Hallo Sternegucker,
die Liste hier oben regt mich auch an, einmal zu zählen: meine Scopes nehmen sich gegenüber den illustren Sammlungen und Diametern, die hier beeindrucken, zwar eher bescheiden aus, aber ich habe viel Freude damit und bin dann doch erstaunt - es sind im Laufe der Jahre acht oder vllt „alle Neune“ geworden, dachte ich, wenn ich aber nachzähle, sind es dann doch 11 -staun- Scopes geworden – bis hierhin. Abschied

nehmen ist eben nicht leicht wie Hannes oben es formulierte..., hier die aktuelle Liste von ganz klein nach größer:
1. 10x42 NIKON Monarch M5 -bei jedem Wetter im Reiserucksack, lichtstark, farbrein und handlich, am meisten im Einsatz
2. 16x70 FUJINON Fernglas - mein gutes robustes für über 4° Gesichtsfeld, sehr gute Transmission, etwas schwer, daher auf Mafrotto-Parallelogramm, auch gern und seit langem genutzt
3. 15x50 CANON, mein bildstabilisiertes Fernglas und neuer Liebling, richtig gute Stabilisierung, tolle Optik, recht handlich
4. 35 mm LUNT für die Sonnenbeobachtung, eigentlich zu wenig Durchmesser, aber ein erster preiswerter Ausflug in die H-alpha Welt
5. 65er PENTAX EDAII Spektiv mit Zoomokular auf Manfrotto, toll für Tagbeobachtung, sehr farbreiner Apo, erhabene Schärfe und Helligkeit
6. 80/1200 mm VIXEN Refraktor, Modell 80L, auch 80 LoL genannt

, imposanter „echter“ Fraunhofer, ein guter Freund für Mond und helle Planeten, auf Vixen Great Polaris
7. 90/1000 mm VIXEN Refraktor, auch nicht schlecht für weit zu gucken, der 80L oben bildet aber Sonne, Mond und Planeten im Vergleich besser ab, der 120/1000 unten ist nicht besser, nur heller
8. 120/1000 mm SKYWATCHER Achromat in dunkelblau auf VIXEN SP, meine erste mit Motoren und DWD2-Steuerung und meine erste Anschaffung nach #8, ordentliche Abbildung, etwas Blausaum, gut für Blaubeeren und Blaumeisen, mit Graufilter am Mond indes gut, weniger im Einsatz, vor allem Kinder finden den toll, sieht aus wie ein echtes Teleskop
9. 203/2000 mm C8 CELESTRON SC auf Superpolaris, älteres Exemplar ca. 1990er Jahre auf o.g. motorisierter Vixen SP, Optik gut
10. 254mm/1600mm SELBSTSCHLIFF 10 Zoll Newton, hervorragender qua perfekter Spiegel eines bekannten Selbstschleifers im Eigenbau-Gitterrohr-Dobson, sehr schöne Sterne und bis an den Rand komafrei und scharf durch für Dobsons eher lange Brennweite
11. 280/2800 mm C11 CELESTRON SC auf Skywatcher AZ EQ6 GT, mir manchmal wegen ubiquitärer Faulheit zu schwer, es aufzubauen, aber ordentlich in Technik und Optik, mit Binoansatz sehr schön, da wackelt nix, fotografisch am Besten einsetzbar, ich bin aber ein Visueller …
Begonnen habe ich übrigens im Hunsrück mit 13 Jahren im heimischen Garten mit einem Dreibein-REVUE-Spektiv meines Vaters, geschätzt 4 Zoll Öffnung, das einen 4-fach Okularrevolver hatte, es ging am Besten bei geringer Vergrößerung, aber damals fand ich alles toll, was Linsen hatte mangels Alternativen. Man sah damit schon die galiläischen Jupitermonde und den Saturnring – und ich konnte mich noch gut verrenken um auch zenitnah damit schmerzfrei zu schauen.
CS Gruß Klaus