Welche montierung ist besser?

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Der_Michael

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Hallo!
Ich möchte mir demnächst eine eigene Montierung bauen. Dafür habe ich jetzt zwei Typen zur Auswahl. Welche würdet ihr bevorzugen und warum?
Link zur Grafik: http://hpm.freehomepage.de/userdaten/dermichael/bilder/montierungen.jpg
Die Montierung soll hauptsächlich stationär verwendet werden. Also auf die Transportabilität ist kein so großer Wert zu legen.
Freue mich über Antworten!
MfG Michael
 
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Hua!
Das sind aber ziemlich grobe Skizzen...

Also ich würde VErsion 1 vorziehen, Da bei allen mir bekannten Montierungen dieser Polblock unterdimensioniert ist. Mit zwei massiven Blechen sollte das Bombenfest sein.
Ist auch einfacher zu realisieren.
Aber ein paar Maße und Materialangaben wären schon hilfreich...

Tschau
 
Hallo!
Danke für die Antwort!
Wie sieht es bei der ersten Version mit der Stabilität der Verbindung zwischen der Polachse und den Blechen aus. Diese Verbindungsstelle ist ja hier ein drehpunkt und bei der nderen version eine starre Verbindung. Oder bin ich da zu pingelich und das macht keine Probleme?
Zum Material muss ich noch Überlegungen anstellen. ich glaube aber das wird Stahl werden. Ob edel oder nicht entscheidet der Preis <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
MfG Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Michael
also ich baue auch grad ne Monti (schon längere Zeit *g*)
und auch wenn die bislang noch nicht funktioniert, der Polblock ist sehr stabil und ähnlich aufgebaut wie deine Skizze (1) (siehe hier und hier <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
MfG + Clear Sky + viel glück für deine Monti

Julian
 
hmmm also das glaube ich eher nicht, das sind 12er Edelstahlschrauben und 10er Aluplatten, der Druck lastet ja nicht komplett nur auf den Schrauben, wenn man die fest anzieht, verteilt sich ja das gewicht auf die ganze anliegende Seite. Außerdem wird das ja nicht oft verstellt, schon garnicht wenn die Montierung hauptsächlich stationär verwendet werden soll
MfG+CS <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Julian
 
Hallo...

Auf alle Fälle die linke Montierung!

Ein Montierung muß klein und gedrungen sein und so wenig Ausladendes wie
möglich haben, dann halten sich Ausschwingzeit und Vibrationen in Grenzen.

 
Hallo!
Vielen Dank für eure Tipps!
Ich werde also die Linke Variante nehmen. ihr werdet auf jeden Fall Fotos kriegen mit den (hoffentlichen) Ergebnissen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
MfG Michael
 
Hallo...

Also aus meiner Sicht paßt das so...du solltest halt beim Bemaßen darauf achten,
das du die gewünschte Polhöhe auch problemlos einstellen kannst.

Außerdem würde ich noch eine Schraube zur Polhöhen-Feineinstellung vorsehen...sowas hat z.B.
die Fornax.

 
Hi!
jA. Die Polhöhe ist schon bei 51°. Also genau richtig für meinen Garten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> . Hält die Feineinstellung der Polhöhe denn auch einen Teil des Gewichtes?
MfG Michael
 
Hallo,
"Im Prinzip ja!" Nur die Deklinationsachse scheint mir unterdimensioniert, auch wenn es sich nur um eine Skizze handelt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Außerdem würde ich auch noch Platz für einen Rektascensionsantrieb am unteren Ende der Rektascensionsachse vorsehen.
Grüße Martin
 
Hallo...

Normalerweise nicht, das funktioniert meist so, das man irgendwelche
Schrauben löst, dann per Gewindeeinstellung (Schraube, Spanschloß) die Polhöhe verändert und danach
die Schrauben wieder anzieht...so ists bei meiner Ci700, bei der Fornax kenne ich das auch so und auch die
G11 schafft so...lediglich die GPs und die EQ6 arbeiten AFAIK anderst.

Das Problem ist eben, das die Einstellschraube immer etwas Spiel hat und daher die Polhöhe nicht
endgültig fixieren kann...Ausnahme Spanschloß-Konstruktionen mit Kontermuttern...daher wird meist die
Methode mit den extra Schrauben verwandt, die dann den Polblock nach der Höheneinstellung endgültig fixieren.

 
Hi Michael,
gut finde ich, dass der Drehpunkt ungefähr unter dem Schwerpunkt der Montierung liegt, und die Nut bei der hinteren Schraube ist. Dann brauch deine Verstellschraube nämlicht nicht das gesamte Gewicht der Montierung heben (wie es z.B: bei mir der Fall ist)
Welches Material nimmst du denn ?
MfG
Julian
 
Hallo!
ich habe mir bei deinen bildern auch gedacht, was dich dazu getrieben hat, den hebel so lang werden zu lassen. Ich werde aber zur zeit noch von den verschiedensten Seiten bequatscht, welches material ich nehmen soll. Alu zu nachgiebeig, Stahl rostet Edelstahl zuteuer und eventuell zu schwér. Es gibt auch Stimmen in der Familie, die sagen es lohne sich icht eine Montierung selber zu bauen. Wie seht ihr das? ich bin nämlich drauf und dran zum Schlosser zu gehen.
MfG Michael
 
Hallo...

Also als Material würde ich dickwandiges Alu (12-15mm) nehmen, alleine deshalb, weil man da auch selber mal problemlos noch ein Löchle setzen kann...bei 10-er Stahl machst du das freihändig mit der Aldi-Bohrmaschine nicht mehr unbedingt...

Dann zum Selbstbau allgemein, wenn du einen willigen Schlosser an der Hand hast, der halbwegs versteht, um was es geht und dich nicht total abzockt, dann ist der Selbstbau vermutlich die einzige Lösung, sehr günstig an eine relativ gute Monti zu kommen...inzwischen werden ja auch Schneckenräder und Schrittmotoren einzeln angeboten, daher bleibt nur noch die Sache mit den Kugellagern und den Achsen, aber wie gesagt, wenn dein Schlosser halbwegs nen Plan hat, dann seh ich da kein Problem...viele Leute haben sich schon Montis selbst gebaut und sind ganz zufrieden (z.B. Gerd Neumann - schau mal auf seiner Homepage , vielleicht kannst du ihn auch um ein paar Tips bequatschen) damit, warum soll das also bei dir daneben gehen.

Wichtig ist halt, das du eine solide technische Zeichnung machst, also nicht mit deinen Skizzen zum Schlosser wackelst, weil dann wirds nix <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Ich mach sowas immer so (wenn ich Aufträge an Daddys CNC-Oberfräse "vergebe"), das ich mir das geplante Teil im Maßstab 1:1 oder 2:1 in einem Zeichenprogramm (XFig unter Linux) aufzeichne, also wirklich mit allen Details, dann wird ordnungsgemäß bemaßt und es werden die Hunde rausgenommen, also Teile, die man so wird nie bauen können weil zu dick, zu dünn, zu labil, etc...es wird dann solange konstruiert, bis es für mein dafürhalten klappen müßte...und dann überträgt es Daddy in sein CNC-Programm...meist kommen dabei dann nochmals kleinere Sachen raus, die er dann aber selbst beheben kann.

So blöd es klingt, aber eine saubere technische Zeichnung ist immer noch der Schlüssel zum erfolgreichen Projekt...grade wenn zwei unterschiedliche Geschäftsfelder (Hobby-Astronom - Metallprofi) zusammenkommen.

Im Falle der Montierung muß z.B. gewährleistet sein, das auch nach dem Zusammenbau alle Schrauben noch sauber erreichbar sind oder die Monti sich nicht in sich selbst verklemmen kann...sowas muß man vorher testen, entweder über ein gutes 3D-Hirn, oder über ein Pappmodell, etc.

 
Hi,
würde auch die linke version vorziehen-Daniel Steiner bzw . Brian Lula entsprechen deiner Skizze am ehesten
Selberbauen lohnt immer -sofern man sich das zutraut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
und man das Rohmaterial nicht zu teuer einkauft-fremdleisteistungen sollten so gering wie nötig eingeplant werden(wenn man ein Schlosser als freund bzw guten Bekannten kennt,um so besser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )
was für Achsdurchmesser planst du?was für Teleskop wird draufgesattelt
gehäuse würd ich aus Stahl machen (10-20 mm)-Lagersitze und Welle(gar als Hohlwelle) in Edelstahl
dem Schlosser schon ne Fertigungszeichnung mit lückenlosen Maßangaben anbieten
Kugellager(Art u. Quelle) sowie Antrieb mit Rutschkupplung schon gelöst?
ordentliche Flansche an den Schnittstellen
 
Hallo!
Ich weiß noch gar nicht wie dick die Achsen werden sollen. ich weiß nicht wie teuer das ganze in Stahl bzw. Edelstahl wird. Mit Hohlwellen habe ich mir auch schon überlegt. Weiß noch gar nichts. (deswegen mein f5ragen hier im Forum)
ich möchte einen 8" Newton auf die Monti setzen. Nicht gerade ein Monstergerät aber alee käuflichen Montierung in dieser Klasse kann ich nicht bezahlen...
MfG Michael
 
Hallo!
Also ich habe mal rumgefragt und die Lleute die ich gefragt habe, konnten mir auch keine genauere Antwort geben. Was ist nun besser für meine Montierung, Hohlachsen oder Massive Achsen? Ich habe bei den Selbstbaumontis noch keine Hohlachsen gesehen. Deshalb wollte ich nachfragen warum nicht.
MfG Michael
 
Hi,Michi
"käufliche Montierungen kann ich mir nicht leisten"-
Wolfi bietet gerade günstig welche an-auch noch zu teuer ?!

Achsdurchmesser für Newton : f7-10 1/6 teleskopöffnung
f3-6 ~ 1/5 "
für Refraktor: f12-20 ab 1/3 Teleskopöffnung
f5-10 ab 1/4 "
Alu -nur visuell!-Stahl nicht empfehlenswert wegen Korrosion-Edelstahl:(siehe E-Bay)anzuraten(hohlwelle nur bei größeren Abmessung sinnvoll-techn .anspruchvoller u. schwerer zu bekommen -obendrein teurer)
schau mal bei EQ-Baukasten Fa. Ote-oder VdS -Selbstbau FG-tolle HP <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Gehäuse in dickwandigen Alu 12-15mm -Lagersitze auch in Alu(besser in Edelstahl)-Kegelrollenlager
Material bei E-bay oder naheliegenden Metallbetrieb(Vorsicht-erkundige dich nach NP <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> )
Selbst plane gerad Monti für 8 Zoll(bzw. jetzigen FH 5"f19 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) Refraktor(75er Achsen!)-wird aber nicht viel größer als jetzige(unvollkommene <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> )
Schneckenräder bei Mädler / Fa. Wetzlar-Kremp bis D 154/D 210 mm günstiger als bei Gierlinger/Ote
 
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Hallo!
Boah!
Das sind wertvolle Infos!! Vielen Vielen Dank!! Ich kann jetzt richtig loslegen mit der Planung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
MfG michael
 
Uah!
mir ist noch was eingefallen zu deinen Maßen. Warum ist für ein "längeres" gerät ein kleinerer Achsendurchmesser zu wählen? Das Teleskop mit dem kleineren Öffnungsverhältniss ist doch läänger, hat einen größeren Hebel und braucht deshalb doch dickere Achsen oder sehe ich da was falsch?
mfG Michael
 
Hi,Michael
Haste auch richtig gelesen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
für kleine öffnungsverhältnisse(ab f 8-20 je nach Newton od. Refraktor) dickere Achsen
bei Unklarheiten bohr ruhig weiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi,
Entschuldigung-sollte bei Newton f 3-5 1/8 Achsdurchmesser heißen
-also doppelten Wert der Refraktoren-warum? Spiegelfreunde können größere Öffnungen(Öffnungsverhältnisse )
realisieren,da Preise ja freundlicher sind(es sei ,man braucht unbedingt Zeiss bzw Lomo Qualität)
Beispiel :10" f 5(tubuslänge ~ 1250 mm) 1/8 =D 31,25 mm Achse(OTE 150?!)
visuel noch vertretbar- ccd-Fotografie m.E. hart an der grenze-dann eher 1/6 =D 41mm (Gemini 41)
 
Hallo!
Also ich habe dem Schlosser vor ein paar Tagen schon einen Plan gegeben, mit 30mm Achsdurchmesserfür ein 8" Gerät f/5. Ich denke das ist im Rahmen des möglichen für Astrofotografie mit einer Spiegelreflexkamera oder?
mfG Michael
 
Hi,
Das reicht dicke <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ,bedenke aber deine eigenen Wünsche nach größerer Optik <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
daher würd ich 50 mm Achsen nehmen-sooft will man nicht ne größere bauen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Pläne gibst es mit 50er Achsen von H.Hermelingmeier,Andreas Böker,H.Zellhuber-Google
Nun viel Spaß u. gutes Gelingen
 
Hallo!
Also dem Wunsch nach ner noch größeren Optik werde ich nicht nachkommen können(finanziell). Ich bin schon froh, dass ich den 8" (wenn alles gut geht) finanziert kriege. Dieses jahr ist halt ein fettes. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> das muss ich ausnutzen und kann dann nicht an noch was größeres denken geschweige denn schon Geld dafür ausgeben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> .
Nochmals vielen Dank für die Infos!
Nix für Ungut!
mfG Michael
 
Hallo Michael,

ich kann mir deine Fotos leider nicht anschauen. Vermute aber, daß du eine sog. Deutsche Montierung bauen möchstest.

Das habe ich selbst auch ein paarmal mit Erfolg gemacht und kann dir dazu unbedingt raten.

Demnächst möchte ich mir auch nochmal eine große Montierung mit 65 mm Achsen oder mehr bauen. Dabei stellte sich mir die Frage nach der Lagerung der Wellen, denn es soll ja alles möglichst nichts kosten.

Bei ebay bin ich auf sog. Stehlager gestoßen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> Die werden günstig z.B. für 30mm Achsdurchmesser angeboten. Der Vorteil solcher Lager ist, daß man sie einfach auf Flachstahl oder -alu schrauben kann. Auf die Wellen selbst könnte man dann über ein Gewinde Stahlflansche aus dem Rohrbau aufschrauben um so das Achsenkreuz zu fertigen. Um Platz zu sparen, kann man auch die überstehenden Füße der Lager absägen und unterhalb der Böcke Gewinde bohren. Manchmal gibt´s sowas in dieser Ausführung auch schon bei ebay zu kaufen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Fröhliches konstruieren!

Vielleicht guckst du mal bei ebay nach und läßt dich inspirieren....
 
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