Welche Teleskopart für Deep Sky?

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ja wattn jetzt?
Hast Du echt geglaubt, man sieht die Sachen so im Okular wie hier auf den Bildern in der Galerie?
Das sind Langzeitaufnahmen über Stunden mit aufwändiger Bearbeitung am PC!

Hast Du Dich überhaupt mal ein wenig mit dem Thema visuelle Hobbyastronomie beschäftigt?

Such mal nach Astrozeichnungen, dann kriegst Du einen reellen Eindruck...
 
Hallo Ralf,( habs mir gemerkt!! :) )

Wiese, Beton, ...? Langsam komme ich mir aber doch so vor, als ob wir Dir ALLES vorkauen sollen. Hast Du mal bei Google eine Bildersuche zum Thema Dobson angeworfen? Wo stehen die Beobachter da mit ihren Geräten?

Ich habe mir Bilder eines Dobson im Gebrauch angeguckt. Die stehen sowohl auf der Wiese, als auch auf extra mitgebrachtem graden Untergrund.
Demnach entnehme ich den Bildern ,dass es egal ist!?

Frank
 
Hallo Frank,

mache nicht den Fehler Fotografien mit dem gleich zu setzen was man im Okular zu sehen bekommt! Dann ist eine Enttäuschung - egal bei welcher Öffnung - vorprogrammiert!

Es gibt einige wenige Objekte die bei sehr guter Sicht einen Hauch oder etwas mehr Farbe zeigen können, alles andere außer Planeten ist und bleibt grau. Galaxien erscheinen eher diffus als scharf begrenzt, in einigen lassen sich Spiralarme erkennen, hellere Stellen, Staubbänder u.s.w., aber an Fots kommt das nicht heran. Mal als Beispiel was es zu sehen gibt:
http://www.heiko-schaut-ins-all.de/hsia/index.php?option=com_content&view=article&id=59&Itemid=78

Mein Tipp: suche eine Volkssternwarte in Deiner Nähe auf um Dir einen Eindruck von dem zu verschaffen was Dich erwartet. Mitbeobachtungsmöglichkeiten gibt es in näherer Umgebung einige:
http://www.sternwarte-solingen.de/

http://www.volkssternwarte-ennepetal.de/

http://www.walter-hohmann-sternwarte.de/


Viele Grüße Felix
 
Hi Ralf,
Hast Du echt geglaubt, man sieht die Sachen so im Okular wie hier auf den Bildern in der Galerie?

Ja klar!!!!! ;)
Nein, jetzt mal im Ernst.

Schlagt mich wenn ich falsch liege, aber ich glaube dass das Menschliche Auge nicht in der Lage ist auf so einer Entfernung irgend welche Farben zu erkennen.

Aber dennoch hatte ich angenommen , dass mann eine Galaxie mit entsprechender Vergrösserung, sodenn sie noch sichtbar ist, schön knackig scharf sehen kann!

Frank

 
Hallo Leute,

Wenn Du aber ins dunkle rausfährst, wo soll da Streulicht herkommen?

zum Beispiel Mondlicht. Entfernte Laternen, Autoscheinwerfer.
Und sogar das Sternenlicht auf Schnee(!)

Streulicht wird durch mechanische Hilfsmittel abgeblockt:
Voll-Tubus, Tubusblenden, Stoff-verkleidung bei Gitter-Dobsons,
Irisblende in der Fokalebene.

2600 Euro zum verbraten? Glückwunsch! Aber ohne einen Plan,
Sinn und Verstand reichen diese 26ß0 Euro mit etwas Pech
auch nur für Schund.

Mein Rat an HicksSchlick:
Gehe hin und triff dich mit Leuten aus deiner Gegend und schau
bei deren Teleskopen mit durch. Nur durch Praxis am Teleskop
kannst du erkennen was du an den jeweiligen Teleskopen magst
und was du für dich eventuell strikt ablehnst.

Woher solltest du wissen können ob dir ein 12" f/6 Newton
zu groß, zu schwer oder sein Einblick seitlich-oben nicht konveniert?
Doch wohl nur durch die gemachte Erfahrung.

Es hilft alles nichts:
Wer so wenig Vorkentnisse über Teleskope und Beobachtung
wie du hat kann nicht aufgrund von Fernberatungen im Forum
eine garantiert richtige Kaufentscheidung treffen. Is nich.
Vergisset. Schlag`s dir ausm Kopp.

CS,Karsten
 
Hallo Heinz,

hier einige Kommentare:
Zitat von prikkelpitt:
für den Anfang erst mal eine gute Montierung zugelegt, ne Skywatcher HEQ-5, ok ok, jetzt wird so mancher Crack denken:"lol...Skywatcher ud gute Montierung..."
Die HEQ-5 ist für den Anfang eine gute Montierung. Insbesondere bietet sie ein gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

da ich ebenfalls mein Hauptaugenmerk auf DeepSky liegt, einen vernünftigen APO Refraktor zulegen. So in Richtung 80/600, ich denke, das ist für einen Anfänger und DeepSky wohl das richtige Gerät.
Nein, der ist viel zu klein, und visuell reicht für den Kleinen sogar eine EQ-3, da wäre die HEQ-5 etwas groß dimensioniert.

Alles andere, also Newtons, SCs haben viel zu viel Brennweite, sind eher für Planeten zu verwenden.
Newtons sind eigentlich die typischen Deep-Sky-Teleskope und haben bei größeren Öffnungen meist geringe Brennweiten. Ein 200/800er (Vixen R200SS) gilt als eine Art "fotografischer Galaxien-Staubsauger", man kann aber auch mit einem 200/1000er glücklich werden. Die HEQ-5 trägt ihn gut.

Visuell habe ich Erfahrung mit einem 300/1450er in schlechter Lage. Sieht man von ausgedehnten Objekten (M 31, M 45, diverse größere Gasnebel) ab, fand ich Brennweite und Vergrößerungsbereich nicht zu groß. Ein ähnliches Teleskop in guter Lage machte sich im Virgohaufen sehr]/i] gut. Ohne 2"-Ausstattung wäre das wahre Gesichtsfeld allerdings oft zu klein.

Und, liebe Cracks, wenn ich jetzt totalen Blödsinn geschrieben habe, dann sagts mir bitte, ok?
Bei den Teleskopen hast Du, die Montierungen würde ich dagegen auch empfehlen.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von hon_shu:
wenn ich deine Anfrage mit anderen aus der letzten Zeit hier im Forum vergleiche, scheint mir dass du drei Dinge falsch gemacht hast:

1) "Nachführung", niemand kann dir einen Dobson empfehlen
2) keine Photographie geplant
3) relativ wenig Rechtschreibfehler
Lol - eine gute Zusammenfassung eines untypischen Einsteigerpostings.

Was deine Frage anbetrifft, ich würde mit einer guten (großen) Montierung à la Heq5/Eq6 mit Goto+Nachführung starten. Da kannst du entweder einen günstigen 8-10" Newton oder einen weniger günstigen 4-6" (ED) Refraktor draufsetzen.
Die Montierungen sind ebenso gut ausgewählt wie die Newtons. die drauf sollen. Ich habe mich mal umgesehen:

Zur Zeit bei einem Händler in Süddeutschland zu finden:
GSO 254/1250mm Parabol Newton auf EQ6 SkyScan Pro GOTO für unter 1600 Euro. Für 100 Euro weniger gibt es einen Skywatcher gleicher Öffnung.

Das restliche Geld kann unser Solinger in eine ordentliche Stromversorgung, einen Laser, ein paar Filter und eine Reihe von Okularen investieren. Und wenn dann noch immer ein paar Euronen übrigbleiben sollten, steht dem Erwerb passender Kleidung nichts mehr im Weg.

Anschließend muß er dann nur noch seinem Chef erklären, warum er nach klaren Nächten zwar sichtbar glücklich, aber völlig übermüdet zur Arbeit ankommt ... ;)

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
Hallo Ralf,

mit
Zitat von wurzelwaerk:
die Anforderungen an ein Teleskop für visuelle Beobachtungen sind aber völlig unterschiedlich zu denen bei Fotografie-Ambitionen.
Der Neukauf bei Umorientierung wird sich also nicht vemeiden lassen.
bin ich nicht ganz einverstanden, gerade bei dem maximalen Preis von 2600 Euro.

Einen 10"-Newton auf EQ-6 bekommt man für unter 1700 Euro. Der reicht locker für visuelles Deep-Sky-Beobachten, aber mit einem Off-Axis-Guider kann man ihn ohne sonderliche Änderungen auch fotografisch nutzen. Ein getrenntes Leitrohr wäre IMHO aber eher mit Leichtbauausführungen des OTA oder ein bis zwei Zoll weniger Öffnung möglich.

Grüße

fquadrat
 
Hi!

Zitat von HickSchlick:

Ersteres hat ein zu kleines Öffnungsverhältnis, das ist bei Objekten kleiner Flächenhelligkeit schlecht.

Letzteres hat ein kaum schnelleres Öffnungsverhältnis und für Deep-Sky eher wenig Öffnung.

Ich würde mich in Richtung Newton orientieren, egal, ob es nun ein Dobson ist oder eine parallaktische Montierung zum Einsatz kommt. Große Öffnungen und schnelle Systeme machen Spaß bei Deep-Sky. Bei diesen vollreflektierenden Teleskopen drohen keine Probleme mit chromatischer Aberration oder Gauss-Fehler, also steht der Planetenbeobachtung auch nichts entgegen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Frank,

Martin hat geschrieben:
Zitat von HickSchlick:
Zu deiner obigen Erfahrung: Stell dir mal folgende Situation vor:
- du kaufst dir jetzt was für 2600€
- du triffst wieder mal jemand auf dem Acker
- dieser packt sein 500€-Teleskop aus
- dir fallen die Augen aus dem Kopf, was dieses billige Ding alles zeigt
- wie fühlst du dich dann?
und da steht nichts von "besser", also paßt

Wenn 500€ Teleskope bessere Ergebnisse liefern als ein Tele für 2600€,
würde sich denn dann noch jemand so ein teures Teil kaufen???
nicht. Es bedeutet nur, daß das 2600-€-Teil nicht das Fünffache von dem zeigt, was man im 500-€-Teil sieht.

Ein teureres Teleskop mit viel Öffnung zeigt zum Beispiel meist weniger wahres Gesichtsfeld als ein kleineres, weil das u.U. auch weniger Brennweite hat und in einen Okularauszug gleichen Durchmessers dann mehr Bildfeld passen. Dafür kann man im "Dicken" schwächere Objekte sehen und mehr Details erkennen.

Ebenso muß man beachten, daß das teurere Teleskop bei gleicher Größe einen anderen Aufbau haben kann, der es für einige Objekte oder die Fotografie besonders geeignet macht. Für die visuelle Beobachtung vieler Objekte ist das billigere Teil dann u.U. ebenso gut einsetzbar.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Frank,

willkommen im Forum :)

Ich versuch mich mal an einer Zusammenfassung Deiner Wünsche und den daraus resultierenden Möglichkeiten:

bin neu in dem Metier des Beobachtens und möchte mir nun ein gutes!!! Teleskop für Deep Sky mit auto Nachführung zulegen.

Ach ja , der Preis sollte nicht 2600€ überschreiten.

Ich wohne in einer Grosstadt, habe keinen Balkon, habe ein Auto in das viel reinpasst

Ihr habt schon richtig vermutet dass ich nicht Astro - Fotografie betreiben will

Und ich glaube das es möglich sein muss, auch fur einen Newbee wie mich ein Teleskop zu finden, welches kein Jahrelanges Studieren der Sternkarten und Fachsimpeln mit anderen Sternguckern voraussetzt!

Dann habe ich mich mit jemanden zu Gucken getroffen. Als ich sah was Er dann auspackte,war ich schon nicht mehr so erfreut über meins.

Aber dennoch hatte ich angenommen , dass mann eine Galaxie mit entsprechender Vergrösserung, sodenn sie noch sichtbar ist, schön knackig scharf sehen kann!

Kennst Du Dich am Sternhimmel aus? Findest Du an Hand der Sternbilder bzw. mit Aufsuchkarten aus einem Buch (z.B. Deepsky-Atlas, Karkoschka...) überhaupt Deepsky Objekte? Oder möchtest Du neben der automatischen Nachführung auch gleich "Goto", um das händische Suchen der Objekte zu überspringen?


DeepSky ist viel mehr als Galaxien. Dazu gehören auch
- Reflexionsnebel
- Emissionsnebel
- Dunkelnebel
- Planetarische Nebel (Überreste von "ausgebrannten" Sternen
- Supernovaexplosionen
- Kugel- und offene Sternhaufen

Um sinnvoll abschätzen zu können, welches Zubehör (Brennweite vom Okular, verschiedene Filter) man für welche Objektklasse am besten an einem bestimmten Teleskop benutz, kommst um das Lesen von Fachliteratur nicht drum rum. Das sagt Dir der Katalog vom "Goto" nämlich nicht.

Zudem mußt Du auch beim Einsatz einer "Goto-Montierung" zumindest rudimental die Sternbilder und hellsten Einzelsterne kennen, denn damit die Steuerung weiß, wohin das Teleskop guckt, muß sie zu Beginn der Beobachtungsnacht erstmal eingenordet werden sowie ein paar Referenzsterne anfahren und an denen geeicht werden, damit nachher auch das ausgewählte Objekt im Okular sichtbar wird.

Für genußvolle DeepSky Touren mit dem Teleskop brauchst als Untergrenze 8" Öffnung. Also Dobson oder Newton auf automatischer azimutaler oder parallaktischer Nachführung. Linsenteleskope mit dieser Öffnung sind bei Deinem Preisrahmen nicht drinn.

Parallaktische Nachführungen sind nur dann ein "Muß", wenn später definitiv die Fotografie dazukommen soll. An sonsten tut es auch eine (günstigere) azimutale Nachführung.

Damit ein Beobachtungsabend ein Erfolg wird, solltest Du Dir vorher ein bissy überlegen, was Du an dem Abend angucken möchtest. Du mußt z.B. beachten, welche Mondphase gerade herrscht. Hängt der Mond als helle Laterne am Himmel, werden nämlich flächige Objekte (Nebel, Galaxien) fast unsichtbar. An so einem Abend ist es sinnvoller, sich auf die Beobachtung von Sternhaufen und Doppelsterne zu konzentrieren.

Neben der Mondphase mußt Du Dir auch Gedanken darüber machen, wo Deine Zielobjekte am Himmel stehen. Je nach Jahres- und Uhrzeit stehen die ausgewählten Objekte schön hoch am Himmel oder sind sehr tief am Horizont. Gut für die Beobachtung ist es, Objekte auszusuchen, die hoch am Himmel stehen.
Flach am Horizont muß ihr Licht sehr schräg durch die dreckige, turbulente untere Luftschicht. Dadurch verlieren sie an Helligkeit und Schärfe und der Beobachtungsgenuß hält sich arg in Grenzen.

Auch diese beiden Überlegungen nimmt Dir das "Goto-System" der Nachführung nicht ab.

Du siehst, theoretische Überlegungen vor dem Spechtelabend haben ihren Sinn ;) ...

"Schnelle" oder "Langsame" Öffnungsverhältnisse beim Teleskop:

entscheidest Du Dich für ein "schnelles" Teleskop (f=4 bis f=6), brauchst anspruchsvollere (teurere) Okulare als bei langsamen (f=8 oder f=10) Teleskopen. Vorteil der schnellen Öffnungsverhältnissen ist, daß der Tubus vom Teleskop kürzer ist (=weniger Gewicht), helleres Bild im Okular und Du brauchst keine Leiter zum Beobachten in Zenitnähe.

Das Aussehen eines Teleskopes (Größe/Länge, Volltubus oder Gitterrohrkonstruktion, durch jahrelangen Gebrauch äußerlich "zerkratzter" oder abgegriffener Lack am Tubus/Stangen) sagt überhaupt nix aus über die Qualität des Teleskopes. Weder die Qualität vom Spiegel, seine Justierung noch die inneren Werte der Okulare lassen sich vom blosen "Angucken" beurteilen. :)

Nur "Durchgucken" und "Vergleichen" mit verschiedenen Teleskopen macht schlau. Auch das Ausprobieren von verschiedenen Okulartypen und Filtern an ein und dem selben Teleskop beim gleichen Deepsky Objekt bringt ein "Aha-Erlebnis".

Das mußt Du vor der Kaufentscheidung in der Praxis auf einem Teleskoptreffen oder in einer Beobachtergruppe oder Sternwarte machen. Das kann Dir hier keiner abnehmen.

Zur visuellen Wahrnehmung im Okular:
es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einem gelungenen Astrofoto und dem Anblick im Okular.

Fotografien von Doppelsternen und Sternhaufen geben einigermaßen den Eindruck mit dem Auge wieder. Aber alles, was flächig ist (alle Nebel und Galaxien) ist ein völlig anderer Seheindruck. Zuerstmal ist alles Grau vor dunkelgrauem oder fast schwarzem Hintergrund. Und dann eher so, also ob man einen Wattebausch mit den Händen in Form gezupft und dann mit hellgrauer Farbe angesprüht hat. Oder als ob mann Zigarrenrauch beobachtet. Bei den allermeisten Deepsky Objekten sind mit dem Auge nur die allerhellsten Strukturen überhaupt sichtbar. Damit man auch etwas schwächere Ausläufer dieser Objekte erkennt, muß man zuerst mal für 30 oder 40 Minuten die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Stichwort "Dunkeladaption". Das Sehen durch ein Teleskop muß man auch erlernen. Stichwort "indirektes Sehen". Dieses indirekte Sehen mußt Du erstmal lernen. Das dauert seine Zeit.

Bitte googel mal nach diesen beiden Begriffen...

Die Sterne und Deepsky Objekte laufen Dir nicht weg. Bitte beschäftige Dich erstmal mit den theoretischen Grundlagen, dann hast Du ein viel besseres Gefühl dafür, was ein Teleskop prinzipiell leisten kann und welche Kriterien für Deine Wünsche beim Kauf eines Teleskopes wichtig sind.

Während dieser Zeit solltest Du Sternwarten besuchen und durch deren Teleskope durchschauen und auch mehrmals in ein Planetarium gehen, um ein bissy was über die Sternbilder und ihre Sichtbarkeit im Laufe eines Jahres zu lernen.

Liebe Grüße
Fee
 
Hallo Fee,

guter Beitrag! Ein paar Komentare habe ich aber noch:
Zitat von Sternenfee123:
DeepSky ist viel mehr als Galaxien. Dazu gehören auch
- Reflexionsnebel
- Emissionsnebel
- Dunkelnebel
- Planetarische Nebel (Überreste von "ausgebrannten" Sternen
- Supernovaexplosionen
- Kugel- und offene Sternhaufen
Auch Doppelsterne gehören im Grunde genommen dazu.

Parallaktische Nachführungen sind nur dann ein "Muß", wenn später definitiv die Fotografie dazukommen soll. An sonsten tut es auch eine (günstigere) azimutale Nachführung.
Gut, daß Du "Nachführung" geschrieben hast, denn bei hohen Vergrößerungen und besonders kontrastreichen Okularen (Abbe-Orthos) ist man über eine elektrische Nachführung dankbar, und die bietet eine azimutale Montierung nicht unbedingt.

An so einem Abend ist es sinnvoller, sich auf die Beobachtung von Sternhaufen und Doppelsterne zu konzentrieren.
Oder sich doch mit der Planetenbeobachtung zu befassen ... ;)

Vorteil der schnellen Öffnungsverhältnissen ist, daß der Tubus vom Teleskop kürzer ist (=weniger Gewicht), helleres Bild im Okular und Du brauchst keine Leiter zum Beobachten in Zenitnähe.
Helleres Bild aber nur bei gleichen Okularen. Bei gleicher Vergrößerung ist das Bild nicht heller.

Das Aussehen eines Teleskopes (Größe/Länge, Volltubus oder Gitterrohrkonstruktion, durch jahrelangen Gebrauch äußerlich "zerkratzter" oder abgegriffener Lack am Tubus/Stangen) sagt überhaupt nix aus über die Qualität des Teleskopes.
Jein - das Teleskop mit dem abgegriffenen Lack wird nicht grottenschlecht sein, schließlich wurde es offensichtlich häufig benutzt ...

Aber alles, was flächig ist (alle Nebel und Galaxien) ist ein völlig anderer Seheindruck. Zuerstmal ist alles Grau vor dunkelgrauem oder fast schwarzem Hintergrund. Und dann eher so, also ob man einen Wattebausch mit den Händen in Form gezupft und dann mit hellgrauer Farbe angesprüht hat.
Geniale Beschreibung! :super:

Liebe Grüße

fquadrat
 
Hallo Herr HickSchlick,

Zitat von HickSchlick:
Hallo Leute,
erst mal zur Antwort von oldman48.
ich finde es sehr schade dass Sie nichts anderes beizutragen hatten, als eine unhöfliche Antwort, gepaart mit einer Verunglimpfung einer anderen menschlichen Rasse :
"Merke: Denken lassen, also [zensiert] finden, welche das für dich kostenlos machen, wirst hier keine kompetenten finden!"

Frank

bitte Vorsicht mit der Unterstellung ich wäre wegen meines obigen Postings ein Rassist!

Sie sollten in dieser Beziehung den Ball sehr flach halten, trifft nämlich eher auf Sie zu, denn Sie haben versucht, hier nach Gutsherrenart gutmütige Astrokollegen zu finden, welche sich den Kopf zerbrechen, welches Teleskop das richtige für Sie wäre.
Das Ganze sollten Ihnen die Helferlein noch in verifizierbaren, ihren kaum vorhandenen Wissenstand auf diesem Gebiet angepassten Häppchen servieren :mauer:

Gruß
Oldman48
 
Hallo Micha,

Zitat von winnie:
Moin Frank!

> erst mal zur Antwort von oldman48.

Der Kollege hat mit seiner direkten Art schon völlig recht: Es gehört sich auch nicht, hier reinzuschneien, ein paar Brocken auf den Tisch zu werfen und dann sinngemäß zu schreiben: "So Leute, macht mal was draus, womit ich was anfangen kann. Ich komm' dann morgen wieder und hol mir die Ergebnisse ab!" - So läuft das nicht: Hier sitzen keine Briefkasten-Omis (oder meinetwegen auch "[zensiert]"), die nur drauf warten, den werten Anfänger zu bedienen. (So, das war das.)

dankeschön, wenigstens Einer der die Sache ähnlich sieht wie ich!

Weist was mich seit geraumer Zeit in diesem Forum stört ist, dass alle 3 Tage hier ein sog. Anfänger auftaucht, sich das mitlesen oder gar die Benutzung der Suchfunktion erspart(also ohne eigenes Zutun, wäre ja zu aufwändig), perfekte Lösungen von Anderen einfordert.

So, nun genug OT

Wünsche Dir und deiner Familie ein friedvolles Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch mit vielen sternklaren Nächten ins 2011
 
Hallo Werner,

das sind doch alles Agenten der Händler, die wollen, daß wir und mit ihren Angeboten auseinandersetzen.
Wenn wir uns dann noch dabei gegenseitig demontieren, können die Händler umso überzeugender was immer sie wollen verkaufen.

Grüße

*entfernt*

 
Hallo Dietrich,

Zitat von *entfernt*:
Hallo Werner,

das sind doch alles Agenten der Händler, die wollen, daß wir und mit ihren Angeboten auseinandersetzen.
Grüße

Dietrich

so gesehen, spricht Vieles dafür, da magst Du schon rechthaben.

Mann sollte auf solche "Agentenpostings" eigentlich gar nicht antworten aber irgendwie bekomme ich da beim lesen dieser "Scheinanfragen" immer eine berechtigte Wut und dann antworte ich eben entsprechend ?)

Versuche mich aber im neuen Jahr zu bessern!

Frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2011 wünsche ich Dir!
 
Hallo Herr Oldman48,

Sie sollten in dieser Beziehung den Ball sehr flach halten, trifft nämlich eher auf Sie zu, denn Sie haben versucht, hier nach Gutsherrenart gutmütige Astrokollegen zu finden, welche sich den Kopf zerbrechen, welches Teleskop das richtige für Sie wäre.
Das Ganze sollten Ihnen die Helferlein noch in verifizierbaren, ihren kaum vorhandenen Wissenstand auf diesem Gebiet angepassten Häppchen servieren

Zur Klarstellung:
1.Ich habe nicht das Schimpfwort "[zensiert]" in den Raum Gestellt. Das waren Sie dann wohl!
2. Nach Gutsherrenart beinhaltet keine Worte wie "Bitte" und "Danke", sondern gibt einen Befehlston voraus!
3. Sie sind der Einzige hier (bis auf Dietrich, der wohl zu viele Agentenfilme gesehen hat), der an meiner Anfrage um Hilfe einen Anstoss gefunden hat!
4. Jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster, aber ich behaupte mal dass Ihre schulische "Laufbahn" nicht weit gediehen sein kann, sonst hätten Sie nicht so einen Unsinn geschrieben und erst einmal nachgedacht, ob Sie nicht von Ihrem hohen Ross runtersteigen(auf dem Sie anscheinend sitzen), und meine Anfrage,so wie jeder andere klar denkende Mensch hier, einfach beantwortet!
5. Ich erwarte keine Antwort von Ihnen,denn von Ihnen kommen eh nur Beleidigungen. Ich hoffe dass ich nie mehr von Ihnen hören werde und verbleibe nach "Gutsherrenart":

mfG

HicKSchlick

PS.: An alle anderen hier, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben , damit ich eine ungefähre Vorstellung von einem DS Teleskop bekomme, sage ich : "Tausend Dank an Euch!!!!!!"
 
Hallo Hickschlick.

Schau doch mal in dein Nachrichtenfach. Ich habe dir eine PN geschickt.

Gruß

Logi
 
Hallo Micha, hallo Dietrich,

nach den für mich extrem beleidigenden Äußerungen des Herrn HickSclick werde ich mich nach 4 Jahren aus diesem Forum verabschieden. Habe mit meinen 62 Jahren keine Zeit und Lust mehr, mich mit solchen Leuten rum zu ärgern ;(

Macht es gut, evtl. trifft man sich unter gleichen Namen ja mal im Nachbarforum.... oder bei einem Teleskoptreffen (BTM bin ich jedes Jahr).

Wünsche Euch Alles Gute und wolkenfreie Nächte.

Werner Ingold
Oldman48
 
Moin Werner!

Schade, daß Du Dich von so einem Noob so schnell ins Bockshorn jagen läßt!
 
Hallo "miteinander"!

Wenn ich das so lese, traue ich mich in Zukunft gar keine Fragen in diesem Forum zu stellen, denn man weiß nie wie es einem ausgelegt wird.

Etwas traurig.
Norbert


 
Hallo Leute!
Wir sollten mal alle den Ball flach halten. Es gibt hier keinen Grund die beleidigte Leberwurst zu spielen. Man kann sich sicherlich streiten wie eine Reaktion auf einen post, wie den von Oldman ausfallen muß.
Ich persönlich hab wenige Minuten nach diesem etwas mißratenen Post einfach ihn gemeldet, dazu ist der Meldebutton schließlich da.
Ich hätte mir gewünscht ein Moderator wäre darauf eingegangen hätte ihn schnell gelöscht, dann hätte man das ganze Drama zu Gunsten aller Beteiligten sicherlich beenden können. Is nich passiert schade.
Da sich der gesamte Thread mittlerweile vom Thema entfernt hat, wäre vielleicht hier nochmal die Möglichkeit für einen Mod einzugreifen und ihn temporär zu schließen, bis sich die Lage entspannt hat.

Grüße Deadlock
 
Guten Morgen zusammen,

könnte es sein, daß evtl. der Blick zu den Sternen in die Tiefen des Glühweinglases abgesackt ist???

Da die Diskussion zahlreiche sachliche Aspekte hat, werde ich sie offen lassen. User mit fremdenfeindlichen oder rassistischen Äußerungen werde ich umgehend und ohne weitere Vorwarnung aus dem Forum rausschmeißen.

Viele Grüße,
Stefan

 
Naja, ich finde man kann aber auch solch rassistischen Äußerungen in keiner Weise tolerieren.
Das HickSchlick das Prinzip eines Forums mit freiwilliger Hilfe etwas missverstanden hat, steht ja auf einem anderem Blatt.
 
Hallo!

Kurzer Einwurf meinerseits: die Ausdrucksweise von oldman48 mag unpassend gewesen sein, aber rassistisch bestimmt nicht. In (Süd-)Bayern ist in diesem Zusammenhang das "N"-Wort (gerade bei der älteren Generation) durchaus gebräuchlich und nicht rassistisch gemeint. Laßt mal die Kirche im Dorf! Er hat ja niemanden mit entsprechender Abstammung derart tituliert. Das einzige, das man ihm anlasten kann ist evtl., dass er nicht bedacht hat, dass man diesen Ausdruck außerhalb Bayerns anders verstehen könnte.

Sorry für das weitere OffTopic.
Markus
 
Ich finde es immer wieder schade, wenn ein Anfänger im Eifer des Gefechts (Man sieht nunmal nicht immer die relevanten Threads, gerade wenn man neu in einem Forum ist) seine Fragen stellt und dann dermaßen darauf reagiert wird. Und ich dachte eigentlich, dass es sich bei einem Forum mit hilfsbereiten Mitgliedern, die wir doch alle sien wollen, nicht gehört, solche Posts wie die von Werner zu verfassen.

Meiner Meinung nach gibt es 2 Möglichkeiten, auf so einen Thread zu reagieren. Entweder man hilft, und beantwortet die Fragen, und wenn es zum 1000sten mal ist, oder aber man hält einfach seinen Rand und ignoriert den Thread.
Was dieses ewige Gemotze soll, weiß ich echt nicht. Ansonsten kann man das Forum auch einmotten und Read-Only schalten, denn bestimmt wurde jede Frage schonmal irgendwo beantwortet!

Und wenn man dann doch unbedingt das Bedürfnis hat, dem Anfänger mitzuteilen, er möge doch etwas Eigeninitiative zeigen, dann geht das bestimmt auch freundlicher. Sorry, aber in mir steigt gerade das Klischee des (auf den Namen bezogen) verbitterten alten Mannes auf, der sich tierisch über die "Jugend von heute" aufregt.

Und wenn man dann so einen Post rauslässt, und den Themenstarter auf persönlicher Ebene angreift, wie es hier der Fall war, dann ist es schon ein starkes Stück mit der 4-Jahre langen Forenaktivität zu winken, und sich aus dem Staub zu machen, weil man für den Post nicht vergöttert wurde, sondern etwas Gegenwind bekommen hat.

Das vielleicht mal zum "drüber nachdenken"
 
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