ist es eigentlich üblich den Realnamen zu benutzen, also nicht für den Account aber am Dnde der Postings.

Macht die Sache nicht so anonym und man ist hier auch nicht im CounterStrike Forum wo man seine Identität geheim halten muss :)

In dem Sinne liebe Grüße

Kai

P.S. - wie siehts bei dir jetzt aus? Bedeutet Gartensternwarte nen präparierter Platz im Garten mit Mobilem Setup was immer auf und abgebaut werden muss, ne Säule im Garten mit Montierung dauerhaft drauf - Optik jedes mal neu drauf oder tatsächlich eine Rolldachhütte o.Ä. also Montierung und Optik dauerhaft aufgebaut.

Weil das ist dann tatsächlich der Knackpunkt was du da hinstellen solltest.
Je stationärer - destso "schwerer".
 
Moin,
Ich habe meine AP Mach 1 eine zeitlang mobil genutzt.
Sie ist teilbar und kann auch auf Flugreisen mitgenommen werden. Natürlich kostet das extra.
Aufbau, Einnorden geing schnell und exakt. Keine Probleme.
Nun steht sie seit über 10 Jahren in der Hütte und läuft immer noch akkurat.
Einmal hatte ich sie zur Überholung/Kontrolle zu Baader geschickt. War und ist in Ordnung.
Ich habe sie mit ca. 18 kg mit inkl allem Gerödel beladen. Gegengewicht sind nicht in den 18 kg.
Läuft photographischen problemlos.

Ich weiss sie war teuer und leider gibt es nur das noch erheblich teurere Nachfolgemodel.
Evtl findet man ja noch eine Gebrauchte zu einem annehmbaren Preis.

Die Losmandy 11 ist ebenso ein Arbeitstier, die ich so empfehlen kann.
Tschau und Cs
Markus
 
Was mich etwas wundert ist, dass hier keine der Strainwavemontierungen erwähnt wird.
Die sind, je nach Hersteller für entsprechende Zuladungen verfügbar. Und auch vom Preis- Leistungsverhältnis auch akzeptabel.
Liebäugle hier schon seit einiger Zeit mit der Umi17Lite. Die trägt ohne GG 10-13 kg und mit 15-18 kg. Kostet momentan in der Bucht mit Versand 1800.-€ inkl. Stativ und Polhöhenwiege. Ohne irgendwas dann 1300.-€. Und bei Proxisky 1280.-US$.
Ferner gibt es noch die Ragdolls von Umi, welche noch eine höhere Zuladungskapazität besitzen. Kosten dann halt auch etwas mehr.
Etwas skeptisch wäre ich da lediglich bei der 17Lite bzgl. dem Einsatz eines Newtons. Da sind halt die Hebel wesentlich länger. Aber vielleicht hat ja jemand diese Kombi im Einsatz und kann dahingehend etwas dazu sagen oder vielmehr schreiben.
Viele Grüße
Dieter
 
Der große Vorteil der HD Montis ist ganz klar der Fakt dass man nicht 100%ig austarieren muss sowie bis 70% Payload kein Gegengewicht braucht. Das macht sie zu perfekten Mobilen Montiwrungen.
Man bekommt zum Gleichen preis durchaus "bessere" old school Montierungen bzw für den halben Preis was vergleichbares bezogen auf das Payload.
Somit ist der riesen Vorteil der HD Montis im Stationären Betrieb dahin.

Qlso ich würde mir eher ne EQ8 auf Säule in Rolldachhütte setzen als eine AM5.... gleiches Preisniveau... grob...
Umgekehrt wäre eine EQ8 nicht meine erste Wahl für mobiles Setup :)
 
Ich würde Dir zwar inhaltlich vollumfänglich zustimmen. Eine HD Montierung spielt ihre Vorteile vor allem aus, wenn man ständig auf- und abbaut, das ist bei einer Gartensternwarte allerdings nicht im Vordergrund. Aber eine AM5 (grob 2500€) mit einer EQ8-R (grob 4800€) in die gleiche Preisklasse zu stecken, bedeutet den Begriff Preisklasse seeehr weit auszulegen. Und ich sage nicht, dass die knapp 5k€ im Vergleich unangemessen sind. Man bekommt bei einer EQ8 schon viel mehr Montierung. Wenn wir von dieser Größenordnung reden, würde ich gerne noch die Cem120 ins Spiel bringen. Nach meinen positiven Erfahrungen mit der Cem60 und der Cem70 ist ihre große Schwester definitiv eine spannende Option in der 50kg Klasse.
 
Ja, du hayt definitiv recht!
Die AM5 mit Stativ und Erhöhung kann man mal bei 3.000 Ansiedeln....

Der Sprung zur EQ8 ist natürlich riesig. Trotzdem würde ich bei "neuanschaffung" die Eq8 der AM5 vorziehen.
Alleine die puren Möglichkeiten. Im Winter mit nem 10" f/3 Newton... im Sommer nen 10" RC.... oder auch gerne mal ein doppel setup aus 2x 115ern Apos.... *schmacht*
Die optiken kosten schon nen Vermögen aber mit so einer Sternwarte hätte man wenigstens auch die Chance das zu nutzen....
 
Ich würde Dir zwar inhaltlich vollumfänglich zustimmen. Eine HD Montierung spielt ihre Vorteile vor allem aus, wenn man ständig auf- und abbaut, das ist bei einer Gartensternwarte allerdings nicht im Vordergrund. Aber eine AM5 (grob 2500€) mit einer EQ8-R (grob 4800€) in die gleiche Preisklasse zu stecken, bedeutet den Begriff Preisklasse seeehr weit auszulegen. Und ich sage nicht, dass die knapp 5k€ im Vergleich unangemessen sind. Man bekommt bei einer EQ8 schon viel mehr Montierung. Wenn wir von dieser Größenordnung reden, würde ich gerne noch die Cem120 ins Spiel bringen. Nach meinen positiven Erfahrungen mit der Cem60 und der Cem70 ist ihre große Schwester definitiv eine spannende Option in der 50kg Klasse.
Habe grad gesehen,
Dass die CEM120 „nur“ 4999 kostet
Also mal davon abgesehen dass das [zensiert] viel geld ist
Wäre das im direkten vergleich zu quasi gleichteuren EQ8 nicht der deutlich bessere deal?
Ich tue mich soooooo schwer die dinger zu vergleichen
Guiden wird ja man ja sowieso jede montierung müssen womit die präzision ggf. Weniger zu priorisieren ist?!

Als ne Hütte hätte ich zur Verfügung im Garten, aber leider mit häusern und laternen im direkten umfeld
Weshalb ich überlege beim nachbarn oder ggf. Nen kilometer weiter nen stück grund zu erwerben/pachten und mir dort was aufzubauen
D.h. Die ganze wird ein dach bekommen :)
Lg
Enrico
 
*lacht* besorg dir nen stück land mehr, bau es auf für 2.. und ich miete mich als Remote mit ein....

Klar. Das ist n verdammter Haufen Geld.
Wenn du aber wirklich "ernst" machen willst - lohnt es sich definitiv es einmal richtig zu machen.

Licht und Häusdr sind aber nicht unbefingt ein KO Kriterium.
Das kann man mit "Schildern" abdecken bis zu einem Gewissen grad.

Auf jeden Fall alles vernünftig planen bevor man Geld ausgibt.

Ich glaube aus dem Bauch raus würd ich mir ne gebrauchte EQ6 besorgen und damit rummachen bis sie nicht mehr reicht und dann einal "Fett" upgraden.

SO hättest du für Hütte und Infrastruktur am Anfang mehr über und weißt später dann genau was du brauchst.
 
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